@ Kwak

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    Ich schätze mal es sind wenige. Und die wenigen die es tun haben wahrscheinlich dabei eine geringe Erfolgsquote.

    Es kommt immer darauf an, was man als Ziel sieht bzw. als Erfolg. Wenn man überhaupt Probleme hat auf Leute zu zugehen, helfen Übungen (ansprechen auf der Strasse und nach Uhrzeit fragen). Vielleicht haben einige Männer auch einfach nur Lust auf ein nettes Gespräch ohne Hintergedanken. Und unverhofft kommt oft und es entwickelt sich dennoch anders als geplant.

    @ Kwak

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    Also Kwak verreist 2007 reloaded in 2008?

    Auf jeden Fall! Buch die Reise, damit Du ncht mehr drum rum kannst. An Deiner Stelle würde ich auch noch so'n Post-Graduierten Ding im Ausland machen. Das wird Dich auf eine ganz andere Ebene hiefen.

    Zitat

    Im letzten Jahr habe ich immerhin ein par Tage Urlaub gemacht und dabei mein JM-Sein beendet. Darauf war die Reiseplanung zu einem erheblichen Teil ausgerichtet.

    Wo warst Du denn? Im Osten? Das kannst Du doch alles auch hier machen und zwar unter vermutlich wesentlich besseren Bedinungen. Wegfahren würde ich trotzdem.

    @ colt

    Zitat

    An Deiner Stelle würde ich auch noch so'n Post-Graduierten Ding im Ausland machen.

    Nach dem Studium will ich so schnell wie möglich einen langfristigen sicheren Arbeitsplatz finden. Am Ausland habe ich kein berufliches Interesse. Ich will finanzielle Sicherheit haben um mich mit anderen Dingen beschäftigen zu können. Die Sorge wo werde ich arbeiten und wieviel verdiene ich dabei will ich so bald wie möglich und dauerhaft beseitigen.

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    Am Ausland habe ich kein berufliches Interesse.

    Stell Dir mal folgende Situation vor: Du steigst in den Flieger und riechst das Kerosin (ich liebe diesen Geruch) und dann gleitest in ein ungewisses Abenteuer an einen Platz, den Du nicht kennst und Du nicht weißt, was Dich erwartet.


    Ich saß im Flieger über den großen Teich. Neben mir der Platz leer. Dann plötzlich steigt eine 1,60 große wunderhübsche Blondine (26 oder so) ein. Setzt sich neben mich. Eine Stunde vergeht, ich bringe es nicht sie anzulabern, und wünsche ihr dann beim Essen "Guten Appetit". Wir labern, sie gibt mir ihre Nummer, eher aus freundschaftlichen Erwägungen und dem Versprechen mit mir mal an meiner Zieldestination Essen zu gehen (wo sie auch herkam). Ich werde niemals vergessen, dass dieser Hugh Grant Film im Flugzeug lief. Wenn ich das Lied höre, werde ich immer wieder melancholisch.


    Ich steige aus dem Flieger, verliere meinen blonden Engel, weil sie "resident" ist und ich nicht und ich weiß nicht wo ich die Nacht verbringen werde. Die Hostels sind angelich alle dicht, also fahre ich in die City mit dem Cab und schlage mich durch. Und das Tag für Tag. OK ist ne zivilisierte Umgebung, Nordamerika halt, aber trotzdem eine Herausforderung.


    Das hat mich unheimlich weitergebracht. Denk mal drüber nach. So ein Abenteuer tut jedem gut. Die guten und z.T. auch die schlechten Dinge. Du lernst unglaublich viel über dich selbst.

    Monika

    Wenn ich mich beklagt habe, dass das nicht alles sein kann meinte ich mir fehlt etwas außerhalb der Arbeit, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, etwas das mir Spaß macht. Es muss noch etwas anderes als die Arbeit geben.


    Ein sicherer Arbeitsplatz bringt finanzielle Sicherheit. Das würde mir neue Möglichkeiten eröffnen. Ich hätte dann Geld um mal in Urlaub zu fahren, für eine eigene Wohnung oder etwas anderes das mich weiter bringt.


    Deswegen will ich etwas mit langfristiger Perspektive haben. Es gibt Leute die erzählen wer Karriere machen will soll spätestens nach 3 Jahren den Arbeitsplatz wechseln. Das halte ich für blödsinn. Ich kenne einige Leute die bei ihrem ersten Arbeitgeber geblieben sind und damit gut durchs Berufsleben gekommen sind.


    Ich will eine gewisses Stück Sicherheit haben um mir weniger Sorgen um die Zukunft machen zu müssen. Zukunftssorgen waren mein langjähriger Begleiter und das nervt gewaltig und kostet viel Kraft. Ich habe 3 mal ein Studium angefangen. Das 3. steht jetzt vor dem Alschluss die beiden Versuche zuvor sind grandios gescheitert. Zwischendrin war ich auch mal arbeitslos. Habe untätig zu Hause gesessen, mich an verschiedenen Stellen beworben und war kurz davon endgültig zu verzweifeln.


    Deswegen will ich jetzt so schnell wie möglich finanzielle Sicherheit durch einen langfristig festen Arbeitsplatz haben. Ich denke das wird mir dringend nötige neue Möglichkeiten eröffnen. Leicht wird es trotzdem sicher nicht. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

    @ colt38

    Meinen JM-Status habe ich nicht in der Herbertstraße abgelegt. Dafür habe ich mir einen besser geeigneten Platz ausgesucht. Die Herbertstraße habe ich natürlich auch besucht. Muss man einfach mal gesehen haben. Habe mich auch mit ein par Frauen dort unterhalten. Manche waren sehr gesprächig und haben sich wirklich bemüht mich in ihr Haus zu locken.;-D Als alternatives Kommunikationstraining eine gute Idee.


    Wie schon geschrieben ist mir im Beruf Sicherheit wichtig. Mit einem sicheren Einkommen habe ich neue Möglichkeiten um weiter zu kommen. Der Sprung in eine völlig neue Umgebung wäre für mich eine Nummer zu groß. Ich muss sehen, dass ich in der Umgebung die ich kenne weiterkomme. Ich denke für mich ist es besser einen Schritt nach dem anderen zu machen. Sonst verliere ich den Überblick.

    @ KWAK

    scheinbar machst Du ja was, hast Projekte. Finde ich gut, auch wenn ich es anders angehe. Ich sehe z.B. nicht die körperliche Jungfräulichkeit als mein Problem an, sondern eher die Beziehungsarmut und meine Verkrampftheit. Aber jeder macht sein eigenes Ding. Du kennst ja scheinbar auch Deine Defizite, von wegen, dass alles langsam gehen muss und so. Das ist gut. Ein sicherer Job ist wichtig, ohne Frage. Und ich wünsche Dir das Beste für die Jobsuche. War für mich sehr hart, aber lehrreich.

    Ich komme gerade aus dem Urlaub zurück. Es war herrlich: So viel Neues gesehen, erlebt und ausprobiert. Das war wie ein Sprung in die sprudelnde Quelle des Lebens.


    Ich versuche, so viel wie möglich davon in den normalen Alltag hinüberzuretten und auch zu Hause durch neue Aktivitäten mehr zu erleben. Unabhängig davon ist der nächste Urlaub schon geplant.


    Geflirtet habe ich auch. Oder besser gesagt: Die Frauen mit mir. Gleich 3 mal wurde ich angesprochen. :-o Mein Gott, sind manche Frauen mutig. Schön waren sie, doch leider waren sie mir mit ihren 20-22 Jahren zu jung, so dass ich nicht auf's Ganze gegangen bin.


    Es läuft gut und ich habe das Gefühl, dass ich so einiges verstanden und meinen Weg gefunden habe.