Zitat

    Und wenn man sich gut versteht wird die Frau wahrscheinlich nicht die Flucht ergreifen wenn man sagte man wohnt bei seinen Eltern.

    Männer, die lange bei den Eltern wohnen, fallen häufig durch ihre Lebensunerfahrenheit auf. So musste ich mich z.B. schon mit Auszubildenden "auseinandersetzen", die nicht mal 'nen Kaffee aufsetzen konnten, obwohl sie angeblich gerne mal einen trinken. Wenn sich das in allen Lebensbereichen fortsetzt, könnte es für die künftige Freundin schon recht nervig werden.

    @ Julien,

    Colt


    Richtig, ich wohne auch noch zu Hause, hat aber auch seine Gründe.


    1. Fehlt mir das Geld für eine eigene Wohnung


    2. Muss ich sagen, dass ich ungern alleine wohne, da würde mir etwas fehlen


    3. WG wäre zwar teilweise eine Lösung, aber das wäre für mich ein ziemlich großer Schritt


    Ich würde allerdings behaupten, dass man wohl wirklich bessere Chancen hätte und eine eigene Wohnung auch ein Ziel für mich ist. Notfalls kann man aber immer noch in ihrer Wohnung gehen.

    @ monika

    Zitat

    Das spielt eine Rolle, weil man in einer eigenen Wohnung ganz anders zusammensein kann als bei den Eltern.

    Klar, das kann ich mir schon soweit vorstellen ;-)


    Aber deswegen muß doch nicht zu Beginn gleich alles scheitern?! Wie kwak schon sagt: Wenns um eine ernste Beziehung geht, ist das doch eher zweitrangig, wenn überhaupt... man könnte das doch als "Übergangssituation" ansehen....

    @ julien-matteo

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    Aber ich glaube man erhöht seine Chancen, je selbständiger und lebenserfahrener man sich präsentieren kann.

    Naja, vielleicht aber auch, wie selbstbewußt und selbstständig man sich trotz fehlender eigener Wohnung präsentiert, oder?


    Ist doch ne Charakterfrage... und wenn man noch zu Hause wohnt, heißt das doch nicht, daß man zwingend faul und unselbstständig ist oder sich vor Verantwortung scheut...


    Die "spezielle" Verantwortungslosigkeit ist noch eher bei irgendwelchen dollen Frauenhelden wahrscheinlich.

    @ all

    Ja ich werde wohl um eine Therapie nicht mehr drum herum kommen.. irgendwie schade.

    @ mrk 82

    Ja ich könnte in den Urlaub aber alleine wäre ich wohl nur noch depressiver.

    @ Sash 25

    Eine eigene Wohnung hat auf jedenfall Vorteil, ok an den allein sein gewöhnt sich, man ja auch viel online kommunizieren so wie ich das im Moment mache.

    Zitat

    Es hat so geendet, dass ich nur vorn Fernseher saß oder untätig die Wände angestarrt habe.

    Das soll auch nicht sein. Wilde Studi-Parties wären angemessener gewesen.


    OK, haben wir beide nicht gehabt, müssen wir aber dringend nachholen.

    Zitat

    Notfalls kann man aber immer noch in ihrer Wohnung gehen.

    Ja, warum nicht. Aber es wäre hilfreich, wenn man sich vorher schon mal mit den wichtigsten Haushaltsarbeiten vertraut macht - durch praktische Arbeit versteht sich.

    Zitat

    Wilde Studi-Parties wären angemessener gewesen.

    Habe ich damals versucht und dabei ein par mal meine Trinkfestigkeit ausgetestet. Aber es hat mich nicht näher an ein Mädel rangebracht. Habe dort auch mal versucht ein Mädel anzusprechen aber ohne Erfolg. Ich habe gemerkt das ist nicht mein Ding. Nachdem ich mein erstes Studium abgebrochen habe bin ich auch nichtmehr auf Parties gegangen. Hatte endgültig die Lust daran verloren.

    Zitat

    Ist doch ne Charakterfrage... und wenn man noch zu Hause wohnt, heißt das doch nicht, daß man zwingend faul und unselbstständig ist oder sich vor Verantwortung scheut...

    Ich will es nicht verallgemeinern, aber in der Regel lernt man mit dem learning by doing-Prinzip am meisten.

    Zitat

    Die "spezielle" Verantwortungslosigkeit ist noch eher bei irgendwelchen dollen Frauenhelden wahrscheinlich.

    Klar gibts Frauen, die ihren Männern abends zum ARD-Musikantenstadl gerne "Bütterkes" schmieren und dazu Bier servieren. Aber dann gibts auch Frauen, die ihrem Mann die Bütterkes lieber in die Haare schmieren und Bier drüber gießen würden, wenn sie sich zu patriarchalisch aufführen. Ich stehe da mehr auf den letztgenannten Typ Frau. ;-)

    Julien-Matteo

    Zitat

    Wie kwak schon sagt: Wenns um eine ernste Beziehung geht, ist das doch eher zweitrangig, wenn überhaupt... man könnte das doch als "Übergangssituation" ansehen....

    Ja, vorausgesetzt es kommt zu einer ernsten Beziehung. Ernste Beziehungen gehen ja nicht gleich "ernst" los, und ab - sagen wir Mal - Mitte 20 ist das Wohnen bei den Eltern (obwohl ich meine Söhne ja ungern hergebe:°() abschreckend. Für Studenten, die am Studienort leben, gilt das allerdings weniger, meiner Meinung nach. Wenn wenigstens sie eine eigene Wohnung hat, dann gehts wahrscheinlich. Hauptsache man hat einen eigenen Bereich, das ist das Wesentliche, wo man sich unbeobachtet und ganz zu zweit fühlen kann.

    Zitat

    Ja ich könnte in den Urlaub aber alleine wäre ich wohl nur noch depressiver.

    Wie wäre es mit einer Gruppenreise?

    Zitat

    Wenn wenigstens sie eine eigene Wohnung hat, dann gehts wahrscheinlich. Hauptsache man hat einen eigenen Bereich, das ist das Wesentliche, wo man sich unbeobachtet und ganz zu zweit fühlen kann.

    Ja, das ist wichtig und dass man möglichst frühzeitig selbständig und auf dem Weg dahin nicht allzu sehr bemuttert wird.

    Zitat

    Macht das also einen Unterschied? Frau darf noch bei ihren Eltern wohnen Mann aber nicht? Das lese ich wenigstens so aus dem Text.

    Da fällt mir spontan folgendes zu ein:

    Zitat

    In strukturschwachen Regionen herrsche in der Altersklasse der 18- bis 29-jährigen heute schon ein Männerüberschuss von 25 Prozent. Frauen seien flexibler und wanderten ab, wenn sie für sich keine Zukunft sähen.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/auch-im-westen-werden-frauen-knapp;1339980


    Vielleicht kann man von den Frauen noch was lernen.