@ colt

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    Da kann ich nicht mithalten, z.B. ihre männlichen Freunde halten mich für ne Wurst,

    Jo, kenn ich. Ist aber auch so eine Sache... warum den Status anderer derartig hoch einschätzen und sich selbst so gering?? Ist es so schwer, den eigenen Stärken mehr Gewicht zu geben als den Schwächen? Ich habs früher auch nicht gekonnt, jetzt schon.


    Vielleicht ists die Fähigkeit, Schwäche einzugestehen, sich aber selbst in dem Zusammenhang beistehen zu können, anstatt sich für diese Schwächen zu geißeln. Selbstakzeptanz, kanns nur wiederholen.

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    Wenn ich Gedankenspiele betreibe, dann stelle ich mir z.B. vor, ich würde mit dieser hübschen Frau anbahnen, rummachen, schlafen,

    Ehrlich gesagt fällt mir das am schwersten. Es heißt ja, Männer denken 100mal am Tag an Sex oder so. Dieser ausgelebte Trieb ist für mich immer noch schlecht greifbar. Nicht mehr weil ich mich für zu schlecht halte, sondern weils von Anfang an so nicht zu gehen schien und das sich "anders" entwickelt hat.

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    irgendwie ein besseres, ein "richtiges" Leben haben

    Es erscheint meist so, muss aber nicht immer der Fall sein. Ich selber finde mein Leben nicht unbedingt spannend, aber ich mache und habe schon viele spannende Sachen getan. Nur wem soll ich davon erzählen ???. Das sind eben Dinge, die würden Frauen langweilen. Gleichgesinnte findet man eben nur in bestimmten Bereichen, mit denen habe ich aber privat nichts zu tun, dass wollte ich auch nicht.

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    Wenn ich Gedankenspiele betreibe, dann stelle ich mir z.B. vor, ich würde mit dieser hübschen Frau anbahnen, rummachen, schlafen,

    Sowas ist doch ganz normal oder ???


    Meist träumt man sogar dann davon. Wenn man sich konzentriert, dauert es nicht lange bis sich ein gewisser Realitätsgrad einstellt. Man sieht "3D", so kommt es mir jedenfalls vor.

    @ colt

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    Da sind Leute, die viel selbstüberzeugter sind, irgendwie ein besseres, ein "richtiges" Leben haben (inkl. vieler Sozialkontakte), die scheinbar viel mehr reisen

    Ich kenn das, aber so darfs nicht sein.


    Mittlerweile hab ich das Gefühl, daß sich mein gefühlter Status manchmal auf andere überträgt und deren Reaktion mir gegenüber wiederum mein Selbstwertgefühl steigert ;-D


    Vielleicht helfen auch diese Körperhaltungs-Tricks der PUAs dahingehend... aufrecht gehen, fester Blick, Platz beanspruchen und so. Dazu mußte ich mich vor drei Jahren zwingen, jetzt gehts automatisch.


    Auf die eigenen Stärken zu achten kann außerdem auch heißen, sich mal die Schwächen anderer anzusehen.

    @ roadrunner

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    Sowas ist doch ganz normal oder. Meist träumt man sogar dann davon. Wenn man sich konzentriert, dauert es nicht lange bis sich ein gewisser Realitätsgrad einstellt. Man sieht "3D", so kommt es mir jedenfalls vor.

    Empfind ich nicht so. Ich denk, wenns für mich normal wäre, wär ich auch kein JM mehr. Dann hätte es sich schon "ergeben". Chancen hat man ja, weiß nur nicht, was das so recht soll oder ob das schon alles ist.

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    Lese gerade in alten Beiträgen, dass Du mal auf einem NLP-Seminar warst. Also ich lese gerade so ein Buch (NLP in 21 Tagen, gute Amazon-Bewertungen). Aber ich kann mich nicht wirklich in die Situationen hineindenken, schlimmer nicht hineinfühlen. Hast Du da Tipps?

    Das Buch ist gut, aber vielleicht wirkt es nur in Kombination mit praktischen Seminarerfahrungen. Dieses Seminar (mehrere jeweils mehrtägige Blöcke) war ein Segen für mich, weil ich mich erstmals intensiv mit meinen Stärken, Schwächen und Zielen auseinandergesetzt habe. Das war der Startschuss für meine Veränderung. Hinzu kam noch die Einbindung in eine Gruppe von Gleichgesinnten, die ich als sehr positiv empfunden habe. Wir waren im gleichen Hotel untergebracht und haben auch die Freizeit gemeinsam verbracht. Das hat den Aha-Effekt noch verstärkt.