Ich suche mir anscheinend immer gezielt die Freizeitbeschäftigungen aus, die garantiert frauenfrei sind ... Echt scheisse, dass gerade die Sachen mich interessieren. Nur eine Freizeitaktivität aufnehmen, um dort viele Frauen zu treffen, wäre (noch) nichts für mich leider. Da würde ich mir total verlogen vorkommen.

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    Z. B. würde ich das Aussehen bei mir zum Teil auch dafür verantwortlich machen .

    Möchte dazu schnell was schreiben. Ich komm gerade vom fortgehen und habe heute etwas erlebt,dass ich gerne loswerden möchte. Ich habe in einem gemütlichen lokal einen alten schulbekannten getroffen. Wir haben ein bisschen gequatscht und er hat gesagt , dass er auf seine freundin wartet. Kurz was zu seiner person: nur ca 1 58 groß, zwar ziemlich sympatisch aber ABSOLUT nicht das was man unter einem frauenschwarm verstehen würde. Plötzlich schwebt eine geile fee herein und ich hab meinen augen nicht getraut, als diese sich als seine freundin entpuppte. Ich mein ich gönns ihm ja, aber das war wirklich wohl das krasseste was ich seit langem erlebt habe.

    @ roadrunner

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    Mit mir würde es sicher nie langweilig werden und die Dinge, die ich in meiner Freizeit tue, würden sicher auch vielen Frauen gefallen,

    Und das wäre?

    Die selbsterfüllende Prophezeihung

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    Plötzlich lernt man viele neue Frauen kennen, trifft sich mit vielen, unternimmt gemeinsam etwas und findet viele sehr sympatisch. Trotzdem springt aufeinmal kein Funke mehr.

    Also ich glaube mehr denn je an ein inneres Grundgerüst, ein Gedanken- und Emotionskonzept, eine Platine oder ein Algorithmus der abläuft, was unser Verhalten betrifft. Das ist letztlich das, was man selbsterfüllende Prophezeihung nennt. Es wird oftmals so dargestellt, dass dies mehr oder minder ein bewusster Prozess ist. Ich glaube unser Einfluss darauf ist aber relativ geringt. Es reicht also nicht, raus zu gehen und sich zu sagen: "Hey, jetzt bin ich gut drauf", und dann klappts auch mit den Mädels.


    Mir ist z.B. bewusst geworden, dass ich bestimmte Verhaltensmuster erlernt habe, die mir soziale Kontakte erschweren. Und aufgrund derer ich unsympathisch wirke. Mein "Konzept" beruht im Wesentlichen darauf, dass jede Transaktion (jeder menschliche Austausch) ein negatives Ergebnis hat. Jedes Denken (und dann Sprechen) über einen Menschen sowie die Kommunikation mit Menschen hat 2 Verlierer. Man stellt sich über den anderen oder will sich z.B. im Gespräch an ihm profilieren. Und das läuft natürlich alles relativ subtil ab. LEtztlich ist das nur das "Abarbeiten" der eigenen Minderwertigkeit. Man selber gewinnt offenbar, verliert aber eigentlich nur den anderen, statt ihn für sich zu gewinnen.


    Was denkt Ihr, was ich manchmal für Tagträume habe. Unglaublich: Da zeigt sich genau dieses Konzept, auf absurde Art und Weise. Am Ende steht oftmals die Katastrophe oder Eskalation.




    Nun, das ist natürlich alles keine Entschuldigung für Tatenlosigkeit. Aber dieses Konzept läuft permanent ab. Und ich habe inzwischen eher den Ansatz, den Algorithmus "umzuprogrammieren", was im Prinzip durch das "Ersticken" derart schlechter GEdanken in ihrem Ansatz erfolgt. Die Budhisten sagen glaube ich "Loslassen" dazu. Keine Ahnung, ob das Bewusstwerden auch die Manipulation zulässt. Wäre schlecht, wenn nicht. Ich merke aber, dass ich immer mehr Beobachter der "Szenerie" werde, m.E. ein gutes Zeichen.


    Was will ich jetzt eigentlich damit sagen: Ich glaube hier haben viele Leute vlt. ein ähnliches Konzept oder Ihr Konzept erschwert den Umgang mit Menschen i.A. und Frauen im Speziellen. Achtet mal darauf, wie ihr denkt und was für Tagträume und Phantasien ihr habt.

    Mein Problem in der Hinsicht ist (es ist vielleicht sogar mein einziges, aber natürlich sehr gravierend), dass ich bei allen Gesprächen oder kurzen Wortwechseln, in denen es nicht um etwas Konkretes (also eine "Sache" im übertragenen Sinn) geht, für die ich Feuer und Flamme bin, dann schalte ich innerhalb von Sekundenbruchteilen in einen Standby-Modus, spule irgendwas ab und wirke dabei teilnahmslos, kommuniziere nicht wirklich (Gesten, Mimik) obwohl ich es natürlich eigentlich kann und auch garantiert kein empathiefreier Klotz bin, allerdings meistens halt nur dann, wenn mit die Sache etwas bedeutet oder die Person (dazu muss man sich natürlich etwas kennen bzw. sofort auf einer Wellenlänge sein).


    Insgesamt wirke ich also wohl wie einer, der hochkonzentriert Auto fährt und dabei gleichzeitig redet, woraufhin alles etwas komisch rüberkommt.


    Dieses Muster versuche ich schon ewig abzustellen, aber ich falle viel zu schnell in das alte Muster und die eigenen Gedanken zurück. Diese sind jetzt nicht speziell negativ, wie bei colt, sondern einfach ein ziemlich starkes vor sich hin Träumen. Damit verbringe ich sowieso einen Großteil meiner Tageszeit, ich kann nix dagegen machen und es gehört wohl einfach zu meiner Persönlichkeit, auch wenn es im Alltag unpraktisch ist.


    Noch was Anschauliches zu dem Konkreten, das ich immer brauche: Ich habe noch nie eine Frau angesprochen, einfach nur weil ich sie auf den ersten Blick sympathisch und hübsch fand (obwohl es täglich mehrere Gelegenheiten gäbe). Das liegt nicht daran, dass ich Angst hätte oder so, allerdings brauche ich irgendwie einen Grund oder zumindest einen gemeinsamen Ausgangspunkt (z.B. dass an der nächsten Wand ein Sack Reis umfällt). Als Grund vor mir selbst "Kennenlernen" oder "flirten" anzuführen um mich vielleicht auszutricksen klappt aber nicht, anscheinend ist mir das nicht konkret genug. ;-D Ich weiß ja dann vorher auch gar nicht wie das Ergebnis aussehen könnte.

    @ c.peligroso

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    Das liegt nicht daran, dass ich Angst hätte oder so, allerdings brauche ich irgendwie einen Grund oder zumindest einen gemeinsamen Ausgangspunkt

    Na ja, der Grund ist: Du willst sie kennenlernen. Aber ich weiß selber, wie schwierig das ist.

    @ Ich29

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    Genau das Nachdenken macht krank.

    Das ist auch aus meiner Sicht ein richtiger Ansatz: Habe dieses Buch 3/4 gelesen: Susan Jeffers - Die Angst vor der Angst verlieren. Da sagt sie auch: "Stellen sie das innerere Plappermaul ab." Irgendein "normaler" Typ, der hier mitliest wird bei meinem obrigen Post vermutlich auch denken: "Man, der soll mal aufhören rumzugrübeln und in den Puff gehen" oder so was in der Art. Kurz gesagt: Vielleicht macht man sich einfach viel zu viele Gedanken. Aber dieses Thema bestimmt einfach mein Leben.

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    Na ja, der Grund ist: Du willst sie kennenlernen.

    Anscheinend ja nicht wirklich oder nur dann wenn ich weiß dass es sich "lohnt", sonst kaufe ich mir in der Zeit lieber ein Eis. Da man das im Einzelfall vorher nicht wissen kann, bin ich zum Eis essen übergegangen. ;-D Und im Allgemeinen weiß ich ja auch nicht ob es was bringen könnte, ich hab's ja nie gemacht.


    Außerdem: Nur weil eine Frau nett aussieht und wirkt muss ich sie nicht gleich unbedingt kennen lernen, klar wär es nicht schlecht, aber der Wille was dafür zu tun ist nicht da. Vielleicht rede ich mir unterbewusst auch ein, dass es noch genug andere gibt, die man so oder so nebenbei von alleine kennen lernen wird (über Freunde, Aktivitäten, Arbeit ist die Chance doch auch höher dass man sich gut versteht, so als Ausrede). Das ist aber nie so gewesen, von daher weiß ich nicht wie ich zu der Haltung komme, wenn es so ist.


    Zum Thema Nachdenklichkeit abstellen: Außer mit irgendwelchen Drogen bzw. Medikamenten wird das wohl kaum gehen. Selbst wenn das nicht so wäre, weiß ich nicht, ob ich das tun wollte. Ich habe dieser Nachdenklichkeit trotz aller Nachteile eigentlich alles zu verdanken und bin auch der Meinung, dass sie einen zu einem tiefer greifenden Menschen macht. Die breite Masse finde ich im Gegensatz dazu etwas langweilig, spätestens auf den zweiten Blick und sehe keinen Vorteil darin, wenn ich selber oder die angehende Freundin dazu gehören würden.

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    Ich glaube das Tiefgründige ist bei Männern ein Problem wie ich auch bei mir feststellen kann. Sowas wollen Frauen wohl gar nicht, zumindest die Mehrheit.

    Umgekehrt ist das sicher auch in etwa so. Vermutlich aber eben abgeschwächt, weil fehlende Bezogenheit auf das "Jetzt" nicht gerade männlich ist, gemäß dem nach wie vor vorherrschenden Bild.


    Ein Problem ist es halt in dem Sinne, dass du mit einem extrem ausgeprägten Merkmal immer nur eine kleine Zielgruppe erreichst, genauso wie wenige Menschen dicke Leute sexy finden usw.


    Das muss man jetzt halt nehmen wie es gekommen ist, sich etwas schlauer anstellen und mehr Aufwand betreiben als der Rest, aber dazu hat man ja den Schädel. ;-D

    Es gibt Neuigkeiten ;-)

    Ich hatte also gestern mein zweites Date. Wir waren in einer Bar und haben uns unterhalten. Irgendwann schaffte ich es dann meinen Arm um sie zu legen und suchte den Kontakt zu ihrem Gesicht. Tchja, jedenfalls haben wir dann für die nächsten 6 Stunden bis zum frühen Morgengrauen nichts anderes mehr gemacht, als uns rumzubeißen! |-o


    Hab dabei auch ihr Ohrläppchen und ihren Hals "bearbeitet", was ihr sichtlich "Zufriedenheit" bescherte! ]:D Also wenn wir gestern nicht in er Öffentlichkeit gewesen wären, glaub ich wäre es zum Äußersten gekommen!!! :-o


    Dann fragte sie mich tatsächlich, ob sie bei mir schlafen kann *bing* *bing* *bing* - Jackpott! :-p Musste ihr leider absagen, weil Eltern da sind, habe ihr aber gesagt, dass sie gern morgen (also heute) bei mir pennen kann, weil meine Alten da ausgeflogen sind. Fand sie gut und so wird es wohl nachher auch dazu kommen! :-ox:):p>


    Nun könnte man sagen "super", aber irgendwie mach ich mir jetzt schon wieder Sorgen, dass ich von ihr nur als Bettgeschichte abgestempelt werden könnte. Weiß nicht, ob das so typisch ist, beim dritten Date in der Kiste zu landen!? :-/ ...und viel schlimmer: sie wird wahrscheinlich merken, dass ich noch JM bin. %-|