@ Erzkanzler

    Zitat

    Er meinte, er würde nun mit mir über meine "Traumata aus meiner frühen Kindheit" reden wollen und ich solle ihm mal davon erzählen. Ich überlegte eine ganze Weile und mir fiel aber absolut garnichts schreckliches aus meiner Kindheit ein.

    Es geht darum, dass Du mal einfach anfängst zu sprechen und irgendwann kommt Dir dann auch eine Erkenntnis. Ein guter Therapeut weiß natürlich, was er wie fragen muss. Ich kann Dir dazu nur den Tipp geben:


    a) geh zu einer Frau (zu einem Mann gehe ich zum Reifenwechsel oder wenn ich ne Rakete bauen will)


    b) geh einfach mal 5-6 mal hin. Mir wurde gesagt: Es braucht 5-8 Sitzungen, um überhaupt mal miteinander warm zu werden, das Problem abzugrenzen.


    Und: Es ist ja nicht so, dass Du ein super-schreckliches Traum in der Kindheit gehabt haben müsstest. Bei mir war die Beeinflussung z.B. eher subtil, aber permanent. Und Du verstehst das erst, wenn jemand von außen draufguckt.


    Zum Thema Selbsthilfe:


    Man kann doch auch ohne fremde Hilfe schonmal anfangen. Ich habe etliche Bücher gelesen, die mir geholfen haben, mein Problem zu verstehen. Solltest Du ein Kindheitsding vermuten, dann lies mal Rautenberg und Rogoll: "Werde der Du werden kannst". Dann kann ich Dir auch die Pick-Up-Bücher oder diverse Foren (z.B. DDD) empfehlen, zumindest um Ansatzweise zu verstehen, was Frauen archetypisch an Männern reizvoll finden. Nicht um genauso zu werden, sondern um zu verstehen, warum Du bislang gescheitert bist oder wenig bis keine Resonanz bekommst.


    Letztlich wirst Du auch eine Lektüre brauchen, die sich mit NLP-ähnlichen Dingen beschäftigt. Ich fand die reinen NLP-Bücher zu schwierig, habe die Übungen nicht umgesetzt bekommen.


    Dieser Blog hier fasst verschiedene Richtungen zusammen (klassische Psychologie, NLP, klassische Naturwissenschaften und ein wenig Metaphysik): http://www.centerpointe.com/blog/ kannst Du auch bei i-Tunes umsonst runterladen.


    Ich denke die Lösung des JM-Daseins führt über 2 Hürden:


    1. interlektuell verstehen, was das Problem ist


    2. sich des Problems bewusst werden; oft 2 unterschiedliche Dinge:


    - Ganz früher dachte ich: kein Mensch man mag mich, die anderen sind doof, mit mir stimmt was nicht (Opferrolle, ...)


    - Dann befasste ich mich mit dem Problem, es dämmerte mir, dass ich selber schuld sein könnte bzw. begriff es irgendwann (ich bin feindlich, unfreundlich, unzufrieden mit mir selbst)


    - Erst kürzlich wurde es mir dann auch bewusst (d.h. ich fühlte es), was nicht stimmt: Ich lebe getrennt von meiner Umngebung, ich grenze die anderen aus, lebe an ihnen vorbei (klingt banal, aber wenn Du es wirklich fühlst, ist das schon interessant)


    Die 3. Hürde ist natürlich die Tat. Ich glaube, wenn Du Seelenhygiene betreibst und erstmal richtig initial ausgemistet hast, dann kommt der Rest sehr viel leichter.

    smile-4-me

    Zitat

    Ich kenne einige Menschen, denen eine Therapie das Leben gerettet hat und sie dadurch wirklich gesund geworden sind.

    Und ich kenne mehr Menschen die eben nicht gesund geworden sind als welche die gesund wurden und ich habe in den letzten Jahren genügend Menschen kennengelernt die sich Therapien unterzogen haben. Viele von denen sind mittlerweile sogar in die Erwerbsunfähigkeitsrente gewandert. Ob denen eine Therapie das Leben gerettet hat, läßt sich gar nicht sagen, denn dazu müßte man wissen ob sie gestorben wären, wenn sie einen anderen Weg gegangen wären.

    smile-4-me

    Zitat

    Die Lösung meines Problems konnte er mir natürlich auch nicht auf dem Silbertablett servieren...aber nach jedem Gespräch fühlte ich mich besser, fühlte ich mich verstanden und hab zig Denkanstöße mitgenommen

    Also ich fühlte mich wirklich selten, sehr selten bis gar nicht verstanden bei den Therapeuten und ich kann mich auch kaum erinnern, das ich mal aus einer Therapie rausging und mich besser fühlte. Da fühle ich mich aber von meinem besten Freund 1000 mal besser verstanden und Denkanstöße kann ich auch überall mitnehmen. Das Ergebnis meiner Therapie Gespräche ist, das mir immer und immer und immer wieder die Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen ins Bewußtsein gerückt wurden die ich an mir nicht mag. Zwar kann man jetzt sagen, das ich super von den Therapeuten dann kann ich ja dran arbeiten und mich ändern aber wirklich gut für´s seelische Wohbefinden ist´s nicht wenn einem der ganze eigene Mist vor die Füße geworfen wird wo man eh schon ohne Selbstvertrauen und Mut ist.

    Zitat

    Und ich kenne mehr Menschen die eben nicht gesund geworden sind als welche die gesund wurden und ich habe in den letzten Jahren genügend Menschen kennengelernt die sich Therapien unterzogen haben.

    Und? ???


    Offensichtlich hast Du Dich in einem Umfeld bewegt, in dem sich sehr viele kranke Menschen aufgehalten haben - in so einem Falle kann man auch von hochqualifizierten Spezialärzten keine Wunderdinge erwarten...


    Ich meine, das würdest Du schon bei einem Krebsarzt nicht tun, oder? ??? Machst Du dem Onkologen hinterher einen Vorwurf, weil einer seiner Patienten verstorben ist? Oder bist nicht bereit, hier zu sagen: "Ok, trotz aller ärztlichen Kunst hat es hier nichts geholfen. Dennoch behaupte ich deswegen noch lange nicht, das Krebstherapien sinnlos sind!"


    Aber die kranken Psychoheinis, die sich Therapeuten schimpfen, sind natürlich alles Nullen und ihr tun im besten Falle sinnlos... %-|


    Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Manchmal sind Menschen eben einfach krank, und die Medizin trotz aller Bemühungen noch nicht in der Lage, zu helfen. Oder ein Gliedmaß kann nur mit einer Prothese ersetzt werden. Oder der Husten bleibt chronisch.


    Genau so kann es sich natürlich auch mit einer psychischen Erkrankung verhalten. Ohne jedes ärztliche Versagen. Aber das ist doch nicht der Normalfall.


    Möglicherweise ist es sogar der Normalfall in einem Umfeld, in dem sich sehr viele sehr, sehr, kranke Menschen aufhalten. Aber dennoch wäre es falsch, nur aufgrund dieses kleinen Ausschnittes Wirklichkeit eines Sonderumfeldes zu urteilen, ärztliche Kunst wäre grundsätzlich nutzlos.


    Jeder Mensch, der von sich behauptet, Therapien haben ihm geholfen, ist der lebendige Gegenbeweis!


    Dabei haben es Psychiater ungleich schwerer als Intensivmediziner: Ein Onkologe kann einem Menschen auch dann helfen, wenn dieser nicht großartig innerlich "mitmacht" (wenngleich das sehr helfen kann). Ein Therapeut aber ist auf die aktive Mithilfe des Betroffenen zwingend angewiesen.


    Du kannst eben nicht zu einem Therapeuten gehen und sagen: "Heile mich!", wie Du zum KFZ-Mechaniker sagst: "Repariere das!" Nur Du kannst bei Dir selbst den Schraubenschlüssel in die Hand nehmen.

    Smile

    Zitat

    Die Lösung meines Problems konnte er mir natürlich auch nicht auf dem Silbertablett servieren...aber nach jedem Gespräch fühlte ich mich besser, fühlte ich mich verstanden und hab zig Denkanstöße mitgenommen.

    Ja eben einfach so mal drüber reden bringt mir absolut garnichts. Denkanstösse habe ich auch nicht bekommen.

    Zitat

    Es geht darum, dass Du mal einfach anfängst zu sprechen und irgendwann kommt Dir dann auch eine Erkenntnis. Ein guter Therapeut weiß natürlich, was er wie fragen muss.

    Ja und das "guter" war halt nicht der Fall. Der hat halt einfach nur Blödsinn geredet. Oder wie gut war denn der, der die intimsten Details seiner anderen Patienten ausgeplaudert hat? Sehr professionell.


    Zottelbaer

    Zitat

    Jeder Mensch, der von sich behauptet, Therapien haben ihm geholfen, ist der lebendige Gegenbeweis!

    Na was du so Beweis nennst ... Es gibt auch Leute, die behaupten Zauberkräfte hätte sie geheilt. Ist das nun auch ein Beweis? Hast du eigentlich irgendwelche persönlichen Erfahrungen mit Psychologen/Psychiatern oder vermutest du einfach mal frei drauflos? Bevor ich da mal selber reingeschnuppert habe, hatte ich auch die allergrössten Erwartungen; auch dass es helfen würde. Klar hilft es, wenn man der Typ dafür ist und einem "einfach mal drüber reden" etwas bringt.


    Copper

    Zitat

    Ich seh keinen Sinn darin, sich aus nem Vorgespräch ein Urteil über mögliche Erfolgsaussichten einer Therapie zu bilden. Aus Zynismus vielleicht - das ist aber auch nicht der Heilige Gral.

    Das ist genau die Denkweise, die man wohl braucht für eine Therapie. Soll ich bei Jedem eine Therapie machen, um hinterher beurteilen zu können, ob es geholfen hat? %-| Da macht man dann eine Therapie um ihrer selbst willen. Zeitverschwendung.

    Zottelbaer

    Nein, das sind nur deine Vorurteile. Ich dachte mir damals: Wenn so eine Therapie aussieht, dann brauch ich dort absolut nicht hingehen. Für mich ganz persönlich wäre es verschwendete Zeit gewesen bzw circa ein Jahr habe ich ja verschwendet. Nochmal zu den Vorwürfen, ich wäre einfach nur nicht bereit gewesen konstruktiv mitzuarbeiten: Bei einer Psychiaterin war ich circa 10-15 mal. Das war zwar keine Therapie (trotzdem dauerte jede Sitzung fast ne Stunde), weshalb ich mir nicht vorwerfen lasse unkonstruktiv gewesen zu sein. Ich habe es dann selbst in die Hand genommen und seitdem sicherlich tausendmal mehr erreicht, als ich jemals dort bei diesen Therapeuten/Psychiatern erreicht hätte. Ok, mein eigentliches "Problem" (Tic) ist auch eher ein neurologisches. Ich hätte gerne erlernt, wie ich den unterdrücken kann oder besser damit zurecht komme. Genau das habe ich die Therapeuten gefragt. Sie wussten es nicht. Da sind Aussage wie "Jeder muss sich selbst helfen" einfach niederschmetternd. Und da konnte absolut keiner helfen ausser mir Medikamente zu verschreiben, mit denen man dann nurnoch komplett zugedröhnt durch die Gegend läuft. Da hatte ich dann auch irgendwann kein Bock mehr drauf.


    Ich habe und wollte Kwak nicht von einer Therapie abraten. Ich habe nur gesagt, dass ich denke, sie helfe nicht bei Jedem und dass man da keine falschen Hoffnungen wecken sollte. Man muss da der Typ für sein und Kwak wirkt auf mich so, als wenn er absolut nicht der Typ dafür ist. Reagieren tut er ja auch nicht darauf.

    @ Erzkanzler

    Zitat

    Man muss da der Typ für sein und Kwak wirkt auf mich so, als wenn er absolut nicht der Typ dafür ist. Reagieren tut er ja auch nicht darauf.

    Zu dem Eindruck kann man allerdings kommen, ja.

    Zitat

    Nochmal zu den Vorwürfen, ich wäre einfach nur nicht bereit gewesen konstruktiv mitzuarbeiten: Bei einer Psychiaterin war ich circa 10-15 mal. Das war zwar keine Therapie (trotzdem dauerte jede Sitzung fast ne Stunde), weshalb ich mir nicht vorwerfen lasse unkonstruktiv gewesen zu sein.

    Ok, damit hast du natürlich ne Erfahrung genannt, mit der man dich in deiner Meinung durchaus bestätigen könnte. Aber:


    Wie konstruktiv du wirklich warst, kann man nicht sagen - das soll allerdings kein Vorwurf sein, der dir das Gegenteil unterstellt.


    Um welches Problem es geht, und ob das im Rahmen dieser anscheinend therapieartigen Sitzungen richtig bearbeitet wurde, kann man auch nicht rauslesen.


    Ob es kommunikativ zwischen dir und den Therapeuten gestimmt und demnach überhaupt erst ne konstruktive Grundlage gegeben war, ist unbekannt.

    Zitat

    Ich hätte gerne erlernt, wie ich den unterdrücken kann oder besser damit zurecht komme. Genau das habe ich die Therapeuten gefragt. Sie wussten es nicht

    Woher denn auch, die können ja keine Gedanken lesen. Das klingt für mich erstmal wie ne Killerphrase, durch deren Nichtbeantwortung du dir vielleicht auf die Schulter klopfen kannst, wieder mal "Inkompetenz" entlarvt zu haben, aber ob das konstruktiv war? Wie gesagt, ich kenne keine Details und will nix unterstellen.


    Wenn ich das so richtig verstanden hab, könnte am Beginn ner Therapie der Grundsatz stehen, dass viele Probleme oder Verhaltensweisen, z.B. Ängste oder so und das entsprechende Verhalten, nicht abschaltbar sind, sondern zumeist ne Funktion erfüllen, also ein komplexes System bilden.


    Es ginge also darum, der vermeintlichen Notwendigkeit dieser Funktion auf den Zahn zu fühlen. Wenn dir das nicht zusagt, liegt das nicht an der Therapie. Die funktioniert eben so.

    @ Erzkanzler:

    Ich habe niemals irgendwo auch nur angedeutet, Du habest nicht aktiv mitgearbeitet... ???


    Ich habe mich nur auf die Aussage (eines anderen Users) bezogen, dass einem ein Therapeut doch auch nicht neues erzählen kann, was man nicht eh schon wüsste. Und da kann ich nur antworten, dass es darum gar nicht geht. Eine Therapie ist kein passiver "Wissenskonsum", wie ein Ratgeberschundheftchen, sondern eine Unterstützung auf dem Weg zur Selbsterkenntnis. Der Therapeut ist der Experte in Fachfragen, aber der Experte für Dich - das bist nur Du und kein anderer.


    Deswegen geht der Weg zwingend über die Betroffenen selber. Wer mit der Hoffnung in eine Therapie geht, da ist jetzt der Experte, und der wird meine Probleme beseitigen (respektive mit etwas erzählen, was ich nicht schon weiß), der wird zwangsläufig enttäuscht werden, weil er etwas möchte, was gar nicht erst angeboten wird (Mit Dingen, die er nicht schon weiß, könnte er zwar erschlagen werden, aber das würde wenig bringen - denn es geht hier ja nur um ihn, und nicht um 10 Millionen Hypothesen...)


    Wer das für sich prüft und dann sagt: "Danke, aber das will ich einfach nicht!" - gut, so sei es! Schließlich hat ja auch jeder die Freiheit, eine Chemo-Therapie abzulehnen. Nur sollte er sich dann eben auch der rapide sinkenden Chancen bewusst sein (wenngleich es natürlich auch "nur" Chancen sind).

    Zitat

    Es gibt auch Leute, die behaupten Zauberkräfte hätte sie geheilt. Ist das nun auch ein Beweis? Hast du eigentlich irgendwelche persönlichen Erfahrungen mit Psychologen/Psychiatern oder vermutest du einfach mal frei drauflos?

    Das Placebos helfen können? Das ist wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen. ;-)


    Aber eine Therapie ist ja anders: Es kommt eben kein Wodoo-Priester, rasselt drauf los und sagt: "Jetzt bist Du geheilt" (Passiv-Modus) und der Betroffene fühlt sich besser, ohne sagen zu können, was passiert ist.


    Sondern diejenigen, die davon berichten, dass eine Therapie ihnen geholfen hat, können hinterher sehr genau sagen, welche Schlüsselerlebnisse sie hatten, wie es dazu kam, und was sie ganz konkret nun anders machen oder auch anders denken, damit sie mit ihren Problemen besser umgehen können. Mit einer "Das heilt mich"-Blackbox hat das nichts zu tun.

    Die Diskussion zeigt eindeutig, dass es völlig sinnlos ist, Unwillige bzw. Zweifelnde zu einer Therapie zu überreden. Eine Therapie kann - wie hier schon richtig gesagt wurde - nur Hilfe zur Selbsthilfe sein. Schließlich kann der Therapeut nicht für uns unser Leben leben.


    Wer sich durch das Wort "Selbsthilfe" vor den Kopf gestoßen fühlt, sich auf nichts Neues einlassen möchte und sowieso alles besser weiss, dem können auch andere leider nicht helfen.

    Aber ein sehr gutes Stichwort, DER BESTE FREUND. Er kann vielleicht wirklich eine Therapie ersetzen, er kennt einen ja so ziemlich am besten und kann auf einen gut eingehen.


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie gut es tut wenn jemand da ist der mir zuhört und mich dann gegebenen Falls wieder in die richtig Bahn lenkt.

    Copper

    Zitat

    Das klingt für mich erstmal wie ne Killerphrase, durch deren Nichtbeantwortung du dir vielleicht auf die Schulter klopfen kannst, wieder mal "Inkompetenz" entlarvt zu haben, aber ob das konstruktiv war? Wie gesagt, ich kenne keine Details und will nix unterstellen.

    Wenn du nichts unterstellen willst, warum schreibst du dann genau das? Und das Wort in Anführungszeichen habe ich hier nie verwendet.

    Zitat

    Aber ein sehr gutes Stichwort, DER BESTE FREUND. Er kann vielleicht wirklich eine Therapie ersetzen, er kennt einen ja so ziemlich am besten und kann auf einen gut eingehen.

    Ich würde nie etwas einem Freund erzählen, da käme ich mir irgendwie komisch vor :=o.

    @ smile-4-me

    Zitat

    Fakt ist, ob du es hören willst oder nicht, du bist zu jedem Zeitpunkt der Chef im Ring, der Gestalter deines Lebens.

    Theoretisch richtig. Leider habe ich zu lange gebraucht um das zu erkennen. Deshalb habe ich auch 2mal ein für mich ungeeigntes Studium angefangen und zu lange daran festgehalten. Ohne das wäre ich schon längst im Beruf und wäre heute ein par Schritte weiter.

    Zitat

    Das nur zum Thema selbst gewählt oder äußerer Einfluss, man kann zu jedem Zeitpunkt seines Lebens Dinge verändern. Man muss es dazu allerdings wollen.

    Ein par Dinge habe ich verändert. Teilweise ließ es sich noch richten, teilweise war nur noch Schadensbegrenzung möglich.

    Zitat

    Und merkst du eigentlich, wie du dich ausruhst auf diesen Dingen? "Das Beste daraus machen"...das klingt so "Ja, ist alles scheiße gelaufen bei mir und jetzt kann ich nur versuchen zu retten, was zu retten ist".

    Durch einige Fehler in der Vergangenheit ist meine heutige ausgangssituation schlechter als sie ohne diese Fehler wäre. Deshalb muss ich sehen wie ich aus der aktuellen Situation das beste mache.