Ich bin gerade beim Lesen auf einen für mich recht interessanten Text gestoßen.


    Darin vertritt der Autor die Meinung, dass das Sammeln von Erfahrungen im jungen Alter mit dem anderen Geschlecht zur gesunden Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Wenn diese "Entwicklung" aber nicht vorhanden ist, führt es später dazu, dass Beziehungen zu anderen "kühl" werden. Es kann zu einer Isolierung kommen. Das ganze Gleichgewicht scheint drucheinander.


    Wenn man also den Zeitpunkt verpasst hat, kommt es später zu einer Isolierung (depressiv, schwaches Selbstvertrauen usw.).


    Nachdem ich das gelesen habe, dachte ich mir nur sch**** :(v.


    Das heißt quasi, ich bin durch die fehlende Phase wo viele Menschen mit dem anderen Geschlecht schon intim geworden sind, für den Rest meines Lebens "vorbelastet". Es wird Auswirkungen auf den Rest meines Lebens und meine Persönlichkeitsentwicklung haben.


    Keine Ahnung wie ich mich so noch motivieren kann.

    @ kwak

    Zitat

    Eine andere Frage: Was hast du bisher getan um das Ende deines JM-Sein näher rücken zu lassen?

    Ok, wir gehen offenbar von einem ganz anderen Standpunkt aus, und damit versteh ich auch etwas besser, warum du das schreibst, was du schreibst.


    Also für mich ist diese JM-Geschichte überhaupt kein Thema, ich seh gar keinen Grund, irgendwas zu beenden. Mein Selbstverständnis funktioniert unabhängig davon, aber es bekommt auch entprechend Feedback. Das war die wichtigste Lektion, aber das musste ich erstmal herausfinden.


    Ich beneide niemanden um sexuelle Erfahrung, so wie das vielleicht ursprünglich ist, wenn man sich der Unerfahrenheit bewusst wird und keine reellen Gründe dafür findet.


    Ich hab also nicht den Eindruck, dass mir viele Menschen was voraus haben, eher im Gegenteil, deswegen frustriert mich da auch nichts. Ich weiss, dass ich gut oben mitspiele. Zum Teil musste ich dazulernen - zum Beispiel mit Unsicherheiten umzugehen, - zum Teil musste ich bloss erkennen, dass es so ist, denn man redet sich gewohnheitsgemäß auch jede Menge negativen Mist ein. Mit einem gesunden Selbstbild ist das was anderes.


    Ich lern Frauen kennen, wenn sie mich interessieren, und wenn nicht, dann eben nicht. Es ist vermutlich ne Illusion zu meinen, sich die Frauen aussuchen zu können. Aber man sollte es versuchen ;-D Wie soll man sonst sichergehen, die richtige - oder besser gesagt die passende - zu finden? Dass ich mich relativ unkompliziert mit Frauen treffe zeigt mir, dass ich dahingehend gut dabei bin. Mir fehlt nur das dringende Verlangen, mit einer davon auch intimer zu werden, und das ist offenbar der Unterschied zu vielen erfahrenen oder auch unerfahrenen Männern. Ein Problem ist es nur deswegen für mich, weil ich nicht allein sein und auch Familie und so haben will. Das ist zum Beispiel auch ein Ziel.

    @ kwak

    Zitat

    Ins Bordell zu gehen hat nichts mit sucht zu tun. Es geht darum ein natürliches Verlangen zu befriedigen. Im Gegensatz zu einer Sucht ist es aber möglich die Befriedigung dieses Verlangens aufzuschieben, sie erst später zu befriedigen ohne Probleme zu bekommen. Ein Bordellbesuch auf den man Lust hat läßt sich auch noch auf die nächste Woche verwschieben. Wer süchtig nach Alkohol ist brauch diesen sofort.


    Wie gesagt gehe ich nicht ins Bordell um etwas zu verdrängen. Wenn ich nicht einige Male dort gewesen wäre hätte ich bei Frauen in freier Wildbahn genauso wenig Erfolg wie jetzt.

    Wenn du nicht ins Bordell gegangen wärst und anstelle dessen den An/Trieb genutzt hättest, deine Situation zu reflektieren, zu bearbeiten und in den Griff zu bekommen und dich damit persönlich zu entwickeln, dann wärst du vielleicht noch JM, aber persönlich viel weiter.


    Verdrängung deswegen, weil man wie mit Alkohol vorübergehende Befreiung schaffen kann, die aber langristig nichts bringt, abgesehen von Abhängkeit von der "Maßnahme". Ist ein Gedankenspiel, kwak - mehr nicht.


    Darüberhinaus denk ich, das Trieb und Sucht durchaus vergleichbar sind.

    @ roadrunner

    Wir haben in jungen Jahren etwas verpasst und Erfahrungen die viele andere gemacht haben nicht gemacht. Das lässt sich nicht abstreiten. Vieles was man in der Jugendzeit erlebt beeinflusst die Persönlichkeitsentwicklung irgendwie.


    Aber daraus auf eine Vorbelastung zu schließen die sich nichtmehr korrigieren lässt halte ich für weit hergeholt. Wir sind nicht so kontaktfreudig wie andere. Na und? Müssen alle Menschen gleich sein? Solche Texte zu lesen ist interessant und gibt manchmal gute Denkanstöße. Aber zu viel Bedeutung sollte man ihnen nicht zumessen.

    @ Copper

    Du hast recht. Wir sehen die JM-Problematik von verschiedenen Standpunkten.


    Für mich gab es einen Zeitpunkt an dem das JM-Sein unerträglich wurde. Dieser Gedanke beschäftigte mich täglich und hinderte mich an anderen Dingen. Es war Zeit etwas zu tun. Da das JM-Sein für dich nicht unerträglich ist hast du keine Veranlassung den Weg ins Bordell zu gehen.

    Zitat

    Es ist vermutlich ne Illusion zu meinen, sich die Frauen aussuchen zu können. Aber man sollte es versuchen

    :)^;-D

    Zitat

    Wenn du nicht ins Bordell gegangen wärst und anstelle dessen den An/Trieb genutzt hättest, deine Situation zu reflektieren, zu bearbeiten und in den Griff zu bekommen und dich damit persönlich zu entwickeln, dann wärst du vielleicht noch JM, aber persönlich viel weiter.

    Das JM-Sein war für mich so unerträglich geworden, dass es mich in anderen bereichen blockiert hat. Ich konnte mich immer schlechter auf wichtige Dinge konzentrieren. Ohne den Gang ins Bordell würde es mir heute schlechter gehen.

    @ roadrunner

    Zitat

    Das heißt quasi, ich bin durch die fehlende Phase wo viele Menschen mit dem anderen Geschlecht schon intim geworden sind, für den Rest meines Lebens "vorbelastet". Es wird Auswirkungen auf den Rest meines Lebens und meine Persönlichkeitsentwicklung haben.

    Das ist nichts weiter als "kindliche" Prägung. Manche "Personal Growth Teacher" verwenden das Phasenmodell von Piaget und behaupten: Hast Du eine Phase nicht anständig durchlaufen, kommt es zu "disfunktionalen" Verhaltensweisen. Ich glaube nicht, dass das unumkehrbar ist im Sinne "der Zug ist abgefahren". Nur wenn Du jetzt mit einer Frau anbandelst, dann läuft der Film der Unerfahrenheit und des Versagens im Hintergrund mit. Du musst also erstmal Erfahrungen sammeln, um "normal" zu agieren. Die Katze beißt sich in den Schwanz.


    Möglichkeiten um sich davon zu lösen:


    1. Mentales Training


    2. Bordell -> Kwak, andere


    3. so lange versuchen, bis es klappt


    4. one-night-stands, gab es hier auch jemanden


    (ist für mich unmöglich, da ich Angst habe zu versagen und gar nicht weiß wie so etwas "geht")


    Im Prinzip besprechen wir hier doch nix anderes.

    Hallo Colt 2.0


    ich geb ihnen recht


    Aber vieleicht währe es gut wenn ihr einfach mal IM Berufsleben erfolg habt


    das gibt selbstvertrauen das die Basis-> später im Beruf einen netten anderen Menschen kenenlernen und immer weiter Mensch werdet bis dann ihr einen Menschen an der Seite habt der zu euch gehört und mit ihm Unternehmungen macht .Der Rest kommt dann von ganz allein mit Hilfe von Freunden auf beiden Seiten.Denkt mal drüber nach?:-)

    @ colt

    Zitat

    Du musst also erstmal Erfahrungen sammeln, um "normal" zu agieren.

    Praktisch ergibts schon Sinn, es ist schon so.


    Aber Tatsache ist doch, dass man mit der richtigen Einstellung viele neue Situationen meistert. Will man es bierernst und perfekt machen, wird es nichts, weil man dann die Unerfahrenheit als nachteilig empfinden wird.


    Geht man ran wie bei nem Spiel, dass man noch nicht kennt, dann kann sich bestimmt auch darüber die nötige Lockerheit einstellen.


    Ich halts auch für weder gut noch richtig, durch meinetwegen 5 oder 10 Jahre verpasster Gelegenheiten von ner verkorksten Entwicklung ausgehen. Man kann das doch jederzeit grade biegen, indem man es anders macht. Und versucht, in den Situationen mit einem anderen Gefühl ranzugehen.


    Wenns wirklich so schwerwiegend ist, dann ists eben so, aber darüber kann man ja in 10 Jahren nochmal reden.

    @ torsten77

    Zitat

    Aber vieleicht währe es gut wenn ihr einfach mal IM Berufsleben erfolg habt


    das gibt selbstvertrauen das die Basis-> später im Beruf einen netten anderen Menschen kenenlernen und immer weiter Mensch werdet bis dann ihr einen Menschen an der Seite habt der zu euch gehört und mit ihm Unternehmungen macht .Der Rest kommt dann von ganz allein mit Hilfe von Freunden auf beiden Seiten.

    Also schaden wird das nicht, aber wenn sich sonst nichts von allein ergibt, dann so auch nur nicht. Darum gehts - warum ergibt sich nichts von allein, trotz genügend Bekanntschaften undsoweiter.

    In letzter Zeit kriege ich garnichts hin. Meiner Nerven machen einfach nicht mit. Sobald etwas Stress aufkommt geht nichtsmehr. Auch Dinge die frühre keine Probleme gemacht haben kriege ich im Moment nicht hin. Heute Nachmittag lief mal wieder alles schief. Kleine Widrigkeiten hindern mich daran etwas hinzukriegen. Es ist einfach nur Sch***

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    Zitat

    Der Rest kommt dann von ganz allein mit Hilfe von Freunden auf beiden Seiten.

    Nach meiner Erfahrung kommt nichts, aber auch wirklich garnichts, von allein. Da kann man warten bis man schwarz wird. Wenn man etwas will muss man die Sache selbst in die Hand nehmen.

    Zitat

    Aber vieleicht währe es gut wenn ihr einfach mal IM Berufsleben erfolg habt

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Der Beruf lenkt vielleicht von anderen Dingen ab, weil man morgens zur Arbeit geht und erst Abends wieder nach hause kommt. Dann ist man zu erledigt um sich um noch was anderes zu kümmern. Also wird das Problem konserviert nur man denkt weniger daran.


    Ich habe selbst mal so ähnlich gedacht als ich angefangen habe zu studieren. War aber nix. Studium habe ich mit Erfolg abgeschlossen. Sonst ergab sich aber nix. Und ob mir das abgeschlossene Studium jemals was nutzen wird steht auf einem anderen Blatt. Zufriedener hat es mich bis jetzt nicht gemacht. Ich bezweifle sogar ob ich mich nochmal dafür entscheiden würde. Aber egal. Das ist passiert und vorbei.


    Tage wie heute zeigen nur mal wieder wie besch*** alles ist. Widrige Umstände erzeugen Stress und meine Nerven machen dann nicht mit so kommt es zum nächsten Reinfall.

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    Hallo Kwak


    ich habe das so gemeint


    -Klamotten und Pflege und Mode muss nicht teuer sein man kommt ins Gespräch


    -Sich viel in der Stadt blicken lassen in Cafes oder wie ich auf Messen und Firmen Events ist super, ich komme aus dem IT Bereich ( meist gibst kostenloses essen und man baut sich ein Soziales Netzwerk für Praktika oder später auf)


    - mal auf Probe in einer großen Kneipe oder Disco an der Bar arbeiten das bringt


    selbstvertrauen und macht locker und Telefonnummern bzw. ein gefühl für Frauen . Tip-> wer an den Tisch serviert und gepflegt ist und ( Cokatils,Tische sauber macht der landet sehr gern bei Damen. Ich habe 10 erfahrung im Gastronomie und 6 leute unter mir gehabt.Wichtig dabei immer langfristig was machen denn nicht jede frau kommt jede Woche und später bringt sie ihre Freundinen mit -> das macht dann deinen Chef glücklich und du lernst mehr Frauen kennen ohen Angst zu haben.


    - Männerrunde 1* die Woche in einer Eventbar nach der arbeit aufbauen.


    - Sportkameraden was unternehmen odr Grillen Kochen usw. ->dadurch erst mal


    Bekannte oder Freunde.


    Das ist die Basis


    Glaub mir es geht aber bei dir ist der Schmerz tief und da muss Hilfe her die wir nicht bieten können.. :-)


    PS. Bitte um Antwort

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