Zitat

    Zitat Dr.Mück:


    Bieten Sie sich einer Frau niemals als "Therapeut", "Kumpel" oder "bester Freund" an. Mit Therapeuten und Eltern schläft man nicht! Die meisten Frauen lieben es, von einem Mann in eine "problemfreie Welt gelockt zu werden".

    Verflixt. Mein Partner und ich machen offensichtlich aber auch alles falsch! Wie konnten wir überhaupt nur zusammenkommen??? Vom ersten Kontakt an war er aufmerksam für mich; bemerkte, wenn es mir nicht gut geht oder mich etwas bedrückte und fragte von sich aus nach. War und ist für mich da - so wie Familie. Wie Freunde. Und ich hoffe, so wie ich auch für ihn. ;-)


    Da können wir doch gar keine Beziehung führen, wenn auch Probleme eine Rolle spielen! Völlig absurd! Trennung - die einzig wahre Lösung, jawollja.

    Zitat

    Zitat Dr.Mück:


    "Therapeut" für eine begehrte Frau zu sein, ist sexueller Selbstmord. Auch im Hinblick auf den "besten Freund" ist es den meisten Frauen wichtig, diese Beziehung nicht durch zu viel Intimität zu gefährden.

    Oder vielleicht auch einfach keinen Sex mehr haben? Achdusch... (Und mit meinem besten Freund hatte ich ja auch mal was - NIE passe ich in diese verdammten Schubladen! :°()


    Hmmm. Ach, ich ignoriere einfach mal ganz weiblich-logisch-ausblendend obiges. Und bleibe glücklich. x:)

    Zitat

    Zitat Dr.Mück:


    "Fallen Sie immer ein wenig auf ... Führen Sie beispielsweise einen Riesenteddybär bei sich"

    Ist das nicht ein klitzekleines Bisschen unhandlich? Im Bett - ok, bleibt dann zwar kein Platz mehr für die potentielle Gespielin, aber kuscheln kann man immerhin auch mit dem Plüschi. Im Urlaub darf er die Liege freihalten, das ist mit Sicherheit charmanter als ein dröges Hotelbadetuch. Und im Supermarkt um die Ecke könnte man endlich einmal ganz gerechtfertigt mit einen dieser coolen autoimmitierenden Kindereinkaufswagen seinen Brokkoli und das Feierabendbier rumcruisen! Yeah! (Ich glaub, ich erwärme mich so langsam für den Gedanken.)


    Aber so beim Bergwandern? In der Disco? Im Hallenbad? In der vollen S-Bahn? Im Großraumbüro?


    ;-)


    Liebe Grüße, @:) und :)D für alle,

    Bergsteiger - wirklich gute Beziehungen basieren aber auf Emotionen.


    Und mit diesem, Deinem inneren Glauben, kannst Du es abhaken. Denn das strahlst Du auch aus. Da könnte die schönste Frau Dich anlächeln - Du zückst innerlich den Rechner, mit verbissenem Gesicht kalkulierst Du Deine Chancen und weil Du bis jetzt nur Körbe kassiert hast, wird auch das verworfen. Die Dame sieht Dein offensichtliches Desinteresse und wird sich anderem zuwenden. DAS nennt man auch verpasste Chancen.


    Ich kann Dich wohl verstehen, aber so funktioniert das nicht. Mit dieser Ausstrahlung der Ablehnung gewinnst Du nicht mal einen Blumentopf. Wie Du die ablegen kannst? Gute Frage, ich glaube, da gibt es kein Patentrezept. Leider.


    :)*

    @ Bergi

    Zitat

    Ich mein, das ist doch ähnlich, wie wenn ein Rollstuhlfahrer auf die Idee käme, die Eigernordwand zu durchsteigen. Nicht völlig unmöglich, aber mit massiv höheren Schwierigkeiten als für den Normalbergsteiger (anderer würden wohl illusorisch dazu sagen).

    Erinnert mich an diesen äußerst interessanten Dokumentarfilm. :-D

    Zitat

    Mit emotionaler Argumentation kommt man da dem Ziel auch nicht näher...

    Je nachdem. Manchem hilft eine emotionale, anderen eine rationale Betrachtungsweise. Ich bin ne hyperemotionale Socke ;-) und für meine Entwicklung war es zB. sehr wichtig, meine Gefühle etwas genauer, distanzierter, anzusehen und zu durchdenken. Mehr Ratio hat mir zu besser Sachlichkeit, Gelassenheit und einem angenehmeren Umgang mit mir selbst, anderen und allgemein verschiedenen Situationen verholfen. Für nüchternere Menschen kann es dagegen gerade wichtig sein, einen emotionalen Zugang zu finden. Um sich auch öffnen und nicht nur gefühlstechnisch distanziert und abgesichert einlassen zu können. Wege zur Zugbrücke im Wall zu zeigen. ;-)

    Zitat

    Ich bin dann wieder weg aus dem Thread

    Hej, junger Mann, ich hol doch grad erst noch frisch gebackenen Pflaumenstreuselkuchen :-q zum hier verteilten Kaffee! Den kannst du doch nicht einfach so warm und köstlich duftend hier mit mir alleine lassen? Hilfe!


    @ mrk82


    Ha! DAS würde so einiges erklären. Da bin ich aber ... reichlich |-o widersprüchlich. ;-D


    [Bergi, siehst du wie dringend Pflaumenstreuselkuchenrettungshilfe gebraucht wird? Sonst werd ich doch nur noch widersprüchlicher! :)*]

    Zitat

    ich hol doch grad erst noch frisch gebackenen Pflaumenstreuselkuchen :-q zum hier verteilten Kaffee! Den kannst du doch nicht einfach so warm und köstlich duftend hier mit mir alleine lassen?

    Mampf :-q ;-D

    @ bergsteiger

    Vielleicht liest du das ja noch ;-)

    Zitat

    Da bin ich nicht einverstanden. Es gibt grundlegende Charakterzüge, die nicht geändert werden können, jedenfalls nicht mit vernünftigem Aufwand. Ein introvertierter Einzelgänger wird nicht nicht einfach so zum extrovertierten Socializer, nur weil er sich ein gescheites Buch reinzieht... Und es gibt nunmal Charakterzüge, die von Frauen eher gewünscht sind und solche, die im allgemeinen abgelehnt werden.

    Ich weiß immer noch nicht genau, welche Charakterzüge du konkret meinst, aber wenn es nicht grade widerlich, tückisch, bösartig oder gewissenlos ist, dann seh ich eigentlich kein so großes Problem. Der Toleranzbereich ist breit, weil es die entsprechenden Charaktere auf Männer- und Frauenseite gibt. Es gleicht sich aus. Dann ist es nur von Vorteil, sich selbst nicht schlechter zu machen, als man ist.


    Deine Wahrscheinlichkeitsrechnung in Ehren, aber da muss ich nun widersprechen, denn das ganze beruht nicht auf Zufallsereignissen. Sollte es zumindest nicht. Sprich ne Frau an, die dir freundlich oder interessiert begegnet. Und schon lernst du jemanden kennen. Frag sie bei Gelegenheit, ob ihr euch widertrefft, schon hast du vielleicht bald ein Date. Vielleicht auch nicht. Hast du ein Date, dann behalt dein konkretes Interesse an ihr nicht für dich, sondern zeigs ihr.


    Schüchternheit machts vielleicht schwerer, ist aber keine Ausrede - zumindest nicht für jemanden, der mit ner Frau ins Bett will, denn dann muss das ja trotz Schüchternheit auch irgendwie laufen. So jedenfalls basiert das nicht mehr auf Zufall, es gibt höchstens ein paar unbeeinflussbare Parameter. Aber die gibts bei jedem.


    Wie gesagt, ich kenne die mysteriösen hinderlichen Charakterzüge nicht, die es dir so schwer machen, aber ich glaube nicht daran, weil ich letztendlich auch zu dem Schluss kommen könnte - wenn ich so denken würde wie du. Ich betrachte es aber anderes.


    Du hast doch ein gutes Beispiel verlinkt. Diese scheinbare Riesenlusche von einem Typen schleppt also mühelos Frauen ab. Die stehen bestimmt nicht auf den, weil er sie schlecht behandelt oder weil er ein gewissenloser Idiot ist. Diese Frauen wollen einfach was, und wenn sich sonst niemand dafür findet, dann müssen sie eben mit dem Vollpfosten vorlieb nehmen. Abgesehen davon, dass sie zunächst nix davon wissen. Die wollen halt Nähe, Sex, irgendwas, und weil der Typ das auch nur will, haben sie beide was davon.


    Das ist doch ein Grund, als Mensch mit Charakter und Gewissen den Wettbewerb aufzunehmen und sich nicht mehr zurückzunehmen - schlimmstenfalls zugunsten der Idioten, die sich einfach keinen Kopf machen. Das ist ein Ansatz, sich zu positionieren, Selbstbewusstsein zu ziehen aus dem Wissen, besser zu sein.


    Ich gehe mal davon aus, dass der durchschnittliche Unerfahrene gewohnheitsgemäß eher Sympathie als klare sexuelle Ansagen ins Spiel bringt. Wenn man aber etwas bestimmtes will, das über Freundschaft hinausgeht, dann kommt es darauf an, das zu zeigen; notfalls es probeweise einfach mal zu nehmen. Nichts machen und dann auf die Idioten bzw. die dazugehörigen Frauen zu schimpfen, ist der falsche Weg. Denn die finden sich wie gesagt nur, weil das jeweilige Angebot in einigen Punkten passt - dass es was besseres gibt, spielt in dem Moment keine Rolle, denn man hat ja lieber den Spatz in der Hand, als die Taube aufm Dach.

    Zitat

    Ich finds eher abschreckend, wenn ich mir vorstelle dass normalerweise vielleicht 10 Dates zu einer Beziehung führen und ich hingegen 40 dazu bräuchte.

    Triple-X, der hier auch kurz im Thread vertreten war, hat neulich einen Thread anlässlich seines bevorstehenden ersten Dates geöffnet. Ich kenn den aktuellen Stand nicht, aber zwei Wochen nach Beginn des Fadens war er mit der Frau so ziemlich zusammen.


    ...das erste Date!!!! Ich müsste nun bei 30+ sein ;-D Daraus könnte man nun ne Wahrscheinlichkeitsrechnung machen und sich fragen, wie Triple-X jemals auf die Idee gekommen ist, irgendein Problem in Frauenangelegenheiten zu haben. Aber es hat wohl mehr etwas mit Zielen, Konsequenz, Ansprüchen etc. zu tun als mit Stochastik.

    Hallo Aldhafera

    Schön dich wieder hier zu lesen. @:) Deine Beiträge habe ich wiedermal mit großem Genuss gelesen.

    Zitat

    Hmmm. Ach, ich ignoriere einfach mal ganz weiblich-logisch-ausblendend obiges. Und bleibe glücklich.

    :)^ Schön gesagt.


    Nur die Sache mit dem Riesenteddybär....

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    Aber so beim Bergwandern? In der Disco? Im Hallenbad? In der vollen S-Bahn? Im Großraumbüro?

    Beim Wandern wohl etwas unhandlich, in der Disco aber erregt man damit viel Aufmerksamkeit. ;-D Nur im Hallenbad siehts schlecht aus. Da saugt sie der Bär voll mit Wasser und geht unter.


    :)*

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    Ich bin froh kein Otto Normalbürger zu sein der dem Mittelwert entspricht. Ich halte es nicht für erstrebenswert sich an irgendwelche Durchschnittswerte heranzuarbeiten. Was soll das bringen ??? Otto Normalbürger hat vielleicht schon 2,7 Beziehungen gehabt. Aber ist er deswegen besser dran?

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    Um ehrlich zu sein - ja, ist er. Er muss sich weniger Fragen gefallen lassen, weil sein Lebensweg eben "normal" ist. Durschnitt ist viel wichtiger, als wir glauben. Schau dich mal auf der Strasse um, wie die Leute rumlaufen - nur die wenigsten fallen wirklich auf. Wer auffällt, hat bei vielen schon verloren.

    Gerade dieser Drang zur Normalität kotzt mich an. Wer bestimmt was normal ist? Warum meinen alle einfach so normal sein zu müssen? Normal bedeutet nichts anderes als durchschnittlich. Durchschnittlich ist das letzte was ich jemals sein will.


    Das ist eine Krankheit von dem was sich heute Gesellschaft nennt. Alle wollen normal sein. Und genau das ist unser Problem: Wir fallen nicht auf. Wir werden von den Frauen nicht wahrgenommen. Was die Frau nicht wahrnimmt kann sie auch nicht interessant finden. Logisch, oder???


    Wenn ich mich auf der Straße umschaue sehe ich immer das gleiche: viele Menschen und ich weiß ich will nicht so sein wie 99,9% von denen. Ist wohl auch einer der Gründe dafür warum ich Menschenansammlungen meide wie der Teufel das Weihwasser.


    Welche Menschen werden wahrgenommen und welche sind es die etwas in der Geschichte der Menschheit bewegt haben??? Die Ungewöhnlichen !! Die welche sich nicht um vorherrschende Meinungen gekümmert haben, die welche bezweifelt haben, dass die Erde eine Scheibe ist. Ohne solche Leute würden wir heute noch in der Steinzeit festsitzen. Wäre für uns hier übrigens sehr unpraktisch. Stellt euch mal vor wir könnten unsere Texte hier nicht bequem tippen sondern müssten sie in Steinplatten meißeln.;-)


    Deshalb will ich unter keinen Umständen normal sein. Es gibt genug andere die das sind. Ich will mehr!

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    Das ist eine Krankheit von dem was sich heute Gesellschaft nennt. Alle wollen normal sein.

    Wenn ich mir so die Nachrichten im Fernsehen ansehe oder das Verhalten vieler in der Stadt beobachte oder im Bus dann scheint es aber vielen nicht zu gelingen dieses normal sein.

    Zitat
    Zitat

    Gerade dieser Drang zur Normalität kotzt mich an.

    Wenn ich mich auf der Straße umschaue sehe ich immer das gleiche: viele Menschen und ich weiß ich will nicht so sein wie 99,9% von denen. Ist wohl auch einer der Gründe dafür warum ich Menschenansammlungen meide wie der Teufel das Weihwasser.


    Welche Menschen werden wahrgenommen und welche sind es die etwas in der Geschichte der Menschheit bewegt haben ??? Die Ungewöhnlichen !!

    Ich würde das ganricht so stark verallgemeinern.


    Jeder ist individuell verschieden, daran wird sich auch nie etwas ändern.


    Die Frage ist, wann ist man ungewöhnlich. Findet nicht jeder Mensch an einem anderen Menschen etwas ungewöhnlich. Es reichen doch schon Kleinigkeiten um aus der Norm zu fallen.

    Zitat

    Jeder ist individuell verschieden, daran wird sich auch nie etwas ändern.

    Das stimmt schon. Nur wenige Menschen heben sich wirklich von der breiten Masse ab. Oft sieht es mir so aus als ob sich nur die wenigsten die Mühe machen sich eine eigene Meinung zu bilden. Viele übernehmen nur das was von den Medien vorgeplappert wird. Leute die im positiven Sinn ungewöhnlich sind stellen sich gegen die vorherschende Meinung, wie bei dem genannten Beispiel Erde=Scheibe.

    verschwundenes Selbstvertrauen

    Seit einigen Wochen merke ich, dass ich mir selbst nichtsmehr zutraue. Antriebslose Phasen hatte ich schon oft. Nur diesmal ist es anders. Ich fange an etwas zu tun, dann kommen mir Zweifel ob es klappt, ich fühle mich mies und breche die Sache ab. Manchmal denke ich, es hat so oft schon nicht geklappt warum sollte es diesmal?


    Ich kriege es auch nicht hin endlich etwas für meine Gesundheit zu tun obwohl es dringend nötig wäre. Wegen Rückenproblemen sollte ich etwas Sport machen, schwimmen wäre gut. Aber ich raffe mich nicht dazu auf endlich ins Schwimmbad zu gehen. Machbar wäre es aber ich mache es einfach nicht.


    Dabei merke ich wie schlecht ich körperlich drauf bin. Dinge die noch letztes Jahr kein Problem waren strengen mich heute an.

    Versuch nur eine Sache in Angriff zu nehmen zB Schwimmen das fördert mit der Zeit auch das Selbstvertrauen wieder. Du brauchst Erfolgserlebnisse und die kannst Du haben. Wenn Du merkst das es diesesmal ein paar Bahnen mehr waren als beim letzten mal wirkt sich das natürlich auch auf deinen Mut aus wieder mehr Risiko zu ertragen.;-)