@ kwak

    Ich glaub, du machst dir in einigen Dingen gewaltig was vor:

    Zitat

    Wenn ich mich auf der Straße umschaue sehe ich immer das gleiche: viele Menschen und ich weiß ich will nicht so sein wie 99,9% von denen. Ist wohl auch einer der Gründe dafür warum ich Menschenansammlungen meide wie der Teufel das Weihwasser.

    Du willst doch wohl nicht sagen, dass du nicht unter die Leute gehst, weil dir die langweilige Normalität nicht zusagt?? :-o Wenns so wäre, was würde dich denn die Ignoranz anderer kümmern?


    Und, was fällst du für Urteile über Leute, die du überhaupt nicht kennst? Wieviel Mühe gibst du dir denn, auf andere zuzugehen, sie kennenzulernen, von ihnen zu lernen und deine Qualitäten ins Spiel zu bringen?

    Zitat

    Welche Menschen werden wahrgenommen und welche sind es die etwas in der Geschichte der Menschheit bewegt haben ??? Die Ungewöhnlichen !! Die welche sich nicht um vorherrschende Meinungen gekümmert haben, die welche bezweifelt haben, dass die Erde eine Scheibe ist. Ohne solche Leute würden wir heute noch in der Steinzeit festsitzen. Wäre für uns hier übrigens sehr unpraktisch. Stellt euch mal vor wir könnten unsere Texte hier nicht bequem tippen sondern müssten sie in Steinplatten meißeln.

    Worauf willst du hinaus?


    Vielleicht versteh ich dich falsch, aber ich lese den Anspruch heraus, dass du gerne selbst außergewöhnlich wärst, abseits der langweiligen Normalität. Etwas, was du nie sagst, wenn man dich direkt danach fragt.


    Aber wenn man das mal damit

    Zitat

    ich weiß ich will nicht so sein wie 99,9% von denen

    und mit dem Bild, was du sonst so vermittelst, in Zusammenhang bringt, dann scheint es eher so, als möchtest du das Etikett "Außergewöhnlichkeit" über deine Schwächen kleben, um dich nicht ihnen stellen zu müssen. Und die Isolation, womöglich aufgrund von Ängsten und Blockaden, drehst du um und machst Ignoranz der konformistischen Normalos draus. Tolle Idee, um das eigene Gewissen irgendwie zu beruhigen, aber bringt das was?


    Das hier entlarvt das Problem doch wieder:

    Zitat

    Wir fallen nicht auf. Wir werden von den Frauen nicht wahrgenommen. Was die Frau nicht wahrnimmt kann sie auch nicht interessant finden. Logisch, oder

    Du stellst dich gegen das Konforme und die Normalität, aber meinst, die Normalität ist es, die bewirkt, dass man keine Beachtung von Frauen bekommst? Müsstest du dann nicht unkonventionellerweise der Oberchecker sein?


    Ich denk, wesentlich ist, was du durchblicken lässt: Persönliche Unsicherheit, sowie gegenüber dem, was "Frauen interessant finden".


    Mal wieder ne andere Richtung also - diesmal nicht die verzweifelte Frage danach, wie man sich für Frauen interessant und damit konventioneller macht, sondern die Absage an solche Konventionen.


    Aber, um wieder die Kurve zu kriegen... jemand der nicht mal sonderlich außergewöhnlich-visionär, sondern einfach nur charakterstark ist, der strebt nicht nach Normalität, um sie im nächsten Moment zu verteufeln. Also fragt er sich auch nicht, wie er sich verbiegen muss, um für Frauen interessant zu werden. Der geht seinen Weg und nimmt die Frau mit, die zu ihm passt. Wie stehst du denn dazu?

    Lauter Philosophen hier... :-D


    Was oder wer ist schon normal? Alle Menschen sind unterschiedlich, das worüber ihr diskutiert ist pure Theorie, obwohl ich zugeben muss, dass ich auch dazu neige ;-) Es bringt einen nur nicht weiter!


    Jeder Mensch hat andere Ziele oder besser gesagt Prioritäten im Leben. Und wenn 2 sich finden die ungefähr die gleichen Ziele im Leben haben - ich glaube das nennt man Glück :)-


    Deswegen fragte ich den Bergsteiger wieso ist deine Traumfrau so schwer zu finden? Er sagte sinngemäß "sie muss mich akzeptieren, so ich bin und das ist schwer".


    Also halten wir fest: Eine potenzielle Freundin muss euch akzeptieren so wie ihr seid :=o

    Das ist an alle gerichtet

    Jetzt stellt euch mal vor - ihr seid eine Frau :-D Würdet ihr euch in sich selbst verlieben? :=o Und wenn ja, warum?


    Viele liebe Grüße


    Luise @:)

    @ Louise:

    Ob ich selbstverliebt wäre weiss ich nicht, aber ich würde glaube mehr an mir rumspielen,weil Frauenkörper da viel besser sind ;-D

    Zitat

    Eine potenzielle Freundin muss euch akzeptieren so wie ihr seid

    Ist das in einer Partnerschaft nicht eigenltich immer so und sollte von beiden Seiten aus gehen? Obwohl man oder bzw.JM sich nicht immer drauf ausruhen sollte und auch an sich "arbeiten" sollte.

    @ Copper

    Ich will auf nichts hinaus. Ich habe gestern einfach drauf losgeschrieben und alles was mir gerade dazu einfiel hingeschrieben ohne tiefgründige philosophische Hintergedanken. Mag sein, dass ich mir etwas vormache. Ist mir im Moment auch egal.


    Jetzt gerade habe ich andere Probleme die dringender angepackt werden müssen. Ich will mich endlich mal wieder gesund und fit fühlen. Zur Zeit fühle ich mich als ob ich 90 Jahre alt wäre und mir tun alle Knochen weh. Das muss anders werden bevor ich mich wieder mit tiefgründigeren Dingen befasse.

    Habe grad ein typisches Motivationsproblem für den Faden hier: woher Frauen nehmen, die mich wirklich interessieren könnten? Jeder normale Mensch haut natürlich die Phrase raus, dass es die überall gibt. Für mich ist aber wenigestens ein gemeinsames Interesse/eine Leidenschaft wichtig, um überhaupt dauerhaft ein Thema zu haben. Jetzt sind das bei mir mein Studium und noch 2-3 Hobbies (eher Einzelaktivitäten). Bleibt also als Schlachtplan nur ein neues Hobby, was ja recht schwammig und wenig in der Hand ist.


    Naja egal, ohne wird's nicht gehen, ich bin ja schon gelangweilt, wenn ich mich einmal die Woche mit der besten Freundin treff: mit der verbindet mich kühl betrachtet rein garnix, außer dass wir irgendwie eine ähnliche Art haben auf die Welt zu blicken. Habt ihr auch solche Bekanntschaften? Meint ihr sowas(+körperliche Zuneigung und Sex) kann Basis für eine Beziehung sein? Kann mir nicht vorstellen sowas jeden Tag auszuhalten...von ellenlang quatschen, mal einen Film schauen und was essen muss man doch nach ein-zwei Wochen bekloppt werden. Zumindest wenn man nicht einen Haufen Kumpels hat mit denen man an 3 von 4 Tagen was Spannendes machen kann. Hachja noch vor 2-3 Wochen hat Copper mich glaube ich gefragt, ob ich denn WIRKLICH eine Beziehung will und ich sag natürlich, ja unbedingt. Tja blöd, (jetzt nach dem Urlaub übrigens) schätze ich, eher nicht, nur was jetzt?


    Kennt jemand von euch hier übrigens "Homo faber" von Max Frisch? (Lohnt sich denk ich ansonsten zu lesen). Mit Abstrichen komm ich mir vor wie der.

    Zitat

    Jetzt stellt euch mal vor - ihr seid eine Frau :-D Würdet ihr euch in sich selbst verlieben? :=o Und wenn ja, warum?

    Jup,


    *ellenlange Liste*.


    Gründe dagegen gibt es bei mir nur zwei. Das heißt eigentlich drei. Die Selbstwahrnehmung ...weil mir häufiger nahe gelegt wird, Sachen an meinem Verhalten zu ändern (wären jetzt wohl eher Details oder die Art in bestimmten Situationen zu reagieren), die ich eigentlich als Vorzug sehe.


    Insgesamt aber alles kleinere Dinge, die meisten haben mehr Macken. ;-D


    Wenn ich dann aber eines Tages an dem Zeitpunkt bin, an dem ich alles getan hab, wo man entgegensteuern konnte, dann liegt's endgültig nur daran, das Glück nicht herauszufordern.


    Andere Menschen mit vielen weiblichen Bekannten sind da natürlich andauernd dabei, wieso sollt ich also den Gewinn landen ohne wirklich mitzuspielen? (Kann aber trotzdem so laufen, hab ich letztens tatsächlich mitbekommen. :-o:=o ) Irgendwie isses halt bequemer einfach nur das selbe zu machen wie immer, dazu ein bisschen rumphilosophieren und so.


    Siehe ganz oben halt.


    Na dann, hoffentlich sind mit meinem Negativbeispiel ein paar angeätzt und wachgerüttelt. :)^

    @ c.peligroso

    Zitat

    Habe grad ein typisches Motivationsproblem für den Faden hier: woher Frauen nehmen, die mich wirklich interessieren könnten?

    Wenn der Alltag nichts hergibt wird es schwer. Kenne ich nur zu gut.


    Ich kann mir nicht vorstellen wie es wäre eine Beziehung zu haben. Erscheint mir in meiner Situation auch viel zu unrealistisch. Deswegen suche ich nichtmehr. Früher habe ich gehofft, dass der Alltag mal eine Gelegenheit liefern wird. Meine aktuelle Situation gibt das nicht her. Also was solls...

    Selbstvertrauen

    Fehlenden Selbstvertrauen ist hier schon von mehreren Angesprochen worden. Wie ich gestern geschrieben habe macht mir das zur Zeit zu schaffen.


    Was mich dabei am meisten irritiert ist, dass es früher bei mir ganz anders war. Da hatte ich vielen Dingen gegenüber eine gewisse Egal-Einstellung. Nach dem Motto es wird schon gehen und wenn nicht dann wars eben nix. Damit bin ich meistens gut zurecht gekommen und meistens hat es dann auch geklappt. Diese Gelassenheit ist mir abhanden gekommen.:-(


    Oder der Idealfall ich war fest davon überzeugt ich kann es auch wenn andere mich gewarnt haben und meinten es würde nicht gelingen. Meistens behielt ich recht und es gelang.


    Heute sieht es leider anders aus. Ich will etwas tun habe oft auch Lust dazu aber mir kommen Zweifel ob es gelingen wird. Entweder scheitert es dann oder ich versuche es erst garnicht um mir eine Enttäuschung zu ersparen.


    Wie geht ihr mit solchen Problemen um? Würde gerne eure Erfahrungen wissen. *:)

    Kwak - Du hast das Problem und die Lösung schon geschrieben. Der innere Glaube an etwas. Wenn der fehlt, nützt der ganze Wille nichts. Der innere Zweifel sabotiert einen dann immer wieder von innen. Den gilt es auszuschalten. Und in der Regel geht das nicht von jetzt auf gleich. Das braucht viele Geduld und mentale Vorstellungskraft.


    :)*

    Zitat

    Kwak - Du hast das Problem und die Lösung schon geschrieben. Der innere Glaube an etwas. Wenn der fehlt, nützt der ganze Wille nichts. Der innere Zweifel sabotiert einen dann immer wieder von innen. Den gilt es auszuschalten. Und in der Regel geht das nicht von jetzt auf gleich. Das braucht viele Geduld und mentale Vorstellungskraft.

    Ein sehr weiser Beitrag Optimismus. Vor allem den Satz den ich fett markiert habe. Das ist sicher richtig. Da gibt es auch einen schönen Bibelvers zu den ich mal auf ein Bild geschrieben habe.


    Dann wäre ja die nächste logische Frage: Wie finde ich den Glauben wieder an Dinge die mir wichtig sind. Oder vielleicht führt das auch zu der Frage: Was ist mir überhaupt wichtig.

    Zitat

    Dann wäre ja die nächste logische Frage: Wie finde ich den Glauben wieder an Dinge die mir wichtig sind.

    Ich habe es mit visualisieren und Mentaltraining geschafft. Es braucht aber seine Zeit.

    Zitat

    Was ist mir überhaupt wichtig.

    Das braucht noch mehr Zeit. Auch darüber habe ich mir oft - teilweise sogar gegensätzliche - Gedanken gemacht. Ich habe dann begonnen, sie aufzuschreiben. Das hat Ordnung gebracht. Und ich konnte Prioritäten setzen. Einige Dinge haben sich damit übrigens gleich selbst erledigt.

    Normalität

    Ich hab mir damals nichts sehnlicher gewünscht, als endlich normal zu sein.


    Was bedeutet Normalität? Es heisst, dass man mehr oder weniger zufrieden ist mit seinem Leben, dass man liebt und geliebt wird, dass man was mit seiner Zeit anzufangen weiss. Viel mehr gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Natürlich kann das jemand anderes komplett anders sehn. Und jeder gewichtet vielleicht auch noch unterschiedlich.


    Aber am Ende muss man nicht krampfhaft individualistisch sein, um nicht als langweilig zu gelten. Denn auch Leute, die jeden Morgen zur Arbeit erscheinen, können ganz spannend sein. In meinem Umfeld leben wohl über 90% so und ich find meinen Freundeskreis jetzt nicht so extrem bemühend ;-)