Also vorweg: heute war ein guter Tag. :-p


    Danke für die vielen Antworten!

    @ Luise

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    Ich fühle mit mir dir :)_ Glaub mit es lohnt sich immer!!!! Daran darfst du nicht zweifeln. Natürlich ist das anstrengend, es hat auch niemand gesagt, dass man ein Diplom hinterher schmissen kriegt. Und je besser du abschließt, desto besser ist ist das für dein Selbstwertgefühl (klingt irgendwie bescheuert...) Du lernst doch nicht für die anderen, es würde auch reichen einfach zu bestehen, aber ich vermute mal, dass du sehr ehrgeizig bist - was ich :)^ :)^ :)^ finde!


    Das wichtigste ist - rechtzeitig aufzuhören :=o Nein, das ist nicht witzig, sondern sehr wichtig. Nicht immer mehr und mehr zu wollen, sondern irgendwann "stehen zu bleiben" und einfach nur das Leben genießen. Ich hoffe, dass du das schaffst :-D

    Danke, das muntert auf @:) und das mit dem "stehen bleiben" erhoff ich mir einfach mal.

    @ kwak

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    Mein Problem war und ist auch noch, dass mir eine Beschäftigung zur Entspannung fehlt. Habe schon ein par Sachen probiert aber habe damit auch recht bald wieder aufgehört.

    Das kenn ich, andererseits wird mir der Wunsch nur bewusst wenn ich grad einfach so Zeit habe oder festhänge und meine Gedanken sich verselbstständigen.

    @ Copper

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    Meiner Erfahrung nach beginnt das Knechten erst dann, wenn man etwas entgegen der inneren Bedürfnisse macht.

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    Jetzt würd ich sagen, es gibt auf jeden Fall was, was den Aufwand rechtfertigt. Ich empfinds als zu profan, um das der guten Note oder dem Job zuzuschieben - es sei denn, der Job ist etwas, was dich zutiefst zufriedenstellen kann. Im Sinn ner echten Lebensaufgabe oder so ;-)

    Ja ich habe es mir zu einer Lebensaufgabe gemacht (wobei mir eine Beziehung/Familie langfristig wichtiger ist, von dem Ziel könnt ich nicht weg). Und deswegen entspricht es im Grunde sehr meinen inneren Bedürfnissen, zumindest wenn ich es schaffen könnte, die Sache mit einem noch gesunden Aufwand zu bewältigen.

    Zitat

    Solange du deine Arbeit ohne großen nervlichen Aufwand oder Frust hinkriegst, würd ich mir die Frage nach Sinn oder Unsinn gar nicht stellen. Zweifelst du denn ernsthaft oder ist das eher ne theoretische Frage??


    Das spricht ja eigentlich ne deutliche Sprache - wenn du es so empfindest, dann könntest du auf jede Menge Frust zusteuern.

    Also ich empfinde es nicht aus meinem tiefsten Inneren so, weiß aber, dass es fast jeder Außenstehende so beschreiben würde und ich selber wohl auch, wenn ich mal kühl über mich nachdenke. Zumindest bis zu einem gewissen Grad ist es so gewesen, das kann man nicht abstreiten: Ich hatte oft zu wenig Schlaf und hab in 2-3 Monaten mal 10kg verloren (war davor schon immer zumindest schlank). Ist aber alles wieder im Lot. Was mich vielleicht drauf gebracht hat ist einfach die Erkenntnis, dass mir momentan eine für eigentlich jeden wichtige Sache komplett fehlt: Das (nicht nur oberflächliche) Zwischenmenschliche.


    Ich denke aber, ein paar "magere Jahre" sollten noch gehen, wenn es zu krass wäre, hätte ich schon irgendwie gehandelt. Vielleicht ist der Gedanke: "Ich könnte (weiterhin) etwas verpassen" der sinnloseste und gefährlichste.

    @ Copper

    Da haben wir wohl aneinander vorbei geredet.


    Es ging mir nicht um die Frage wofür man sich ins Zeug legt. Ich meinte wie weit man sein eigenes Ding durchzeiht, seine eigene Meinung konsequent vertritt auch wenn diese von der aktuell vorherrschenden Mehrheitsmeinung abweicht und man deswegen schief angeguckt wird.


    Um es an einem Beispiel zu erklären: Du arbeitest mit einigen anderen Leuten an einer Aufgabenstellung. Alle bis auf du sind der Meinung es muss auf diese Weise gemacht werden. Du bist davon überzeugt es muss genau anders herum sein. Vertrittst du deine Meinung konsequent? Du wirst dich mit deiner Meinung nicht zu 100% durchsetzen können, das ist klar. Aber wichtig ist nicht der herrschenden Mehrheitsmeinung entgegen der eigenen Überzeugung zu folgen. Es gilt eine Lösung zu finden bei der du den anderen klar machst du bist bereit ihnen bis zu einem gewissen Punkt entgegen zu kommen aber nicht darüber hinaus.

    Herbstmüdigkeit

    Seit Wochen bin ich ständig müde. Je trüber das Wetter wird umso müder werde ich. Könnte mich jetzt hinlegen und zzz. Es gelingt mir nicht dagegen etwas zu tun. Gestern war ich schwimmen hat aber nicht viel geholfen. Danach fühlte ich mich genauso kraftlos wie vorher.


    Heute ist es weider schlimm. Seit ich aufgestanden bin komme ich nicht in die Gänge. Hatte mir für heute etwas vorgenommen das ich aber gelassen habe weil ich mich zu kraftlos fühle.


    Früher hat mich das Wetter unbeeindruckt gelassen. Diese ständige Müdigkeit wie jetzt hatte ich früher nicht. Geht es euch auch so? Was ist mit mir nur los?

    Die Müdigkeit ist weit verbreitet. Hab mich gestern auch nur in nem Radius von 10 Metern bewegt. Die grösste Distanz war der Weg zum Briefkasten.


    Man muss sich halt zwingen, was zu tun. Dann gehts meistens nach ner Weile problemlos für ne gewisse Zeit.

    @ c.peligroso

    Zitat

    Also ich empfinde es nicht aus meinem tiefsten Inneren so, weiß aber, dass es fast jeder Außenstehende so beschreiben würde und ich selber wohl auch, wenn ich mal kühl über mich nachdenke. Zumindest bis zu einem gewissen Grad ist es so gewesen, das kann man nicht abstreiten: Ich hatte oft zu wenig Schlaf

    Naja, wie gesagt, wenns nur auf der äußeren Perspektive beruht, solltest du dir keinen Kopf machen. Es ist doch gut, wenn du was hast, was dich richtig fesselt; was dir eben auch verschiedenste Entbehrungen vielleicht unproblematisch erscheinen lässt.


    Ich hätt auch gerne wieder sowas. Als Kind hab ich viel gezeichnet, Geschichten geschrieben oder aus Streichhölzern Weihnachtsdeko gebastelt, da liefs noch wie ein Länderspiel ;-D


    Ich habs seit jeher irgendwie nötig, am späten Nachmittag oder Abend alles hinschmeißen zu können und nix mehr zu tun haben zu müssen. Wenn ich aus ganz eigenem Antrieb aber irgendwas hab, was ich schaffen möchte, was mich bis tief in die Nacht wach hält, vielleicht so ne kreative Sache wie früher - dann kostet das keine Kraft. Im Studium, als es anfangs noch aufregend war, ging das ne zeitlang, später hat sich das aber gewandelt.


    Und was berufliches kann ich mir an der Stelle momentan auch nicht vorstellen.


    Hab mal ein Praktikum mit selbst auferlegtem Eifer angegangen und immer schön 9 - xx Stunden durchgezogen - das war äußerst frustrierend, weil ich meinem Schweinehund keinen Grund nennen konnte, warum ich das eigentlich mache. Die Jobaussicht hats nicht wirklich gebracht - und draus geworden ist auch nur nix ;-D

    Zitat

    Was mich vielleicht drauf gebracht hat ist einfach die Erkenntnis, dass mir momentan eine für eigentlich jeden wichtige Sache komplett fehlt: Das (nicht nur oberflächliche) Zwischenmenschliche.

    Die Frage ist ja die, ob es dir auch so wichtig ist oder ob du nicht sogar nen guten Ausgleich gefunden hast bzw. etwas, was du augenblicklich unbewusst evt. interessanter findest.

    Zitat

    Vielleicht ist der Gedanke: "Ich könnte (weiterhin) etwas verpassen" der sinnloseste und gefährlichste.

    Hmm, darauf komm ich auch immer mal. Aber es stellt sich dann eher so ein Gedanke ein: Ich und meine Chancen sind so gut wie nie, also ist die Zeit nicht sinnlos verstrichen. Ich habs selbst in der Hand, und mit dem Moment, in dem ichs nachhole, spielt das vermeintlich Verpasste keine Rolle mehr. Theoretisch. Aber folgender Vergleich scheint Sinn zu ergeben: Wenn ich mir mit Hamburgern und Pommes den Bauch vollschlage, spielt der Hunger von vor 2 Stunden auch keine Rolle mehr ;-D

    @ kwak

    Zitat

    Da haben wir wohl aneinander vorbei geredet.

    Eigentlich nicht. Aber der Blick war eher gesamtheitlich orientiert, nicht so sehr auf einen kleinen Teil des Ganzen, also in diesem Fall die Sache mit der Meinung. Lies mal über die paar Zeilen hier hinaus.

    Zitat

    Es ging mir nicht um die Frage wofür man sich ins Zeug legt. Ich meinte wie weit man sein eigenes Ding durchzeiht, seine eigene Meinung konsequent vertritt auch wenn diese von der aktuell vorherrschenden Mehrheitsmeinung abweicht und man deswegen schief angeguckt wird.

    Einem Menschen, der sich nicht ungesund von anderen beeinflussen lässt in dem Sinn, wie es vor ein paar Tagen gemeint war, kanns doch nicht nur um die eigene Meinung gehen.


    Die eigene Meinung ist nur ein Teil der Person; was ist mit dem großen Rest der Persönlichkeit, den Wünschen und Bedürfnissen? Da gibt es noch jede Menge mehr zufriedenzustellen. Und jemand, dem das nicht gegenüber anderen und deren möglicher Widerstände gelingt, ist nicht frei und unabhängig.


    Wir hatten deine Schilderungen vor Augen, in denen du von starker Unsicherheit bis hin zur Panik unter Menschen (soziale Ängste) berichtet hast. Und solche sozialen Ängste bringen ne gewaltige Abhängigkeit mit sich.


    Wenn ich auf die Straße gehe und mein ganzes Empfinden hängt von der Gegenwart anderer Leute ab, mehr noch, mein Verhalten wird von den Leuten beeinflusst, denn ich flüchte lieber nach Hause - dann kann ich nicht sagen, ich wär unabhängig von anderen.

    @ Copper

    Jetzt verstehe ich worauf du hinaus willst. Du betrachtest das ganze Thema umfassender als ich es getan habe.

    Zitat

    Wenn ich auf die Straße gehe und mein ganzes Empfinden hängt von der Gegenwart anderer Leute ab, mehr noch, mein Verhalten wird von den Leuten beeinflusst, denn ich flüchte lieber nach Hause - dann kann ich nicht sagen, ich wär unabhängig von anderen.

    Da sind wir wieder beim Thema Unterbewußtsein. Mich in Gegenwart vieler Menschen unwohl zu fühlen ist etwas das ich nicht steuern kann. Es geht vom Unterbewußtsein aus.


    Wie offen und nachdrücklich ich meine Meinung vertrete kann ich bewußt steuern, zumindest zu einem erheblichen Teil. Es kann passieren, dass man in der konkreten Situation nicht so handelt wie man sollte und erst hinterher merkt man hätte es besser machen können. Ist mir leider auch schon passiert. Aber immerhin kann man daraus sehen was man beim nächsten Mal besser machen kann.

    Zitat

    Die eigene Meinung ist nur ein Teil der Person; was ist mit dem großen Rest der Persönlichkeit, den Wünschen und Bedürfnissen?

    :-/ Zuerst muss man sich über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse klar werden. Und wenn dann etwas was man sich wünschte erreicht ist tauchen plötzlich neue Probleme auf. Vieles scheitert an den fehlenden Voraussetzungen und falschen Rahmenbedingungen.


    Deswegen macht mir dieser Teil Probleme.

    @ kwak

    Zitat

    Mich in Gegenwart vieler Menschen unwohl zu fühlen ist etwas das ich nicht steuern kann. Es geht vom Unterbewußtsein aus.

    Genau, aber das heißt ja nicht, dass man das so über sich ergehen lassen muss. Es kostet allerdings Arbeit, was daran zu ändern.

    Zitat

    Zuerst muss man sich über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse klar werden.

    Eben, vielleicht macht es da aber Sinn, zunächst am obigen Ansatz zu arbeiten, denn die Sicht wird ja durch negative Empfindungen getrübt.


    Du könntest bestimmt an vielen Dingen Spaß haben, wenn die Unsicherheit nicht wär, du das also auch mit anderen Leuten teilen könntest. Solang du aber bei jedem Gedanken an irgendein Vorhaben automatisch an Unsicherheit und Frust denkst, wird dir wahrscheinlich die Lust auf diese Vorhaben vergehen.

    Jetzt weiß ich mal wieder warum ich manche Dinge vor mir herschiebe und keine Lust dazu habe es anzupacken. Seit Wochen wollte ich meinen Kleiderschrank aussortieren. Heute habe ich es angepackt und alle Sachen die ich schon lange nicht mehr getragen habe anprobiert. Ergebnis: Das meiste passt nichtmehr.:-( Folge: Ich brauche etwas neues. Das muss ich kaufen wozu ich keine Lust habe und dann wird es auch wieder viel zu teuer.


    Ich habe wohl schon geahnt, dass es so kommen wird und hatte deshalb keine Lust den Schrank durchzuschauen.

    @ Copper

    Ich habe gestern vergessen dir zu Antworten.|-o

    Zitat

    Du könntest bestimmt an vielen Dingen Spaß haben, wenn die Unsicherheit nicht wär, du das also auch mit anderen Leuten teilen könntest.

    Meine Versuche etwas das mir Spaß macht zu finden haben bisher nicht weit geführt. Ich habe hier und da mal was angefangen aber es auch bald wieder aufgehört. Also es ist nie wirklich was dabei raus gekommen.

    Bin hier nur stiller Mitleser, der gelegentlich reinschaut, da die Teilnehmer sehr reflektiert schreiben und angenehm zu lesen sind.


    Bin kein Jungmann und kenne diese Problematik nicht. Allerdings habe ich einen nahen Verwandten in dieser Konstellation, bekomme also schon was mit.


    Aber, es liegt mir auf dem Herzen, das zu sagen was sicherlich schon jeder einzelne hier dir, Kwak, geraten hat. Such dir eine Arbeit, und wenn sie noch so unterqualifiziert ist. Sie wird dich ablenken, dein Leben neu ordnen. Dafür würde ich fast wetten. Arbeistlos sein ist für niemanden leicht, aber in dener Situation ein Multiplikator negativer Energie.


    Deine Gedanken sind ein Übel, man merkt an deinem Schreibstil den ewigen K(r)ampf sich gegenseitig aufwiegelnder - oder situationsbezogener-, hinabziehender Hirnströme. Gedanken sind Schwachsinn, Müll. Du bist im Grunde als Mensch auch ein Tier, dir fehlt konkrete Betätigung. Schiess deine Gedanken in den Wind...das sagt sich so leicht aber nimm sie nicht Ernst. Schau, Gedanken müssen nicht auf Tatsachen beruhen. Du kannst dich mies fühlen, auch wenn es dir objektiv gut geht (Relation), hässlich finden auch wenn dich jeder andere beneidet.


    Ich glaube kaum dass irgendjemand aus solch einer SItuation aus eigener Kraft raus kommt.


    Weil hier mal geschrieben wurde, Selbstvertrauen käme von innen.... man verwechstelt dabei die Kausalität mit der Auswirkung, Selbstvertrauen kann man nicht stählen wie seinen Körper. Eine realitätsnahe Betrachtung gibt dem recht. ( Stichwort geliebtes Kind)


    Im Grunde musst du genau das tun, wovor du Angst hast.


    Schon Aristoteles sprach vom zoon politikum...

    Zitat

    Such dir eine Arbeit, und wenn sie noch so unterqualifiziert ist. Sie wird dich ablenken, dein Leben neu ordnen.

    Aufgrund meiner bisherigen Lebenserfahrung verfolge ich einen anderen Ansatz. Ich formuliere es einfach mal ganz unvornehm: Ich habe schon soviel Scheiße erlebt und auf weitere Scheiße habe ich keine Lust mehr. Ich kann keine neue Scheiße mehr ertragen. Ich habe schon so vieles gemacht, weil ich es machen musste, keine Alternative hatte. Es fing mit der Schulzeit an. Die letzten Jahre vor dem Abi waren nur Scheiße. Ich habe mich jeden Morgen voller Widerwillen dort hingeschleppt. In der ersten Stunde dachte ich jetzt dauert es 6 Stunden bis der Dreck endlich vorbei ist. Ich habe jede Stunde die ich dort sitzen musste gehasst. Dann wurde mir mein Abizeugnis überreicht aber leider wurde es nicht viel besser. Ich landete nacheinander an 2 Unis wo es nicht viel besser war und jeglicher Erfolg ausblieb. Dann hatte ich endlich etwas Glück und landete an einer Uni an der ich zurecht kam und schließlich meinen Abschulss mit gutem Ergebnis schaffte. Das ist der aktuelle Stand.


    Daher ist meine Erfahrung die folgende: Immer wenn ich etwas mache nur weil ich keine Alternative habe wird es nur immer schlimmer. Dazu kommt ich werde auch für andere Dinge blockiert. Bei meinen ersten 2 Versuchen zu studieren fühlte ich mich jeden Tag unwohl. Trotzdem schleppte ich mich lange dort hin ohne nach Alternativen zu suchen. Heute weiß ich, ich hätte dieses Desaster viel früher beenden müssen. Aber ich war völlig blockiert. Deshalb sehe ich die erhebliche Gefahr jetzt etwas anzufangen das mir widerstrebt würde mich wieder blockieren und ich würde wieder in der so wohl bekannten Scheiße landen und ewig brauchen bis ich wieder raus komme.

    @ KWAK

    Interessanterweise führst Du einerseits auf, dass Du vollkommen fremdbestimmt bist, nach dem Motto: "Irgendetwas bestimmt über meinen mentalen Zustand und mein Wohlbefinden". Darüber klagst Du hier seit Jahren.


    Gleichzeitig wünschst Du Dir mehr Selbstbestimmtheit: "Als ich mich getraut habe, meine Situation zu ändern, wurde es besser."


    Da hast Du doch die Antwort. Du musst selbstbestimmter werden. Aber Du hockst seit Jahren im Hotel Mama, wartest darauf, dass Dein Traumjob vom Himmel fällt.


    Ich kann Dir nicht sagen, was für Dich funktioniert und was Deine Ziele sind oder sein sollten. Aber mein Ziel ist es - losgelöst von der konkreten Thematik "Ich bin eine männliche Jungfrau" - die Person zu finden, die ich wirklich bin: Wie wäre mein Leben ohne unbegründete Ängste (insbesondere soziale). Der Schlüssel dazu liegt in der Beobachtung: Immer wenn ein Gefühl da ist, was mir schadet oder zumindest nicht nützlich ist (Angst, Neid, Verärgerung, ...), hinterfrage ich es. Sobald es aufkommt.


    Das Problem ist, dass Deine Grundparameter scheiße sind KWAK. Denk in der Pyramide und schaff Dir erstmal eine gute Basis, aber dafür musst Du Dein LEben in die Hand nehmen.

    @ colt

    Zitat

    Der Schlüssel dazu liegt in der Beobachtung: Immer wenn ein Gefühl da ist, was mir schadet oder zumindest nicht nützlich ist (Angst, Neid, Verärgerung, ...), hinterfrage ich es. Sobald es aufkommt.

    Das ist sicher ein guter Ansatz. Wenn bei mir ein negatives Gefühl auftaucht und mich an etwas hindert merke ich es meistens erst danach wenn es schon vorbei ist. Wenn ich irgendwo bin und mein Fluchtinstinkt einsetzt wird mir das erst richtig klar wenn ich wieder zu Hause bin und die Situation vorbei ist.

    Zitat

    Das Problem ist, dass Deine Grundparameter scheiße sind KWAK.

    Ich weiß.

    Zitat

    Denk in der Pyramide und schaff Dir erstmal eine gute Basis, aber dafür musst Du Dein LEben in die Hand nehmen.

    Welche Pyramide???