@ Copper

    Zitat

    Das machen die nur, um dich zu ärgern

    Das muss es wohl sein. ;-)

    Zitat

    Stellt sich nur die Frage, warum es dich ankotzt, wenn dir das Thema doch eigentlich völlig egal ist.

    Mich stört, dass Single-Sein als etwas hingestellt wird das nicht akzeptabel ist. Nach dem Motto: Du bist allein?! Tu gefälligst was dagegen! Aber schnell!! Und daran wollen wir natürlich verdienen!


    Es gibt heute so viele singles wie nie zuvor. Früher hat es wahrscheinlich niemand statistisch erfasst.:-/

    Mir ist etwas bewusst geworden: Ich habe mich noch nicht von meiner Mutter abgenabelt.


    Vielleicht bringt Euch mein Gedankengang weiter:


    Mangelnde Abnabelung klingt jetzt erstmal so, als ob ich noch zuhause wohnen würde, alles von Mami gemacht bekomme etc. Das ist bei einigen JMs so, bei mir aber absolut nicht der Fall. Ich bin komplett selbständig, sehe meine Mutter ca. alle 8 Wochen für ein paar Minuten. Ich habe ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihr, auch weil sie mich mit Ihren Ängsten indoktriniert hat.


    Aber: Ich bin emotional irgendwie noch an sie gebunden. Ich sehne mich nach der Mutterwärme und das jede Minute in meinem Leben. Deswegen stehe (oder stand) ich auch auf den mütterlichen oder sagen wir süßen Frauentyp und meine Fantasien drehten sich um den ganzen romantischen Scheiß und zwar in überzogener Art und Weise.


    Mir ist die emotionale Abnabelung nicht gelungen, auch weil ich zu wenig selbstbewusstseins-stiftende Ressourcen von Mama mitbekommen habe (klingt widersprüchlich ist aber so). Ich verwechsle in Teilen die partnerschaftliche Liebe mit der mütterlichen, nämlich die bedürftige, anhängliche, mit der freien.


    Man durchschreitet bestimmte Phasen des Erwachsenwerdens (siehe z.B. Piaget) und wenn man nicht bestimmte Prozesse durchgeht (etwa die Abnabelung), dann bleiben Lücken in der Entwicklung und entsprechende Folgen für das Seelenleben.


    Mir ist das beim Lesen dieser "Mann-Bücher" bewusst geworden. Und ich lese ähnliche Tendenzen bei anderen hier, etwa kürzlich pianoforte.

    Logbuch Eintrag Nr. 2:


    Mir ist weiterhin wieder ins Bewusstsein gerückt, dass ich für andere Menschen unattraktive Denk- und Kommunikationsweisen lebe. Ich versuche mir das jetzt mal durch Maxime zu verdeutlichen. Und es fällt mir unendlich schwer, anders zu denken. Einige davon sind:


    > in jedem Menschen etwas gutes sehen


    > prozessorientiert denken und nicht nur an das Ziel (der Weg ist das Ziel)


    > nicht jammern


    > kein Drama ausdenken (zutiefst weiblich)


    > positiv denken und positives berichten


    Es geht so weiter. Vielleicht schaffe ich es mal, diese Maxime annähernd zu leben.

    Zitat

    Man durchschreitet bestimmte Phasen des Erwachsenwerdens (siehe z.B. Piaget) und wenn man nicht bestimmte Prozesse durchgeht (etwa die Abnabelung), dann bleiben Lücken in der Entwicklung und entsprechende Folgen für das Seelenleben.

    Ich habe dieses unbestimmte Gefühl mir fehlt etwas wichtiges. Was es ist kann ich selbst nicht erklären. Ich fühle eine große Leere. Ich finde die Antwort nach dem Sinn des Ganzen nicht. Ich habe das Gefühl da muss es etwas in diesem Leben geben was den ganzen Auswand lohnt. Irgendwo da draußen muss es sein aber ich kann es nicht sehen. Etwas das ich bräuchte um es finden zu können wurde mir nicht mitgegeben.


    Klingt seltam das ganze. Weiß aber nicht wie ich es sonst beschreiben kann.:-/


    Partnerschaftliche Liebe übersteigt meine Vorstellungskraft. Ich war ein par mal verliebt wenn ich dachte die richtige Frau wäre mir über den Weg gelaufen. Aber Liebe war das nicht.

    @ Colt 2.0

    Zitat

    ...die Abnabelung...

    Im Buch "Der Eisenhans" wird die Abnabelung so ausgedrückt:


    Der Jungmann muss der Mutter den Schlüssel stehlen(!), damit der Jungmann den Käfig öffnen kann in dem der "Wilde Mann" eingesperrt ist.


    Der Schlüssel liegt unter dem Kopfkissen der Mutter.


    Ein junger Mann hat ab einem gewissen Punkt in seinem Leben seinen eigenen Gesetzen und seinem eigenen Willen mehr zu


    gehorchen als den kultivierten Regeln der Mutter (der Eltern). Das bedeutet nicht seine Mutter (seine Eltern) zu verachten oder


    nicht zu respektieren - es bedeutet meiner Meinung nach - ab einem gewissen Punkt dass zu tun was man selbst für richtig hält


    (das eigene Selbst oder Ich befreien und ihm auch vertrauen). Viele Jungmänner sind vielleicht noch unfrei (obwohl sie in einer


    eigenen Wohnung leben) weil sie "innerlich" nicht frei genug sind ihren eigenen Weg zu gehen.


    Der "Wilde Mann" im Inneren gibt Kraft und Energie. Wenn ich von Metallica "Nothing Else Matters" höre spüre ich etwas in der


    Bauchgegend - da ist etwas tiefes knurriges in mir. Ich kann das nicht in Worte fassen. Ich habe das empfinden, dass der Wilde Mann


    etwas sehr beharrliches ist, etwas dass nie aufgibt und sein Ziel unnachgiebig verfolgt. Der "Wilde Mann" stellt sich einer blöden


    Situation, anstatt davor wegzulaufen (oder "Verkopft" zu werden) und sich unter Mamas Rock zu verkriechen. Er kämpft und handelt,


    aktiv anstatt dass er sich passiv behandeln läßt:


    Wenn ich in ein Taxi einsteige und mir der Fahrer sagt dass es bis zum Zielort 10 Euro kostet - ich aber weiß dass es höchstens


    5 Euro sein können (und also merke dass man mich verarschen will) - dann sagt der Wilde Mann: "Das ist mir zu teuer." und steigt aus


    dem Taxi aus - anstatt sich das passiv gefallen zu lassen und mehr zu bezahlen.


    Besser kann ich dass was ich denke und empfinde im Moment nicht in Wort fassen.

    Angst...ist alles was ein Jungmann hat. Vor natürlichen Dingen, die einem anderen kein müdes Lächeln wert sind.


    Jungs, Angst verliert man nicht durch Bücherlesen sondern indem man sich mit der Situation vertraut macht - dies senkt die Hemmschwelle. Hast du Angst, dich in großen Städten zu verfahren. Ja dann schnapp die Karre und fahr gerade in die große Stadt. Irgendwann merkst du, das alles kein Problem ist, man immer ein Straßenschild findet, das den richtige Weg weist.


    Ich wette, das alles nur auf Angst aller Art zurückzuführen ist. Und die Lösung dazu liegt eben auch auf der Hand. Zu einfach für euch, Jungs?

    @ heyerdahl

    Kann ich natürlich nur zustimmen.


    Bei mir sind viele dieser Ängste in den letzten 1-2 Jahren von alleine weggegangen, schleichend. Mir kommt immer wieder mal mittendrin der Gedanke: "Hey hiermit hättest du vor eine Weile noch ein Problem gehabt."


    Konfrontiert werden und sich und die Angst beobachten ist es wohl.


    In die Richtung zielen auch Sachen aus dem Buddhismus (colt *:) ), ist eigentlich wie gemacht für einen JM.


    (Leider mangelts grade am Konfrontieren, ich lerne kaum wen kennen und nicht viel los...)

    @ DamalsWindmann

    Es ist nicht so, dass ich nicht meinen Willen durchsetze. Das ist etwas, was ich in den letzten 2 Jahren sehr gut geschult habe. Das Problem anfangs war: a) Mir war nicht bewusst, was ich wollte und b) ich wusste nicht, dass ich überhaupt einen Willen haben darf. Zugegebenermaßen, ist es in einer Date-Situation o.ä. etwas schwieriger, vielleicht auch weil man auslotet.

    @ heyerdahl

    Zitat

    Ich wette, das alles nur auf Angst aller Art zurückzuführen ist. Und die Lösung dazu liegt eben auch auf der Hand. Zu einfach für euch, Jungs?

    OK, Appell verstanden und das ist nichts neues. Aber eben auch einfacher gesagt als getan.


    Nochmal zum mitschreiben: Das Abnabeln von der Mutter ist emotional, sexuell gemeint. Und zwar so: Da ist ein emotionales Loch, eine mangelnde Bindung in der Kindheit. Absurderweise versucht man diese mangelnde Bindung durch eine mütterliche Zuneigung zu "heilen", man sehnt sich also nach einer Art mütterlichen Liebe und projeziert diese auf Frauen: "Man ist die süß", ... "meine Traumfrau", ... "Liebe auf den ersten Blick", ... "ich will mit ihr stundenlang schmusen" bla blup. Das ist ein tendenziell eher weibliches und mütterliches Verständnis von Liebe und Erotik, was vermutlich auf die meisten Frauen nicht anziehend wirkt.


    Schatten / Shadowwork


    In diesem Zusammenhang fällt mir das Thema Schattenarbeit ein (irgendwie streift es das Thema). Achtet mal darauf, was Ihr an anderen besonders bewundernswert findet oder komplett abstoßend (bei mir z.B. rücksichtslose, egoistische Menschen, die dominant sind, im Job kommandieren, mit Frauen spielen ...).


    Das sind oft Attribute, die man "desintegriert" hat, aber selber gerne hätte. Es gibt Methodiken, wie man diese Schatten wieder ins Licht bringt.

    Ich glaube, die beiden wichtigsten Dinge sind hier genannt worden -


    Verkopftheit und Angst - und meist ist auch beides zur Genüge vorhanden.


    Dir, lieber colt, würd ich von Herzen wünschen, daß du diese viele weise Theorie, die du dir angeeignet hast, endlich mal in die Praxis umsetzen könntest.


    Ich weiß, eben gerade in deinem Fall, wovon du sprichst, denn auch als Frau kann man derartige Dominanz der Mutter erleben unddu triffst, für dich, mit der Bezeichnung Abnabeln wirklich des Pudels Kern.


    Vielleicht kann es dir auch helfen, dem allen, und ich meine wirklich allem, die große Bedeutung abzuerkennen. Es hatte Bedeutung, es war deine Kindheit, dein Leben bisher, aber okay - jetzt hast du er erkannt und jetzt ist es vorbei. Schieb es von dir, teile es in einst und jetzt. Jetzt weißt du, der wahre colt war eingesperrt, war woanders als bisher geglaubt. Laß ihn jetzt heraus und sehe deine Mutter als von dir unabhängige Person, die dich bis jetzt indoktriniert hat, aber ab heute nicht mehr. Sehe dich, sehe sie als klitzekleines Staubkorn im Universum, sehe sie als unwissende Frau, die an dir ihre Unwissenheit ausgelebt hat, aber nicht viel mehr als ein Staubkorn im Universum ist. Und messe der verqueren Erziehung nur mehr die Bedeutung bei, die sie verdient. Sie hat den colt aus dir gemacht, der du bisher warst. Aber es liegt nun in deiner Hand, aus dir den colt zu machen, der du sein willst.


    Ich habe dafür Jahre gebraucht, aber ich habe den Status erreicht, daß ich meine bedrängende Vergangenheit als Vergangenheit sehen kann. Und ich besuche meine Mutter brav jede Woche weil ich eine wohlerzogene Tochter bin, aber sie erreicht mich nicht mehr mit ihren kruden Theorien und Vorwürfen. Es ist nicht immer leicht, aber alles ihre negativen Erziehungseinflüsse habe ich durchleuchtet, in ihrer einfältigen, ängstlichen Bedeutung erkannt, und ad acta gelegt.


    Ich hoffe, ich bin dir nicht zu nahe getreten, colt, aber die Ähnlichkeit von deinen Schilderungen mit meiner eigenen Erfahrung bringt mich dazu zu reagieren auf deine wirklich klugen Worte *:)

    @ Sinistra

    Zitat

    Ich hoffe, ich bin dir nicht zu nahe getreten,

    Schmarn. Ich schütte hier doch so ziemlich alles aus. Warum solltest Du mir zu nahe treten?


    Was Du beschreibst ist ein Prozess, der am Un(ter)bewussten kratzt und nicht einfach so trainiert werden kann. Aber ich bemühe mich.


    Ich habe zwei Maßnahmen eingeleitet:


    1. Psychotherapie abgebrochen oder ausgesetzt (das Wälzen von Kindheitserfahrungen bringt mich nicht mehr weiter. Es ist eine wichtige Erfahrung, aber sie bringt mir keine neuen Erkenntnisse, verstärkt die gewonnenen lediglich)


    2. Einen Versöhnungsprozess mit meinen Eltern eingeleitet (nicht dass ich Verzeihen kann oder dass ich meine Eltern jetzt häufig sehen möchte, nur mache ich mich unabhängig davon)


    Es ist schon komisch: Ich habe gelernt gnadenlos gegen mich selbst zu sein. Aber gerade das (in Ausprägung einer schon brutalen Ehrlichkeit) hilft mir die Probleme zu erkennen und anzugehen.

    Also, ich muss schon sagen, dass ist mal wieder ein Humbug, den ich hier lesen muss.


    Alles ganz einfach. Null Problemo. "Zu einfach für euch, Jungs?" Ist ja nur Angst.


    Welch ein Hohn! Wenn es so einfach wäre, gäbs ja wohl kaum jemanden mit derartigen Problemen. Die Angst zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass sie einen davon abhält, sich in die entsprechenden Situationen zu begeben (geschweige denn sich normal zu verhalten).


    Und Gefahr erkannt ist hier leider nicht gleich Gefahr gebannt. Einfach das bisherige Leben ad acta legen und sagen "so, jetzt fängt ein neuer Abschnitt an"......das geht nur wenn man sich unter Drogen setzt oder am Hirn rumschnippeln lässt. Alte Gewohnheiten sterben halt langsam.

    Zitat

    "Man ist die süß", ... "meine Traumfrau", ... "Liebe auf den ersten Blick", ... "ich will mit ihr stundenlang schmusen" bla blup. Das ist ein tendenziell eher weibliches und mütterliches Verständnis von Liebe und Erotik, was vermutlich auf die meisten Frauen nicht anziehend wirkt.

    Ich les wohl nicht richtig:-o! Wieso sind die vorgenannten Beispiele "mütterlich"? Im Umkehrschluss würde dass bedeuten, dass die typisch männliche Liebe eine Frau folgerichtig nur als geiles Sexobjekt definiert. Solche Typen gibt es, keine Frage. Aber soll das das männliche Ideal sein? Darauf sollen Frauen stehen? Kann ich kaum glauben. :-/

    Zitat

    Welch ein Hohn! Wenn es so einfach wäre, gäbs ja wohl kaum jemanden mit derartigen Problemen.

    Wird anstrengend hier;-D Aber ich hab grad gesehen, dass nur Frauen um ihre Meinung gefragt werden.:=o


    Deine "Erklärung" ist ein Zirkelschluss und redundant. Ganz ehrlich Jungs, wenn jemand mit Gefühlen Probleme habt und sich als Kopfmensch bezeichnet, dann soll er auch seine verdammte Rationalität benutzen und nicht das eine mit dem anderen verbiegen.


    Kein Mensch bestreitet dass es schwer ist, aber wenn es der einzige Weg ist, wird das auch nichts daran ändern dass man durch muss.


    Wenn du glaubst, ich verspotte dich/euch...nein, definitiv nicht. Es ist hier wie in jeder Selbsthilfegruppe, nämlich nicht zielführend.


    Also nichts für ungut, aber machts gut.:)*

    Doch, ich bin schon auch der Meinung, daß manches, was am Unterbewußten kratzt, bewußt gemacht werden und dann gesteuert werden kann.


    Und gerade mit Ängsten ist das so, darum, kyon, ein wenig geht es auch hier trotzdem nach dem Spruch - Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.


    Sobald ich sie erkenne, die Gefahr, also die Situation, die ich fürchte, kann ich mich wappnen und wehren.


    Hab ich selbst erlebt - als ich damals meinen Mann kennengelernt habe, saß er wahnsinnig gern im Kreis von Kumpels in einem Lokal und forderte mich nichtsahnend auf, schon mit Uhrzeit und so daß ich wußte, wie ich dran bin, auf, auch dorthin zu kommen. Schon beim weggehen daheim bestand ich innerlich aus purer Ablehnung und Angst, ist ja für eine Frau auch nicht so einfach. Die Kumpels, alle nett und lustig, aber wenn ich kam, gabs nett gemeinte Scherzchen und dergleichen, absolut nichts für mein unterentwickeltes Ego. Ein paar Schritte vor dem Lokal wollte ich dann jedes Mal am allerliebsten umkehren und mußte mich zwingen, die restlichen Schritte zu machen, die Tür zu öffnen... wäre ich nicht gar so verliebt gewesen, ich hätte mich dem nie gestellt. Und es hat mich weitergebracht, ich habe der Angst, die für mich immens war, jedes Mal ins Auge geblickt und auch wenn es lange gedauert hat, heute könnte mich keiner von den Kumpels mehr umhauen mit irgendeinem doofen Kommentar...

    Zitat

    Ich les wohl nicht richtig :-o! Wieso sind die vorgenannten Beispiele "mütterlich"? Im Umkehrschluss würde dass bedeuten, dass die typisch männliche Liebe eine Frau folgerichtig nur als geiles Sexobjekt definiert. Solche Typen gibt es, keine Frage. Aber soll das das männliche Ideal sein? Darauf sollen Frauen stehen? Kann ich kaum glauben. :-/

    Lies mal die einschlägigen Bücher, Foren (Pick Up) und ähnliches und beobachte Deine Welt um Dich herum. Ich sage nicht, dass es schwarz und weiß gibt. Aber der Grundtenor ist doch der, dass ein selbstbewusster, sexuell-wirkender Mann anziehend ist. Und sexuell sehe ich da eher zweitrangig gleichbedeutend mit "zum Schmusen, Kuscheln, ...", eher im Sinne von "Abenteuer, überrannt werden," ja "dominiert werden".


    Klar wollen wir alle Schmusen etc. Diese Art von Zuneigung hat aber auch etwas "mütterliches". Ich will nur sagen: Vielleicht sollten wir unsere Vorstellungen von Liebe und Sexualität ändern. Vergleicht man die Vorstellungen von Jungmännern, so herrscht doch nahezu Übereinstimmung, was diese "verweiblichte" Form angeht.


    Im Prinzip sind wir doch alle "schwach": Wir können uns nur schwer selber helfen, können nicht pro-aktiv sein und sehnen uns nach einer Form der passiven Anbahnung und Liebe (etwas bemutterndes).


    Hier schließt sich wieder der Kreis: Wir sollten uns bei einer Frau nicht das holen, was uns vielleicht in der Kindheit zu wenig oder zu viel angedeiht wurde.