Genau in dieser Situation finde ich mich auch wieder und ich bekomme auch immer das selbe gesagt. Regel dein Leben und der Rest kommt von ganz allein.


    Wobei die Arbeit wirklich an erster Stelle steht. Dies macht finanziell unabhängig und man findet darüber die sozialen Kreise, was natürlich auch über Hobbys zustande kommt.


    Genau da liegt bei mir auch der Haken, nichts von dem ist bei mir wirklich vorhanden.

    Zitat

    Regel dein Leben und der Rest kommt von ganz allein.

    Das stimmt nur zum Teil. Ich behaupte, dass ich mein Leben, was Job angeht, zumindest anständig geregelt habe. Ab einem gewissen Alter wird es aber schwierig soziale Kontakte aufzubauen. Ich sag mal so ab 30. Klar gibt es insb. in Großstädten noch viele Singles. Aber die Mehrheit der Leute lebt in Partnerschaften und dann eher familiär. Gleichaltrige und jüngere Kollegen in der Firma sind alle in festen Beziehungen. Die Leute sind immer weniger an neuen Kontakten interessiert. Und wenn man ehrlich ist: Freunde findet man eher in jungem Alter. Ausnahmen mag es geben.


    Ich habe bei mir zwei Konstanten gefunden, die ein sozial erfülltes Leben unmöglich machen: Ich investiere vermutlich zu wenig Zeit und die Leute interessieren sich nicht für mich. Ich spreche häufiger Nachbarn oder alte Bekannte an, verabrede mich ohne festen Termin zu Treffen etc. Aber denkst Du, da kommt mal einer auf mich zu? Nix. Ich bin auch viel zu anspruchsvoll, was Menschen und Frauen angeht. Viele Leute gehen mir einfach auf die Eier. Es kommt einfach zu viel Scheiße zusammen.


    Ich behaupte, das ist auch keine zwingende Grundlage für eine Beziehung zu einer Frau. Obwohl die ja total auf beliebte Typen (sozialer Status) abfahren. Es gibt vermutlich einige Frauen, die auch eher Eigenbrödler sind.


    Man sollte sich nichts vormachen und das Leben weiter ertragen. Es gibt genug Hobbies, die man alleine machen kann und die zumindest zeitweise Erfüllung geben.

    Vielleicht kann mich hier jemand mal kurz aufklären, da ich hier schon lange in diesem Faden nicht mehr gelesen habe, wer hat es denn hier geschafft, von seinen JM Status los zu kommen und das auf normale Art und Weise?


    Klar könnte ich den loswerden, wenn ich ins Boderll gehen würde, jedoch möchte ich das in einer normalen Beziehung haben.


    Also wer hats hier geschafft, eine Freundin zu bekommen?

    Anders herum gefragt wäre wohl einfacher: Wer hat es nicht geschafft?


    > KWAK


    > Julien Matheo


    > Bergsteiger (obwohl ansatzweise)


    > Bärentatze


    > Colt


    Mehr weiß ich jetzt nicht. Bei den meisten hat es dann irgendwann gefluppt via Internetdating oder im echten Leben. Glaube meist eher Zufall als wirklich proaktives Handeln.

    Zitat

    Also ganz im Ernst, wenn ich wüsste, das ich die nächstens Jahre nicht entlich mal zu einer Freundin und den dazugehörigen Sex kommen würde, so hätte das Leben für mich keinen Sinn mehr.

    Die Phase, den Sinn meines Lebens allein von Frauen und Sex abhängig zu machen, habe ich Gott sei Dank seit langem überwunden.


    Erst wenn Du ein stabiles Fundament hast und nicht darauf angewiesen bist, dass eine Freundin Dich ständig stützen und aufrichten muss, kannst Du auch für Frauen interessant werden.

    Es stimmt schon, das man sein Leben nicht nur von Frauen uns Sex abhängig machen soll, ABER es nützt nich nur allein, das du viel Kohle, viele Freunde und viele Hobbys hast, wenn du Jahrzehnte ein erfülltes Leben hast, aber nich die passende Freundin, so wird man immer unglücklich sein. Liebe und guter Sex gehört einfach zum Leben dabei.

    Alles was hier beschrieben wird sind Tendenzen. Letztlich musst du deine eigene Wahrheit finden Bärentatze. Klar fahren die meisten Frauen auf bestimmte Kritieren ab, die man mit Pick Up oder ähnlichem versucht auszunutzen.


    Es gibt genauso gut Frauen, die einen Mann stützen wollen, die eine Samariter-Komplex haben. Es gibt Frauen die lachen sich ständig Typen mit Problemen (Drogen, Schulden) etc. an und solche, die sich Männer aussuchen, die sie hintergehen.


    Genauso suchst du dir einen bestimmten Typ Frau aus: Präferenzmuster aufgrund von Erziehung und Selbstbild. Dein Selbstbild ist überhaupt entscheidend. Das lässt sich auch nicht so ohne Weiteres beeinflussen oder bedarf unendlich viel Zeit.


    Ich bin mit meinem Latein ziemlich am Ende. Ich erlebe, wie die Bindung für andere Menschen absolut natürlich ist. Menschen die weder besser aussehen, noch ein besserer Mensch sind als ich. Die verfehlen die "Kriterien" noch mehr als ich. Trotzdem bin ich derjenige, der ein einsames Dasein fristet. Es wird sich alles zeigen.


    Wie alt bist du denn Bärentatze? Und was meinst du ist dein problem?

    Naja, ich bin hier auch bekann als Quantum, ich bin 31. Bei mir liegt es ganz klar daran, das ich durch eine Behinderung etwas merkwürdig aussehe und somit schon im Kindesalter ausgegrenzt wurde.


    Somit habe ich es nie geschafft, mir einen Freundeskreis aufzubauen und meine kommunickativität konnte sich auch nicht wirklich richtig entwickeln.


    Übrigens, kenne ich das nur zugut, das Typen die gegen uns eigentlich scheiße sind, trotzdem was abbekommen. Es ist einfach so, das herzlich Leute eher die Arschkarte gezogen haben.

    Zitat

    wenn ich wüsste, das ich die nächstens Jahre nicht entlich mal zu einer Freundin und den dazugehörigen Sex kommen würde, so hätte das Leben für mich keinen Sinn mehr.

    Das kenn ich auch. So zwischen 25 und 30 hatte ich schreckliche, depressive Phasen.


    Aber das ließ dann später nach, und inzwischen bin ich soweit herangereift, daß ich


    behaupten kann, ich schaffe es auch ganz ohne. Es war ein steiniger Weg bis dahin,


    und ein Gefühl des Unausgefülltseins bleibt natürlich bestehen, aber ich sehe es


    zumindest nicht mehr als existenzbedrohend an. Sollte mir nicht jetzt noch eine fette


    Midlife-Krise dazwischenhauen, kann ich meine zukünftige Partnerinnensuche also


    wesentlich relaxter gestalten.

    Ah OK, ich erinnere mich: Du hast eine Gesichtslähmung, nicht wahr?


    Ich bin vermutlich der falsche, dir tipps zu geben. Aber such dir was, was du schon immer machen wolltest (etwas realistisches aber auch ehrgeiziges) und setz das auf prio 1. Habe ich mit einem hobby auch so gemacht. Ich komme zwar nur sehr langsam voran, aber ich kann mich da sogar quälen und erkenne fortschritte.


    All die sozialen Ängste etc. habe ich eigentlich überwunden und bin inzwischen ein (fast) ganz normaler typ. Ich muss allerdings noch was am selbstbild rumschrauben und dann vor allem gelegenheiten suchen. Denn die sind das eigentliche problem, denn meine kontakte sind auf 4-5 leute bschränkt.

    Naja, so Leute wo ich regelmäßig mal was mache, sprich mal rausgehen wat trinken oder so, solche Kontakte habe ich leider nicht. Genau das sind aber Sachen, die man braucht.


    Wie meinst das genau, dein Selbstbild?

    Zunächst mal würde mich interessieren, warum du deinen Namen hier ständig umbenennst? Das ist doch bestimmt schon dein dritter Nick.


    Ansonsten dauert es wohl seine Zeit Kontakte aufzubauen. Wurde hier schon breitgetreten: Hobbies sind gute Ansatzpunkte. Du bist doch bestimmt nicht der einzige mit dieser Behinderung. Selbsthilfegruppe wäre doch schonmal ein guter Ansatzpunkt.

    Naja, die Namen ändern sich, weil ich unter den anderen gesperrt wurde, da meine Threads, wie finde ich eine Freundin, immer eskalierten.


    Was die Selbsthilfegruppe anbelangt, die Mädels die das gleiche haben, haben nie ein Problem damit, einen gesunden Partner zu finden, halt der Vorteil der Frau. Ich hätte bei einigen schon interesse gehabt, es wurde mir aber ganz klar zu verstehen gegeben, das sie nix mit Gleichgesinnten haben wollen.