• Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

    Fortsetzung des Fadens: http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/95559/ (Zitat)Auf so nen Spruch würd ich prompt antworten "und nach deinem Tod wären alle froh, dass das Arschloch mit der frechen Klappe nicht mehr unter uns weilt". Ernsthaft, der Spruch ist das allerletzte, so was würde ich mir nicht bieten lassen! Wenn jemand kein Respekt vor dir hat nur…
  • 34 Antworten

    Worum gehts gerade? Das übliche Gejammere, dass die bösen, bösen Frauen an den Problemen der lieben, netten Singlemänner schuld sind? Und ausserdem habens Frauen eh viel leichter?


    Jaja. Blabla.


    Alles Quatsch. Wenn ihr euren Arsch hochbekommt und was aus euch macht und offensiv an die Frauenwelt rangeht, dann klappts auch. Wenn ihr rumjammert und Hirnwichserei betreibt, dann klappts nicht. So einfach ist das.


    In Beziehungsfragen habes Frauen übrigens viel schwerer, meiner Meinung nach. Nur weil Frauen von irgendwelchen Losern mit Fickangeboten überhäuft werden, heißt das nicht, dass es für Frauen nicht sauschwer wäre, das zu bekommen, was sie wirklich wollen... Und dann noch die ganzen Neiderinnen und Lästertussies... Oh je. Das Leben als Mann ist schon geil! :=o ]:D

    eigentlich war die diskussion gerade verhältnismässig reflektiert und gemässigt. aber was solls, mister ass-kick-narras hat gesprochen, amen! :)= :-/


    (was nicht heißen soll, dass du nicht inhaltlich recht hast. mit geht nur die art und weise auf den sack, mit der du dich selbst zelebrierst.)

    Sorry Black Gun,


    ich hab nur kurz reingeschaut und da ist mir dieser Satz von Kastellan aufgefallen:

    Und das ging eben in die Richtung des üblichen Gejammeres... Den Rest hab ich nicht gelesen. Ach egal, ihr kriegt das schon hin, ich bin raus hier. Störe hier eh nur :=o

    Mein Beitrag zu den letzten 3 Seiten:


    Ich würde immer ein Singleportal wählen, wo die Frau auch bezahlen muss. Das erhöht die Barriere für Pseudoprofile. Je mehr es kostet, desto mehr wird sich die Frau Mühe geben.


    Die Kriterien und Spielregeln sind wie "im richtigen Leben", nur daß sie eben durch ein Medium gefiltert bzw. verzerrt werden. Ist doch ziemlich einfach oder?


    Trifft man sich, checkt man doch schnell, ob man auf einer Wellenlänge liegt, den gleichen Humor hat usw. Ich kenne das von Treffen mit Frauen, daß man ständig versucht, das Gespräch zu "führen". Es wird irgendwann anstrengend. Das ist nix.


    Mit zunehmendem Alter muß ich sagen, daß eben Kriterien wie Gemüt und Charakter wichtiger werden. Aber Aussehen, Körpergeruch und Stimme sind eben auf körperlicher Ebene immer noch sehr wichtig. Ist eine Frau (generell ein Mensch) dick, dann sagt das meist auch was über ihren Charakter aus (undiszipliniert, sportfaul, jetzt geht bestimmt wieder das Gejaule los).


    Es mag ja sein, daß man Lieben lernen kann, meinetwegen auch eine dicke, hässliche, alte, kinder-habende Frau. Nur kann man sich das aufgrund mangelnder Beziehungserfahrung eben auch nicht vorstellen.

    @ Narras

    Ich schließe mich den anderen an. Du gehst mir auf den ca. 36 Grad temperierten Hautbeutel zwischen meinen Beinen, in denen sich zwei wichtige Proteindrüsen befinden.

    Das ist aber nicht die feine Art, wie hier miteinander umgegangen wird. Ich glaube mal, das dieses Thema welche es betrifft jeden runterzieht und man daher Verhalten annimmt, die man so eigentlich garnich darstellen würde.


    Es ist einfach grausam, das normalste Welt nicht zu bekommen, wonach sich doch jeder sehnt.

    Die Fragen, die AnNa von Rosenstolz in ihrem neuen Song "Wir sind am Leben" stellt, sind hervorragend.


    Einige meiner Antworten tun weh, andere fallen schwer.


    Nur wenn man bei einem Lied fast den Eindruck bekommt, es sei für einen selbst geschrieben, wenn es richtig weh tut und es zugleich Hoffnung und Mut macht, ist es wirklich gut.

    Wenn ich mir den Faden hier so noch mal durchlese...ist schon komisch! Ich bin auf diesen Faden gestoßen als ich selbst noch Jungmann war, mit 26 Jahren. Ich weiß noch genau wie schlecht es mir damals ging.


    Nun gute vier Jahre später, nach einer langjährigen beziehung, geht es mir irgendwie genau so beschissen wie am Anfang, als ich noch jungmann war.


    Bin jetzt irgendwie wieder genau so ein nihilistischer, sozialer Krüppel wie vor der Beziehung.


    In der Zeit meiner beziehung sah das ganz anders aus....


    es stimmt, lange unberührt zu bleiben ist einfach nur ein Symptom einer viel tiefer sitzenden störung, die anscheinend nur schwer geheilt werden kann!


    Ich hab die quelle meines Glückes noch nicht gefunden, habe immer gedacht viel Sex und Liebe wäre die Quelle, aber anscheindend ist dem nicht so, denn auch in meiner Beziehung gab es Phasen wo es mir total schlecht ging!


    Tja, der Kreis hat sich geschlossen, ich stehe jetzt mit leeren Händen da, fühle mich nicht komplett, und die Suche muss weitergehen!


    uups, ließt sich ganz schön kitschig merke ich gerade, aber egal, das ging gerade beim schreiben durch den kopf

    aus einem anderen Forum – da gehts um ein hochinteressantes Thema...


    Nehmen wir mal an, jemand steckt in einer Situation, die ihm ganz und gar nicht passt. Einsamkeit zum Beispiel. Der allergrößte Wunsch dieses Jemandem (nennen wir ihn mal Hansi ;-D ist es, einen Partner zu finden und eine Familie zu gründen. Hansi ist so richtig unglücklich und steigert sich jeden Tag in seine Einsamkeit hinein, sieht draußen überall Pärchen rumlaufen, die ihn noch mehr runter ziehen und fängt schon an zu zweifeln, ob er jemals die wahre Liebe finden wird. Sich in dieser Situation einzureden, dass man glücklich verliebt ist, oder bestimmt bald den Partner für's Leben trifft ist ziemlich zwecklos. Das glaubt sich Hansi nämlich nicht, weil das Gehirn sich die Realität anguckt und sagt: "Hallooooo, guck dich mal um! Da IST niemand. Und außerdem sieht es gerade nicht so aus, als ob uns bald die Traumfrau über den Weg läuft. Hör mal auf zu spinnen!" :-D


    Jetzt macht Hansi Folgendes: Er nimmt die Realität so hin, wie sie ist, lässt die Einsamkeit Einsamkeit sein und überlegt, wie sich Verliebtheit überhaupt anfühlt. Das macht er nur aus Spaß. Einfach so. Weil er mal gucken will, wie sich das anfühlt. Dann erinnert er sich, dass "Verliebtheit" ja immer so schön kribbelt. %:| Plötzlich fängt es in seinem Bauch an zu kribbeln. Dann weiß er noch, dass es so ein schönes, warmes Gefühl im Herzbereich ist. Auch das ruft er sich in Erinnerung zurück. So macht er das immer weiter. So lange, bis er bis über beide Ohren grinst und vor Glücksgefühlen abheben könnte. Einfach so. Aus Spaß.


    Und dann fängt er an sich vorzustellen, wie sich das anfühlen würde, wenn die Traumfrau bei ihm wäre. Er schnuppert an ihrem Haar, macht ihr Liebeserklärungen, streichelt ihr über den Arm ... und fühlt sich so richtig in diesen Moment hinein. Aus Spaß!


    Wenn er die Augen auf macht, sieht er zwar, dass sie nicht da ist, aber das macht nichts. Weil er es sich ja nur aus Spaß vorgestellt hat. Es war nur ein Spiel. Ein Fühl-Spiel. Deshalb braucht er jetzt auch nicht deprimiert sein, dass es nicht der Wirklichkeit entspricht, denn das war ja nie der Gedanke. Er kann jetzt einfach aufspringen, sich gut fühlen, durch das Haus tanzen, Freunde anrufen, ausgehen, das Leben genießen und Spaß haben. Weil er glücklich ist. Und was ist, wenn man glücklich ist? Man wirkt ganz anders auf Menschen! Man wirkt sympathisch, anziehend und attraktiv. Und es würde mich nicht wundern, wenn Hansi plötzlich einer Frau über den Weg läuft, die von seiner glücklichen Ausstrahlung total fasziniert ist. ;-)


    So funktioniert das. Wir müssen nicht in unserer blöden Situation verharren und unglücklich darüber sein. Wir können uns einfach glückliche Gefühle machen. Ganz unabhängig von der Situation.

    Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich möchte jetzt keine 2200+ Seiten lesen ;-)


    Was ich aber sagen kann, ich war bis 23 auch Jungmann und dachte es ist auch total verhext. Dann kam aber DIE Frau in mein Leben die alles veränderte. Nicht nur das ich überhaupt Sex mit ihr habe, sondern auch seitdem sie es wusste das ich noch nie Sex hatte hat sie sich einen kompletten plan über 2 oder 3 Wochen aufgestellt (!) wie wir das "hinbekommen" ;-)


    Und ich muss sagen das erste mal war dann auch wirklich perfekt :)z


    ...besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Sie ging total auf mich ein, brachte verständnis und alles mit, wo ich sagen muss "Wow", das hätte ich nie und nimmer erwartet. Denn sie hatte vor mir nämlich schon ein 7Jähriges geregeltes Sexualleben was natürlich einiges an erfahrung mitbringt und mich ganz schön schwitzen lässt was das aufholen und anknüpfen dessen betrifft :-D


    Aber jetzt nach 2,5 Monaten haben wir wohl endlich den Punkt erreicht wo wir wohl beide Glücklich sind. Denn das Problem war einfach nicht generell das erste mal, sondern die darauf folgende Erfahrung (zumindest bei meiner Freundin, wenn man eine hat die eh kaum erfahrung hat ist das sicher was anderes). Ich vergleiche das mit dem Führerschein. Wenn man die "Prüfung bestanden" hat, DARF man zwar "Auto fahren", aber man kann es deswegen noch laaaaange nicht wenn ihr wisst worauf ich raus will. Da gab es echt schwere Zweiten in denen meine Freundin eigentlich kaum noch Sex wollte, und nach dem Sex hab ich ihr auch angemerkt warum, weil sie eben einfach nicht auf ihre kosten gekommen ist. Das war für sie anfangs kein Problem, aber umso länger es ging umso mehr störte es sie merklich, auch wenn sie es nicht zugeben wollte.

    Man muss auch sagen, sich selbst zu sagen "Bald wird sicher was passieren" hilft einem gar nichts weil der Hinterkopf die realität kennt. Erst wenn man dieses "Problem" ganz weit von sich weg schiebt und kaum noch drüber nachdenkt, frei im Kopf ist und einfach seinen Spaß hat, DANN ist es schon warscheinlicher. So war es bei mir auch. Man muss sagen ich war an der Schwelle mich zu einem Arschloch zu verwandeln. Da lieb sein ja nichts bringt (und das ist so), bin ich einfach frontal losgezogen und habe bei vielen verschiedenen Frauen rumgegraben. Plötzlich stand ich vor der Situation das sich eine Frau für mich so stark interessierte das ich genau wusste, wenn ich das richtige sage habe ich sie. Aber ich war mir da nicht ganz sicher was sie betrifft, denn zur selben Zeit gab es da noch eine andere die sich zwar auch für mich interessierte aber die Karten nicht ganz so sicher auf der Hand lagen. Was soll ich sagen, ich habe mich für letztere Entschieden und sie kennengelernt. Richtig kennengelernt. Und genau das hat mich von der Schwelle grade noch so weggebracht ein Arschloch zu sein, denn als ich dann mit ihr auf wolke 7 schwebte merkte ich dann für mich selbst das ich doch gar nicht so bin, ich bin einfach kein Arschloch das auf die Gefühle von Frauen scheißen kann, und da bin ich echt froh drum das sie mich davon grade noch fern gehalten hat. Denn ich war und bin sehr stolz darauf nicht so zu sein wie eben jene die von Bett zu Bett hüpfen und eine nach der anderen Belügen. Denn genau an solche geriet meine Freundin bisher fast nur, was mich selbst auch ungeheuer Sauer macht da sie eben sowas nicht verdient hat. Wie dem auch sei, das einzige Problem ist nur das Männer wie wir selten und sehr wertvoll sind (ich weiß, eigenlob stinkt, trotzdem), aber wir haben es eben auch verdammtnochmal nicht einfach. Ich würde praktisch jeder Frau die einen Jungmann kennt empfehlen ihn mal etwas näher kennen zu lernen, es kann sich sehr oft echt lohnen ;-)

    @ Sinistra

    Guter Beitrag :)^ Was du beschreibst nennt sich Visualisierung und wird unter anderem auch von Spitzensportlern gemacht, um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten. Ich mache das auch hin und wieder, nur leider hält bei mir das Glücksgefühl nicht so lange an, dass ich gleich einen ganzen Tag strahlend durch die Gegend laufen würde. Aber trotzdem hilft es mir, mich besser zu fühlen.