Das mit dem überschuß ist käse (und eigentlich rein akademisch).


    Dieser Überschuß kommt manchen männern nur so vor, das sie 90 % aller männer gefühlt 10% aller Weibchen hinterherhecheln, während die restlichen 90% es ähnlich schwer oder leicht haben einen Partner zu finden, wie es bei manchen Männern ankommt.


    eventuell habe Frauen aber einen weit gestreuteren "geschmack2 als mänenr, so dass es hier scheinbar weniger Konkurrenz gibt, während Mänenr da zumindest auf der optischen Schiene, häufig etwas durchschaubarer gestrickt sind, (sprich:ein unter sich ähnlicheres Futterraster haben). Wenn eine Frau, dann aber zu diesen gefühlten 10% gehört, kann sie entweder dieses überangebot annehmen (und gilt dann bei den Männern, die trotzdem nicht erwählt wurden als Schlampe oder ähnliches) oder si darf sich eine harte Schale zulegen (und damit kühl und abweisend9 wirken, damit nicht ständig irgendwelche "Bewerber" wie notgeile Rüden am Bein hängen und die Unterschenkel nass machen.


    Spannenderweise sind für viele frauen die attraktiven männer nicht die, die optisch ein klische erfüllen (bradPitt, georgeClooney und dergleichen) sondern aufgrund ihrer selbstsicheren Ausstrahlung wirken.


    Männer die lamentieren und sich vor Selbstzweifel geplagt über die böse Frauenwelt klagen, anstatt mal Eier zu zeigen.


    "Männlich", das ist für viele frauen nicht Goldkettchen, Porsche, Muskeln und ein dickes Bankkonto. Männlich wie frauen es häufig verstehen, ist Selbstbewusstsein und die Stärke zu sich selbst zu stehen


    (Eifersucht und damit verbundenes Kontrollbedürfniss spricht nicht für dieses selbstverständnis und Selbstbewusstsein).

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    @ Kwak

    Zitat

    Die Erwartungen der Frauen an einen möglichen Partner waren bemerkenswert. Aus materiellen Gründen brauchen sie keinen Mann, sie können sich selbst leisten was sie brauchen. Trotzdem wollen sie einen Mann der beruflich mindestens so erfolgreich ist wie sie selbst.

    Da fängt die super wählerische Frau an.

    Zitat

    Eine sagte sie muss zu einem Partner aufschauen können. Auch äußerliche Details sind wichtig. Für eine kommt ein Mann nur in Frage wenn er mindestens 1,82m groß ist.Wenn sonst alles passt er aber nur 1,80m groß gewachsen ist dann wird daraus wohl nichts.

    Und hier geht sie munter weiter.

    Zitat

    Allen gemeinsam war, dass sie ihre ganze Energie in ihren Beruf stecken. Wer die ganze Woche von einer Stadt zur anderen reist und nur selten zu Hause ist hat Probleme eine Beziehung zu führen.

    Was zusätzlich noch dazu führt, dass sie nur kurzfristige Affären führen. Die supererfolgreichen, wunderhübschen Frauen sind also nicht mehr greifbar für eine feste Beziehung. Diese fallen dann also auch für den Normalo weg. :-p

    Zitat

    Ist für mich nicht überraschend.

    Für mich auch nicht. Und wie das sich in dem Charakter widerspiegeln kann, nicht muss, aber häufig tut, ist auch klar.


    Ich hab noch einen Aspekt. Die Frauen, die gerne Single bleiben möchten, die für die keine feste Beziehung in Frage kommt, ich habe zuerst gedacht, die sind super wählerisch, aber kann es nicht auch sein, dass diese sich einfach alle Möglichkeiten offen halten wollen mit mehreren Männern ungezwungen in kürzeren Affären oder ONS liebäugeln zu können ? Haben ja auch Bedürfnisse diese Frauen. Vielleicht sucht der Mann ja die feste Beziehung sogar eher als die Frau !? Weil er weiß, dass diese sich anderweitig umsehen kann und sucht diese vermeintliche "Sicherheit." Der Mann weiß, eine feste Beziehung ist für frequentierten Sex prädestiniert. Ein Mann hasst Nebenbuhler mehr als eine Frau. So selten die Fälle auch sind, so gibt es sie, dass ein Mann mehrere Frauen heiratet in orientalischen Ländern wenn es mit der Religion vereinnehmbar ist zum Beispiel, hier darf ein Ölscheich dann sich ein ganzes Harem halten und diese Frauen nehmen das noch dankend in Kauf, ist ihre lebenslange Absicherung damit gewährleistet. Es gibt aber wohl keinen einzigen Fall, dass eine Frau mit mehreren Männern liiert ist.

    @ DespairNO.1

    Die Frauen die in dieser Sendung gezeigt wurden betonten alle sich nichts mehr zu wünschen als einen festen Partner der ihren Vorstellungen entspricht. Und ebnen da liegt der Haken.

    Zitat

    Die Frauen, die gerne Single bleiben möchten, die für die keine feste Beziehung in Frage kommt, ich habe zuerst gedacht, die sind super wählerisch, aber kann es nicht auch sein, dass diese sich einfach alle Möglichkeiten offen halten wollen mit mehreren Männern ungezwungen in kürzeren Affären oder ONS liebäugeln zu können ?

    Interessanter Gedanke. Kann sein. Da mir die Erfahrung in dieser Sache fehlt kann ich es leider nicht einschätzen. Ich hätte gegen eine kurze Affäre mit einer Frau auch nichts einzuwenden. Aber ich bin Realist. Ich weiß, dass ich für Frauen nicht interessant bin.

    Zitat

    Es gibt aber wohl keinen einzigen Fall, dass eine Frau mit mehreren Männern liiert ist.

    Gibt es schon. Nur findet das meist heimlich statt. Es gibt sicher einige Frauen die verheiratet oder in einer festen Beziehung sind und noch heimlich einen oder mehrere Liebhaber haben. Der offizielle Partner sorgt für ihre finanzielle Versorgung und möglicherweise auch für gelegentlichen Sex. Der Liebhaber ist dafür da, dass sie ihren Spaß hat.


    Wie die Scene in einem Film (Titel weiß ich nichtmehr)


    - Das ist schlimm. Deine Frau betrügt dich mit dem Milchmann. Während du arbeitest treibt sie es mit ihm in allen stellungen was sie mit dir nie tut und erzählt ihm was du für eine Flasche bist.


    - Das hat deine Frau die angetan?!


    - Nein. Ich spiele immer den Milchmann.


    Da wäre ich auch lieber der Milchmann. ]:D

    Zitat

    Gibt es schon. Nur findet das meist heimlich statt. Es gibt sicher einige Frauen die verheiratet oder in einer festen Beziehung sind und noch heimlich einen oder mehrere Liebhaber haben. Der offizielle Partner sorgt für ihre finanzielle Versorgung und möglicherweise auch für gelegentlichen Sex. Der Liebhaber ist dafür da, dass sie ihren Spaß hat.

    Beschäftige dich mal mit dem Thema Wifesharing. Ist gar nicht so selten, dass eine Frau mehrere Männer hat – und das nicht heimlich. Ebenso trifft das auf Cuckold-Beziehungen zu. Und auf offene Beziehungen. Und auf Polyarmory.

    Ich muss einfach mal meinen Frust abladen. Es ist immer wieder der gleiche Mist. Noch dazu erwische ich mich dabei wieder in alte Denkmuster zurück zu fallen. Die hatte ich doch schon lange in die Tonne geworfen. Plötzlich sind sie wieder da. Immerhin merke ich es nun und falle nicht wie früher daruf rein. Beschissen ist es trotzdem.

    Diese Diskussion ist sehr interessant, da man diese Verhaltensweisen und Auswahlmuster tatsächlich in der Gesellschaft wiederfindet, unabhängig vom Ort. Ob Großstadt oder plattes Land, es ist immer das gleiche. Attraktive und intelligente Frauen werden dabei von sehr vielen Männern angegraben, wenige Männer haben Erfolg, aber letztendlich wählt die Frau aus, wer wie weit kommt. Das wird bei entsprechend attraktiven und intelligenten Männern ähnlich, aber nicht so stark ausgeprägt sein. Das sexuelle Element ist dabei natürlich von den jeweiligen Personen abhängig, wobei ich glaube, dass ein "Top-Mann" eher mehrere Frauen "ausprobieren" würde, als es bei "Top-Frauen" mit Männern der Fall wäre – aber Ausnahmen bestätigen die Regel.


    Allerdings ist es mit dem Großteil aller Männer und Frauen – sprich: der grauen Masse der Durchschnittspersonen – nicht so tragisch. Beziehungen fangen an und hören auf, Partner werden gewechselt, aber "Großkämpfe" um eine Person gibt es fast nie.


    Das Problem ist aber: viele Männer wollen die Beste, Konkurrenzkämpfe kommen auf und alle Klischees werden erneut bedient. Der Kampf lautet wie folgt: Emotionen gegen den Gesellschaftsstatus. Allerdings bleiben Emotionen dabei sehr oft auf der Strecke und einzig die Befriedigung des sexuellen Triebes wird erreicht – wenn überhaupt. Die Gesellschaft verkommt dadurch und auch nicht zuletzt wegen der Übersexualisierung. Aber ich will hier keinesfalls den Moralapostel spielen! Es sind bloß Dinge, die mir auffallen.

    @ Tom2442

    Zitat

    Attraktive und intelligente Frauen werden dabei von sehr vielen Männern angegraben, wenige Männer haben Erfolg, aber letztendlich wählt die Frau aus, wer wie weit kommt.

    Das ist der Knackpunkt und dein ganzer Post dem kann ich nur voll zustimmen.


    Diese übersättigten Frauen von Angeboten wollen sich dann einfach nicht mehr entscheiden und bleiben freiwillig Single. Lassen sich eher auf Abenteuer ein und Beziehungen gehen eher zu Bruch. Eine Frau dieser Zeit lässt sich nicht mehr viel gefallen, wenn man das zu früher vergleicht.


    Das Ganze gilt übrigens nicht für Orte mit Frauenüberschuss. Hier hat der Mann noch weitest gehend das Zepter in der Hand. Was schlecht für die Frauen ist, da Männer notorische Fremdgeher sind. Also fassen wir nochmal zusammen:


    Frauenüberschuss => Gut für die Männer, schlecht für die Frauen.


    Männerüberschuss => Gut für die Frauen, schlecht für die Männer.


    Wir sollten nicht wieder anfangen zu diskutieren, ob es Frauenüberschuss oder Männerüberschuss gibt, sondern uns klar machen das es unmöglich ist, dass an jedem Ort in Deutschland ein 50:50 Verhältnis existieren kann. Jetzt kommen noch die Erfahrungen ins Spiel, die da lauten. Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit an einen Ort im Ruhrgebiet/Saarland zu kommen (das sind laut Erfahrungsberichten die mir geläufig sind nämlich Orte mit Männerüberschuss) an denen man einem Männerüberschuss in einer Discothek/Bar abends oder in einem Cafe nachmittags antrifft. Das sind die klaren Orte des Flirtens und sich kennenlernen. Nur dumm wenn immer schon alle vergeben sind, oder sich viele genervt fühlen das sie schon wieder angesprochen wurden.


    Jetzt passt auf. Meine Behauptung lautet nun:


    Hätten wir einen Frauenüberschuss würden viele sehr attraktive Frauen Single bleiben und zwar unfreiwillig und mehr Kontakt zu Männern sich wünschen. Ihre Aktion dann. Flirten ! Signale setzen ! Blickkontakt, anlächeln. Etc. An alle Männer..... das passiert sehr selten, nicht wahr ? Könnte häufiger sein !


    Der Punkt ist: Jeder Jungmann könnte auch trotz seiner Art aus dem Vollen schöpfen und würde sich über ein Lächeln einer Frau in seine Richtung freuen können. Die Kontaktaufnahme wäre super vereinfacht und er kann sich wahrscheinlich über eine längere Beziehung freuen als wenn gleich die nächsten Typen schon in den Startlöchern stünden und ihr den Hof machen.


    Das Gleiche gilt doch für einen Mann, der drei Frauen haben könnte. Was wird passieren ? Er kann sich nicht entscheiden, er will am Liebsten alle 3 haben. Warum sollte das bei einer Frau nicht genauso sein können ? Also hält er oder sie sich womöglich alle 3 warm.


    Ich sage auch Männer und Frauen sind nicht so verschieden.


    Nur der Ruf und die Gesellschaft macht auch viel aus in unserem Rollenmodel.


    Die Frau wird auf ihre Art/Weise dargestellt und der Mann auf die andere.


    Ich habe manchmal das Gefühl das Frauen bis auf ihr Aussehen sich uns Männern vollständig angepasst haben.

    @ Tom2442 und DespairNO.1

    Sorry, aber Ihr seid verdammt verkopft unterwegs.


    Also meine Wahrnehmung ist die, daß Frauen genauso Menschen sind wie Männer. Sie genauso gerne Sex wollen, nur halt ein geringfügig anderes Wahrnehmungs- bzw. Wertungssystem haben. Wenn Ihr die Frauen ansprecht, werdet Ihr auch irgendwann Erfolg haben.


    Frauen empfinden es oft als nicht sozial-konform Männer anzusprechen. Frauen schämen sich zu pupsen und legen hohen WErt auf Ihre soziale Reputation, weswegen sich nicht als SChlampen gelten wollen.


    Und sie sind eben das passive Geschlecht. Ich glaube hormonell genetisch, meinetwegen auch sozialisiert. Das System funktioniert so (wenn auch nicht für uns), auch bei Tieren (siehe Vögel die sich aufplustern, ...)


    Welche Männer sind erfolgreich bei Frauen:


    1. Solche die selbstbewusst sind


    2. solche die Status verkörpern, sozial, materiell


    3. solche die eine flappsige, lockere und humorvolle Art haben, die der Frau signalisiert: "Mit Dir zusammen zu sein wäre zwar nett, aber ich bin nicht darauf angewiesen"


    Das alles verkörpert Unabhängigkeit, eine Frau könnte bei einem solchem Mann Schutz suchen und es würde nicht langweilig.


    Gegenmodell Jungmann:


    1. Introvertiert, grübelnd


    2. weniger selbstbewusst bis schüchtern


    3. Kopf-gesteuert und wenig spontan


    Ich denke der soziale Faktor ist entscheidend, wenn Du Jungmann bist oder einfach nur weniger erfolgreich beim anderen Geschlecht. Mehr Kontakte, mehr Chancen.


    Ich persönlich kann mich selber nicht verleugnen. Ich bin kein extrovertierter Superstecher und werde auch nie einer werden. Man kann sich versuchen zu verbiegen oder das Ganze einfach nur abhaken und hin und wieder gegen schlechte Gefühle ankämpfen und sich gute Laune machen.


    Was solls, ein Problem weniger Leute im täglichen Kampf um knappe Ressourcen. :-)

    Ich teile DespairNO.1s Meinung nur zu einem geringen Teil (viel zu theoretisch auf dieses Überschussmodell bezogen), genau wie colt 2.0s (wegen den beiden Stereotypen, das ist mir zu pauschal).


    Ich bleibe dabei: der Druck der Gesellschaft ist zu groß, weil viele nur noch einen Konkurrenzkampf sehen und wer zu emotional ist bleibt außen vor – obwohl es sich um Liebe handelt...