@kwak

    Zitat

    Daran etwas zu ändern ist schwer. Irgendwelche Motivationsgurus die teure Seminare anbieten in denen sie den Leuten eine tolle Ausstrahlung beibringen wollen sind nur Unsinn. Das sind nur Anleitungen zur Schauspielerei. Jeder merkt irgendwann, dass es nur aufgesetzt ist. Ich finde es immer lächerlich entsprechend geschulte Leute dabei zu sehen wie sie versuchen ihre Rolle zu spielen die sie irgendwo eingetrichtert bekommen haben. Bei Verkäufern habe ich das schon mehrmals erlebt. Haben von dem was sie anpreisen sollen keine Ahnung und lächeln stattdessen krampfhaft und labern den Kunden mit dümmlichen auswendig gelernten Sätzen voll. Das finde ich nur nervig.


    Die meisten Leute haben nicht soviel schauspielerisches Talent um anderen glaubhaft etwas vorzuspielen. Und wenn man einer Frau die man gewinnen will etwas vorspielt was man nicht ist kann das nur misslingen. Niemand kann sich dauerhaft verstellen. Und das ist gut so.

    Was Du sagst stimmt teilweise, aber:


    Es sollte nicht darum gehen Selbstsicherheit und Ausstrahlung vorzugaukeln, sondern erstmal zu haben. Dann strahlst man das auch aus und es ist "echt".


    Als Jugendlicher war ich wahnsinnig unsicher, nicht gegenüber Frauen speziell, sondern gegenüber fast allen. Eine Wendung kam nachdem ich einen Rhetorikkurs gemacht habe über 2 Tage. Das hat einen Stein ins Rollen gebracht und im Lauf der Jahre habe ich mich sehr verändert. Anfangs wußte ich woran man Unsicherheiten und Sicherheit erkennt (Körperhaltung, -sprache, Gestik, Mimik, Stimmlage, usw..) und habe z.B. bei Referaten, aber auch im Alltag eben "geschauspielert". Am Anfang schauspielert man, aber dann merkt man schnell daß die Leute wirklich glauben eine selbstsichere Person vor sich zu haben und daß sie anders mit einem umgehen. Und genau das gibt einem echte Sicherheit.


    Ähnlich ist es bei Deinem Kollegen der immer herumflirtet. Er traut sich halt, weil er weiß, daß er im sicheren Boot sitzt und eine Partnerin hat. Er ist gewandt und hat keine Angst vor Zurückwesung. Wäre der Grund seiner Sicherheit aber nicht gegeben (seine Partnerin) und er würde sich genauso verhalten, hätte er denselben Erfolg.

    Ich habe vor Jahren eine sehr schöne Geschichte im Netz gefunden, welche mich echt beeindruckt hat. Hier ist sie:


    Dein Wert


    Eine ganz gemeine Katze und eine feine Angorakatze trafen häufig


    auf der Straße zusammen.


    Die Straßenkatze machte die Beobachtung, dass die Menschen die


    Angorakatze sehr liebten; sie wurde gestreichelt und gefüttert,


    und jedermann war freundlich gegen sie und lockte sie zu sich her.


    Die Straßenkatze dagegen wurde von niemand gestreichelt;


    nur Knaben und Hunde machten sich mit ihr zu schaffen


    und jagten sie, wo sie sie sahen.


    Eines Tages fragte die Straßenkatze die Angorakatze,


    was wohl diesen Unterschied zwischen ihnen hervorbringe,


    warum sie, die Angorakatze, von jedermann so gut behandelt werde,


    während sie, die arme Straßenkatze, eine so schlechte


    Behandlung erdulden müsse.


    Die Angorakatze erwiderte: Das kommt daher, weil ich etwas


    auf mich halte. Ich weiß, dass ich etwas bin.


    Du wirst so schlecht behandelt, weil dir jedermann ansieht,


    dass du dich selbst für eine elende, verachtete Straßenkatze hältst.


    Die arme Straßenkatze fühlte sich sehr niedergeschlagen und fragte,


    wie sie das ändern könnte.


    Die Angorakatze sagte ihr, sie solle sich selbst beständig wiederholen:


    Ich bin eine wunderbare Katze, jedermann liebt mich.


    Die Straßenkatze befolgte diesen Rat, und bald machte sie die


    Beobachtung, dass sich die Behandlung, die sie erfuhr,


    sehr wesentlich änderte.


    Dies machte ihr Mut, immer besser von sich zu denken.


    Sie sagte sich immer wieder vor, dass sie"etwas sei",


    und allmählich dachten auch die andern dasselbe von ihr,


    obgleich sie keine Angorakatze war.


    Aber sie hatte das Selbstbewusstsein der Angorakatze angenommen.


    Das Straßenkatzenbewusstsein war durch dieses breitere,


    reichere Bewusstsein ausgeschaltet worden.


    Diese Fabel findet Anwendung auf jeden einzelnen von uns.


    Das Bild von uns selbst, das wir in unserem Innern tragen,


    beeinflusst unsern ganzen Zustand sehr stark, lässt uns wachsen


    oder abnehmen, glücklich oder unglücklich werden.


    Das, wofür wir selbst uns halten, wird durch die schöpferischen


    Kräfte in uns zum Leben erweckt. Wir werden der Mensch, dessen Bild


    wir in uns tragen. Wirf das Straßenkatzenbewusstsein von dir und hebe


    dich selbst auf eine höhere Warte empor, indem du besser von dir


    selbst denkst und dir das Musterbild deiner selbst, wie du sein


    möchtest, stets vor Augen hältst.

    Herr Koch

    Zitat

    wär doch toll, wenn mal wieder was erfreuliches hier stehen würde...

    Vllt würd hier ja was erfreuliches stehen, wenn du endlich mal in die Puschen kommst. Hab ja schon gesagt, dass ich hier erst wieder was schreibe, wenn du den nächsten Schritt gemacht hast. ;-D


    x:) x:) x:) x:) x:)