Vitalboy

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    naja, daß, wenn ich hier von rittern schreibe, du deren äußeres erscheinungsbild bzw. ihr durchsetzungsvermögen im kampf attraktiv findest, nicht jedoch ihre ehtischen/moralischen werte.

    Die Ritter wurden ja in erster Linie in der Literatur so dargestellt, sie kämpften im Namen des Guten. Sie lagen ja nicht in der Sonne oder tranken Kaffee und ließen Gott einen guten Mann sein. Sie waren ständig am Wiederherstellen der Weltordnung und das in erster Linie mit dem Schwert mit dem Schwert. Gerettet wurden sie nicht selten von ihren Wunden von Frauen, ein Mythos, der Frauen übrigens ähnlich nachhängt. Die Rolle der Frau als Spenderin guter Gaben für den ausgepowerten Mann. Die konkrete Frau war mehr ein Verehrungsgegenstand, denn eine wirkliche Figur im Leben des Ritters.

    Fiann

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    Ich glaube, die "AL-Typen" sind eben nur vordergründig dominant.

    kann schon sein. und die frauen haben halt nen gewissen glauben an den "weichen kern". wahrscheinlich denken die frauen "lieber ein schaf im wolfspelz als einen wolf im schafspelz". wobei sich der typ dann durchaus unerwarteterweise als "wolf im wolfspelz" rausstellen kann. ;-)

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    Da sie wenig Ahnung von subtileren zwischenmenschlichen Vorgängen haben, lassen sie sich leicht kontrollieren, sind durchschaubar in ihrem Vorgehen und in ihren Reaktionen. Sie lassen sich steuern, ohne dass sie es merken.

    kann auch sein. das würde ja erklären, daß gerade solche "dorftrottel" mit wenig hirn bzw. wenig feingefühl für von dir erwähnte vorgänge so oft eine freundin haben.

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    Die Ritter wurden ja in erster Linie in der Literatur so dargestellt, sie kämpften im Namen des Guten. Sie lagen ja nicht in der Sonne oder tranken Kaffee und ließen Gott einen guten Mann sein. Sie waren ständig am Wiederherstellen der Weltordnung und das in erster Linie mit dem Schwert mit dem Schwert. Gerettet wurden sie nicht selten von ihren Wunden von Frauen, ein Mythos, der Frauen übrigens ähnlich nachhängt. Die Rolle der Frau als Spenderin guter Gaben für den ausgepowerten Mann. Die konkrete Frau war mehr ein Verehrungsgegenstand, denn eine wirkliche Figur im Leben des Ritters.

    es ging mir in der tat um das literarisch hochstilisierte ideal der "ritterlichkeit" - nicht um den realen menschen "ritter". aber ich will ja keine korinthen kacken ;-)

    Vitalboy

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    und die frauen haben halt nen gewissen glauben an den "weichen kern"

    Das ist kein Glaube allein, sondern entspricht durchaus der Erfahrung. Allerdings ist dieser weiche Kern in der rauen Schale häufig Ursache für Labilität oder Beziehungsunfähigkeit. Das ist dann das eigentliche Problem, aber auch die Ursache für die erotische Ausstrahlung. Was wiederum NICHT heißt, dass nur solche Männer erotische Ausstrahlung haben. Ihr vereinfacht viel zu sehr.

    Monika65

    naja, des öfteren entspricht der glaube eben nicht den erfahrungen, die die frau im weiteren verlauf macht: wenn der mann sich wirklich als "wolf im wolfspelz" entpuppt und die frau dann aufgrund dieser erfahrung postuliert, alle männer seien AL.

    Vereinfachen? Wenn man selber keine erotische Ausstrahlung hat, dann macht man sich halt Gedanken, warum Andere dieses Problem nicht haben. Und dann muss man zwangsläufig vereinfachen, um überhaupt zu einem Schluss zu kommen.

    Sundance, die wahren Ritter waren sowieso sehr viel kleiner als heutige Menschen und hatten Pferde, die vielleicht so gross waren wie heutige Ponys. Ob man diese Männer heute als besonders attraktiv bezeichnen würde, bezweifel ich irgendwie :-)

    Monika65

    ja. aber auch frauen - nicht nur männer - schieben es dann auf die "bösen, bösen männer", statt einzugestehen, daß sie selbst schuld sind/waren. schließlich sucht man bei schlechten erfahrungen sehr gerne den schuld bei anderen, nicht bei sich selbst. das tun frauen auch, nicht nur männer. da möchte ich dringend mal eine lanze brechen.


    manchmal muß man vereinfachen, um zu einem schluß zu kommen. richtig, erzkanzler.

    Erzkanzler

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    Und dann muss man zwangsläufig vereinfachen, um überhaupt zu einem Schluss zu kommen.

    WEiß nicht, ob das zwangsläufig ist. Schließlich frage ich mich auch oft, was diese oder jene Frau an ihrem Partner findet, man weiß es halt einfach nicht. Es ist sicher nicht verkehrt, nach ein paar Regeln zu suchen, insofern mag vereinfachen helfen.

    Vitalboy

    Zitat

    aber auch frauen - nicht nur männer - schieben es dann auf die "bösen, bösen männer", statt einzugestehen, daß sie selbst schuld sind/waren.

    Wieso geht es um Schuld? Man macht Fehler im Leben, und nicht jedem Menschen ist es gegeben, lügnerische Zeitgenossen zu durchschauen.

    na ja, ist vielleicht auch eine müßige diskussion.


    was die frau an DEM kerl findet, weiß nur sie selbst.


    leider gibt es davon eben zuviele und wir "anderen" jungs" schauen in die röhre und fragen uns was mit uns nicht stimmt.


    und das macht traurig :°(

    Monika65

    ok, was diejenige an dem findet, fragst du dich, das tun wir auch. ist ja ganz normal sowas. aber dass das STÄNDIG passiert, täglich, ist schon bissl arg oft.


    ich fand den beitrag von Fiann da richtig GUT, denn diese "dorftrottel", die sich über nix gedanken machen, lassen sich in der tat leichter steuern bzw. erweisen sich als umkomplizierter. hab mich schon öfter mal mit einem mann unterhalten, der eine (auch noch attraktive) freundin dabei hatte, sich beim gespräch mit ihm aber rausgestellt hat, daß er weder die weisheit mit löffeln gefressen hat noch das feingefühl mit der muttermilch aufgesogen. kann das schon nachvollziehen