Leute die Drogen nehmen sind also selbstbewusst. Dann stehen Frauen auch auf die Anonymen Alkoholiker, die haben ja auch soziale Kontakte.


    So ein Schmarrn %-|


    Du kannst von niemand die Partnerwahl nachvollziehen, du kannst nicht in die Leute reinschauen.


    Es macht auch überhaupt gar keinen Sinn sich darüber Gedanken zu machen, denn man kann es eh nicht ändern.

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    Es ist keinem geholfen, wenn man die Welt in Schubladen stopft.

    Steffi, wo du Recht hast, hast du Recht.:)^

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    hm ... so gesehen pass ich wohl in 30 verschiedene "typische charakterbilder". verträgt sich das?

    herr koch: Das geht ja gar nicht!>:( Entscheide dich gefälligst SOFORT für EIN Klischee!;-D

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    Wer sich völlig isoliert und über keine sozialen Kompetenzen verfügt, tut sich natürlich auch mit Frauen schwerer.

    Der_Newton… ach komm, quatsch! Das hieße ja dann, Frauen sind was ganz Normales… nämlich [i]Menschen[/k sozusagen…

    @ Vitalboy:

    Weil du so lieb gefragt hast: Ein Kumpel von mir ist JM und Motorradfahrer.

    Klar spielt das soziale Milieu, in dem man sich aufhält (und wohlfühlt!) eine bedeutende Rolle für die Partnerwahl. Mit einem Partner aus dem selben Millieu hat man direkt einige Gemeinsamkeiten auf die man aufbauen kann. Einer meiner Kumpel vom Heavy Metal Fanclub brachte vor Jahren mal seine neuste Flamme mit in die Spelunke, in der wir damals unsere Wochenende verbracht haben. Er war das Klischee eines Metallers: Lange Haare (gepflegt), abgerissene Jeans, abgewetzte Lederjacke und 20 Jahre alte Docs... Sie war das Vorzeige-Töchterchen-aus-gutem-Hause: Geschminkt wie für eine Opernpremiere und in einem weinroten Chanel-Kostümchen und Pumps tauchte sie auf. Als nach ein paar Wochen der Reiz des Neuen und vermutlich auch der geschockte Gesichtsausdruck von Mami und Papi verschwunden war, hat sie ihn fallen lassen. Er lebt jetzt seit Jahren mit einer total netten, süßen Punkerin zusammen. Sie hat sich auf Anhieb gut in sein soziales Gefüge eingefügt und er in ihres.


    Wichtig ist auch, dass es überhaupt ein soziales Gefüge um den betreffenden Mann herum gibt. Denn das signalisiert doch: Dieser Mensch ist in der Lage langfristige Bindungen einzugehen und aufrecht zu erhalten.


    Und jetzt noch was zum Thema kiffen: Kiffen macht nicht selbstbewusst. Ganz im Gegenteil. Meistens sind es genau die Leute, die kaum wirkliches Selbstbewusstsein haben und die mit ihrem eigenen Leben total unzufrieden sind, aber nicht die Kraft haben, es zum bessseren zu verändern, die zu Langzeit-Hasch-Konsumenten werden. In meiner Klasse/Stufe damals haben ausnahmslos die Leute regelmäßig gekifft, die nicht das Selbstvertrauen hatten, sich dem Gruppenzwang auf eine bestimmte Weise "cool" zu sein, zu entziehen. Heute, mit Ende 20, denke ich, hin und wieder zu kiffen, mag für den ein oder anderen ganz in Ordnung sein, wenn er's zur Entspannung unbedingt braucht. Aber Männer in meinem Alter oder älter, die sich in einer entsprechenden Szene aufhalten und regelmäßig Drogen konsumieren, finde ich kindisch und bedauernswert. Sie respektieren und lieben ihr eigenes Leben nicht und sie ruhen nicht in sich selber. Das sind aber die beiden Dinge, die letztendlich einen Menschen attraktiv machen.


    Aldi, Borbarad, herr koch: Vielen Dank für die lieben Grüße!

    Betsy2006

    Naja, aber ein langjahriges soziales Gefüge ist leider auch keine Garantie dafür dass man interessant und atraktiv erscheint :°(


    Ich hab einige Freund, manche schon mehr als 13 jahre, über mein halbes leben, aber des bringt mir leider auch nichts {:(


    Und des mit dem Kiffen sollte man nicht so sehr in diese Diskusion mit einbeziehen, denn es sagt garnichts über einen Menschen aus.


    Es gibt viel zu viele verschiedene Gründe warum Menschen kiffen.


    Vom entspannen, über fliehen, bis zum Zigeretten Ersatz!


    Es wäre also nicht ok, des über einen Kamm zu schären und den Charakter danach zu beurteilen.


    Ich kenn JM die kiffen und ich kenn Casanover Typen die kiffen, des würd ich jetzt mal nicht als Kriterium fest machen.

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    Es gibt viel zu viele verschiedene Gründe warum Menschen kiffen.

    Das ist ja auch egal, sie kämen allesamt für mich nicht in Frage, seit ich die 17 überschritten habe. Vorher hatte ich häufigen Kontakt zu Drogensüchtigen, da war Kiffen ja noch das allerkleinste Übel.


    Natürlich beurteilt man danach den Charaker, ich jedenfalls schon.

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    Wichtig ist auch, dass es überhaupt ein soziales Gefüge um den betreffenden Mann herum gibt. Denn das signalisiert doch: Dieser Mensch ist in der Lage langfristige Bindungen einzugehen und aufrecht zu erhalten.

    dazu ist zu sagen: ich hatte noch nie einen freundeskreis, und trotzdem war ich 2,5 jahre mit meiner exfreundin zusammen.


    es ist eher so: das soziale gefüge verleiht dem menschen das selbstbewußtsein. hier auch wieder ein beispiel für die gängige attributisierung ("weil der mensch in einem sozialen gefüge ist, ist er in der lage bzw. fähig zu XXX...)" aber eigentlich habe ich ja schon ziemlich alles dazu geschrieben.


    hab übrigens gar nicht behauptet, daß kiffen an sich selbstbewußt macht.

    Ich kenne ziemlich viele Frauen, für die Drogenmissbrauch das absolute Abschusskriterium ist. Man möchte ja schließlich einen ebenbürtigen Partner und nicht jemanden, den man ggf. beaufsichtigen muss wie ein kleines Kind.


    Natürlich ist ein gutes soziales Gefüge kein Garant dafür, dass einem die Traumfrau über den Weg läuft. Aber wenn die Traumfrau vorbeikommt und bei dem Mann keinerlei soziale Kontakte erkennbar sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass SIE einfach weitergeht relativ groß. Ich habe das hier schon mehrmals geschrieben: Die meisten Menschen möchten mit einem Partner dessen SCHÖNES Leben teilen. Die Mehrheit sucht nicht nach einem Menschen, den er aus einer kleineren oder größeren Misere retten kann.


    Aldi: PN!

    Vitalboy

    Zitat

    dazu ist zu sagen: ich hatte noch nie einen freundeskreis, und trotzdem war ich 2,5 jahre mit meiner exfreundin zusammen.

    Nunja, aber vielleicht gerade deswegen. Jemand, der im Grunde einsam ist, hängt sich am Ende noch mehr an den Rockzipfel... Für mich sagt diese Vorstellung allein noch nicht viel aus darüber, wie sozial fähig jemand ist. Ein großer Freundeskreis allein auch nicht, im Gegenteil. Mir sind die Menschen am liebsten, die in ihre Familie eingebunden sind und ein paar/wenige gute Freunde haben oder einen kleinen Bekanntenkreis. Aber auch das wandelt sich natürlich altersbedingt. Je jünger man ist, pauschal gesprochen und nicht für jeden zutreffend, umso wichtiger ist einem ein Freundeskreis.

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    Natürlich ist ein gutes soziales Gefüge kein Garant dafür, dass einem die Traumfrau über den Weg läuft. Aber wenn die Traumfrau vorbeikommt und bei dem Mann keinerlei soziale Kontakte erkennbar sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass SIE einfach weitergeht relativ groß.

    na gut, aber welche maßstäbe legt diejenige an? sie nimmt z.b. wahr, daß er keine freunde hat. na gut, und daraus schließt sie dann alles mögliche, was ihn persönlich betrifft. daß er sozial schwach ist, daß ihm das selbstbewußtsein fehlt, daß er den hintern nicht hochkriegt, daß er bindungsunfähig ist, daß er ein muttersöhnchen ist usw. - was gar nicht stimmen muß. aber was zählt, ist wie gesagt der persönliche eindruck der frau und nicht die realen gegebenheiten.


    gegen diese attribution ist man natürlich machtlos. aber ich finde es viel besser, darüber bescheid zu wissen, als sich dauernd mißerfolge einzuhandeln und nicht zu wissen, warum. von daher haben meine überlegungen durchaus ihren sinn.

    Monika65

    ich habe auch gestern erst davon gelesen, daß viele männer wenige oder gar keine freunde haben. na gut, aber man wird wohl nicht drumherum kommen, daß sich die frau fragt, warum das so ist.


    aber eigentlich dürften ja gerade die männer mit wenigen oder kein freudnen gut selbstbestimmt leben können, weil sie es ja gewohnt sind, allein zu sein. das alleinsein ist mein täglich brot. vor allem am abend.

    genau, und ich saß ja auch nicht jeden tag bei meiner freundin. auch damals mußte ich meinen abend, manche wochenenden oder teile meiner ferien alleine verbringen. kann das mit dem rockzipfel also nicht bestätigen. die trennung war auch nicht, weil ich zu aufdringlich war, ihr zu wenig freiraum gelassen habe oder so