schüchtern

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    Also gehen tut das schon, nur mir fehlt leider das Glück dazu

    Nee, es ist nicht nur Glück. Kann ich zumindest aus meiner Sicht sagen. Ich hatte schon Abende, an denen ich in der Disco geflirtet hab wie ein Weltmeister und andere, an denen ich mir ziemlich unbeachtet vorkam. Natürlich kommts auch auf die Bereitschaft der Mädels an, denen man dort über den Weg läuft, aber es liegt zu einem beachtlichen Teil an einem selbst.


    Glück ists dann, wenn eins der Mädels tatsächlich DIE Richtige für immer und ewig ist... alles andere läßt sich irgendwie nachvollziehen und auch beeinflussen, glaub ich.

    Kwak, wallisi, schüchtern

    Das Gefährlichste an der Disco ist die Heimfahrt.. also ehrlich, die Luft ist meistens wirklich mies, aber bisher haben wir das noch alle überlebt.

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    (*seuftz* was trau ich mich überhaupt?!

    Ist es so schlimm? Siehst du Möglichkeiten, das irgendwie anzugehen? Üben...warum nicht auch in einer Therapie, möglichst in einer Gruppe?

    @schüchtern

    Bei uns sind die Jungen ganz verrückt - natürlich nicht alle - nach Disco-Fox, die über 40jährigen sind ja nun nicht so häufig in einer Disco vertreten. Jedenfalls nicht in einer normalen. Wundere mich jetzt über diese Aussage, ich kenne mehr als genug 30jährige, die sich aus dem Discoalter herausgewachsen fühlen.

    @Copper

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    alles andere läßt sich irgendwie nachvollziehen und auch beeinflussen, glaub ich.

    In der Disco war ein Event. Es gab einen Knast, so man eingesperrt worden ist, und wo man nur rausgekommen ist, wenn man von einem anderen geschlecht geküsst worden ist. Mein Kumpel ist 3 mal daran vorbeigeloffen, und 3 mal dort drin gelandet, ich unabhänig von ihm auch ein paar mal vorbei, aber scheinbar war ich so uninteressant. Du es ist schon zufall, glaub mir, weil die Person vieleicht einen schlechten Tag hatte, oder gerade gestern erst jemand kennengelernt hat.


    @Monika65

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    Ist es so schlimm? Siehst du Möglichkeiten, das irgendwie anzugehen? Üben... warum nicht auch in einer Therapie, möglichst in einer Gruppe?

    Ich hatte so was gemacht, als ich 16 war, eine Therapie war es aber direkt nicht, aber was sehr ähnliches. Hatte damals sehr viele Probleme mit meinen Mitschulern (wurde dauern gehänselt) usw. Bin da ein halbes Jahr regelmässig hin, hat aber nicht viel gebraucht (besser gesagt gar nichts)

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    Bei uns sind die Jungen ganz verrückt - natürlich nicht alle - nach Disco-Fox, die über 40jährigen sind ja nun nicht so häufig in einer Disco vertreten. Jedenfalls nicht in einer normalen. Wundere mich jetzt über diese Aussage, ich kenne mehr als genug 30jährige, die sich aus dem Discoalter herausgewachsen fühlen.

    In die Disco wo ich hingehe, ist ein "Park", der eigendlich aus 3 Discos gehört, die zusammen im gleichen Gebäude sind. In einem wird jeden Fr+Sa DiscoFox getanzt, meist du deutschen Schlager. Und die meisten Leute, die dort tanzen sind über 40, und es ist immer sehr voll dort.

    disco: interessantes thema. ich kann bestätigen, daß ich mich dort auch nicht wirklich wohl füle. auch bei partys, die "discomäßig" aufgezogen sind. was mir neben der luft, dem lärm noch zusetzt ist die athmosphäre.... es herrscht in der disse gewissermaßen "reizüberflutung" - die ich persönlich nicht gewohnt bin und die mich von daher sehr leicht "weggetreten" machen kann. davon hatte ich hier ja schon mal erzählt. von daher ziehe ich das "überschaubare" immer vor. denn weggetreten mit einer frau zu flirten ist ja auch nicht so das wahre.


    VG

    @ BinImmerDa:

    Ja, die gibt es.


    Aber das sind welche, die sich irgenwann einmal aufgegeben haben.


    Ansonsten ist vieles möglich, Torti mit 30, ich mit 36, und im Teil 1 dieses Threads gab es auch schon mal einen, der hatte mit 45 sein 1. Mal.


    Uns allen gemeinsam: Wir haben den Arsch wieder hochbekommen, haben uns aus dem Sumpf gezogen und an uns gearbeitet.


    Hätten wir resigniert (oder wären nicht aus unsererer jahrelangen Resignation erwacht) wäre es auch nichts geworden.


    Aber es gibt die "Spätberufenen"! Wer aber aufgibt, der weiß nur eines sicher: Er wird nie erfahren, was hätte sein können. ;-)

    schüchtern

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    Bin da ein halbes Jahr regelmässig hin, hat aber nicht viel gebraucht (besser gesagt gar nichts)

    Ein halbes Jahr ist gar nicht so lang, wie es sich anhört. Sowas dauert manchmal 1-3 Jahre (und länger, je nach Problem) und sollte auch unter gekonnter Leitung stehen, aber wie auch immer... Psychische Vernänderungen sind oft sehr langwierig, obwohl sie auch einfach mal sprunghaft passieren können. Aber eingeschleifte Verhaltensgewohnheiten sind sehr hartnäckig.

    Zottelbaer

    Zitat

    Uns allen gemeinsam: Wir haben den Arsch wieder hochbekommen, haben uns aus dem Sumpf gezogen und an uns gearbeitet.

    In welcher Weise? Wo würdest du raten anzusetzen? Oder ist das deiner Meinung nach bei jedem was Anderes?

    Fast JEDER Ex-JM behauptet, dass er nur zum Ex geworden ist, weil er an sich gearbeitet hat, sich verändert hat und so weiter. Das ist meiner Meinung nach so pauschal gesehen ziemlicher Blödsinn. Ich kenne so um die 10 Ex-JMs aus einem anderen Forum und Chat (und! reale Treffen) und jeder behauptet dann hinterher, was für eine grosse Veränderung er durchmachen musste. Wenn man mal zurückblickt, waren diese Leute einen Tag vor ihrer Entjungferung wie alle anderen JMs und haben sich keine Spur weiter entwickelt. Und ich rede wirklich von Leuten, mit denen ich quasi einen Tag vor ihrem grossen Tag nich kommuniziert habe. Wenn eines sicher ist, dann die klugen Ratschläge von Ex-JMs. Ratschläge, die sie womöglich selber nie befolgt haben. Ich denke es liegt einfach an der Perspektive. Hinterher schaut man durch eine rosarote Brille.

    @Monika65

    Zitat

    Ein halbes Jahr ist gar nicht so lang, wie es sich anhört. Sowas dauert manchmal 1-3 Jahre (und länger, je nach Problem) und sollte auch unter gekonnter Leitung stehen, aber wie auch immer... Psychische Vernänderungen sind oft sehr langwierig, obwohl sie auch einfach mal sprunghaft passieren können. Aber eingeschleifte Verhaltensgewohnheiten sind sehr hartnäckig.

    Deshalb habe ich ja auch geschrieben, das es so was ähnliches wie eine Therapie war. War übrigens einmal mit einer Frau im Kino, war schön, aber meine Mutter ist damals fast durchgedreht, als sie gehört hat, das sie 1 Jahr älter war als ich. Habe danach den Kontakt verloren, sie ist auch nicht mehr zu der Gruppe gekommen (total verkorstes Elternhaus usw).

    @ erzkanzler

    ich finde, du hast in einigem recht, was deinen letzen beitrag betrifft. man fragt sich da wirklich, WORIN die veränderung besteht, die entwicklung. manch einer mag das ja ganz klar sagen können. ICH meinerseits sehe es einfach als konglomerat vieler faktoren, die mich evtl. weitergebracht haben. was genau bewirkt hat, dass es auf einmal klappte, weiß ich nicht. ich habe es bis heute nicht ergründen können.


    was die guten ratschläge der ex-jm und ex-jf betrifft, kann ich von meiner warte aus sagen, dass es einfach der wunsch ist, den anderen, mit denen man sich so verbunden fühlt, zu helfen, der einen ratschläge aussprechen, aufschreiben lässt. wie du es sagst, ist es ein ding der perspektive. man ist nun auf einmal jemand, der entscheidende erfahrungen gemacht hat und sehr beglückt darüber. logischerweise will man nun anderen die eine oder andere idee vermitteln, wie es gehen könnte. manchmal kommt das sicher auch abstrus rüber, weil es gar nicht auf andere übertragbar ist....


    die gute absicht allein ist halt auch nicht immer das gelbe vom ei... |-o

    @Erzkanzler

    Vielleicht sind diese Veränderungen auch von außen kaum wahrnehmbar? Für meine Freunde und meine Familie verhalte ich mich eigentlich so wie immer und da würde sicher auch keiner sagen, ich hätte mich um 180° gewendet. Was ich aber in bestimmten Bereichen tatsächlich getan habe und noch tue. ;-) Und es zeigt Wirkung. Da ich aber auch genau auf diesen Bereichen momentan einen Großteil meiner Aufmerksamkeit liegen habe, sind für mich innerhalb dieses Fokus deutliche Entwicklungen zu sehen. Das heißt, für mich stellt sich das komplett anders dar, als für andere. Vielleicht ging es deinen Freunden/Bekannten ähnlich?