Hmm, hab grad das Gefühl, dass ich immer am falschen Ort zur falschen Zeit auftauche. Wobei es in mir grad:-D+%-|+x:)+:°(+:-/ aussieht. Komische Kombination. Und das nur weil ich mir vorgenommen hatte, mal explizit nichts zu erwarten und nichts zu denken. Nö, verstehen muss das keiner. ;-D Ich tu's ja selbst nicht...

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    sich ändern als JM

    nun hier war ja die Diskussion, dass eine Ausweg aus dem JM-Status nur nach einer umfassenden Änderung von Einstellung und Ansichten stattfindet.


    Ich finde man kann durchaus eine positive Einstellung zu sich und dem Leben haben und das Leben genießen, aber aus irgendeinem Grund fehlt einem die Kraft auf Frauen richtig zuzugehen. Die Wahrscheinlichkeit eine Partnerin zu finden ist dann gering, dennoch kann ein einziges Ereignis die Situation ändern, da man ansonsten Bereit ist für eine Beziehung. Man könnte so das JM-Dasein verlassen ohne dass eine große Veränderung stattgefunden hat.


    Die Biographien von JMs sind glaube ich zuunterschiedlich als dass man irgendetwas verallgemeinern könnte, außer vielleicht Schüchternheit. Die ist ein Handicap aber durch glückliche Umstände könnte auch der schüchterne zum Stich kommen.

    Zitat

    durch glückliche Umstände könnte auch der schüchterne zum Stich kommen.

    Zweifellos. Aber Vitalboy ist hierbei die Ausnahme, und nicht, wie der Kanzler vermutet, der Regelfall.


    Aber was ich mit "Veränderung" meine, ist nicht einmal die Schüchternheit. Das ist weitgreifender, viel tiefergehender, als Du Dir gerade vorstellen kannst.


    Ich will es mal so formulieren: Vorher wären diese "glücklichen Umstände" gar nicht für mich möglich gewesen - denn ich hätte (und wie ich inzwischen weiß: hatte!) diese gar nicht erkannt.


    Da können die "Umstände" noch so glücklich sein, wenn JM absolut nichts kapiert (kapieren will/ sich nicht traut, zu kapieren/wie auch immer) dann kann sich frau noch so ranschmeißen... Ich spreche da aus Erfahrung. ;-D


    Nicht nur das Ablegen der Schüchternheit war notwendig, sondern auch eine Öffnung des Geistes, die Bereitschaft, Gelegenheiten wahrzunehmen.


    Und eine völlig neue Sichtweise des eigenen Verhaltens bzw. der eigenen Zielsetzungen:


    Nicht die Beziehung, nicht der Sex waren als Endziel wichtig. Wichtig war das Tun an sich. Das gab dann eben auch mal Flirts mit Körperkontakt und Umarmungen. Aber das war nicht das Ziel, das war Teil des Weges.


    Und ein Korb war das eben auch.


    Sicher, als folgerichtige Konsequenz kam dann irgendwann einmal auch der Sex.


    Aber das war eher die natürliche Konsequenz, die mit absoluter Gewissheit eintreffen werdende Folge meines Handelns, als das Ziel, an dem sich mein Handeln orientierte.


    Der Weg war das Ziel. ;-D ;-)


    Allerdings gebe ich zu: Diese Gelassenheit konnte ich nur deswegen empfinden, weil ich der absoluten Überzeugung war, auf dem richtigen Weg zu sein. 8-)


    Aber genau das gab mir die notwendige Gelassenheit.


    Die nowendige Energie gab mir die Wut auf mich selbst.


    Gelassenheit und Energie (und durch die Wut: männlich-dominante Körperhaltung, zumindest unbewusst - so in der Richtung halt. Ich denke, ihr könnt Euch vorstellen, wie ich das meine...).


    Das strahlte ich aus, das wusste ich auch, und dieses Wissen bestärkte mich umso mehr.


    Und das war - für mich(!) absolut notwendig. Ohne diese Änderung meines selbst hätte sich an meinem JM-Dasein wohl auch kaum jemals etwas geändert.


    Da kann der Kanzler noch so oft vermuten, dass sei meistens eh nur Zufall und Glück.


    Mir hääten Zufall und Glück niemals geholfen - ich kann das sagen, denn ich weiß inzwischen (Rückblickend aber erst - erst jetzt bin ich in der Lage, zu sehen!) einige zumindest hypothtische Chancen, die ich hätte ergreifen können - wenn ich sie denn schon damals hätte erkennen können.


    Das "Schüchternheit ablegen" alleine hätte bei mir also bei weitem nicht gereicht!


    Das war viel schmerzhafter, viel schwieriger, viel tiefgehender, als einfach nur "Schüchternheit ablegen". :-/

    Zottelbaer

    Zitat

    Nicht nur das Ablegen der Schüchternheit war notwendig, sondern auch eine Öffnung des Geistes, die Bereitschaft, Gelegenheiten wahrzunehmen.

    Ich bin auch mit einem JM in Kontakt. Neulich traf er sich mit einer netten Frau nach Chatkontakt. Es kam auch zu Händchenhalten und Knutschen. Ein weiteres Treffen folgte und dabei kam heraus, dass sie sich mehr vorstellen könnte. Was macht JM? Er sagt, dass sie wohl nicht die Richtige ist, dass die Entfernung (200 km) zu weit ist und überhaupt........Hmmm, also ich hab mich gewundert.....und wenn er so weitermacht, dann wird er weiter Jungmann bleiben, bis an sein seliges Lebensende :-/

    Zitat

    Was macht JM? Er sagt, dass sie wohl nicht die Richtige ist, dass die Entfernung (200 km) zu weit ist und überhaupt...

    In Ermangelung eines Kopf-an-die-Wand-schlag-Smilies: %-| Was sind schon 200 km? ??? Na ja, hat er halt nicht anders verdient ...

    @Tortola

    Zitat

    In Ermangelung eines Kopf-an-die-Wand-schlag-Smilies: Was sind schon 200 km? Na ja, hat er halt nicht anders verdient ...

    Du bei mir war das so, das ich damals eine smypatische Frau übers Internet kennengelernt habe, angeblich hätte sie sogar Gefühle bei den Treffen für mich entwickelt, aber die enfernung von ca. 120 km war das grosse Problem, sie war überhaupt nicht Mobil, und konnte diese Enfernung einfach alleine nie schaffen. Auch wenn ich angeboten habe, zu ihr zu fahren, ist am ende nichts wegen der Enfernung daraus geworden.

    Ja, aber der Unterschied ist halt, dass du dich - so lese ich das aus deinen Zeilen heraus - darauf eingelassen hättest. So wie ich mich auf die Berlinerin (530 km, sie war ebenfalls nicht mobil, hätte sich aber zu helfen gewusst --> Mitfahrzentrale & Co.) eingelassen habe, es aber aus anderen Gründen nicht gepasst hat.

    Und nebenbei bemerkt: Betsy und ich wohnen auch mal eben 130 km auseinander ... und bislang ist Betsy immer zu mir gekommen, da ich samstags noch den ganzen Tag im Steuerberater-Lehrgang sitze, Einfach-ich und Patty1983 aus dem Single-Thread haben mal eben die kurze Strecke Hamburg - Berlin zwischen sich.


    Sorry, aber das Entfernungsargument ist für mich nur wieder eine blöde Ausrede ...

    ich als immobiler öv-benutzer hätte im einen fall 4 stunden zug fahren müssen ... einmal quer durchs land. sind zwar "nur" 180km, aber mit entsprechender topografie ... der langen rede kurzer sinn, für DIE richtige ist keine distanz zu gross. ;-)

    Zitat

    Sorry, aber das Entfernungsargument ist für mich nur wieder eine blöde Ausrede ...

    :)^ Ja, wenn ansonsten alles andere stimmt. Es machts einfach schwieriger.

    Zitat

    Nicht nur das Ablegen der Schüchternheit war notwendig, sondern auch eine Öffnung des Geistes, die Bereitschaft, Gelegenheiten wahrzunehmen.

    :)^ Vorallem muss man auch die Angst vor Zurückweisung ablegen. Gelegenheiten kommen meist unerwartet. :-) Geht man dann nicht einen Schritt weiter und lässt die Angst mal Angst sein, so ärgert man sich früher oder später, warum mans nicht doch getan hat (wobei auch schon so :-D).

    @schüchtern:

    Zitat

    Auch wenn ich angeboten habe, zu ihr zu fahren, ist am ende nichts wegen der Enfernung daraus geworden.

    Bei nur 120 km?


    Sorry, aber meiner Meinung nach ist nur aus mangelndem Willen nichts daraus geworden?


    Sicher macht die Entfernung es schwieriger, na und? Das ist völlig belanglos.


    Eine Beziehung ist auch schon so schwierig genug, da macht so ein Bisschen Entfernung gar nichts mehr aus. ;-D ;-D ;-D


    //Wo ein Wille ist, da ist auch Weg" [I]sagt der Volksmund - und hier hat er auch mal Recht.


    Die cara und ich, wir haben 505 km auseinander gewohnt.


    Und wir haben Wege gefunden, uns jedes WE zu sehen - zu sehr geringen Kosten (Auto über die Mitfahrzentrale vollgepackt).


    Nicht dieEntfernung hat diese Beziehung verhindert - sondern die [i]Angst// vor der Entfernung.


    Aber vielleicht hat ja auch nur sie wegen der Entfernung das Handtuch geworfen, und Du konntest sie leider nicht überzeugen.


    In diesem Falle erteile ich Di natürlilch die Absolution. ;-)

    Zitat

    Sorry, aber das Entfernungsargument ist für mich nur wieder eine blöde Ausrede ...

    Seh ich auch so, was sind schon 120 km.... hab ich jetzt auch 6 Jahre geschafft. Auch einseitig, ich bin immer gefahren.

    Ina-Maria

    Mit einem JM dieses Typs - inzwischen 41 Jahre alt - hatte ich auch jahrelang Kontakt. Ich konnte beobachen, wie er immer wählerischer wurde, bis hin zu den nicht passenden Schuhen einer Kollegin, die ihm gewogen war, bei gleichzeitiger zunehmender Verschrobenheit seinerseits.