Bericht zu Hd herrn koch;-)

    der Connaisseur hat die Zürcher Atmosphäre genüsslich auf sich wirken lassen - insbesondere den spektakulären Ausblick über ETH- und Unikuppel und Altstadt auf den abendlich vergoldeten See, den er vom hoch gelegenen Büro eines doktorierenden alten Freundes aus genossen hat. Die Erörterung einiger Passagen eines von diesem Freund verfassten Gesuches füllte einen geraumen Teil des Abends, so dass es am Ende nur noch für einen knappen Besuch in el lokal gereicht hat; für des Connaisseurs Wenigkeit allein.


    Und ich muss sagen, herr koch... das Lokal hat Stil. Kombination von schmucklos rohen Strukturelementen und stimmungsstiftenden Ikonen hat einfach was.


    Ansonsten ist zu rapportieren, dass die Bardame schlagfertig dem nur noch schäumenden Bierzapfhahn begegnet ist, indem sie mir ein Amber aus dem Chreis Föif empfohlen hat. Auch wenn das Lächeln besser war als das Bier - man bildet sich gerne weiter.


    Jedenfalls Danke für den Ausgangstipp!

    Mal was lustiges

    Nachdem ich mal 2 Tage nicht reingeschaut habe ist der Faden schon wieder zu stark gewachsen um alles nachzulesen.


    Ich habe eben was lustiges gefunden. Auch wenns nicht ganz zum Thema passt.


    //Mangelnde Gelegenheit


    Der Fall: Der Kläger hatte Menorca im Doppelzimmer gebucht, aber nur zwei Einzelbetten vorgefunden. Das habe die Erholung stark gestört, denn ein "friedliches und harmonisches Einschlaf- und Beischlaferlebnis" sei nie zustande gekommen. Für entgangene Freuden forderte er Schadensersatz (20 Prozent des Reisepreises).


    Das Urteil: Abgelehnt, da der Kläger nicht darlegen konnte, "welche besonderen Beischlafgewohnheiten er hat, die fest verbundene Doppelbetten voraussetzen. Dem Gericht sind mehrere allgemein bekannte und übliche Variationen der Ausführung des Beischlafes bekannt, die auf einem einzelnen Bett ausgeübt werden können." Zudem wäre der Mangel zu beheben gewesen: Betten zusammenbinden, z. B. mit dem Gürtel, der "in seiner ursprünglichen Funktion in dem Augenblick sicherlich nicht benötigt" wurde. (AG Mönchengladbach, Az. 5a C 106)//


    Schlussfolgerung: Wer Richter werden will darf kein JM mehr sein. Er muss ja wissen ob ein Einzelbett auch ausreicht.