schüchtern

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    Das ist so eine Sache, mit dem Forum verweisen. Ich weiss von sicherer Quelle, das einige Leute hier ein Verbot bekommen haben, aber die haben auch nur Müll geschrieben.

    Ach, was du nicht sagst. Solche Trolle gab und wird auch immer wieder geben. Ich habe in den letzten 1,5 Jahren einige hier im Thread miterlebt, und an der Sperrung von einigen Accounts war ich mit Sicherheit nicht unbeteiligt dank der Bewertungsfunktion für einzelne Beiträge.

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    Für uns JM (habe das auch so unabhänig von anderen Leuten per PN bestätigt bekommen) ist es nun mal ein zweiseitiges Schwert, das hier Ex-jm posten. Zum einen gebt ihr hier tips, versucht zu helfen, aber gleichzeitig macht ihr (unbewusst und ungewollt) halt den JM vor augen, das es mal wieder bei anderen geklappt hat, und bei einem selber nicht.

    Und?

    Ich habe (nicht nur) dir schon mehr als einmal gesagt, dass das alles eine Frage der eigenen Einstellung ist. Ja, ich kann es nachvollziehen, war es bei mir vor einem Jahr zum Teil nicht anders. Aber weißt du was: so ist nun mal das Leben. Es wird dir überall vorgehalten, was du nicht hast. In der Threadübersicht, im Fernsehen, auf der Straße, im Freundes- und Bekanntenkreis.


    Aber statt aus unseren Erfahrungsberichten deine eigene Hoffnung zu bewahren, lese ich (nicht nur) bei dir zunehmende Verzweiflung heraus. Wenn du meinst, es ist der richtige Weg, bitte sehr. Aber dann lass deine Verzweiflung nicht an Leuten aus, die hart an sich und ihrer Einstellung gearbeitet haben und nun die Früchte ihrer Arbeit geerntet haben. >:(


    Ich hatte in meinem Lebensfreude-Kalender vor einiger Zeit eine Seite, die ich bewusst DIR jetzt mit auf den Weg geben möchte:


    >

    Bewahre dir stets die Hoffnung; sie ist der Sauerstoff des Lebens.

    Was ist Hoffnung? Es ist das Gegenteil von Verzweiflung. Es ist eine stille Form von Optimismus, dass alles gut werden wird, wie schwierig und schlimm eine Situation auch sein mag. Und wie kann aus Hoffnungslosigkeit Hoffnung werden? Indem du dir z.B. Menschen suchst, denen es ähnlich erging wie dir jetzt, Vorbilder, die geschafft haben, was dir noch bevorsteht. Und indem du dir klarmachst: Solange ich lebe, habe ich Einflussmöglichkeiten.

    Und was das Thema "normal" angeht: Nein, "normal" im Sinne der gesellschaftlichen Konvention sind wir mit Sicherheit nicht. Aber wen interessiert das schon? Hmmm ...? ??? Es ist vllt normal, sich als Mann für Autos und Fussball zu interessieren, aber ich tue beides nicht. Und wenn man mich nun deswegen für nicht normal hält, was soll es? Ich stehe dazu, genau so wie ich vor zwei Jahren angefangen habe, dazu zu stehen, dass ich halt noch nie eine Beziehung oder Sex hatte. Ja, es war schwer, weil es halt nicht "normal" in unserer Gesellschaft ist, aber wen interessiert es? Ich hatte damit keine Probleme mehr, ich hatte auch keine Probleme, darüber zu reden, wenn ich drauf angesprochen worden bin, aber das war ein langer Entwicklungsprozess, den ich erst einmal machen musste. Und hey, geschadet hat er mir bestimmt nicht.

    citronyx and all


    *:) okay!


    ich wollte nur betonen, dass es wahrscheinlich wirklich gaaaaaaaanz etwas anderes ist ob man sozusagen vor oder hinter der jm/jf-grenze steht oder nicht.


    ich hatte mein erstes mal auch nicht gerade im durchschnittsalter (mit 23) doch zum glück empfand ich die jahre davor überhaupt nicht als schlimm.

    @ Tortola

    Ja klar kann man es so auch machen, es gibt immer viele Wege nach Rom. Ich habe normal eine dicke Haut gegen so was entwickelt, aber irgendwann ist auch bei mir einfach der Gedultsfaden gerissen. Ich habe so viele Leute aus meinem Freundeskreis erlebt, die sich als "obermacker" aufgetan haben, nur weil sie in einer Beziehung leben. Ich merke es doch selber, das man als Single oft wie ein "Mensch 2. Klasse" behandelt wird, und das die Leute aus einem freundeskreis, die in Beziehungen sind oder waren, nur was mit anderen Paaren gemacht haben, Singles waren scheinbar zu "störend oder überflüssig"

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    Ich merke es doch selber, das man als Single oft wie ein "Mensch 2. Klasse" behandelt wird, und das die Leute aus einem freundeskreis, die in Beziehungen sind oder waren, nur was mit anderen Paaren gemacht haben, Singles waren scheinbar zu "störend oder überflüssig"

    Naja, irgendwie tritt allmählich das Familiäre in den Vordergrund. Ich hätte vermutlich auch viel öfter Lust auf gemütliche Fernseh- oder Spieleabende, wenn meine Herzallerliebste dabei wäre. Mit Freunden oder besser noch nur zu zweit. "Nest bauen".


    Das ist aber nicht so, also will ich mit den Kumpels um die Häuser ziehen. "Jagen". Ganz so wie vor ein paar Jahren wirds aber nicht mehr...


    Ich hab mich auch schon dabei ertappt, mich ausgegrenzt zu fühlen. Aber das ging glaub ich mehr von mir aus....