@ Optimismus

    Zitat

    Der innere Glaube an etwas. Wenn der fehlt, nützt der ganze Wille nichts. Der innere Zweifel sabotiert einen dann immer wieder von innen. Den gilt es auszuschalten.

    Das trifft es sehr gut. :)^ Jetzt muss ich einen Weg finden den inneren Zweifel abzustellen.

    @ mrk

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    Was bedeutet Normalität? Es heisst, dass man mehr oder weniger zufrieden ist mit seinem Leben, dass man liebt und geliebt wird, dass man was mit seiner Zeit anzufangen weiss.

    Womit man zufrieden ist, ist sehr unterschiedlich. Was für einen gut und schön ist, ist für einen anderen nicht zufriedenstellend.

    Kwak - innere Zweifel sind nicht selten aufgrund von Misserfolgen, die allerdings in sich gar nicht soooo wahnsinnig tragisch waren, entstanden. Meist bauscht der Betreffende sie dann selber im Unterbewusstsein auf. Da hilft nur bewusstes Gegensteuern. Ich persönlich mache das dann immer so, dass ich mir die Situation im Idealzustand vor Augen führe, also so, als ob ich das Ziel schon erreicht hab. DAS formuliere ich dann in einem Satz, der absolut KEINE Negationen enthalten darf (das Hirn neigt dazu, die dann auszublenden und man programmiert sich gerade in die falsche Richtung), schreibe ihn auf und wiederhole den immer wieder innerlich. So oft mal täglich, wie immer möglich. Das Unterbewusstsein versucht sich dann zu wehren, einfach weiter machen. Nach 3-4 Wochen ist es in er Regel geschafft - sofern Du keine Pausen gemacht und das wirklich täglich durchgezogen hast. Also, bei mir funktioniert das in der Regel gut.


    :)*

    Zitat

    DAS formuliere ich dann in einem Satz, der absolut KEINE Negationen enthalten darf

    hm, klingt als hättest du Bücher von Loise L. Hay oder die anderer Autoren über positives Denken im Regal stehen ;-D

    Zitat

    Das Unterbewusstsein versucht sich dann zu wehren

    ziemlich milde formuliert :-D .. eigentlich ne Vergewaltigung des Unterbewusstseins und seiner destruktiver Glaubenssätze, das geht auch sanfter und meiner Meinung nach sinnvoller in, kurz gefasst, solchem Ablauf:


    -Bewusstmachen der Glaubenssätze


    -reines Beobachten, Negativitäten gestatten und lernen wie sie wirken und verankert sind


    -lediglich bewusste und nährende Unterstützung der Glaubenssätze unterlassen (fällt einem nach zweiten Schritt auf wann man das tut und denkt automatisch den Gedanken unterbrechend: "hm ne moment das muss ja net sein"


    -vorherigen Schritt immer weiter perfektionieren, bis dahin dass man nicht mehr reagiert sondern schon vorher "unterbricht" also gar nicht erst anfängt negativität unterstützend zu denken


    -und erst dann ganz langsam und vorsicht anfangen positves zu denken und dabei die Weigerungen beachten, geht man zu brutal, zu positiv vor, steht man wieder in Gefahr vom wehren des Unterbewusstseins und entsprechender Gegenreaktionen.


    -für jede Phase: Negativitäten und Gedanken-Muster wenn sie aufkommen oder später "rückfallen" immer gestatten, mit einem kleinen nüchtern-bewahrtem Bewusstseinsteil beobachten und dabei lernen sie auszuleben und durchziehen zu lassen ohne sie festzuhalten oder sich reinzusteigern.


    Das ist die sanfte Methode, ich glaub (d.h. ich glaube ich erlaube mir die Dreistigkeit frech zu verallgemeinern, für mich allein weiß ich.) sie wirkt nachhaltiger, bewusster, auslebender und reste-beseitigender.


    Meiner Meinung nach verbuddelt man mit der hartnäckig-brutalen Affirmationsmethode höchstens alte Muster mit Gewalt, zumindest war das mein nachreflektierender Eindruck einer mehrjährigen Esoterikphase, in deren Literatur man solche Technik ja nahegelegt bekommt.

    S wallisii - wenn das für Dich einfacher ist, ist das doch toll. Bei mir hat es so, wie beschrieben funktioniert. Und ich habe damit echt viel gepackt in meinem Leben. Jeder, der mich wirklich kennt, wird Dir das bestätigen. Und verbuddelt habe ich bestimmt nichts - aber ersetzt.

    Zitat

    Und verbuddelt habe ich bestimmt nichts - aber ersetzt.

    dein Wort in deines Unterbewusstseins Ohr ;-D .. ne schmarrn ;-) nur Spaß. Freut mich für dich, vllt ist die Dreistigkeit der Verallgemeinerung echt zu dreist ;-D|-o vllt ist mein Weg der seltener funktionierendere und bei den meisten haut's auf Affirmationswegen hin. Schwer abzuschätzen, Eindruckweise hab ich aber schon das Gefühl es haut eben oft nicht hin - insofern einfach mal als Alternative.

    Alternativen sind immer gut zu kennen. Ich behaupte auch nicht, dass "meine" Variante das Nonplusultra sind. Alles was ich sagen kann ist, bei mir funktioniert es. Nicht von jetzt auf gleich - dafür aber auch langfristig.

    Zitat

    innere Zweifel sind nicht selten aufgrund von Misserfolgen, die allerdings in sich gar nicht soooo wahnsinnig tragisch waren, entstanden.

    So ist es. Es macht sich das Gefühl breit es hat schon mehrmals nicht geklappt und diesmal wird es wieder genauso sein. Der Optimismus fehlt. Dabei wäre es gerade nötig einen neuen Anlauf zu unternehmen um zu einem besseren Ergebnis zu kommen. Nur dafür muss erstmal der Antrieb gefunden werden und die zweifel die es wieder sabotieren können müssen abgestellt werden.

    Zitat

    Der Optimismus fehlt.

    Nun ja, ich bemühe mich gerade, anwesend zu sein. ;-)


    Aber was Du schreibst, ist richtig. Da läuft dann innerhalb von Bruchteilen von Sekunden ein innerer Film ab. Und dann scheitert man wieder, obwohl man sich doch so sehr vorgenommen hatte, es diesmal zu schaffen. Und die böse innnere Stimme fragt höhnisch: "Was hast Du erwartet? Du weisst doch, dass Du das nicht kannst und noch nie konntest." Peng - schlimmer als eine Ohrfeige.


    Und gegen diese höhnische Stimme gilt es anzugehen. Ich mache das mit visualisieren und positiven Affirmationen. Und bei mir funktioniert es (meistens).

    Zitat

    DAS formuliere ich dann in einem Satz, der absolut KEINE Negationen enthalten darf

    Zitat

    Das Unterbewusstsein versucht sich dann zu wehren

    Also, wenn Ihr meine Beiträge immer fleißig gelesen und die Links verfolgt habt :-p, dann wisst ihr ja schon bescheid, dass es auch noch "technische" Möglichkeiten gibt, negative Grundüberzeugungen zu "überarbeiten". Es klingt alles ziemlich abgedreht, aber bis hierhin hat es für mich wirklich Sinn gemacht. Dafür muss man allerdings ein wenig Geld in die Hand nehmen (ca. 200-400 EUR pro Jahr).


    Checkt z.B. mal:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Binaurale_Beats


    http://en.wikipedia.org/wiki/Binaural_beats (hier sind auch Produkte aufgeführt)


    (Neben den Effekten, kann man zusätzlich positive Grundüberzeugungen auf eine Audiofrequenz so modellieren, dass man die Botschaft nicht bewusst, aber unterbewusst hört.)

    @ Optimismus

    Zitat

    Nun ja, ich bemühe mich gerade, anwesend zu sein.

    :-D :)*

    Zitat

    Da läuft dann innerhalb von Bruchteilen von Sekunden ein innerer Film ab. Und dann scheitert man wieder, obwohl man sich doch so sehr vorgenommen hatte, es diesmal zu schaffen.

    Genau das habe ich in den letzten Wochen mehrmals erlebt. Erst fing es gut an und dann kam der Gedanke an einen möglichen Mißerfolg. Damit war dann Ende. Es ging nichtsmehr.

    @ bergsteiger

    Zitat

    Mir gings vorallem um meine Charakterzüge, und eine eher kühle, sachliche Art mit einer Portion Sarkasmus und Zynismus können die meisten Frauen gar nicht leiden

    Ich dachte, ich schau hier mal rein;-D


    Weißt du, warum ich persönlich Sarkasmus und Zynismus nicht leiden kann bei Männern? Weil es von Enttäuschung und tiefer Frustration zeugt. Nichts anderes lässt Zynismus aufleben. Und dabei überdeckt diese Form von Humor das Schöne in einem Menschen, das was er/sie sich nicht mehr traut zu zeigen oder zu leben oder zu empfinden. Ist zumindest meine Erfahrung. Es ist eine Art Schutzmauer, eine -wie ich finde schlechte- Möglichkeit, mit diesem Frust umzugehen. Denn erstens ist es wieder Selbstbetrug und zweitens ist es einfach unattraktiv. Es lässt das Gefühl bei einem Gegenüber entstehen, dass derjenige keinen konstruktiveren Weg im Umgang mit seinem Problem gefunden hat oder vielleicht sogar keinen konstruktiveren Weg finden möchte.


    Ja, eine kühle und sachliche Art ist auch schwierig im Umgang mit einer Frau. Weil die meisten Frauen eben eher genau das Gegenteil verkörpern. Du bräuchtest eine Frau, die da ähnlich wie du tickt, ich bin sicher, dass es diese Frau auch gibt. Sie zu finden ist die Schwierigkeit.


    Und zum Thema Kinder....heute eine Frau zu finden, die keine Kinder will, ist nicht mehr sooo gewaltig schwierig denke ich. Mir begegnen ja Gott sei Dank auch immer mal Männer, die es nicht als die größte Lebenserfüllung ansehen jemandem einen Braten in die Röhre gelegt zu haben]:D;-D