Sinistra

    Ich meinte damit, wie es mir dann nach meiner Affäre/Kurzbeziehung vor zwei Jahren ging. Ich will sowas nie mehr erleben. Das meinte ich mit dem Preis dafür. Ich weiss nur, dass es das nicht Wert ist.

    @ Bergsteiger

    Zitat

    Das ist Unsinn, und das weiss du genau... Den Tatbeweis wirst du erst im hohem Alter auf dem Sterbebett haben, und erst dann wird man deine Behauptung überprüfen können. Ich denke ich verstehe was du meinst, aber warum schreibst du es denn nicht so?

    Du hast es wohl anders verstanden als ich es meine. Ich kann mich nicht damit abfinden, dass mir etwas nicht gelingt was vielen anderen gelingt, wenn es debei um etwas geht das ich für wichtig oder interessant halte. Es ist mir egal die Relativitätstheorie nicht zu verstehen – finde ich nicht interessant. Aber ich kann mich nicht damit abfinden nie eine Frau zu finden die kein Geld dafür will mit mir Sex zu haben. Millionen von Männern gelingt das täglich. und ich finde es sehr interessant.

    Zitat

    Hilfreich ist, dass der Sexualtrieb mit zunehmendem Alter abnimmt.

    Bei mir tut er das (bis jetzt) nicht und das ist gut so.

    Zitat

    Und letztlich kann man sich die Dienstleistung kaufen – und so die Spielregeln auf dem "freien" Markt ganz einfach unterlaufen

    Das mache ich gelegentlich. Wenn ich nicht den Weg zu einer Hure gefunden hätte wäre ich heute noch JM. Ich habe irgendwann nichtmehr eingesehen auf Sex zu verzichten nur weil ich keine Freundin habe. Deshalb mein Entschluss ins Bordell zu gehen. Aber ich will auch mal mit einer Frau im Bett landen ohne ihr vorher Geld in die Hand zu drücken.

    Zitat

    Lieber Kwak, ich weiss dass dir das schon viele hier nahegelegt haben. Hast du mal ernsthaft darüber nachgedacht, (psycho-)therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen? Wenn du sowas ablehnst, warum?

    Ich kenne Leute die zum Psychologen gegangen sind, aus verschiedenen Gründen. Keinem hat es wirklich dauerhaft geholfen.

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    Ich hatte schonmal eine Frau im Bett, also hab ich den Beweis, dass es grundsätzlich funktioniert. Ich bin aber nicht bereit, nochmals denselben emotionalen Preis für etwas Nähe zu zahlen, das ist es mir nicht wert. Wer würde mir garantieren, dass die nächste nicht wieder ein Reinfall wird? Eben, drum besser sein lassen.

    Eine Garantie gibt es nicht. Das Leben kennt keine Garantien. Reinfälle haben wir alle schon erlebt in den verschiedensten Bereichen. Klar kostet es jedes Mal Nerven. Man fühlt sich mies wenn etwas schief lief. Aber scheinbar ist das im Leben unvermeidbar. Mit der Zeit findet man ein par Dinge die man besser vermeidet. Aber eine Sicherheit keinen neuen Reinfall zu erleben gibt es nicht.

    @ Kwak

    Man geht auch nicht mit der Erwartung etwas neues zu erfahren zu einem Psychotherapeuten. Man geht dorthin um Hilfe zu bekommen, mit den eigenen Problemen umzugehen. Es können deine Baustellen konkret benannt werden und dir wird ein Rahmen geboten selbst mal anzupacken. Du kommst mir vor als hättest du seit Jahren einen Stapel nicht gemachter Papiere auf deinem Schreibtisch der von Tag zu Tag wächst, die einzig konsequente Lösung ist diesen Stapel endlich zum Altpapier zu bringen, der Therapeut stellt dir dabei die Schubkarre vor das Zimmer. Ich verstehe deine Probleme relativ gut, weil ich mich selbst in vielen Punkten wiedererkenne und kann aus Erfahrung sprechen, dass eine Psychotherapie (auf die man sich auch einlässt!) eine sehr solide Stütze bietet um an seinen Problemen zu arbeiten. Im Endeffekt ist das Einzige was du zu verlieren hast, du selbst. In einer Spirale die sich langsam aber stetig immer weiter nach unten dreht.

    @ Allgemein

    würde ich gerne anbringen das die Voraussetzung für eine Frau in eurem Leben (in einer stabilen Beziehung) ein intaktes soziales Umfeld, eine ausgefüllte Freizeit und eine offene Grundeinstellung ist. Nichts von alledem wird euch eine Frau bringen, ich vermute das ist auch der Grund warum es bei Vielen so sehr hapert. Weil Menschen sich sich darauf verlassen das solche Strukturen mit der Frau als Hoffnungsträger kommen, aber da liegt der große Denkfehler. Erst muss man alleine einigermaßen glücklich sein bevor man an eine Beziehung denken sollte. (Bitte versteht mich nicht als Klugscheißer der euch von der einfachen schönen Seite des Lebens anlacht. Ich bin selbst Jungmann, aber für mich ist der Grund relativ klar und ich glaube ich habe beim verfassen dieses Beitrages selbst wieder etwas gelernt :-))


    Ich hoffe ich konnte ein paar Denkanstöße bieten. (und Kwak falls du Fragen dazu hast wie ein Psychotherapeut konkret helfen kann, kann ich gerne schildern wie es bei mir so lief :-))


    Oh und entschuldigt meinen unstrukturierten Beitrag, ich habs nicht so mit der Ordnung im Kopf %:|

    Wie lang das Ding hier ist, wurde mir erst grad wieder bewusst, als ich nach meinem Singlebörseneintrag gesucht hab. Hab ihn nicht gefunden, aber etwa vier Jahre durchforstet. Und dabei noch lange nicht alles gesehen, was ich geschrieben hab.


    Furchtbar. ;-)

    Vielleicht hattest Du den in Teil 1 geschrieben? Ansonsten gibt es nur ein paar wenige Seiten hier in diesem Teil, die ich mir gemerkt habe. Ich glaube, das waren die Seiten 143 und 144. Jetzt schon immerhin fast 5 Jahre her ... :=o

    OK, du warst nach uns dran, da muss Dein Beitrag dann später gewesen sein. Ich habe gerade gesehen, dass zu dem damaligen Zeitpunkt (Seite 143) auch noch geborgenheit, citro und Aldhi (RIP :)- ) hier mitgeschrieben hatten.

    Frust

    Heute mal wieder einen totalen Reinfall erlebt. Ich war mal wieder im Bordell. So schlecht wie heute lief es schon lange nichtmehr. Die Frau war total lieb und hat sich viel Mühe gegeben. Aber es half alles nichts. :°( Ich ärgere mich jetzt über den Missglückten Besuch beim Urologen vom Jahresanfang. Kopfproblem – als ob ich das nicht wüßte. Aber das muss endlich anders werden. Warum hat der mir nicht einfach ein Rezept für Viagra oder etwas vergleichbares gegeben? Bevor er mir was verschreiben könnte müsste er meinen Hormonspiegel bestimmen was nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Ist das wirklich notwendig? Hatte ich zuvor noch nie gehört.


    Wenn es endlich einmal gelingen würde um diese verdammte Blockade zu durchbrechen. Gegen diese Wand renne ich nun seit Jahren an und komme nicht durch. Nichtmal einen Riss hat die Wand bislang bekommen.

    Viagra ist ein Medikament. Dass ein Arzt dies nicht einfach mal so aus Spass verschreibt, find ich ehrlich gesagt lobenswert. Es kann auch verheerende Nebenwirkungen haben. Darum machts Sinn, dass man dies nicht einfach so kriegt.


    Ausserdem würds dein Problem nicht beheben. Es wäre Symptombekämpfung.

    Und mal den unwahrscheinlichen Fall angenommen ich finde irgendwann mal eine Frau die mit mir ins Bett will ohne Bezahlung. Woher soll ich wissen ob es dann klappt. Ich glaube es langsam selbst nichtmehr. Woher soll ich das nötige Selbstvertrauen dazu nehmen wenn es nicht endlich besser wird sondern es immer wieder Rückschlöge wie heute gibt.

    Zitat

    Jeder Mensch braucht soziale Kontakte zum Überleben, nicht nur weil sie nützlich sind. Sondern auch weil Seele und Körper sie brauchen, siehe Bestseller "Die Glücksformel". Deine Grundmotivation im Leben ist es, im weitesten Sinne Geltung zu bekommen, ein egoistisches Motiv. Jeder Mensch will Beachtung und Anerkennung. Lies mal Bücher zu Transaktionsanalyse, dort spricht man von "Stroking" also Streicheleinheiten (im übertragenen Sinne).


    Wenn Frauen auf einen als Mann stehen, dann ist das eben diese Form von Beachtung, halt in sexueller Ausprägung. Der Sex für sich genommen wird in den wenigsten Fällen die Motivation sein, als vielmehr die Eroberung bzw. soziale Anerkennung durch die Frau.

    Diese Beachtung und Anerkennung habe ich mir mein ganzes Leben lang gewünscht, aber ich habe sie nie gespürt – einerseits weil ich tatsächlich schlechter bin als andere Männer, andererseits, weil meine Minderwertigkeitskomplexe es niemals zugelassen haben, diese annehmen zu können.


    Selbst jetzt, wo ich für meine Verhältnisse viel erreicht habe und stolz auf mich selbst bin, spüre ich immer wieder, dass viele Frauen mich nicht so akzeptieren wie ich bin. Ich bin zu schwach, habe keinen Mut auf sie zuzugehen und zu mir selbst zu stehen.


    Einige Frauen finden mich "nett" – schlimmer hätte es wirklich nicht kommen können. Es versteht sich von selbst, dass genau diese Frauen einen Freund / Ehemann haben, der das exakte Gegenteil von mir ist.


    Deshalb war meine Entscheidung richtig, mich von den unerfüllbaren Erwartungen der Anderen zu lösen, die Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und nur noch meine eigenen, erfüllbaren Maßstäbe an mich anzulegen. Seitdem bin ich zwar einsamer als je zuvor, aber ich muss zugeben, dass ich auch glücklicher bin, denn Minderwertigkeit und Ablehnung in Gegenwart Anderer zu spüren war immer das Allerschlimmste für mich. Dem kann ich nur als Einzelgänger aus dem Weg gehen.


    Ich habe das nie so gewollt, weil ich mich sehr nach Liebe sehne, aber ich sehe für mich immer noch keine Alternative.

    sorry, aber das hört sich,richtig, richtig traurig an, ich werd jetzt nicht 1000e von seiten lesen, deswegen frag ich einfach.


    hast du schon mal psychologische hilfe in anspruch genommen? das hört sich ja wirklich ernst an!