Alucard 9


    Ich habe Deinen Eingangsbeitrag mit Interesse gelesen. Steige bei Deinen Problemen aber nicht ganz durch. Hiezu zwei Fragen:


    Warum warst Du schul- bzw. stadtbekannt?


    Aus welchem Grund wurdest Du gemobbt?


    toni

    Aus welchem grund gemobbt?


    Hmm war halt das perfekte Opfer ka.


    Hmm also ich wurde auch in der stadt ständig dumm angemacht, in wie weit ich jetzt bekannt war ka.


    Ich weiß nur das das Leute waren welche das nicht einfach so machten bzw. Leute deren Freunde auf meiner Schule waren.


    Da ich in halben schule bekannt war, wirkte sich das wohl so auch auf andere Leute außerhalbder Schule aus. Das spricht sich ja rum. Können wir froh sein das es das Internet noch nicht so gab.


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    Aber wenn wir schon bei der tollen Zeit sind kann ich ja noch ein bisschen plaudern.


    Das ganze hat stattgefunden von etwa 13-18 wobei es ab 16 etwas besser wurde. Aber 18 war ich dann mehr der Außenseiter als das Opfer.


    Meine feststellung lautet heute:


    Man wird ein Mobbing Opfer wenn man nicht der Norm entspricht.


    Das kann Aussehen, Kleidung, Charakter, Hobbys, Umfeld etc. sein.


    Bei mir waren es hauptsächlich die ersten 2,3 Punkte + meine Eltern. Wie aus dem Anfangstext zu entnehmen wurde ich sehr gläubisch erzogen. Natürlich kriegten die Leute in der Schule das kaum mit, natürlich versuchte ich auch jeden Kontakt von meinen Eltern zu den Schulkollegen zu vermeiden.


    Bis vor dem Mobbing hatte ich ein normales Selbstbewußtsein war aber etwas zurückhaltend.


    Wie bei jedem Mobbing fing das ganze leicht an und steigerte sich immer weiter.


    Man versucht dann natürlich verschiedene Sachen von der Opferrolle wegzukommen.


    1.Man versucht die Leute zu ignorieren.


    Hat nicht wirklich funktioniert.


    2. Man versucht das ganze als spaßig zu sehen und macht teilweise mit.


    Funktioniert noch weniger. Die Gefahr ist das man zum Klassenclown aufsteigt der trotzdem gemobbt wird. War ich eine zeitlang. Ist auch nicht so schön.


    3. Man redet mit den Leuten.


    Mag später funktionieren aber nicht in dem alter.


    4. Man macht einen auf stark zu machen, ohne sich körperlich zu wehren. Zusätzlich vielleicht auch psychische Attacken.


    Funktioniert nur wenn man es schaft von der allgemeine Opferrolle wegzukommen. Also erstmal z.B. versuchen sich äußerlich zu ändern.


    5.Man schlägt zu.


    Hab ich ein paarmal gemacht. So gabs dann auch ein paar Schlägereien. Leider hat mir die letzte Konsequenz gefehlt, die Typen noch stärker zu verletzen. Wobei ich ein paarmal eigentlich kurz davor war. Vielleicht doch ganz gut das ich es nicht gemacht habe. Ich will hier nicht schreiben wie weit ich gegangen bin, aber es war kritisch bzw. kurz davor.


    Also im gesamten war es bei mir zwischen 1,2 und 5.


    Gebracht hat nix davon. Aber ich bin dann eh sitzengeblieben eigentlich fast schon freiwillig. Bin dann in eine bessere Klasse gekommen und wurde nur noch leicht gemobbt. Aber ich hab mich dann eh schon fast daran gewöhnt. Mein glück war es. Wäre ich in die Parallelklasse gekommen wäre es wohl das Ende gewesen, weil diese Klasse noch schlimmer war wie die alte.


    Ich war danach auf einer weiterführenden Schule. Dort merkte man dann schon die ersten Folgen. Ich wurde zwar nicht mehr gemobbt, ich denke weil die Leute dann acuh Erwachsener werden.


    Die Folgen waren dann die: Integrationsunfähigkeit, Kommunikationsunfähigkeit, Nicht vorhandenener Selbstwert, kein Selbstbewußtsein, Kontaktschwierigkeiten, Das Gefühl"Ich bin nix und kann nix" usw.


    Leider ist die Psyche ein A**** und entwickelt sich weiter ins negative.


    Richtig spürbar wurde es dann mit 18,20 und zieht sich bis heute.


    An manchen Tagen denke mann ich fühle mich gut. Schau mal was du bisher geschafft hast, und wie du dich verberssert hast.


    Dann gibt es Tage und Wochen in den ich wieder in die alten Zeiten zurückfalle.


    Die Tage kommen dann meistens, wenn ich wieder vor Sozialen Probleme stehe. Z.b. Kritik kriegen, oder Leute wenden sich ab, oder Leute verarschen mich (auch wenn aus Spaß), oder ich mache ein Fehler, oder ich schaffe es mich ungewohnten Situationen zu stellen usw.


    Heute habe ich riesen Probleme mit Verantwortung, denke oft ich kannn nix und bin nix, besonderes wenn Kritik kommt, Verzeihe mir Fehler eigentlich nicht. Will immer gut bei den Leuten ankommen, und erreiche meist das Gegenteil.


    Versuche mein schwaches Selbstbewußtsein über etwas Arroganz und Coolness zu überspielen.


    Probleme mit der Verantwortung sind so ziemlich das schlimmste. Vertraut mir jemand was wichtiges an sei es beruflich oder privat, denke ich immer ich verbock es. Ich würde es nichtmal schaffen ein Haustier zu halten weil mir die Verantwortung zu groß wäre. Situationen welche ich einschätzen kann funktionieren wunderbar.


    Aber wenn es zu Situationen kommt die ich nicht einschätzen kann, bzw. neue ungewohnte Situatione, oje dann gehe ich denen lieber aus dem Weg. Eigentlich kann man sagen ich traue mir selbst nicht. Bei anderen Menschen dagegen denke ich, wie können die dich mögen, Du bist nix und du kannst nix. Bzw. dich will doch keiner als Freund haben.


    Noch heute zucke ich übrigens noch innerlich zusammen wenn mir auf der Straße Jugendliche begegnen welche mich an damals erinnern.


    Jetzt frägt man sich wie kommt es zu diesen extremen Folgen:


    Die Einzelheiten des mobbings wären zu schlimm um sie hier zu schreiben:


    Aber wenn dir z.b. jeden Tag 100 mal gesagt das du nix Wert bist, und nicht auf diese Welt gehörst glaubst du es irgendwann.


    Heute glaube ich es natürlich nicht mehr, aber innerlich ist es anscheinend immernoch vorhanden.


    Die Gesellschaft meint ja oft, Jugendlich in dem Alter wissen da noch nicht genau was sie tun. Ich behaupte sie wissen ganz genau was sie tun. Sie wissen vielleicht nicht genau was sie damit anrichten.


    Viele meinen man sollte verzeihen.Ich kann das nicht.


    Im Gegenteil manchmal verspüre ich eher immernoch Haß. Auch wenn ich denke, man das is es doch nicht mehr wert sich darüber aufzuregen.


    Fakt ist, die Deppen von damals haben ein Leben zerstört, nämlich meins.


    Kein Therapeut der Welt kann das alles heilen. Er kann lediglich irgendwelche Barrieren errichten so das ich einigermaßen damit Leben kann. Aber ich werde sicher nicht mehr der Mensch sein der ich davor war.


    PS: Mit 12, Anfang 13 war ich auf dem richtigen Weg in Sachen Liebe, leider fing es dann an. Ich wurde kurz davor gestoppt...


    Viele verlorene Jahre die mir auch kein Psychater mehr zurückzahlen kann...


    Das macht alles noch viel trauriger.

    Doch, ich hab dein Posting gelesen. Ich wurde auch gemobbt (ca. von 10 bis 14, dann hab ich Schule gewechselt).


    Ich hatte das Glück in dem Alter, dass ich nur in der Schule gemobbt wurde und privat einen sehr netten Freundeskreis hatte, wo ich integriert war – das macht VIEL aus, sonst wäre ich heute wohl noch verkorkster. Trotzdem hinterlässt es halt Spuren, wie gesagt, man fühlt sich einfach weniger wert – zumal mein Freundeskreis damals auch aus einem bestimmten Bereich war (durch ein eher außergewöhnliches Hobby und außerdem zu 99% weiblich), so dass man halt am Schluss wusste, es gibt Menschen, die einen mögen, aber halt nicht die Normalos in der Schule. Die in der Schule, die haben einem gesagt, dass man komisch ist und hässlich und doof, gerade wenn dir das die Burschen in dem Alter sagen, dann prägt das irgendwie.


    Wenn dann noch körperliche Übergriffe kommen, dann schlägt man irgendwann zurück, obwohl es nicht wirklich was gebracht hat, Burschen sind sogar in dem zarten Alter schon kräftiger und v.a. geübter – dennoch, das beste was ich (rückblickend) machen konnte. Auf alle Fälle besser als ertragen, die Aggression gibt dir wenigstens ein bisschen das Gefühl für dich selbst wieder zurück.


    Und ja, ich habe auch bis heute niemandem verziehen – wieso auch. Mir ist völlig egal, ob diese Menschen daheim Probleme hatten oder selbst irgendeine psychische Baustelle hatten, das gibt keinem das Recht einen anderen Menschen zu verkorksen.


    Einen von den Jungs damals habe ich vor kurzem unerwarteterweise wiedergesehen und es war wieder alles da – ich hoffe es geht ihm schlecht. ]:D Er hätte mich nicht wiedererkannt, wenn ich es ihm nicht gesagt hätte, sein Gesicht zu sehen, die Überraschung und das alles, das war es schon wert. :-D


    Manchmal frage ich mich, ob nicht viel von dem hm... Drang (aber auch Druck und Perfektionsdenken) in meinem Leben eben von damals kommt, aus dem dringenden Bedürfnis diesen Ohnmachtsgefühlen von damals zu entwachsen, zu etwas zu werden, wo sich diese Leute in die Hose machen würden, sollten sie mich jemals wiedersehen. Ich will deren Bankberater sein, wenn sie einen Kredit brauchen und ihr Sachbearbeiter bei der Krankenkasse, wenn sie ein Medikament wollen. :[]


    Diese Gefühle zeigen mir einerseits, dass ich mit damals wohl nicht ganz abgeschlossen habe *g*, andererseits kann sowas natürlich auch ein irrsinniger Motor sein bzw. besser als gar kein Motor.


    Kannst du die Frustration und den Schrecken der damaligen Jahre vielleicht auch so für dich nutzen, Alucard? Als Antrieb?

    Wenn ich das so lese, kann ich wirklich froh sein, daß mir derartiges erspart geblieben ist. Ich hatte zwar während der Schule auch eine Außenseiter-Rolle, und natürlich kam ich nicht immer mit jedem gut klar, aber in diesem Ausmaß... das muß ja die Hölle gewesen sein. Nachträgliches Verzeihen ist da völlig unangebracht, denn, das glaube ich auch, selbstverständlich weiß man als Jugendlicher genau, was man anderen antut. Ich selber neigte schon in meiner Jugend zur Empathie und habe mich herausgehalten, wenn es mit vereinten Kräften gegen Einzelne ging, oder habe gar zu schlichten versucht. Möglicherweise hat auch das zu meiner Außenseiter-Position beigetragen.

    Zitat

    Danke fürs lesen

    Bitteschön.

    Zitat

    auch wenns wohl eh kein Interessiert

    Doch, war sogar sehr interessant.

    Zitat

    wo sich diese Leute in die Hose machen würden, sollten sie mich jemals wiedersehen. Ich will deren Bankberater sein, wenn sie einen Kredit brauchen und ihr Sachbearbeiter bei der Krankenkasse, wenn sie ein Medikament wollen

    Zahnarzt wäre doch nicht schlecht... ;-)

    Zitat

    Danke fürs lesen, auch wenns wohl eh kein Interessiert.

    Das. War. Krass. Echt jetzt!


    Bis auf die Kleinigkeiten, dass ich nie sitzengeblieben bin und das Mobbing mit 19 aufhörte, kann ich jeden einzelnen Satz dieses Postings mit Ausnahme des letzten auch von mir genau so sagen.


    Wirklich erstaunlich, exakt der gleiche Ablauf. Aber traurig finde ich das Geschehene keinesfalls. Nur völlig unnötig.


    Erzähl mal wie deine letzten 6 Lebensjahre so verliefen. Bei mir war 20 der wichtigste Wendepunkt (obwohl noch lange nicht Tiefpunkt), als ich begann mich von dieser unsäglichen Sache Religion abzunabeln.

    Zitat

    Wenn ich das so lese, kann ich wirklich froh sein, daß mir derartiges erspart geblieben ist. Ich hatte zwar während der Schule auch eine Außenseiter-Rolle, und natürlich kam ich nicht immer mit jedem gut klar, aber in diesem Ausmaß... das muß ja die Hölle gewesen sein.

    Da kann ich mich Kastellan nur anschliessen. Wenn ich so zurückblicke muss ich sagen, dass ich vergleichsweise eine ganz glückliche Kindheit und Jugend hatte, auch wenn bei mir auch nicht alles in Ordnung war.

    Wie es weiterging?


    Hmm hab ich glaub schonmal geschrieben.


    Erstaml denkt man das wird schon von allein besser, im Alter ändert sich das automatisch.


    Ist aber nicht so. Man muss versuchen alles abzustellen und neu anzufangen. Einfach von 0 alles wieder aufbauen.


    Angefangen habe ich eigentlich mit dem äußerlich,warum ka ich hab es einfach.


    Natürlich dauert es Jahre seinen eigenen Stil zu finden und zufrieden sein.


    Das nächste ist Körperhaltung, Mimik und Gestik.


    Man muss schauen das man von der opferhaltung wegkommt.


    Ich hab früher immer auf den Boden geschaut, und hatte so eine schlaffe Körperhaltung. In die Uagen sehen konnte ich eher selten. Frauen habe ich gemieden, aus Scham – > siehe Mobbing.


    Ich hab das alles geändert, in die Augen schauen finde ich immer noch anstregend aber es geht einigermaßen. Mit Frauen kann ich mich immerhin ganz normal unterhalten.


    Von 0 Selbstbewußtsein zu einem Top Selbstbewußtsein ist schwierig.


    Ich erwarte nicht mehr viel und versuche mich auf minimale Erfolge zu freuen.


    Bekanntschaften sind für mich schwierig, Freundschaften noch schwieriger. Ich brauche ein weilchen bis ich den Leuten vertraue. Ich erzähle ungern private Sachen noch ungerner über Gefühle oder die Vergangenheit. Viel lieber bleibe ich Oberflächlich.


    Ich denke schon das sich in den letzten paar jahren das ganze etwas gebessert hat. Es ist aber so anstrengend das ich manchmal denke das es kaum ein Sinn hat.


    Ständig hat man im Kopf was man richtig oder falsch gemacht hat.

    Teil 2


    Über Frauen will ich eigentlich gar nicht sprechen. Eigentlich habe ich das gnaze abgehakt.


    Ich denke ich bin nicht fähig ein Beziehung zu führen. Vor Sex habe ich eher angst als Lust.


    Da kann man viel zu viel falsch machen.


    Geschweige den die Frau wirds eh merken, also spare ich mir das lieber.


    Ich bin froh das ich mit Frauen inzwischen 1 oder 2 Sätze wechseln kann auch wenn selten über privates.


    Mehr habe ich nich vorzuweisen, keine Bekanntschaft, keine Freundschaft und schon gar nicht mehr.


    Liebe ist für mich was utopisches, etwas was nicht von dieser Welt ist oder einfach nicht zu mir passt. Dennoch bin ich natürlich (leider) dafür empfänglich. Um nicht total zusamenbrechen versuch ich lieber Frauenkontakt zu vermeiden.

    Hey Allucard,


    ich habe nur deinen ersten Post gelesen und dass du wissen möchtest, was Frauen dazu denken.


    Mir selbst ist ein Freund lieber, der nicht die ganze weibliche Weltbevölkerung durchhat. Genau so einen habe ich auch und bin soweit zufrieden damit.^^


    Er war im Grunde auch einer, der eher schwer bei Frauen landen konnte. Und ich entsprechend schwer bei Männern.


    Also ich kann dich nur beruhigen: es gibt Frauen, die sich über jemanden, der keine Erfahrung hat, freuen würden.


    Für mich ist es sogar ein Ausschlusskriterium, wenn der Mann halb Deutschland im Bett hatte. Ich will keine Geschlechtskrankheiten und solche Männer stoßen mich auch unterbewusst grundsätzlich ab (ich will halt nicht die 100 sein).


    Außerdem wäre noch wichtig, dass du deine Zielgruppe richtig aussuchst. Ich weiß ja nicht, welche Frauen du anbaggerst und ob du überhaupt irgendwelche Frauen aktiv anmachst...aber es ist echt wichtig, dir die richtigen auszusuchen.


    Such unter Frauen, die in etwa in ähnlicher Situation sind. Ja, solche gibt es. Denen ist es einfach egal, ob du selbstbewusst bist oder nicht (zumindest war mir das egal). Außerdem sind sie froh, dass überhaupt irgendjemand an denen Interesse hat. Selbst wenn du eine solche Frau nicht als Partnerin nicht willst, so wirst du durch das Reden mit ihr lernen, wie man mit Frauen in Kontakt kommt. Und auch sie selbst wäre überglücklich.^^


    Eine solche Frau erkennt man sehr schnell: du siehst ja, dass sie nicht angemacht wird auf Partys oder sonst überall, während bei anderen Frauen Männer schlange stehen.


    So kannst du zumindest trainieren, da die Erfolgsquote deutlich höher sein muss.^^ Vielleicht ist ja auch eine dabei, die dir mehr gefällt.

    doof, alucard steckt in einem dunklen loch, wie ich vor 5 jahren. hatte mir dann erstmal (davor arbeitslos) einen blowjob besorgt, im callcenter. den ganzen tag mit vielen duzend kunden und kollegen reden, dabei gewinnend wirken = pflicht. hat mir geholfen. dann zweite ausbildung begonnen mit leuten aus mir komplett fremden arbeitsbereichen, rauhe handwerkertypen.


    die schwierigkeiten von sprache und mimik behauptet alucard zwar überwunden zu haben, ich behaupte aber das ist fürn arsch, denn das dunkle loch schleppt er mit sich herum wie eine üble aura. viele menschen lassen ihr bewusstsein von einem geschickten täuscher der er mittlerweile sein dürfte ablenken. aber das unterbewusste bemerkt solche diskrepanzen meist.


    alucard, ich glaube dir fehlt etwas was dir befriedigung verschafft. mir zb macht die neue arbeit trotz stress eine riesenfreude und von den leuten am ausbildungsplatz sind mir welche richtig ans herz gewachsen. hätte ich mir von ein paar jahren nicht träumen lassen können, hab menschen generell gehasst. zwinge dich deinen alltag zu durchbrechen. dabei brauchst überhaupt nicht bei 0 anzufangen.


    bildlich gesprochen: kleine schritte sind gut. ein sprung ins kalte wasser geht aber schneller, sollte dich nur nicht umbringen. schmeiss deine vorstellungen von moral und tugend über bord, senke die hemmschwelle, alkohol ist bekanntermassen ein populärer reiseführer. ein überbeanspruchter reiseführer führt dich allerdings irgendwann auch an lebensgefährliche orte. bleibe aufmerksam, beobachte dich selbst immer besser als andere, reflektiere. kritisiere und beschönige so wenig wie möglich. mach jeden scheiss mit, mach fehler. lerne leute nur für ein paar stunden kennen, wenns lustig war triff sie wieder.


    vermeide auf keinen fall frauen! vermeide keinen leiterle-spiel zug der dich zwar nach vorn und von dort gleich wieder nach hinten wirf. vermeide keine hässslichen, prolls, schwule, zu alte oder zu junge oder was auch immer sonst dich evtl anekelt. vermeide überhaupt nichts, womit du nicht schon mehr als einmal sehr schlechte erfahrungen gemacht hast. nimm dir die hand wenn man dir den finger gibt. ich gehe davon aus, dass dein persönliches ethikregelwerk dir hilft, dabei nicht zu übertreiben, sonst vergiss das komplette posting. erwarte keinen erfolg.

    also ich glaub ja mit den knacks wurden wir geboren.


    muss doch schon rein statistisch gefühlt eine menge von leuten mit ähnlichem lebensverlauf geben. ausserdem, die paar jungs aus meiner ehem. religionsgemeinschaft haben schliesslich auch, etwa zu gleichen teilen, entweder die kurve ins normale leben gefunden, oder haben geheiratet, oder leben ein doppelleben mit freitag party&sex, sa/so kirche. ohne hilfesuche im internet.

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