hei,


    ich finde den ansatz heilige und hure im obigen link interessant. Das ist sicher für viele freuen ein problem auch in der heutigen zeit. Wenn ich hier so die threads lese, bin ich jetzt eine schlampe dann ist genau das u.u. der bruch in der sexualität. Einerseits frau will, möchte aber traut sich nicht weil sie ja keine schlampe sein möchte.


    Aus meiner sicht völlig falsch und auch ein zeichen von mangelndem selbstbewußtsein aber auch fehlendes körperbewußtsein.


    Den spagat für die männer heimchen am herd und eine hure im bett ist schwierig, ich bin für meinen mann eher letzteres, da meine kochkünste hüstel bescheiden sind.

    @ hexeT.

    Zitat

    Den spagat für die männer heimchen am herd und eine hure im bett ist schwierig,

    und braucht Zeit und genug Selbstbewußtsein um es wenigstens mal zu versuchen, oftmals finden die Frauen Spaß daran *grins* das hat aber auch mit der Akzeptanz seines eigenen "Ichs" zu tun...

    @ eowyn

    hier fehlt den frauen sicherlich selbstbewußtsein, aber auch fehlende kenntnisse wie funktioniert mein körper und dann ein mann der nach 3 monaten fragt weiso wissen meine nachbarn noch nicht, das ich mit der frau schlafe:(v, das ist für den O. und dessen entwicklung einfach eine tödliche mischung.

    Zitat

    den ansatz heilige und hure

    ...kenne ich schon länger. :)z Ich dachte allerdings, das wäre hauptsächlich ein Problem mancher Männer, dass für sie eine Frau nicht beides zugleich sein kann. :-/


    Dass auch Frauen das Problem haben können, nicht beides in sich in Kontakt zu bringen, war für mich neu. Ich selber hatte nie ein Problem damit. Ich fand es immer schon wunderbar, eine Frau zu sein, mit allen Facetten, allen Möglichkeiten, die dieses Frausein beinhaltet. :-D


    Eigenartig, eigentlich, dass gerade das Muttersein mit einem Heiligenschein versehen wird. Selten wird der lustvolle Aspekt des Mutterwerdens und -seins herausgehoben. Dabei ist es ausgesprochen lustvoll (wenn auch nicht gerade geil), sein Kind im Bauch zu spüren, es zu stillen, zu halten ... Auch die Geburt ist, bei allen Schmerzen, aller Erschöpfung, lustvoll - ein ganz intensives Körperempfinden.


    Ich konnte immer nicht verstehen, warum hier immer wieder von Frauen die Rede ist, die keinen Sex mehr möchten, sobald sie Mutter geworden sind. Meine Sexualität wurde durch Schwangerschaften und Geburten bereichert. Aber vor diesem Hintergrund, dass die Frauen mit dem Muttersein Heilige werden, ergibt das vielleicht doch einen Sinn.

    @ eowyn1

    Zitat

    das hat aber auch mit der Akzeptanz seines eigenen "Ichs" zu tun...

    Ja, wir wechseln im Laufe eines Tages ständig unsere "Rollen" wieso sollten wir nicht auch in der Lage sein, diese zwei Gegensätze zu vereinen?


    Wenn wir es für uns akzeptieren, dann ist es auch leichter für unsere Männer.

    @ Mae82

    Zitat

    Ich dachte allerdings, das wäre hauptsächlich ein Problem mancher Männer, dass für sie eine Frau nicht beides zugleich sein kann.

    Auch ein wichtiger Aspekt, ich glaube einer unter dem ich zu leiden habe.

    Zitat

    Eigenartig, eigentlich, dass gerade das Muttersein mit einem Heiligenschein versehen wird.

    Diese Haltung ist zum Teil so extrem, das ich mich frage, ob sie noch wissen, wie das Kind gezeugt wurde.

    Zitat

    Ich konnte immer nicht verstehen, warum hier immer wieder von Frauen die Rede ist, die keinen Sex mehr möchten, sobald sie Mutter geworden sind.

    Das ist für mich so ein wenig zweischneidig. Es gibt die Konzentration auf das neue Wesen und dieses Programm dient zur Arterhaltung - macht auch Sinn.


    Aber der Trend, die Männer mit zur Geburt zu schleppen (OK - da kommen sicherlich viele Einwände jetzt), den halte ich für wenig produktiv in diesem Bereich.

    Zitat

    Meine Sexualität wurde durch Schwangerschaften und Geburten bereichert.

    Das finde ich toll!

    Zitat

    Aber der Trend, die Männer mit zur Geburt zu schleppen (OK - da kommen sicherlich viele Einwände jetzt), den halte ich für wenig produktiv in diesem Bereich.

    Kommt auf die Männer an ;-).


    Ich habe mich während der Geburten als besonders kraftvoll und schwach zugleich gefühlt. Das mit meinem x:) gemeinsam zu erleben, war für uns beide sehr wichtig. Wäre er nicht dabeigewesen, so hätte er einen wichtigen Teil von mir nie erlebt. Auch das hat sicher zur Vertiefung unserer Sexualität beigetragen.


    Eine Geburt hat auch mit Sex zu tun, sie ist nicht nur die Folge von Sex. In einer Geburt muss sich eine Frau ganz fallen lassen, ganz öffnen - sonst kann das Kind nicht kommen. Gleichzeitig ist sie voller Kraft, dieses neue Leben auf die Welt zu bringen und danach zu versorgen und ins Leben zu geleiten. So viel geballte Weiblichkeit ist selten im Leben einer Frau.


    Und das kann auch einen Mann umhauen. ;-D

    @ Mae82

    Hab ich jetzt verstanden. Ich dachte dabei mehr an den Aspekt, das die Männer, die das nicht aushalten können, auch ihre Frauen dann gerne in den "Mami-Status" versetzen.


    Denn für einige Männer dürfte das durchaus auch traumatisch sein, in Bezug auf die gemeinsame Sexualität.


    Wen es für Euch eine wunderbare Erfahrung war, dann finde ich das schön. Es geht nicht immer so gut ab.

    Zitat

    Denn für einige Männer dürfte das durchaus auch traumatisch sein, in Bezug auf die gemeinsame Sexualität.

    Das denke ich auch, daß hier der eine oder andere dann denkt o gott was habe ich meiner frau da angetan und der kleine wird dann bis nach den wechseljahren geschont(?):


    Nur warum darf/soll mami keinen O. haben?