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    Außerdem habe ich oft genug mitbekommen, wie Männer bitter schlucken mussten, wenn die Frau viele Sexpartner hatte.

    Ich denke man muss da unterscheiden. Natürlich denkt ein Mann bei der "Dorfschlampe" eher an ONS als an Liebe, Beziehung, Kinderkriegen. Das hat aber nur bedingt etwas mit der Zahl der Sexpartner zu tun.


    Wichtiger ist natürlich auch der Ruf, den Frau sich "erarbeitet" hat. Ich hatte in der Schulzeit eine Bekannte, die tatsächlich JEDES Wochenende andere Jungs mit nach Haus nahm. Trotzdem hab ich nie etwas negatives über sie gehört. War wohl eher eine Auszeichnung von ihr ausgewählt zu werden. Heute ist sie übrigens seit langem mit einem Chefarzt verheiratet und hat zwei Kinder. Das sie monogam geworden ist, kann ich mir nicht vorstellen :=o

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    Mit so einem Vorleben ist es wahrscheinlich sowieso kaum noch möglich eine Ehe zu führen, weil halt auch der Charakter mit der Zeit verdirbt und so.

    Jaja, wenn das von Leuten kommt die Sex als was schmutziges sehen (siehe anderer Faden), wird es schwer sein, ernstgenommen zu werden.


    Austeilen kannst du gut, oder?


    Solche Kommentare sprechen jedenfalls für deinen ach so reinen Charakter.

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    Mit so einem Vorleben ist es wahrscheinlich sowieso kaum noch möglich eine Ehe zu führen, weil halt auch der Charakter mit der Zeit verdirbt und so.

    Die Realität widerspricht dem. Genaugenommen ist weder die Fähigkeit langfristige (monogame) Beziehungen zu führen noch der Charakter eines Menschen unmittelbar vom Vorleben abhängig. Es gibt im Leben von Menschen Situationen und Ereignisse, nach denen sie anfangen anders fühlen und anders zu denken. Vielmehr kann sich Mensch trotz seines Vorlebens vollkommen anders entwickeln- ich kenne genügend Beispiele, die deine Aussage widerlegen.

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    Klar können Menschen sich auch ändern, aber wenn man einmal auf der schiefen Bahn gewesen ist, bleiben da trotzdem Spuren und Narben an der Persönlichkeit zurück, die es halt schwer machen noch eine Ehe zu führen, meiner Meinung nach.

    Wie kommst du zu dieser Meinung?

    Ich meine, wie soll man in der Ehe monogam leben, wenn man vorher schon polygam ist? Wie soll man in der Ehe treu sein, wenn mann es vorher schon nicht ist? Wie soll man in der Ehe mit allen Schwierigkeiten und Problemen, die sich einem auch stellen werden, wenn man schon vor der Ehe nicht damit zurechtkommt kein Sex zu haben?


    Das ist doch ein totaler Widerspruch zur Ehe.

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    Ich meine, wie soll man in der Ehe monogam leben, wenn man vorher schon polygam ist?

    Mancher Mensch wird durch polygame Lebensweise nicht zufriedengestellt oder hat hinreichend viele Negativerlebnisse, was ihn unter Umständen zum monogam-Leben führt- oder anders ausgedrückt, manche Menschen haben von der Polygamie die Nase voll.


    Der umgekehrte Prozess ist übrigens auch möglich: Menschen, die zuvor und in ihrer Ehe zunächst eher die monogame Lebensweise bevorzugten, werden polygam ...


    Zudem ist nicht die polygame Lebensweise an sich verwerflich, sondern das Hinterhältige und Verlogene, das Vortäuschen monogamer Beziehung ...

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    Das ist doch ein totaler Widerspruch zur Ehe.

    Nein, ist es nicht, wie von mir eben beschrieben. Im übrigen gibt es auch Ehen ohne Monogamie (tolerierte Polygamie- offene Ehe). Es gibt auf der Welt sogar Länder, mit polygamen Ehen (selbst das alte Testament beschreibt das hinreichend oft).


    Eine Ehe ist kein Sicherheitsschein- wie ernst Menschen ihre Ehe-Versprechen nehmen, ist nicht durch das Eheformular festgemeißelt, sondern wird durch die Ehepartner und ihr Verhalten als Persönlichkeiten bestimmt)

    Entweder du hast keine Ahnung was polygamie ist, oder für dich sind Menschen, die mehr als mit 1 Person im Leben Sex hatten, fremdgeher.


    Ziemlich peinlich.


    Zu der Vergleich schweige ich lieber, sowas sinnfreies ist mir selten untergekommen.


    Soviel zum Thema blinde, die von Farben reden.