fynn

    Offenbar willst du meine Frage nicht beantworten. Gut, dann denke ich mir meinen Teil.

    Zitat

    ich habe den Faden gestartet, weil es die neuen Untersuchungen (wissenschaftlich mit sehr großen Datenmengen) gibt, dass 40-60 % der Frauen eine KÖRPERLICH bedingte sexuelle Diysfunktion haben

    Hast du dazu mal einen Link?

    re: Megha

    vielleicht will dein mann dich unter druck setzen... vielleicht bist du zu stark.... nie im leben würde ich vor meiner lebenspartner im internet sexseiten besuchen und erst nicht wenn sie dabei schmerzen empfindet!

    @frauen:

    wer aus liebe zusammen kommt - trennt sich, wenn es keine liebe mehr gibt.


    wer wegen "gutem sex" zusammen kommt - trennt sich, wenn es keinen sex mehr gibt.


    also frauen, wenn ihr eure freund mal testen wollt.... bevor ihr kinder habt, dann......

    @männer:

    wenn ihr wärend der stillzeit viel sex habt..... dann habt ihr eure frauen gut erzogen..... denn sie machen es aus angst euch zu verlieren. (Orlando teil 1)

    Zitat

    ich habe den Faden gestartet, weil es die neuen Untersuchungen (wissenschaftlich mit sehr großen Datenmengen) gibt, dass 40-60 % der Frauen eine KÖRPERLICH bedingte sexuelle Diysfunktion haben und der psychische Faktor bisher wohl überbewertet wurde. Meine Frau siehts genauso, da wir uns sicher sind, diesen Bereich ausschließen zu können. Tatsache ist, dass viele Männer (ja es gibt auch Ausnahmen) auch Sex wollen, wenn sie gestresst, kaputt oder ausgepowert sind. PT141 ist eben in höherer Konzentration vorhanden. Ich wollte auch das Augenmerk aller hobbypsychologen mal auf diesen Aspekt richten.

    Ich würde auch gern mehr über diese Untersuchung wissen wollen. Könntest du bitte die Quelle bzw. den Link zu dieser Untersuchung angeben?


    Mit dem Begriff "körperlich bedingte Diysfunktion" kann ich nicht viel anfangen. Heißt das, dass bei Frauen, die diese Diysfunktion haben das "PT141" nicht ausreichend im Körper vorhanden ist? (Sorry, wenn du das bereits geschrieben haben solltest.) Aber wie kann man dann zu dem Schluss kommen, das eine sei "normal" und das andere nicht? Scheinbar ist es "normal" bzw. erstrebenswert, dass Männer auch in Stresssituationen Lust auf Sex haben und sich sogar dann durch Sex entspannen können. Ab einer gewissen Rate, sagen wir einfach mal ca. 1 x Sex im Monat wird es "unnormal"? Heißt: wenn frau "nur" 1 x im Monat Lust auf Sex hat, und psychische Faktoren ausgeschlossen werden können, leidet sie unter einer "körperlich bedingte Diysfunktion"?


    Ergo: Die Lust der Frau sollte durch Medikamente gesteigert werden und sich der "Sex-Rate" des Mannes anpassen? Angenommen die Frau ist mit ihrem Sex-Bedürfnis (1 x im Monat) vollkommen zufrieden: leidet sie dann auch an einer "körperlich bedingte Diysfunktion"? Und: Warum kommt niemand auf die Idee ein Medikament zu entwickeln, das die Libido des Mannes dämpft? Klingt jetzt vielleicht seltsam, vielleicht sogar ironisch oder gar "emanzenhaft", soll aber bitte als neutrale Frage gemeint sein. Warum sollte die weibliche Libido der männlichen angepasst werden? Warum nicht umgekehrt?


    Grüße Colline

    Colline

    Zitat

    Warum kommt niemand auf die Idee ein Medikament zu entwickeln, das die Libido des Mannes dämpft?

    Die Frage finde ich durchaus berechtigt. Ein Problem besteht ja auch nur für eine Paar, wenn die Unterschiede in der Libido größer sind.


    Da ja Sex im Allgemeinen (wenn's nicht übertrieben wird) gesund für Körper und Geist ist, bin ich natürlich mehr für die Libidosteigerung als die -dämpfung. Aber vielleicht wäre es auch sinnvoll, Mittel zur Libidodämpfung - besonders beim Mann - einzusetzen, wenn es Sinn macht. Nach dem Prinzip: "Hilfe, mein Verlangen bringt mich um!" ;-)

    Fynn:

    Zitat

    zurück zum Kern


    ich habe den Faden gestartet, weil es die neuen Untersuchungen (wissenschaftlich mit sehr großen Datenmengen) gibt, dass 40-60 % der Frauen eine KÖRPERLICH bedingte sexuelle Diysfunktion haben und der psychische Faktor bisher wohl überbewertet wurde.

    das hören besonders Männer sehr gerne. Gebt den unlustigen Frauen eine Pille, und/oder stempelt sie als "krank" ab, das ist ja einfacher.


    NUr nichts an sich selbst bzw. der Beziehung ändern, nicht wahr, Fynn?


    Willst du wissen, was für mich der größte Abtörner ist beim Sex? Ein unfähiger Mann! Da mache ich es mir lieber selbst, als dass ich sowas noch lange ertrage. Nur, ich bin fähig, das auch jedem Mann zu sagen. Ich schätze mal, deine Frau DIR NICHT.

    @ Fynn2000 @Dancerinthedark

    Hi, Fynn!


    Gib' doch mal eine Quelle für die Untersuchung an: "... neuen Untersuchungen (wissenschaftlich mit sehr großen Datenmengen)... "


    Würde mich - und andere - interessieren!


    Hallo Dancer,


    das klingt aber ganz schön aggressiv... :-/


    Dabei habt Ihr doch BEIDE teilweise recht! Wenn Frauen weniger Lust haben als Männer, kann das schliesslich verschiedene Gründe haben:


    - von Natur aus so (bei "anderen Tieren" gibt's das ja auch...)


    - psychische Probleme, Stress, Probleme in der Beziehung


    - Gesundheitliche Gründe (Krankheit)


    - körperliche Gründe als Folge von Medikamenten, z.B. Pille...


    Was nützt es z.B. zur Paartherapie beim Psychologen zu gehen, wenn die Frau täglich Hormone schluckt, die ihr sagen "Du bist schwanger, Du willst keinen Sex"! Und genau das machen manche Pillen.....


    LG

    @ Orlando:

    Fynns Frau nimmt nicht die Pille. Und er hat jeden Rat, mal bei sich nach den Ursachen für ihre Unlust zu suchen, abgelehnt.


    klar kann es verschiedene Gründe für weibliche Unlust geben. Den "Natur-Grund" lasse ich aber nicht zu.


    Die Logik und Erfahrung dagegen sagt, dass man das, was man gerne tut, öfter will. Das ist bei Sex auch nicht anders. Und was tut man gerne? Das, was Spaß macht. Tut eine Frau es also nicht gerne, macht es ihr keinen Spaß - das ist für mich der Hauptgrund. Ursache: Meist in Störungen der Partnerschaft zu suchen.


    Hilfe: Sexualtherapeut.

    da muss ich meinem Vorredner beipflichten.


    Es gibt nach meiner Erfahrung körperliche Gründe für Unlust, wie nach der Geburt, zu bestimmten Zeiten während des Zyklus oder während der Wechseljahre. Möglicherweise ist der Hormonhaushalt auch aus anderen Gründen durcheinander.


    Aber nur allzu oft macht der Frau der Sex keinen Spass.


    Das ist jedoch von der Kommunikation her ein schwieriger Punkt.


    Denn an dieser Stelle sind Männer sehr verletzbar. Wie sagt man das also, ohne dem Mann einen Knacks zuzufügen. (Spätestens bei einer Therapie kommen diese Dinge eh auf den Tisch).


    Kein Mann hört es gerne, wenn man ihm sagt (sagen sollte), dass er in Sachen Sexualität nicht gerade ein Experte ist und noch dazu lernen sollte.


    Es ist für die Frau selbstverständlich einfacher, körperliche Gründe in den Vordergrund zu schieben. Möglicherweise werden durch den Frust die körperlichen Symptome stärker.

    Dancerinthedark

    Zitat

    Tut eine Frau es also nicht gerne, macht es ihr keinen Spaß

    Das sehe ich auf jeden Fall auch so.


    Aber selbst, wenn es ihr viel Spass macht, kann es trotzdem sein, dass sie z.B. nur alle 3,5 Wochen Lust auf Sex hat, während ihr Partner vielleicht sogar mehrmals täglich Lust auf diesen Spass hat.


    Ich gehe z.B. gern schwimmen und habe meinen Spass dabei. Zur Zeit reicht es mir, einmal pro Woche das Wasser durchzuquirlen.


    Das Problem bleibt für viele einfach weiter bestehen.

    Logik?

    Hm...


    Ich empfehle allen mal die Lektüre des Buches:


    "Die Alchemie von Liebe und Lust" von Theresa Crenshaw


    Amazon


    Erstaunlich, wie wir so "funktionieren". Die Hormone haben viel mehr Einfluss auf unser Leben, als wir glauben.


    Und da kann auch kein Psychologe / Therapeut was dran ändern...

    ein einfaches, Libido-steigerndes Mittel, für beide Geschlechter, vermisse ich bisher in dieser Diskussion. Über dieses Mittel lässt sich auch leicht und unverkrampft reden: Sport. Aus eigener Erfahrung, sowohl von mir wie auch von meiner Frau, sowie indirekt aus diversen Disk.foren helfen sportliche Betätigungen, die über reine Fitnessbewegugen hinausgehen, Stress abzubauen, den Hormonspiegel anzuheben und damit das abhanden gekommene Lustgefühl zumindest zeitweilig wieder zu aktivieren.


    Store Thor

    Die_Wolke

    Den Haupt-Frust hat doch immer die Person in einer Beziehung, die weniger Sex erlebt als sie möchte. Ich sage mal jetzt gefühlmäßig so (den Statistiken traue ich irgendwie nicht), dass das hauptsächlich Männer sind. Wer frustriert ist, erzeugt um sich herum auch gerne Frust. Also sind irgendwann beide frustriert und genervt.


    Aber egal, ob es jetzt Männer oder Frauen sind, die unter Sexmangel stärker leiden, wie kommen sie am besten von ihrem Sex-Frust wieder runter, ohne die Beziehung zu beenden oder zu zerstören. Das ist ja eigentlich die Hauptfrage.


    Ganz praktisch gefragt: Was soll z.B. ein unter Sexmangel leidender Mann wie Fyn2000 machen, um seine Situation und folgemäßig auch die seiner Frau zu verbessern ???

    Ich zitier mal: "Studie: Weibliche Libido hängt nicht .....

    ...... von Geschlechtshormonen ab


    Die weibliche Libido ist nicht an den Spiegel der männlichen Geschlechtshormone gekoppelt wie bisher vermutet. Weder Testosteron noch die anderen Hormone aus der Gruppe der so genannten Androgene hängen direkt mit dem sexuellen Befinden der Frauen zusammen, haben australische Forscher gezeigt. Ein Testosteronmangel erlaube daher keineswegs einen Rückschluss auf mangelnde weibliche Libido.


    Viele psychosoziale und gesundheitliche Faktoren können eine Sexualstörung verursachen. Weithin gilt jedoch gerade ein niedriger Spiegel an Testosteron und anderer Androgene als wichtiges Anzeichen für eine verminderte Libido und einige andere Symptome – ein Zusammenhang, den die Forscher in ihrer Studie nicht bestätigen konnten: Sie interviewten dazu 1.021 Frauen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren und erstellten deren Sexualprofil. Dieses Profil setzt sich zusammen aus den Faktoren Lust, Erregung, Erregbarkeit, Orgasmus, Spaß, sexuelle Bedenken und Selbstbild. Den Frauen wurde Blut abgenommen und auf drei Androgene untersucht: Testosteron, Androstendion und DHEAS.


    Der Androgenspiegel war unabhängig von der sexuellen Vitalität der Frauen, ergab die Auswertung. Keiner der einzelnen Faktoren des Sexualverhaltens ging generell mit einem niedrigen Androgenspiegel einher. Der Spiegel des Hormons DHEAS war zwar bei über 44 Jahre alten Frauen mit Sexualstörungen besonders niedrig, umgekehrt galt dies jedoch nicht: Die meisten Frauen mit einem derart niedrigen DHEAS-Spiegel waren sexuell zufrieden.


    Der Testosteronspiegel sollte daher nicht zur Diagnose der so genannten weiblichen Androgeninsuffizienz herangezogen werden, betonen die Wissenschaftler. Dieser Symptomkomplex setzt sich aus eingeschränktem Wohlbefinden, Müdigkeit, schlechter Laune und verminderter Libido zusammen und wird durch Testosteronmessung im Blutserum diagnostiziert.


    Susan Davis (Monash-Universität, Victoria) et al.: JAMA, 6. Juli 2005, Bd. 294/1"


    oder


    http://www.wissenschaft.de/wissen/news/255049.html

    @ Orlando:

    Zitat

    Erstaunlich, wie wir so "funktionieren". Die Hormone haben viel mehr Einfluss auf unser Leben, als wir glauben.


    Und da kann auch kein Psychologe / Therapeut was dran ändern...

    da stimme ich dir auch zu. Meist ist es leider zu spät, wenn man endlich zum Psychologen geht. Dann hilft Reden auch nicht mehr sehr viel.


    Hormone: Ja, die sind da, wenn denn Lust da ist.


    Was aber tun, wenn die Hormone nicht da sind, d.h. die Lust fehlt? Hormone spritzen? Pillen nehmen?


    Es gibt doch einen viel einfacheren Weg!

    @ Store Thor:

    Du hast auch Recht. Sport ist das zuverlässigste Mittel, die Libido zu steigern.


    Aus einem Artikel in "Zeit-Wissen": "Völker, in denen Frauen sehr aktiv sind (gehen, reiten, eben körperlich aktiv aufgrund ihrer Lebenssituation), gibt es keine Orgasmusprobleme."


    Leute, bewegt euch. Das macht auch Lust.

    ich bewege mich nicht....und hab lust

    nein ich glaube schon auch dass sport viel ausmacht. schon das körperbewustsein wird dadurch gesteigert und man beginnt den eigenen körper mehr zu lieben.

    möchte nochmals darauf hinweisen, dass, wie das traute Beisammensein erlebt wird, ein sehr wichtiger Faktor ist.


    Die Qualität ist entscheidend, nicht die Quantität.


    Wenn das Zusammensein von Vertrauen, Liebe und gegenseitigem Respekt getragen ist, spielt das "wie oft" kaum noch eine Rolle.


    Es ist auch wichtig, dass die Partner ein Körpergefühl entwickeln und sich selbst kennen.


    Dafür gibts jede Menge Kurse.


    Auch die bewusste Atmung ist sehr wichtig.

    der Link

    für alle :


    Die Lustpille


    http://www.gluecksforschung.de/PT-141.htm


    es ist ja nett, dass Dancerin... meint, wir haben keine Ursachenforschung betrieben. Ich habe ja bereits geschrieben, ich bin zwar ein Mann, aber ich bin nicht doof!


    Die Blutuntersuchung meiner Frau ist jetzt im Labor, wir werden sehen.


    Übrigens gibt es den Triebdämpfer bei allen Armeen der Welt als Medikament, im Ernstfall wird das ins Essen gemischt.

    @herzklopfer

    Du liest, was Du lesen willst (bzw. verstehst).


    Ich habe niemandem Unfähigkeit unterstellt.


    Männer und Frauen haben ein schon von der Natur her unterschiedliches Sexualverhalten.


    Da müssen die Partner einen Weg finden, der beiden weitgehend gerecht wird.