Zunächst mal vielen Dank!

    Ich bin jetzt schon viel schlauer als bei der Eröffnung dieses Fadens, habe meine Begriffsbestimmung von dom / dev ein bisschen angepasst. Was ich mich aber nach wie vor frage: Wie läuft das konkret ab mit der Unterwerfung / Dominanz? Vielleicht diesmal die Frage an den devoten Part: Wo liegt für Euch der Lustgewinn, wie drückt sich Eure devote Neigung aus und wie muss die / der Dominante (re)agieren?


    Grüße


    KG

    @Keuschheitsgürtel

    Bei mir ist es der Wunsch, einfach mal schwach sein zu dürfen. Das Gefühl der Hilflosigkeit auszuleben.


    Einfach das Gefühl auszuleben, sich dem Schicksal ergeben zu dürfen, sich in die Obhut eines anderen zu begeben der über die weitere Handlung bestimmt und zum Objekt seiner Lust zu werden, sich dem Willen des anderen auszuliefern und dabei immer das Gefühl der Geborgenheit und des aufgefangen Werdens zu haben.

    Da hab ich auch schon drüber gegrübelt, ganz fertig bin ich damit aber noch nicht.


    Also Hilflosigkeit, wie WeisseLust es beschreibt, empfinde ich nicht dabei.


    Dem hier

    Zitat

    dabei immer das Gefühl der Geborgenheit und des aufgefangen Werdens zu haben.

    kann ich allerdings zustimmen. Ausserdem ist es für mich so, dass ich dabei die Stärke meines Partners spüre, quasi seine volle Männlichkeit und ich mich dadurch als sehr weiblich fühle :-D


    Ein weiterer Aspekt ist, dass ich mich begehrt fühle, wenn er seine Lust so kraftvoll zeigt

    Hilflos ???


    Nein so dürfte ich mich auch nicht fühlen, denn sonst würde irgendwas falsch laufen :-/


    Ich denke in dev/dom Beziehungen spielt Vertrauen eine Riesen Rolle (in anderen natürlich auch ;-) )


    Ich geniesse das Vertrauen zu meinem Mann und auch das Gefühl mich ihm völlig hemmungslos hingeben zu können .


    Die Geborgenheit zwischen ihm und mir gibt mir die Möglichkeit mich "fallen" zu lassen mit der Sicherheit , er fängt mich auf :-)


    Ich denke aber auch , dass sowas wachsen muss , nur die Anlagen sind vorhanden , aber man kann es nicht von jetzt auf gleich ausleben .


    Bestimmte Techniken, welche bei uns dazu gehören , kann man nicht in der ersten zusammen verbrachten Nacht erleben .


    Das geht nicht meiner Ansicht nach .

    Zitat

    Ein weiterer Aspekt ist, dass ich mich begehrt fühle, wenn er seine Lust so kraftvoll zeigt

    Sehr schön gesagt :)^ und so fühle ich auch .


    Ebenso kann ich mich als Frau nicht weiblicher und sinnlicher fühlen, wie in den Momenten , wenn wir es "leben".


    Ich bin im Übrigen eine sehr selbstbewusste , starke Frau ;-)


    Aber dann bin ich nur moch sein "Weib"

    ganz genau :)^

    Meeresengel

    Zitat

    Ich denke aber auch, dass sowas wachsen muss, nur die Anlagen sind vorhanden, aber man kann es nicht von jetzt auf gleich ausleben .


    Bestimmte Techniken, welche bei uns dazu gehören, kann man nicht in der ersten zusammen verbrachten Nacht erleben .


    Das geht nicht meiner Ansicht nach .

    So sehe ich das auch :)^ Ausserdem macht das das Ganze doch spannend

    Zitat

    Ebenso kann ich mich als Frau nicht weiblicher und sinnlicher fühlen, wie in den Momenten, wenn wir es "leben".


    Ich bin im Übrigen eine sehr selbstbewusste, starke Frau


    Aber dann bin ich nur moch sein "Weib"

    Schon wieder Zustimmung :)^ :)^

    Zitat

    ch geniesse das Vertrauen zu meinem Mann und auch das Gefühl mich ihm völlig hemmungslos hingeben zu können .


    ..


    Ein weiterer Aspekt ist, dass ich mich begehrt fühle, wenn er seine Lust so kraftvoll zeigt

    :)^:)^:)^


    wie macht ihr das bzw. eure Männer das denn? Können die sich immer beherrschen? Ich meine, ich hab bis jetzt noch jeden Partner mitgezogen.... so dass ER sich nicht mehr beherrschen konnte.. und damit waren die Machtverhältnisse umgedreht...


    und meine Lust zuende.:-/:-/:-/


    ich würde mich auch sehr sehr sehr ... gerne so weiblich und sinnlich fühlen....:°(:°(:°(

    Vertrauen zu geniessen

    **Ich geniesse das Vertrauen zu meinem Mann und auch das Gefühl mich ihm völlig hemmungslos hingeben zu können .


    Die Geborgenheit zwischen ihm und mir gibt mir die Möglichkeit mich "fallen" zu lassen mit der Sicherheit, er fängt mich auf**


    //in einer Anzeige fand ich folgenden Text:


    "ich bin eine glückliche frau. ich bin mit meinem leben mehr als zufrieden: ich habe mich selbst meinem mann zum geschenk gemacht und erlebe mit ihm die lust meines lebens. er gibt mir die sicherheit, mich völlig gehen lassen zu können. ich liebe es, seine tabulose schlampe zu sein und mich in unserer versautheit mit ihm treiben zu lassen. meine leidenschaften dabei gehen zusammen mit meinem mann in extreme richtungen, weil wir uns gegenseitig anheizen und weil sex für uns beide eine lebensquelle ist."//


    ich denke, in einer ehrlichen beziehung mit aufrichtigkeit


    a) zu sich und


    b) zum partner


    wird das dom/sub eine lebensbereicherung sein, wenn beide davon überzeugt sind, aus dieser lust zu gewinnen. in keinem falle ist hier eine geringschätzung oder ähnliches der hintergrund.

    @ Kestra

    Ich hab meine devote Ader vor Jahren mal ausgelebt, dann lag sie jahrelang auf Eis, ich hatte auch gar keine Lust mehr dazu, andere Dinge standen im Vordergrund. Seit einiger Zeit aber beschäftigt mich das wieder sehr :)z ich bin mir aber nicht sicher, wieso es mich erregt, mich unterwerfen zu wollen. Den Grund kann ich mir selber nicht beantworten - im Gegensatz zu den meisten, die hier geschrieben haben, erregt es mich noch, dabei Herzklopfen zu haben, etwas Angst zu verspüren, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt ....

    Zitat

    Ich hab meine devote Ader vor Jahren mal ausgelebt, dann lag sie jahrelang auf Eis, ich hatte auch gar keine Lust mehr dazu, andere Dinge standen im Vordergrund.

    Oh, weshalb das denn? Das verstehe ich nicht so ganz.

    Zitat

    im Gegensatz zu den meisten, die hier geschrieben haben, erregt es mich noch, dabei Herzklopfen zu haben, etwas Angst zu verspüren, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt ....

    Naja, für jeden ist das wohl anders. Angst verspüre ich nie, aber das nicht wissen, was auf einen zukommt, nun das ist schon reizvoll ;-)