Eins möchte ich aber noch dazu sagen:

    Es ist schon erstaunlich wie eine ganze Gesellschaft kollektiv so süchtig nach einer Droge sein kann, dass sie versucht jeden der nicht damit angefixt ist auszugrenzen (gerade bei pubertären ist ja wer noch nicht gepoppt hat direkt ein Versager) und als extrem gestört, dringend bedürftig nach psychologischer Behandlung, etc. tituliert und dazu noch versucht diese Leute zu überreden die Droge auch zu konsumieren, sprich anzufixen. Ihr seid so verblendet vor der Realität von eurer Sucht es ist unglaublich.


    Ich hätte nichts dagegen wenn jeder süchtig wäre, Drogen gehören meiner Meinung nach zum Leben dazu, was aber nicht dazu gehört ist anderen Menschen die Freiheit nehmen zu wollen sich zu entscheiden welche sie wollen und welche nicht.

    Zitat

    Die Existenz der Pubertät belegt trotzdem immer noch nicht dass es sich bei Sexualität um eine "essentielle Körperfunktion" handelt.

    ohne sexualtrieb würden wir aussterben. das wäre entgegen dem sinne der natur -> also ist der sexualtrieb natürlich

    Zitat

    Jeder {Cannabis/Meskalin/LSD/was auch immer} - Konsument würde auch zu den Gegnern seiner Droge sagen, dass sie nicht wissen wovon sie reden, dass sie ein gestörtes Verhältnis zu der Droge haben

    der vergleich ist widersinnig, da sex keine droge ist, dein argument ist hinfällig

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    Zitat
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    Die Existenz der Pubertät belegt trotzdem immer noch nicht dass es sich bei Sexualität um eine "essentielle Körperfunktion" handelt.

    ohne sexualtrieb würden wir aussterben. das wäre entgegen dem sinne der natur -> also ist der sexualtrieb natürlich

    "essentielle Körperfunktion" = überlebensnotwendig.


    "natürlich" UNGLEICH überlebensnotwendig.

    Zitat

    der vergleich ist widersinnig, da sex keine droge ist, dein argument ist hinfällig

    Es macht süchtig, es benebelt die Fähigkeit, vernünftige Entscheidungen zu treffen massivst (das ist ja wohl offensichtlich ohne Ende, oder was glaubst du warum Millionen von Menschen Aids haben? - Richtig, weil sie nicht mehr fähig waren das Riskio abzuwägen, hauptsache Penis irgendwo reinstecken) und es führt zu Rauschzuständen. Warum ist es keine Droge!?!?

    Auch von du's nicht hören willst:

    Du brauchst eine Therapie, keine hormonelle Kastration.


    Übrigens kann ich nicht glauben, dass du im Netz keine Infos findest. Eine müde Google-Recherche führt zur relevanten Wikipedia-Seite und von dort gibt's Links zu allem Wissenswerten. Auf Englisch sogar noch mehr.

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    Eine Droge ist laut Wikipedia:

    Zitat

    Als Droge gilt, nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag.

    Sex ist eine körpereigene Funktion und nichts, was dem Körper zugeführt wird, es gehört dazu.


    Es gibt sowas wie Sexsucht. Das ist wenn man übermäßig viel Sex will und das so das eigene Leben bestimmt, das man nichts anderes mehr tut als vögeln.


    Der Trieb selbst und das Verlangen nach Sex ist natürlich.


    Es gibt Medikamente die den Trieb betäuben, aber damit schadest du deiner Gesundheit.

    Xors Meinung ist für mich volkommen okay, wenn es keine Nebenwirkungen hätte, würde ich wohl sowas auch machen, weil für mich persönlich Sexualität einfach zu aufwendig ist. Nebenbei führt es dazu, dass ich mich Frauen anders als mit Männern umgehe und sie meist als Sexobjekt betrachte. Heterosexuelle Männer, die leugnen, dass sie meist in der Interaktion mit Frauen sexuell beeinflusst sind, sind sich selbst gegenüber unehrlich.


    Natürlich ist Sex für die Fortpflanzung erforderlich und für den Fortbestand der Art da, aber darum können sich ja die Leute kümmern, die es mögen.

    Ich kenne Männer und Frauen, die bewußt auf Sexualität verzichten und dennoch keine Medikamente brauchen um ihren Trieb zu unterdrücken.


    In einem Fall ist der Mann neben seiner Tätigkeit als Internatsleiter noch Notfallseelsorger (ohne Priester zu sein). Egal ob abends um 19.00 Uhr oder morgens um 2.30 Uhr wenn das Telefon klingelt steht der Mann mit Rat und Tat in seelischen Nöten bereit. Das reicht von traumatischen Erlebnissen von Feuerwehrleuten, die ein totes Kind, aus einem Autowrack schneiden müssen bis hin zum Organisieren von Waschzeug für verletzte Urlauber.


    Der Betreffende hätte für solche Gedanken nur Häme übrig.


    Ein anderer aus meinem Bekanntenkreis ist in der AIDS-Mission in Bangladesh tätig. Hier werden AIDS erkrankte Straßenkinder mit all den möglichen Mitteln versorgt, von Essen über Schule bis hin zur ärztlichen Versorgung.


    Die beiden haben ihr Leben so eingerichtet. Das ist deren Erfüllung. Die können sich einfach andere Dinge freuen. Die sehen im Leben einen anderen Sinn.

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    Ich kann xor sehr gut verstehen und der Thread hätte von mir sein können, sicher nicht so schön ausformuliert, aber immerhin.


    Eine Möglichkeit die ich herausgefunden habe, mein - nennen wir es - "Problem" in den Griff zu bekommen, ist exzessiv Sport zu treiben, bis zur annähernd körperlichen Erschöpfung. Untrainiert schafft man das zu anfangs sehr leicht, doch mit etwas Übung (ja, der Körper verändert sich mit der Zeit, das Gehirn schaltet schneller, der Geist wird wacher, aus Fettschwabbel wird Muskelmasse, das Gewicht purzelt) und weiteren Trainigssteigerungen benötigt man nach ca. 1/2 Jahr bis einem Jahr sehr viel Zeit, was leicht die andere "kaputtgemachte" Zeit aufwiegen kann.


    Aber wenigstens kann man ruhig schlafen.

    Was mich an dem Ausgangsbeitrag etwas irritiert hat, war mit welcher Verbissenheit sich der Schreiber gegen alles verwahrt hat.


    Kurz zusammengefaßt; ich will jetzt so leben, Gnade dem der meinen Beschluß bezweifelt oder gar in Frage stellt.


    Wie schon vorher dargestellt, kann er so leben wie er will, er muß sich nur eine andere innere Befriedigung suchen. Davon ist aber kein Wort zu lesen.


    Früher hätte ich angenommen es sind die Hirngespinste einer Sekte. Jeder darf nach seiner Facon selig werden, nur in diesen Vorstellungen ist Verbitterung zu spüren.