Abendbrot

    Zitat

    Aber das ist nun wirklich off-topic

    Nicht ganz, nur konsequenzt ins Extrem fortgeführt.


    Ich habe beschrieben, wie ich für mich festen Boden gefunden habe (Vertrauen, Weisheit des Körpers, Weisheit der "Traditionen"). Das sind zwar auch Scheinantworten, aber wenn die endgültige Antwort der Tod ist, dann kann ich mit den Scheinantworten leben und sehen, wohin das führt, ähnlich wie du mit der Enthaltsamkeit. Denn ich weiß, der endgültigen Antwort werde ich so oder so eines Tages ins Auge blicken müssen. Da kann ich vorher genausogut einen anderen Weg gehen.


    Jetzt würde mich aber interessieren, wie XOR mit seinem Anliegen dem Erdrutsch ins konsequente Extrem entgeht.

    Zitat

    Das sind zwar auch Scheinantworten, aber wenn die endgültige Antwort der Tod ist, dann kann ich mit den Scheinantworten leben und sehen, wohin das führt, ähnlich wie du mit der Enthaltsamkeit.

    Das würde ich gar nicht so sagen. Gerade "Weisheit des Körpers" drückt eigentlich gut bildlich aus, was ich als einzig mögliche (nur eben irrationale) Antwort auch sehe. Man lebt, weil man will (natürlich stirbt man trotzdem, auch wenn man das nicht will). Einen Grund zu leben gibt es allerdings nicht (jedenfalls habe ich noch keinen gefunden, aber ich habe noch nicht aufgegeben ;-D).

    LovHus

    Da gibt es keine interessante Ergänzung, sondern da besteht ein frappierender Zusammenhang.


    [b]Aus einem anderen Faden der gleichen Userin

    Zitat

    Es geht dabei nicht um mich, sondern um eine Freundin, der ich gern helfen möchte. Sie hat leider nicht so die Möglichkeiten, sich im Netz zu informieren, weshalb ich ihr angeboten habe, das für sie zu tun.

    Das ursprünlgiche Problem ist


    Zu kleine Brüste - Therapie sinnvoll/möglich?


    Sich im Internet erkundigen zu einem höchstpersönlichen Problem?. Ich mag zwar altmodisch sein, aber über die inneresten Gefühle einer Freundin, eines Freundes im Internet alles breitzutreten, das geht an der Freundschaft vorbei.


    Wo bleibt da das Mitfühlen, den anderen Ernst nehmen, Trost spenden, Aufmuntern. Wissen wir ob die "Freundin" das alles will. Sie kann sich ja nicht artikulieren.


    Auf so eine Freundin kann ich gerne verzichten.

    ???

    Hier geht's um Männer, die gerne ihren Sextrieb abschalten würden und nicht recht wissen wie, dort geht es um Frauen, die ihren Sextrieb verloren haben. Sehe ich zunächst als Ergänzung. Ob da ein Zusammenhang besteht, weiß ich nicht.


    Und was hat das mit der Frage nach der Brustgröße einer anonym bleibenden Freundin zu tun? Kapier' ich nicht...

    Zitat

    Mal als Querverweis: Hier ist ein Faden über anscheinend abgeschaltenen weiblichen Sexualtrieb. So wie es klingt, kommen die Frauen sogar ganz gut damit zurecht, Problem sind eigentlich die Männer, die damit ein Problem haben.

    Naja, die Situation dort ist eine andere als hier. Die Frau, die den Thread eröffnet hat hat komplett die Lust an Sex verloren - ohne es zu wollen und obwohl keine "Notwendigkeit" dazu bestanden hat.


    Hier aber geht es darum ABSICHTLICH den Trieb zu verlieren, weil er entweder nervt oder - wie in meinem Fall - niemals ausgelebt werden kann und deshalb zu leichten depressiven Zuständen führt.

    Grüner Kaktus

    Ice


    hat in der Problembeschreibung gleich die Antwort mitgeliefert. Denn wenn ich genau lese :)D dann war sie sich mit dem Partner einig, neben eigenen eigenen sexuellen Aktivitäten auch Pornos (Sportschau) zu schauen.


    Möglicherweise ging das soweit, daß die gute Frau die Sportarten abstossend fand. Dann Trennung - Versöhnung - Wiederanpfiff.


    Die Trennung hat kein neues Denken erwirkt sondern die Fortsetzung des alten Umgangs.


    Für theoretische Probleme sucht keiner Lösungen um gegen den Strom zu schwimmen. Da gibt es meist massive psychische Verletzungen, die man sicht entweder nicht eingestehen will oder deren mögliche Preisgabe Schuldgefühle auslösen.

    Habe Ähnliche Erfahrung gemacht, geht mir auch oft auf die Nerven, wenn ich mich gerade auf etwas konzentrieren muss (früher lernen im Studium, in der Schule) und jetzt beim Arbeiten. Gottseidank kommt einem als Mann das Alter entgegen, da nimmt der Trieb ab. Doch auch jetzt ist er mir noch zu stark ausgeprägt, obwohl ich sehr viel Spass habe am Sex, findet sich einfach viel zu selten die Gelegenheit, meine Frau hat nur ca 1x in der Woche Lust, ich fast täglich, seit der Geburt unserer Tochter (4), was ich verstehe, untreu möchte ich auch nicht sein, Selbstbefriedigung ist halt nicht ganz so gut, und wirkt sich auch irgendwie schlechter aus, denn sie befriedigt mich nicht wirklich. Keuschheitskäfige helfen vielleicht einen Tag, aber dann ist es auch nicht leichter sich zu konzentrieren. Es gibt halt leider Zeiten im Leben, wo man nicht so intensiv Sex ausleben kann wie man gerne möchte, oder der Trieb es einem vorschreibt, eine praktikable Lösungsmöglichkeit um diese irgendwie stressfreier zu überstehen scheint bis jetzt nicht gefunden worden zu sein (hab mir noch nicht alle Threads durchgelesen) ?

    Hallo an Alle,


    mich beschäftigt ein ähnliches Problem, aber im Gegensatz zu dir grüner Kaktus, will ich keine Beziehungen und auch keinen Sex. Ich versuche auch nicht Frauen (sexuell) kennenzulernen. Nachdem ich eine 2,5 jährige und mehr oder weniger im Anschluß eine 1,5 jährige Beziehung hatte (mit allem drumherum, von Zusammenziehen bis Abtreibung :(v ) sehe ich bereits seit über einem Jahr einfach keinen Sinn darin irgendeine Energie dafür aufzubringen in einer Beziehung oder in einem anderen Bett zu landen.


    Auch ich empfinde den Sexualtrieb als störend, aber es ist schwer sich zurückzuhalten. Im Gegensatz zu dir grüner Kaktus weise ich Frauen ab, unabhängig davon wie sie aussehen.


    Dazu muss man sagen ich bin erst 21, lebte also von 15 bis 20 ausschließlich in Beziehungen mit dazugehörigem Sexualleben, und es geht mir kein bisschen ab. So schön es auch war, es vernebelt einem die Sicht und Sinne!


    Da stimme ich dem Threadstarter 100% zu.

    Schade das der Thread schon so alt ist.Ich hätte mich gerne mit dem Threadersteller darüber unterhalten.


    Ich bin 20 Jahre alt und mir geht es wie newJack.Ich hatte schon Sex (auch viel davon) und hatte lange oder kurze Beziehungen.Mit der Zeit merkte ich wie ich eigentlich unter meinem Trieb leide.


    Er bestimmt mein Gefühlsleben und lässt mich unkontrolliert handeln. Es passieren Fehler die ich später bereue. Ich sehe eine Frau und sie ist für mich ein Sexobjekt. Ich glaube keiner kann wirklich verleugnen, dass er Frauen gerne auf den Po oder auf die Brüste sieht und genau das meine ich mit "Sexobjekt". Die Frauen mit dem schlechtesten Charakter können auf uns Männer sympathisch wirken, nur weil sie gut aussehen. Ich sehe meine Artgenossen wie sie zu einem Rudel Wölfe werden, wenn es um eine schöne Frau geht. Ich sehe Freunde und Freundinin wie sie mit Sex umgehen und ich erkenne wie sie darunter leiden.


    Damals empfand ich Sex als etwas sehr schönes. Natürlich gibt es auch jetzt noch schöne Erinnerungen, aber ich muss ehrlich sagen das die negativen Erlebnisse überwiegen. Das muss jetzt nicht heißen das ich eines Morgens aufgewacht bin und neben mir eine Fremde lag. Schon allein das ich vorher mehr für eine Frau empfinde als nachher, eben weil man seinen Trieb befriedigt hat und erstmal kein Bock mehr darauf hat, reicht mir vollkommen aus um von "Leid" zu sprechen. Ich gehe schon soweit und sage, dass uns der Trieb "Liebe" vorspielt.


    Ich habe mir Gedanken darüber gemacht wie man das nun kontrollieren könnte. Ich kam zu dem Entschluss das die Lust auf Sex erst zu Stande kommt, wenn man daran denkt. Glücklicherweise habe ich ein Buddhistisches Kloster besucht und dort einige Erfahrungen zum Thema "Meditation" gemacht. Durch so eine Methode (gibt sicherlich noch mehr) kann man lernen seine Gedanken zu kontrollieren. Natürlich hätte das noch weitaus größere Ergebnisse zur Folge, aber das gehört ja nicht zum Thema. Man lernt durch Meditation auch Selbstbeherrschung und mit der Zeit sieht man Sachen ein, die manche Menschen gar nicht wahrnehmen...

    ** :)^ Ich kann da nur beistimmen, weil ich auch unter meinem männlichen Trieb leide!


    Ich bin 55 Jahre alt und habe einen Trieb, ärger als ein 20-jähriger. Ich habe kein Bedürfnis nach Sexualverkehr mit einer Frau. Schwulensex kommt bei mir nicht in die Tüte. Ich hasse es, mir einen "herunter zu wichsen" müssen.


    Ich verzweifle und krepiere beinahe unter dem Druck, dem scheiss Trieb, der mich total versklavt.


    Das ist so stark und blockiert so viele Tätigkeiten, die ich gerne machen würde. Auch werden notwendige Tätigkeiten geblockt. - So oft kann ich nicht schlafen, bis ich einen Samenerguss hatte, dann heule ich nur noch, bis ich dann endlich schlafen kann. - Ich kann nicht mich selber leben! {:(


    :°( Ich hab das schon seit meiner Pubertät, ich war auch verheiratet und wir haben 3 Kinder. - Dieser scheiss, verdammte Trieb hat mir alles versaut! Ich bin am Ende!


    :[] Ich will eine Kastration und zur Überbrückung einen Testosteronblocker, aber ich glabe die Ärzte mehmen mich nicht ernst. - Wenn ich aus lauter Verzweiflung von Amokktaten oder Selbstamputation von dem verhassten Ding rede, dann interpretieren sie (meine Ärzte) es als Drohung!


    Ein Verzweifelter Mensch

    Arthur55

    :-o Ich möchte glauben Du und der TS leiden ehr an einem massiv psychisches Problem anstatt eurer DROGE . Das ist doch ein menschliches angeborenes Bedürfnis eines jeden gesunden Menschen.Egal ob Mann oder Frau ! Ob Ihr das wohl zur Droge "Essen und Trinken" auch sagt ? Schliesslich ist sie im Grunde genommen gar nichts anderes. Ob einem die Sexlust überkommt oder die Ess-Lust.....doch alles wurscht ":/

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