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    Nach 8 Jahren Monogamie ist ein Mann in der Regel (mag sein, dass es Ausnahmen gibt, allerdings ist mir keine bekannt) einfach "satt". Da kannste dir noch so super Fummel und Filmchen besorgen...

    Sehr interessant. Das bedeutet also, dass Männer nach einer gewissen Zeit zu potentiellen Fremdgängern mutieren, ja? Für mich klingt das so, als könnten Männer nicht monogam leben ":/

    Wie gesagt, ich habe nicht gesagt ALLE!


    Jedoch ist der Trieb bei Männern doch stärker ausgeprägt als bei Frauen, wobei ich als warmer Bruder natürlich nich soooo die Ahnung von Frauen habe. Was Männer allerdings angeht weiß ich, dass Monogamie für sie ein Gefängnis ist, eine Qual auf Dauer gesehen, als würde man ihre Eier mit einem Kabelbinder gaaaaanz langsam abquetschen. Männer sind halt auch nur Tiere.


    Ausnahmen bestätigen die Regel und ich habe Respekt vor jedem Mann der jetzt sagt "Also SO bin ich aber nicht!!!"

    Achso Sidero, um deine Frage zu beantworten: Die meisten beenden Gott sei Dank frühzeitig die Beziehung. Finde ich auch allemal ehrlicher, als der armen Frau noch die große Liebe vorzuheucheln während er nebenbei... Reis isst.

    Wavell hat nicht ganz Unrecht. So sind viele Männer. Einfach triebhafter als Frauen. Es dürstet ihn von Natur aus mehr danach, seine Samen zu verteilen (er hat ja auch genug davon, vergleich das mal mit einer Frau).

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    Da kannste dir noch so super Fummel und Filmchen besorgen...

    Leider in diesen Fällen (wenn der Mann satt ist) meistens wahr.

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    als der armen Frau noch die große Liebe vorzuheucheln während er nebenbei... Reis isst.

    Kurioserweise ist aber genau das nicht mal ausgeschlossen (also dass er die Liebe auch tatsächlich ehrlich meint).

    Ja 1g2h, Männer können Sex eher von Liebe trennen als Frauen. Da habe ich mich blöd ausgedrückt. Ich meinte damit, dass er ihr einfach verschweigt, was er hintenrum treibt und ihr eben heile Welt vorspielt, so war das gemeint.


    Ein ehrlicher Mann zieht vorher einen Schlussstrich, ein Ars**** hingegen tut das nicht.


    Und das mit der Evolutionssache ist richtig 1g2h, ein Mann ist von Anfang an eben genau darauf programmiert. Die Monogamie ist für ihn eine Strafe, eine Einschränkung in seiner evolutionären Bestimmung (das hört sich an als wäre ich in einer Sekte, aber so is das leider)

    @ speedyx20

    Die eine Ausnahme, wie wohl leider die Regel bestätigt. :-|


    Wisst ihr, was das wirklich dumme daran ist? Dass wir Frauen das ganz genau wissen. Wir wissen, dass Männer "Opfer" ihres Sexualtriebes sind und noch nicht mal selbst was dafür können und dass es sogut wie in jeder Beziehung vorkommt, dass fremdgegangen wird. Auch wenn die Frauen immer sagen: Mein Mann macht sowas nicht! Träumt weiter...! %-| Ich bin deswegen in meinem Denken recht tolerant, aber ich weiß wenn es mich betreffen würde, fänd ich es eben trotzdem sch****. Weil ja jede Frau davon ausgeht, dass sie die Ausnahme an ihrer Seite hat. Im Fall von speedyx20 wohl tatsächlich Glück und ansonsten wohl eher Selbstbeschiss. ":/


    Wobei Frauen natürlich auch keine unbeschriebenen Blätter sind...nicht dass mich hier jemand falsch versteht. ;-)

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    Aber wahr... Oder hast du irgendwelche gegenteiligen Fakten?

    Ich weiß nur, dass es zahlreiche Frauen gibt, die Liebe und Sex trennen können. Eine verlässliche Statistik kenne ich nicht. Aber das hier könnte zumindestens zum Nachdenken anregen.

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    Wisst ihr, was das wirklich dumme daran ist? Dass wir Frauen das ganz genau wissen.

    Und trotzdem wird jedesmal so ein Buhei veranstaltet ;-)


    Aber mein Freund ist "leider" auch so eine Ausnahme. Sex und Liebe sind für ihn eins. Für mich sind es Nordpol und Südpol (weiter auseinander geht also nimmer)


    Habe mich also selber ins Monogamiegefängnis gesetzt. Gott bin ich dämlich.

    Sicherlich unterliegen Menschen (Männer UND Frauen) Instinkten und Trieben. Diese sind es ja, die uns im Leben "antreiben". Allerdings hat der Mensch etwas durchgemacht, das sich "Sozialisation" nennt. Und die steht, denke ich, in den meisten Fällen über den Trieben. Sonst würden wir uns wirklich nicht von Tieren unterscheiden und jeder würde jeden überall bespringen.

    Ich würde sagen: die beiden haben leider nie zusammen gepasst :°_ und es aufgrund des wohl anfangs guten Sexes (?) nie gemerkt.


    Das Ganze kommt mir sehr bekannt vor, nur dass ich die Beziehungen immer innerhalb weniger Monate beendet habe.


    Die Männer wollten beim Treffen am liebsten immer als erstes ins Bett und danach war ich quasi Luft, weil der Computer interessanter war, oder ein Buch, andere Freunde, zu denen ich nicht mitgenommen wurde, meine Gespräche uninteressant wären, die Gespräche meiner Freunde uninteressant wären, mir vorgehalten wurde, wie gut man doch mit der Exfreundin Gitarre spielen konnte (sorry, wenn meine Gitarrenkünste bescheidener sind %-| ), dass er mit seinen Freunden wenigstens diskutieren könnte und sie auch nicht so unwichtiges Zeug reden würden, er von selber aber kein Gespräch anfängt oder nur mal etwas fragt (sofern es nicht auf Sex rausläuft), nur mit in die Disko kommt, wenn auch die Exfreundin da ist und dann die ganze Zeit bei ihr oder anderen Freunden steht und redet und mich quasi den ganzen Abend ignoriert. Bei einem zufälligen Treffen meint, er wartet nur noch auf 2 Freunde, die ihm was zeigen wollen, dann müsste er gehen und in einem Heft weiter liest, statt sich zu freuen, dass ich vorbei komme.


    Wenn dann der Sex nach paar Jahren wegen Gewohnheit abflacht, ist nichts mehr übrig, auch nicht durch eine Heirat. Mir war das schon viel früher eindeutig zu wenig! Auch wenn ich dadurch noch niemand passenden gefunden habe. :|N

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    Allerdings hat der Mensch etwas durchgemacht, das sich "Sozialisation" nennt. Und die steht, denke ich, in den meisten Fällen über den Trieben. Sonst würden wir uns wirklich nicht von Tieren unterscheiden und jeder würde jeden überall bespringen.

    Was wir Sozialisation nennen und was uns von den Tieren unterscheidet ist die Fähigkeit, unsere Natur zu unterdrücken. Ihr Ansatz bleibt aber in unserem Wesen verankert. Wenn wir könnten wie wir wollten und wie unsere Natur es uns letztlich in die Wiege gelegt hat, sähe das alles ein wenig anders aus. Deshalb sollte man die Kraft dieser Triebe nicht unterschätzen. Der moderne Mensch hat nicht zuletzt deshalb so viele Lebenskrisen und Psycho-Macken, weil er sich von seiner Natur entfremdet/entfremden muss. Such sowas mal bei indigenen Völkern.