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    ....und gerade aus diesem Grund wäre im Bezug auf "Jugendpornographie" eine Differenzierung zuwischen Nacktheit (in Bezug auf Bildmaterial) und echter Pornographie notwendig!

    Nacktheit ist ja auch nicht von den Rechtsnormen der Jugendpornographie-Gesetzgebung berührt, es geht nur um die anreißerische Darstellung des Geschlechtlichen im engeren Sinne.

    Überspitzt ausgedrückt, aber man kann es auch übertreiben. Das Strafmaß ist relativ gering und wie immer gilt: Wo der Kläger fehlt, existiert auch kein Henker und Richter.


    Find es unsinnig. Möchte nicht wissen wie viele Pornos von Teenies auf Handys anderer Schüler in der Schule rumschwirren. Gerade in dem Alter kann man doch zu so viel scheiss überreden


    Ging mir nur darum, dass Jugendpornos für Jugendliche nunmal nicht strafbar ist.

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    Es genügt übrigens schon, dass Du den letzten Geschlechtsakt in Worten beschreibst, und schon hast Du Dích der Herstellung von Jugendpornographie schuldig gemacht. So manches Tagebuch eines Jugendlichen wird wohl hierdurch zum inkriminierten Inhalt.

    in unserem rechtssystem entscheidet immer noch ein gericht darüber, ob sich jemand schuldig gemacht hat oder nicht. und unsere richter sind mit sicherheit keine volldeppen, die nicht differenzieren können.

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    na, immerhin bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe

    Wieso muss ich mich eigentlich heute mit dir immer rumstreiten.:=o


    max. 1 Jahr.


    Und Kindern gegenüber max. 5 Jahre.

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    Das ist ja kein Argument, das gillt bspw. auch für viele Morde, die nie als solche erkannt werden.


    Daniel Jg.1967

    :-/


    Beim Mord gilt aber sowieso öffentliches Interesse.


    Und du willst doch kein grausamen Mord mit den Bildern der 17 Freundin vergleichen.:-|

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    ´in unserem rechtssystem entscheidet immer noch ein gericht darüber, ob sich jemand schuldig gemacht hat oder nicht. und unsere richter sind mit sicherheit keine volldeppen, die nicht differenzieren können.

    Wir haben kein Richterredht, im Gegensatz zum angelsächsischen common-law. Bei uns entscheidet das Gesetz, und nach dem Gesetz ist hiermit eine strafbare Handlung verwirklicht. Das Gericht entscheidet dann lediglich über die Strafzumessung, wobei geg. eine Geldstrafe möglich sit (Strafbefehl) oder auch eine Einstellung gegen Auflagen (Geldauflage). Über die Strafbarkeit -als solche- kann das Gericht nicht entscheiden.

    Ja gut, du redest davon, dass Jugendpornographie von Erwachsenen... ach ich kopier mal:

    Ich redete von Pornographie gegenüber Jugendlichen.


    Da stehts in Fachchinesisch was der Flyer schon erzählte:

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    ) Wer es unternimmt, sich den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, oder wer solche Schriften besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Handlungen von Personen in Bezug auf solche jugendpornographischen Schriften, die sie im Alter von unter achtzehn Jahren mit Einwilligung der dargestellten Personen hergestellt haben.

    Hier stehts was ich meinte:

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    Wir haben kein Richterredht, im Gegensatz zum angelsächsischen common-law. Bei uns entscheidet das Gesetz, und nach dem Gesetz ist hiermit eine strafbare Handlung verwirklicht. Das Gericht entscheidet dann lediglich über die Strafzumessung, wobei geg. eine Geldstrafe möglich sit (Strafbefehl) oder auch eine Einstellung gegen Auflagen (Geldauflage). Über die Strafbarkeit -als solche- kann das Gericht nicht entscheiden.

    das gericht entscheidet zunächst darüber, ob überhaupt eine strafbare handlung im sinne des gesetzes vorliegt und nicht nur über das strafmaß. so entscheidet das gericht beispielsweise darüber, ob ein getöteter ermordet wurde (strafbar), oder ob er in notwehr getötet wurde (nicht strafbar).

    Ja, der reine Besitz ist mit einer Strafe von einem Jahr bedroht. Und ferner gibt es diese Strafabsehensklausel, falls Jugendliche ohne Beteiligung von Erwachsenen freiwillig entsprechende Darstellungen herstellen. Das ist aber Rechtsmurks, eine Folge von Konzessionen im Verlaufe des Gesetzgebungsprozesses. Wenn der Freund, der Aufnahmen der 17-jährigen macht, dummerwies knapp 18 ist, dann greift es nicht mehr, und ferner ist es ein Nachweisproblem, inwiefern Einverständnis vorlag, also das ist alles Chaos. Man hätte auf dieses Gesetz in dieser Form gut und gerne verzichten können. es hätte gereicht im Zweifel kommerzielle Pornographie unter Strafe zu stellen.


    Außedem gibt es noch die Sache mit der Anscheinsjugendpornographie, also mit der Strafbarkeit der Pornographie mit Erwachsenen, die aber jünger wirken.


    Siehe:


    http://bundespruefstelle.de/bmfsfj/generator/bpjm/redaktion/PDF-Anlagen/bpjm-aktuell-kriterien-der-scheinminderj_C3_A4hrigkeit-aus-2-09,property=pdf,bereich=bpjm,sprache=de,rwb=true.pdf