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    Ich selbst habe das niemals getan, da war einfach ein zu großer Kulturunterschied zwischen uns (Ellies geb. 1928 und 1935, ich geb. 1969).


    Meine Kinder sind eher unverkrampft aufgewachsen, haben Fragen gestellt und diese beantwortet bekommen. Ich bin zwar schamhaft, was meine eigene Nacktheit angeht, aber über Sexualität habe ich altersgerecht und umfassend Auskunft gegeben.


    Wenn du mit der Mutter über alles reden kannst und willst, tue das. Ich konnte das leider nicht und bin als Elter nicht besonders oft wegen irgendwas befragt worden. Allerdings ist weder eine Mutter noch ein Vater für irgendeine Fragestellung besonders geeignet oder eben nicht geeignet, von daher ist die verfügbare Kontaktperson unabhängig vom Geschlecht in Ordnung. Ausnahme vielleicht bei Monatshygiene, da sind die Mütter sicherlich die bessere Adresse, weil mit mehr Erfahrung ausgestattet. Aber das hat mit Sex natürlich nicht so viel gemeinsam.

    Ich konnte meine Mutter fragen, es war mir auch nie unangenehm da unser Verhältnis sehr gut und offen war. Sie hat mich aufgeklärt, mir den weiblichen Körper erklärt. Sie war mein Lexikon, mein Dr.Sommer ;-D . Dadurch kann ich auch ungezwungen darüber mit meinem 9 jährigen Sohn sprechen, der hat grobe Fragen über die funktionalität gewisser Körperteile ;-) .


    Für meinen Mann war es ein absolutes Tabu, er konnte darüber nicht mit seinen Eltern reden, deshalb ist er auch gehemmt mit unserem Sohn darüber zu reden, aber es wird besser.


    Mein Mann meinte er wär zu jung um soviel zu wissen und ich bin der meinung das fragen halt beantwortet werden müssen (natürlich nicht über die eigene Sexualität) wenn sie aufkommen.


    Das hat nichts mit frühreif zu tun, immerhin war ich ein Spätzünder obwohl (oder gerade weil ]:D ) ich früh aufgeklärt worden bin.

    mit den kindern – mädchen 21 und junge 23 haben wir immer absolut offen darüber gesprochen, und tun es heute noch.


    es fühlt sich unverkrampft und natürlich an. ??speziell auch deshalb, weil wir unser "wildes" leben nicht verbergen müssen??


    beide kommen zu uns, wenn sie beratungsbedarf haben, der junge eher zu mir, das mädchen eher zu ihr.

    Zitat

    Wenn auch nicht ununterbrochen, wie du, Gauloise

    Gestern war son Tag, darum habe ich das heute morgen geschrieben.


    Meine große Tochter hat Sex und dann eben mal technische Fragen.


    Meine jüngere Tochter hätte gerne Sex und daher eher theoretische Fragen.


    Mein Sohn weiß, daß es Sex gibt und hat interessante Theorien dazu. Und brauchte gestern von jetzt auf gleich Kondome...offensichtlich hat sich die Biolehrerin entschlossen, die dröge Adventszeit mit Sexualkunde aufzumotzen. Sie fragte, ob irgendjemand Kondome mitbringen könnte, zack, Söhnchens Arm in der Luft, "Hier! Ich! Meine Mama und meine Schwester haben ganz viele!". ;-D


    Er bekam dann auch welche von mir, stellte noch zwei, drei Fragen und schon ging es um Verhütungsmittel, wie die Kupferspirale funktioniert und daß nicht alle Frauen die Pille nehmen. Sohn war zufrieden und zog fröhlich pfeifend mit der Billy-Boy-Packung ab.


    Ich sagte es ja schon mal irgendwann, Aufklärung passiert nicht in einem großen Seminar, sondern in ganz vielen solcher Tür-und-Angel-Gespräche.

    Ach ich hätte es auch gut gefunden... bei mir war die Erklärung wie Sex eigentlich funktioneirt von meiner Mutter damals "da haben sich ein Mann und eine Frau sehr lieb und wenn sie Sex haben dann umarmen sie sich ganz fest" - der technische Rest kam aus der Schule.


    Dafür durfte ich mti 19 meine Mutter "aufklären" - als ich von meienr reinen Mädchen-WG in eine gemsichte WG zog fragte meine Mutter voller Unverständnis ob ich oder meine Mitbewohnerin denn jetzt mit unserem Mitbewohner zusammen wäre - auf meine Antwort "sicher nicht" war ihre Gegenfrage: "warum zieht ihr dann zusammen?". Ich war dann so genervt von diesem Unverständnis des Konzepts von freundschaft dass ich behauptete: "ich und C. sind jetzt ein Paar". Meine Mutter schüttelte nur den Kopf und meinte "Bei Frauen funktioniert das ja gar nicht!" - daraufhin durfte ich sie "aufklären" - übrigen schwulen sex kontne sie sich durchaus vorstellen (und betrachtete es als halbwegs "normal") da ja jemand "etwas wohin stecken kann" %:|


    Schmerz lass nach!

    geht mit meiner Mutter echt gut, führt aber mitunter zu seltsamen Gesprächen und Situationen (wie zb der, das sich ihr mal ein SMler an den Hals geworfen hatte und sie mich gefragt hat, was sie ggf mit dem anstellen soll)


    Mit meinem Vater würde ich nie über sowas reden, mal abgesehen davon, dass ich mit meinem Vater generell nicht rede.