-Toffifee-

    Ich habe die Aussage "Pornos = Fremdgehen" aus den Links mit denen du doch deine Ansichten verdeutlichen wolltest.


    Auch das mit dem "Voyeur, der sich vor persönlicher Beziehung scheut und Angst vor Verantwortung und Gegenseitigkeit der Liebe hat", denn SO werden Menschen die Wixen und Pornos konsumieren da bezeichnet.


    Was ist falsch daran, dich direkt damit zu konfontrieren?


    Jetzt sagst du DIESE Aussagen stellen NICHT deine Einstellung dar.


    Ok, freut mich, vergessen wir das also.


    Dann sagts du, du wolltest damit "nur klarstellen, dass keiner im Recht oder Unrecht ist!"


    Vorher sagtest du aber auch "das man auf keinen Fall den Frauen einen Vorwurf machen kann und DARF, wenn sie gegen Pornos sind."


    Gehst du jetzt der Konfontration einfach nur aus dem Weg, oder warum sagts du mal so mal so?


    Ich mache sehr wohl Leuten einen Vorwurf, die "gegen Pornos sind" , wenn das auf deutsch heißt: die "dagegen sind, daß ihr Partner Pornos schaut" nicht, daß sie selbst keine mögen.


    Ich bin da auch überhaupt nicht der Ansicht, daß "keiner im Recht oder im Unrecht ist".


    Ich denke nämlich, daß eine klare Haltung, die man klar vertritt bis man seine Meinung vielleicht ändert, sehr hilfreich ist um sich gegenseitig zu verstehen.


    Hast DU deine Meinung geändert?

    Toffifee

    Zitat

    Es ist nur so, dass ich mir nicht vorstelle mit ihnen ins Bett zugehen.

    Ich weiß nicht, wie es bei anedern Männern ist, aber ich stelle mir überhaupt nicht vor, mit diesen Frauen auf den Pornobildchen ins Bett zu gehen! Ich geile mich nur an ihnen auf (um es mal platt zu sagen)... Das ist ein Unterschied, den ich nur schwer erklären kann!


    Ich kann mich durchaus an dem Anblick anderer Frauen aufgeilen, wenn ich mir konkret ausmale, was ich beim Sex gerne machen würde, dann stelle ich mir tatsächlich meine Partnerin vor


    ;-D

    dieser unterschied dürfte aber entscheidend sein

    hale-bob,

    Zitat

    aber ich stelle mir überhaupt nicht vor, mit diesen Frauen auf den Pornobildchen ins Bett zu gehen! Ich geile mich nur an ihnen auf (um es mal platt zu sagen)...

    !! das ist das was claudsia die ganze zeit sagt. das ist wohl wirklich der springende punkt.

    Claudsia, da kannst Du mir noch so viele Schrecksmileys im die Ohren hauen, das was ich gesagt habe gilt für mich und meine Beziehung.


    Für Dich gilt was anderes, warum nicht?


    Eine Frau, die sich mir in bestimmten Bereichen entziehen kann bzw. die das macht oder braucht, brauche ich nicht. Ich entziehe mich auch nicht, niemals. Dass es bei Dir, für Dich anders ist, ist o.k. WIR beiden könnten eben nicht eine Beziehung führen, die für UNS befriedigend wäre.


    Deine Reaktion zeigt nur, dass Du Deine Sicht der Dinge hast, und sie ist nicht richtiger oder falscher als meine. Sie ist nur anders.


    Allerdings ist Deine Reaktion mit "Oh Gott" und den smilieys nicht gerade die feine englische Art, das zu sagen, sollte gestattet sein.


    Daneben möchte ich Dir sagen, dass ich so einen Satz

    Zitat

    Ich glaub, das haben wir zur Genüge beantwortet, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

    für doch ein bisschen, ein kleines bisschen arrogant halte. DU magst den Sachverhalt für DICH und meinetwegen auch im Verein mit anderen Diskutanten zur Genüge beantwortet haben, aber stülpe mir bitte nicht über, wann FÜR MICH was zur Genüge beantwortet ist.


    Wenn ICH mich auf Pornos stützen muss, um eine Grundlage für ergfolgreiche SB zu kriegen, dann stimmt FÜR MICH in MEINER Beziehung etwas nicht. ICH kann immer und jederzeit mit meiner Partnerin das sexuelle Erleben haben, das ICH für mich brauche, um zufrieden zu sein. Und mein Spektrum beim Sex ist wahrlich sehr sehr groß, trotzdem ist es so.


    Wenn der Schritt zur Seite für Dich

    Zitat

    Bei mir ist er nötig, anders könnte ich beim Sex nicht zum Orgasmus kommen, und nun?


    Und das liegt nicht an meinem Mann sondern an mir, ganz allein an meiner Art, Sex zu genießen und an meinen Vorlieben, die nicht realitätstauglich sind, und nun?

    nötig ist, dann ist es solange ok., wie es für Deinen Partner o.k. ist. Ich wollte nicht sagen, dass Pornokonsum per se schlecht ist. Ich wollte nur sagen, dass er dann schlecht ist, wenn er gegen die Wünsche Deines Partners gerichtet ist.


    So wie Du es sagst, ist es für Dich Voraussetzung für befriedigende gemeinsame Sexualität, Dich vorher oder dabei mit einem Porno anzuheizen oder damit kommen zu können. Das Entscheidende scheint mir zu sein, dass Du den Porne für Euren gemeinsamen Sex brauchst. Da gibt es kein und nun?, es ist doch Euer Sex, Eure Art, die Ihr für Euch gefunden habt bzw. braucht. Das ist doch in Ordnung und total gut so.


    Mir ging es in meinen Ausführungen um das genaue Gegenteil, dass einer der beiden, entgegen dem ausdrücklichen Wunsch des anderen, für sich, seine privaten Sex, Pornos benützt.

    Meine Meinung:


    Man kann den Männern die Pornos schauen keinen Vorwurf machen und sagen, sie seien Unnormal!


    Gleiches gilt für Frauen die Pornos nicht akzeptieren können (in ihrer Beziehung)


    Denen darf man auch keinen Vorwurf machen weil es nun mal ihre Gefühle sind und Gefühle kann man nicht einfach abschalten!


    So meine ich das!

    @ der kleine Prinz:

    Wenn ICH mich auf Pornos stützen muss, um eine Grundlage für ergfolgreiche SB zu kriegen, dann stimmt FÜR MICH in MEINER Beziehung etwas nicht. ICH kann immer und jederzeit mit meiner Partnerin das sexuelle Erleben haben, das ICH für mich brauche, um zufrieden zu sein. Und mein Spektrum beim Sex ist wahrlich sehr sehr groß, trotzdem ist es so.


    -> So sieht es eben auch mein Freund.


    Doch irgendwie macht es mir hier den Eindruck als ob mein Freund unnormal oder kein "richtiger Mann" wäre...

    -Toffifee-

    Du zählst die Punkte auf, in denen hier (im wesentlichen) kein Widerspruch besteht.


    Auch, daß jemand der keine Pornos schaut kein "richtiger" Mann wäre behauptet keiner.


    Es herrscht aber doch Widerspruch und der dreht sich doch ganz klar um etwas anderes, nicht?

    Zitat

    Die Frauen in den Pornos sind aber auch echte Frauen

    Wie heißen sie? Wo wohnen sie? Wann kann dein Freund sie treffen???


    Siehst du denn nicht den Unterschied, zwischen einer Wichsvorlage und einer realen Frau?

    @kleiner Prinz

    Dein erster Satz lautete, du habest nicht alle 20 Seiten parat. Da wir das Thema wirklich zur Genüge abgehandelt haben und du wieder denselben Punkt anführst, der schon zigmal hier auftauchte, entschuldige, dass ich davon ausging, dass du das einfach nicht gelesen hast.


    Das andere, wenn das DEINE Beziehung ist, dann mach das kenntlich, nicht nur ich war etwas befremdet, dass du das so allgemein schriebst,

    Zitat

    In einer Beziehung gibt es kein Recht des Mannes auf ungestörte, unbeobachtete SB, sowie es kein Recht der Frau gibt, diese dem Mann zu verbieten.

    Schreib in "meiner" und alles ist ok.


    Ich führe nämlich auch eine Beziehung, und in MEINER ist es anders und ich habe das o Gott auf meine Beziehung bezogen und mir vorgestellt, was das für ein Gefängnis sein muss.


    Ich habe auch Sex mit mir allein, wann immer mir danach ist, und ob mit meinem Mann oder mit mir, ich hab meine Vorstellungen, und die brauche ich.


    Und ich denke, dass mein Mann das genauso hält, warum hat er sonst eine so schöne Pornosammlung in seinem Schreibtisch (keine Angst, die hat er mir gezeigt mal, ich hab nicht geschnüffelt, würde mir im Traum nicht einfallen)


    Aber er hat nur so Weiber, die gefallen mir jetzt weniger :°(

    Ich verteufel doch niemanden der Pornos schaut!


    Wenn beide Partner gleicher Meinung sind DANN kann jede Beziehung wunderschön sein - deine wie auch meine.


    Ihr seid euch einig und wir sind uns einig :-)


    Mich hat nur gestört, dass hier alle dem Mann Recht geben und sagen, die Frau muss es akzeptieren.


    Meiner Meinung nach müssen sich beide hinsetzen und richtig darüber reden OHNE Ausflüchte!


    Wenn mein Freund plötzlich Pornos sehen will, dann wird er mich schon von sich aus aufklären und mit mir reden.

    @gus

    Mit Deiner Waffen-Analogie komme ich nicht klar.


    Um es kurz zu machen: wenn ich mich in einer Beziehung bedroht fühlen würde, würde ich die Beziehung verlassen. Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, aber die sind in einer Beziehung verdammt hoch angesiedelt.


    Ich rede nur für mich, und ich habe alle Formen von Beziehung erlebt, zum Beispiel auch 16 Jahre lang eine offene Beziehung, wobei eine offene Beziehung wesentlich mehr ist, als nur das Dulden weiterer Sex-Partner. Und auch diese Beziehung habe ich nicht verlassen, zumindest nicht wegen der anderen Beziehungspartner.


    Ich mag extrem sein, aber ich bin für mich extrem, ich will nicht Dir meine Sicht überstülpen.


    Du sagst "wenn man beides nicht haben kann ..."


    Dann muss man an der Beziehung so arbeiten, dass man beides haben kann oder die Beziehung verlassen. Aber für MEIN Dafürhalten nicht den Partner missachten.


    Wenn man nicht beides haben kann, dann muss man drüber nachdenken, ob man wirklich zusammen passt.


    Für MICH ist es nicht abstrus, Pornokonsum mit unbefriedigter Lust, unbefriedigendem Sex gleichzusetzen. Wenn ich meine SEHR weitreichenden sexuellen Bedürfnisse lustvoll ausleben kann, habe ich absolut kein Bedürfnis nach Pornos. Wenn ich Lust auf Pornos habe, dann stimmt für MICH in der Beziehung was nicht. Ich wiederhole, ich bin extrem, aber das bin eben ICH.


    @Hale-Bob

    Zitat

    Eine gewisse Privatheit gehört elementar zu MEINER Persönlichkeit und meine Persönlichkeit brauche ich auch in einer Beziehung. Eine völlige Auflösung oder Unterordung dieser Privatheit und damit auch meiner Persönlichkeit kommt einer völligen Selbstaufgabe gleich

    Siehst Du, diese Privatheit gehört auch zu meiner Persönlichkeit, aber ausserhalb der Beziehung. Innerhalb der Beziehung will ich keine Privatheit haben, sonst brauche ich keine Beziehung.


    Während bei Dir diese Auflösung der Privatheit einer Selbstaufgabe gleich kommt, ist bei mir diese Auflösung ein Akt der Selbstverwirklichung. Beziehung ist bei mir sehr symbiotisch.


    In diesem Punkt bin ich der Tänzerin ziemlich nah, komischerweise.

    Und mich stört an der ganzen Sache, dass diesen Pornos so viel Bedeutung zugemessen wird, das ist alles.


    Ich schreib mir hier die Finger wund, um das Bild des "bösen schmutzigen Mannes, der Pornos braucht!" zu entlasten. ;-)


    Ich sage ja nicht, dass die Frau heulend akzeptieren muss, aber sie sollte sich damit auseinandersetzen, was genau ihr Problem dabei ist (oder umgekehrt, bei Techniken gibts einen Faden, da schaut die Freundin..) und einfach mal erkennen, dass das Problem eigentlich keins ist weil SB und Pornos einfach in der Amateurliga spielen, während die Frau die Championsleague bedeutet....


    Und umgekehrt sollte der Mann das Problem der Frau sehen, und da mit ihr zu einer einvernehmlichen für beide akzeptablen Lösung kommen, die Verständnis für beide Seiten heißt.


    Verbieten oder heulend akzeptieren (um den Freund nicht zu verlieren) sind einfach keine Optionen.

    Claudsia,

    dann hatte ich Deine Äusserung falsch interpretiert.


    So wie Du es jetzt sagst, ist es für mich o.k.


    Aber wie kommst Du auf den Ausdruck "Gefängnis". "Meine Frauen" haben sie sich niemals in einem Gefängnis gefühlt, ich räume sehr viel Privatheit ein, aber nicht, weil es so sein muss, sondern weil ich Privatheit aus Liebe gönne. "Meine Frau" soll alle Privatheit der Welt haben, aber sie hat keinen Rechtsanspruch drauf, ebenso wenig wie sie letzlich auf mich einen Rechtsanspruch hat. Wenn es nicht mehr passt und auch nicht gerichtet werden kann, dann muss ich gehen.