Rollenverhalten in Partnerschaft / Erotik

    Bin männlich, Ende 60. In 25 Ehejahren hatte ich die führende Rolle in Partnerschaft und Erotik.


    Danach eine sehr intensive Partnerschaft, in der wir mit Dominanz und Demut im sexuellen Bereich spielten. Auf einer Skala von 0 (demütig) bis 10 (dominant) würde ich mir die 6 geben, die damalige Partnerin hatte aber 7 und so ergab sich für mich ein eher passives Rollenverhalten, das damals okay war. Diese Partnerschaft liegt etwa 15 Jahre zurück.


    In der Zwischenzeit wurde eine erneute Partnerschaft zur Freundschaft ohne Sex. Zwei-, dreimal die Woche onaniere ich mit Happy End, indem ich mich mental in die demütige Rolle begebe. Das gibt mir den Kick.


    Seit ein paar Monaten habe ich eine neue Partnerin und es zeigen sich Erektionsprobleme. Die weit zurückliegende, abtrainierte Führungsfähigkeit und das devote Kopfkino sehe ich als mentale Hemmschwelle, die zu überwinden ist.


    Dazu kommt noch, dass ich auf zierliche Frauen stehe und meine Partnerin nicht gerade schlank ist. Dafür gleiche Interessen (auch erotisch), den gleichen Humor.


    Gut, ich bin inzwischen zehn Jahre älter, aber körperlich fit. Ich denke, die Hemmungen sind im Kopf. Wie werde ich sie los?

  • 2 Antworten
    Alias 943732 schrieb:

    Seit ein paar Monaten habe ich eine neue Partnerin und es zeigen sich Erektionsprobleme. Die weit zurückliegende, abtrainierte Führungsfähigkeit und das devote Kopfkino sehe ich als mentale Hemmschwelle, die zu überwinden ist.


    Dazu kommt noch, dass ich auf zierliche Frauen stehe und meine Partnerin nicht gerade schlank ist. Dafür gleiche Interessen (auch erotisch), den gleichen Humor.

    Du schreibst, die devote Rolle gibt dir ( zumindest bei der SB) den Kick.

    Gibt dir auch die dominante Rolle den Kick?

    Du schreibst von „ abtrainierter Führungsfähigkeit“. Das gibt mir zu denken, denn es klingt so, als wolltest du sagen:“ Ich konnte es ja früher und war fähig dazu“. Nach Genuss klingt das aber nicht sondern eher danach, dass du die dir gesellschaftlich aufgezwungene, männliche sexuelle Führungsrolle jahrelang spielen konntest

    Aber ist es auch das, wonach du verlangst? Oder schlagen tatsächlich

    zwei Herzen in deiner Brust wobei das Submissive einen stärkeren Reiz ausmacht?

    Dann schreibst du, dass deine Partnerin und du auch erotisch die gleichen Interessen habt. Wie ist das zu verstehen? Ist sie submissiv veranlagt?