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    daher sollte man sich als vermeintlichen zufriedener Part bemühen, diese immer weiter sinkende Abwärtsbewegung zu stoppen und ins Gegenteil umzukehren. Dies ist durchaus möglich. Wie gesagt, wenn man nicht gleich zu viel will (und diese geht an den aktiven/unzufriedenen Part), kann man die Spirale der Lust drehen und wieder in eine lustvolle Richtung bewegen - Schritt für Schritt.

    Ja, und daher kann man als " lustloser Part" auch mal einen Schritt auf den Partner zugehen und nicht immer nur abblocken. Es ist auch mal ein Anfang gemacht, wenn man mal wieder nur dem Partner Zeit widmet,wenn man sich zunächst erst nur langsam auf Küssen, Streicheln, Massage etc. einlässt und ergebnisoffen ist...einfach um sich mal wieder näher zu kommen.


    Wenn es ansonsten keine weiteren Probleme auf der Beziehungsebene gibt, bricht man sich dabei weder als Frau noch als Mann einen Zacken aus der Krone.

    Ja natürlich, es ist von beiden Seiten ein aufeinander Zugehen.


    Der aktive Partner sollte aber keinesfalls gleich zuviel verlangen - sich und seine Bedürfnisse (und auch seine Erwartungen) anfangs eher extrem zurück nehmen, um den passiven Partner nicht zu verschrecken. Punkten kann er beim passiven Partner, wenn es erst einmal nur und (fast) ausschließlich darum geht, den Funken der Leidenschaft beim passiven Partner zu entzünden. Letzterer muss sich natürlich auch ein wenig "öffnen" - im wahrsten Sinne des Wortes und Zärtlichkeiten grundsätzlich zulassen.


    Wenn nicht, hilft wie gesagt, eine Öffnung der Beziehung. Alles Andere ist in meinen Augen eine sehr egoistische Denkweise, die in einer liebevollen Beziehung nichts zu suchen hat. Der aktive Partner kann sich seine Libido und/oder Sexualität ja nun nicht abscheiden oder ausschwitzen ...

    Naja, genau so wenig, wie es fair vom "lustlosen" Partner ist, die Abstinenz des anderen zu erwarten, kann der lustvolle Partner erwarten, dass der andere Part zu seinen Gunsten die Beziehung öffnet, obwohl dieser da nicht hinter steht.


    Ausserdem frag ich mich, ob es das auf Dauer wirklich bringt.


    Wenn dem lustvollen Partner lediglich Sex fehlt, kann er das durchaus woanders kompensieren.


    Wenn ihm oder ihr aber Sex mit dem Partner fehlt, den man liebt und dem man deswegen nah sein möchte, wirds schwierig. Ich glaube kaum, dass es dann azf Dauer erfüllend ist, mit Frau X, Y, Z zu schlafen, wenn man eigentlich doch genau das mit der Ehefrau tun will. Das löst das Problem nicht, verschiebt lediglich die Dringlichkeit ein Stückchen nach Hinten.


    Es gibt bestimmt Paare, die im Ernstfall mit dem offenen Ehemodell gut fahren. Aber für viele ist spätestens das auch aus diversen Gründen der Anfang vom Ende.


    Ich gab mir schon oft gedanken über solche Themen gemacht. Einfach, weil es damals eine Zeit lang bei uns auch eher schlecht lief. Ich hab mir den Kopf zerbrochen über die Frage, ob es egoistisch ist, den anderen sexuell am ausgesteckten Arm verhungern zu lassen. Auch, wenn man u.U. nichts dafür kann, weil man es selber gar nicht möchte, ja selber sogar besch*ssen findet.


    Aber das hat es auch nicht besser gemacht.


    Zumal: niemand zwingt den unzufriedenen Partner, trotzdem beim anderen zu bleiben.


    Niemand.


    Viele wissen glaube ich gar nicht, dass der andere wirklich wirklich unter "Sexentzug" leiden kann. Oder wollen es nicht wissen, weil sie sich dann schuldig fühlen. Und manchen ist es schlichtweg einfach egal.


    Nur bei letzteren würde ich sagen: Gott, wie egoistisch. Und bei einer solchen Person wäre jegliche Debatte über offene Ehe o.ä. hinfällig. Wer aus Spaß, Langeweile oder Desinteresse den anderen quält, sollte doch lieber alleine bleiben.


    Ich frage mich auch, ob nicht oft der unzufriedene Partner zur Eskalation der Situation beiträgt. Viele schweigen einfach viel zu lange. Weswegen auch immer. Und machen es dem anderen so noch viel leichter, das Problem zu übergehen.


    Keine Ahnung, wie deutlich der Mann der TE oder z.B. Oluf das Thema bisher angesprochen haben. Aber es wäre wirklich wichtig, klipp und klar seinen Unmut zu äußern, wenn es einen echt belastet.


    Mir war damals schon bewusst, dass mein Partner nicht ganz sooooo zufrieden mit unserem Sexleben war. Dass er durchaus mehr gut gefunden hätte. Aber ich war der Meinung, dass das eben so ist und er damit klar kommt. Gespräche, die auf das Thema zusteuerten, waren selten. Die, die es gab, wurden ungern geführt. Mir hat der Gedanke, dass er wegen mir unglücklich ist, missfallen. Und was hätte ich ihm sagen sollen? Ich hatte selber keine Ahnung, warum es im Bett nicht lief.


    Ich werde niemals diesen einen Abend vergessen. Wir saßen auf der Couch und hatten noch etwas vor an dem Abend. Bis dahin war noch etwas Zeit und diese wollte er offenbar für ein wenig Intimität nutzen. Er hat mich so angesehen, wie er das immer tut, wenn er "mehr" möchte. Hat mich auf seinen Schoß gezogen und angefangen, mich zu streicheln und zu küssen. Es hat sich furchtbar angefühlt. Ich wusste, dass ich ihn vor den Kopf stoßen würde. Aber das rumgefummel hat sich einfach lästig und falsch angefühlt. Ich bin mit eibem "Mhm, jetzt nicht "aufgestanden, in die Küche gegangen und hab was zu trinken geholt.


    Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, saß er noch auf dem Sofa. Er hat mich abgesehen, nervös mit seinen Händen gespielt. Man hat ihm angesehen, dass er sich unwohl fühlte und ihn was belastet.


    "Warum schläfst du nicht mehr mit mir?" war das einzige was er sagte, bevor er in einem riesigen Schwall aus Tränen ausgebrochen ist. Er hat Rotz & Wasser geheult, das war echt furchtbar. Er hat sich gar nicht mehr eingekriegt. Und ich wusste wirklich keine Antwort auf seine Frage. Noch heute macht mich das ganze noch sehr sehr traurig.


    An dem Abend ist mir zum aller aller ersten mal bewusst geworden, dass er unter der Situation echt leidet. Dass er nicht nur "chronisch unterv*gelt" und deswegen launig, gereizt und in seiner Männlichkeit gekränkt war. Sondern dass er totunglücklich gewesen ist. Sich ungeliebt gefühlt hat. Dass es für ihn viel tiefer ging als nur der fehlende Sex.


    Hätte er das damals nicht getan, wären wir heute nicht mehr zusammen. Ich hab das gebraucht um zu merken, dass da wirklich grade was richtig falsch lief.

    Wie der vorherige Schreiber bin ich der Ansicht, dass dein Mann Sex mit dir will. Alles andere sind nur Notlösungen, die aber niemals das eigentliche Verlangen nach dir stillen. Ich denke, bei 2-3x Sex pro Woche würden sich diese Annäherungsversuche sofort reduzieren.


    Mich würde an dieser Stelle wirklich interessieren, warum Frauen am Beginn einer Beziehung durchaus ziemlich häufig Sex wollen - eben auch nicht immer vom Mann initiiert - und warum dies nach 2-3 Jahren massiv nachlässt.


    Einmal Sex alle 2-3 Monate ist kein Wirkliches Verlangen, das ist dann gerade mal dafür, dass mal wieder Ruhe ist und alles so scheint, als ob es normal wäre. Ist es aber leider nicht. Das Verlangen deines Mannes wird so weit ansteigen, bis er sich von dir trennt. Warum hast du es in der Anfangszeit schön und befriedigend gefunden und jetzt nicht mehr? Warum hast du keine Lust mehr, keinen Spass am Sex, hast du keine schönen Gefühle mehr, keinen Orgasmus? Warum willst du das nicht öfter haben?


    Wenn du über diese Fragen nicht mit deinem Mann reden kannst bzw. willst, dann sehe ich da keine Zukunft.

    Bitte nicht schlagen, die folgende Erklärung wird unter "modernen und zivilisierten" Mitteleuropäern in der Regel nicht wirklich gern gesehen. Fakt ist aber, dass die zivilisatorische Decke bei uns Menschen recht dünn ist und schnell über Bord fliegt, wenn sich die Faktoren um uns herum verschlechtern.


    Nimmt man die besagte zivilisatorische Decke vom Menschen, erkennt man seine animalischen Wurzeln, die uns und unser Handeln viel häufiger dominieren, als wir oftmals wahr haben wollen.


    So ist die gesteigerte weibliche Libido im Grunde nur Teil des natürlichen Balz- und Werbeverhaltend. Nach einer erfolgreichen "Werbung" ist das Weibchen (also die Frau) in einer festen Beziehung, wird beschützt, ernährt und geschwängert. Daher ist eine gesteigerte Libido, die die Frau für den Mann natürlich weiterhin attraktiv machen würde, aber auch einen zusätzlichen Energieverbrauch bedeuten würde, überflüssig und wird weitestgehend eingestellt.


    Das Hauptaugenmerk des Weibchens, sprich: der Frau liegt nun beim Nachwuchs.


    Das Männchen (der Mann) hingegen funktioniert anders - er hat naturgegeben eine weniger enge Beziehung zum Nachwuchs (er ist keine 9 Monate mit ihm schwanger) und muss zusehen, seine Gene möglichst weit (unter möglichst vielen Frauen) zu streuen und so sicher zu stellen, dass seine Gene überleben.

    Ok ich gestehe gleich im Voraus ich habe nicht alle Beiträge gelesen.


    Ich bemitleide immer den Partner, der zuwenig Sex kriegt!


    Weil meistens steht da: ich hab keine Lust auf Sex, aber wenn ich dann doch mal mitmache finde ich es ja auch schön.


    Warum zum Kuckuck kann man sich dann nicht öfters auf den Partner einlassen?


    Der Hunger kommt doch manchmal erst mit dem Essen.

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    die folgende Erklärung wird unter "modernen und zivilisierten" Mitteleuropäern in der Regel nicht wirklich gern gesehen.

    Das ist wohl wahr. Weil es nämlich einfach nicht stimmt. Überleg doch mal den Umkehrschluss: wenn die große, immer mal gerne bemühte Urmutter Natur das von dir dargestellte Szenario als normales Programm vorgesehen hat, was machst du dann mit den Frauen, deren Libido gleichbleibend stark ist? Und das sind schon ziemlich viele (die heulen sich allerdings seltener in Internetforen aus), sind die dann alle unnatürlich, aus der Art geschlagen, nicht normal?


    Nee, nee. Hat schon Gründe, dass dein Bild unbeliebt ist. Das menschliche Sexualverhalten ist weit mehr als einen Schritt vom Primaten entfernt.

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    Das war zu erwarten!

    Es war zu erwarten, dass du Widerspruch erntest, wenn du eine tumbe, überholte und höchst unvollständige soziobiologische Erklärung für ein Phänomen heranziehst, das nicht existiert? Hm - stimmt! ;-D

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    der Mensch ist ein Primat ...

    Das trifft auf seine "Hardware" zu. Softwaremäßig (Denken und Fühlen) sind die Unterschiede zwischen Mensch und Menschenaffen erheblich (unabhängig von zahlreichen Gemeinsamkeiten). Zudem sind die Klassifizierungen der Biologie nicht immer ganz klar und eindeutig.

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    Softwaremäßig (Denken und Fühlen) sind die Unterschiede zwischen Mensch und Menschenaffen erheblich (unabhängig von zahlreichen Gemeinsamkeiten).

    Das sind sie auch unter den jeweiligen Primaten. Das Sozialleben etwa von Orang Utans und Bonobos weist so eklatante Unterschiede auf, dass es mir fast das Hirn implodieren lässt, wenn jemand sie in einen Topf zu stecken versucht. Diese pseudo-soziobiologischen Herleitungen wie die von Nyxis verraten vor allem über zwei Dinge eine Menge: Über die zoologische und verhaltensbiologische Unbelecktheit desjenigen und über sein Menschenbild, für das er Belege notfalls an den Haaren aus dem Dschungel zieht. Mit der Realität haben sie nichts zu tun.

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    Es war zu erwarten, dass du Widerspruch erntest, wenn du eine tumbe, überholte und höchst unvollständige soziobiologische Erklärung für ein Phänomen heranziehst, das nicht existiert? Hm - stimmt! ;-D

    Der war schön formuliert *:)


    Ich bin gern offen für Gegenargumente. Das plumpe Ding da oben zählt aber nicht dazu ;-)

    @ sensibelman

    Das sieht die Biologie - speziell die Humanbiologie - aber etwas anders. :)^

    @ Shojo

    Bitte etwas mehr harte FAKTEN. Mit Deinen subjektiven "Anmerkungen" kann ich leider nicht arbeiten. Am Ende kommst Du noch mit Gott hat uns als "höheres Wesen" geschaffen ... ]:D

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    Bitte etwas mehr harte FAKTEN. Mit Deinen subjektiven "Anmerkungen" kann ich leider nicht arbeiten. Am Ende kommst Du noch mit Gott hat uns als "höheres Wesen" geschaffen ... ]:D

    Nichts läge mir ferner, ich bin irgendwo zwischen Atheistin und Agnostikerin. Ich habe auch keineswegs etwas dagegen einzuwenden, dass du die Wurzeln unseres Verhaltens deutlich stärker an biologischen/neurologischen Wurzeln verortest als an kulturellen - Letztere haben sicher einen starken Einfluss auf unser Verhalten, wurzeln ja aber wiederum ihrerseits in unserer grundlegenden Beschaffenheit. Das alles aber erlaubt aber keinesfalls die wissenschaftlich ausgesprochen plumpen und von jeglichen Belegen freien Schlüsse, die du ziehst (du machst ja einen ganz klassischen Fehler - du hast da deine Theorie und suchst dafür nach einer vordergründig schlüssigen Hypothese, um deine Weltanschauung und womöglich persönliche Erfahrung zu untermauern), und es nützt auch der TE rein gar nix. Es erlaubt nur eins: Rückschlüsse darauf, dass du dich womöglich über schlechten Sex in deiner Ehe hinwegtröstest, statt dich darum zu kümmern, dass es besser wird.

    Zum Einen bin ich nicht verheiratet - lebe also in keiner Ehe, zum Andern habe ich ganz wunderbaren Sex, meine liebe Shoja. :=o


    Des Weiteren machst Du einen Kardinalfehler: Du bewertest die menschliche Zivilisation und Sozialisation extrem über und stellst den Menschen damit weit über die Tierwelt. Der durchschnittlich gebildete Menschen neigt dazu :)^


    Aber mach Dir nichts daraus, damit bist Du nicht allein - wie gesagt, habe ich dies erwartet und wäre eher über eine gegenteilige Reaktion erstaunt gewesen. Aber auch Du wirst diesen/Deinen Irrtum über spät oder lang erkennen - spätestens, wenn es eine Stresssituation gibt (die ich Dir und uns natürlich nicht wünsche), die die "kulturellen Wurzeln" (wie Du unserer mitteleuropäische Wertewelt irrtümlicher Weise nennst) als Luxus kennzeichnet und damit als erster Überfluss über Bord geht. Vielleicht hilft als Erstes schon mal ein Blick über den eigenen (beschränkten) Tellerrand: andere Länder, andere Sitten und damit auch andere "Bräuche" des menschlichen Zusammenlebens ... :)D

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    Des Weiteren machst Du einen Kardinalfehler: Du bewertest die menschliche Zivilisation und Sozialisation extrem über und stellst den Menschen damit weit über die Tierwelt. Der durchschnittlich gebildete Menschen neigt dazu :)^

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    Shoja

    Du scheinst den Rest meines Textes mit noch weniger Leseverständnis und Aufmerksamkeit gelesen zu haben als meinen Namen. Chapeau - das ist schon eine enorme Leistung und auch natürlich ein ganz plastisch veranschaulichender Beitrag zur Untermauerung deines Wunsches, zivilisatorische Errungenschaften bloß nicht zu wichtig zu nehmen. ;-D Ehrlich, mach mal die Schubladen zu - eine Message zu haben ist ja schön und gut, aber sie jedem beim geringsten Reizwort ungefiltert ins Gesicht zu blöken, ohne auch nur im geringsten darauf zu achten, wen man da vor sich hat und was er außer den Reizworten sonst noch so schreibt, kann ausgesprochen blamabel sein. Du trittst hier gerade ungefähr so auf wie eine putzige ältere Dame, die mich neulich ankreischte, es sei eine Unverschämtheit, dass ich den Haufen meines Hundes einfach so liegen ließe ... und zwar genau in der Sekunde, als ich den Haufen schon in der Tüte hatte und eben jene zugeknotet habe. Solche kleinen, hm, nennen wirs mal Affektstörungen wirken auf das Gegenüber, das sich dann fast automatisch umschaut, mit wem der wildgewordene nackte Affe da eigentlich redet, meist zumindest ein wenig befremdlich.


    Dass du verheiratet bist, habe ich übrigens hieraus geschlossen, weil du da wörtlich "meine Frau" schreibst (habe kurz geschaut, ob du ansonsten Vernünftigeres schreibst als hier):


    http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/682225/?p=12#p21986614

    Shojo - ich gehe mal davon aus, dass dies Dein hiesiger Nick-, bzw. Account ist und nicht Deine Name. Diese aber nur als Anmerkung am Rande zum Lese-Verständnis. Es ist aber das Vorrecht der Argumentationslosen, auf Rechtschreibung, bzw. Vertippe einzugehen – kleines Tennis halt. ;-)


    Passt aber dazu, dass Du offenbar dazu neigst, aufgrund fehlender sachlicher Fakten und Sachkenntnis gern unter die Gürtellinie zu gehen. Dies mag in manchen Situationen ganz reizvoll sein, ist hier aber fehl am Platze. :)-


    Wenn Du etwas Zeit hast, schlägst Du mal folgende Namen nach (wenn Dir die Fachliteratur daheim fehlt, geht das wohl auch per Google ganz gut):


    Jane Goodall - das Lächeln der Schimpansen


    Prof. Carel van Schaik – die Moral der Schimpansen


    Claudia Rudolf von Rohr – Streitschlichter Schimpansen


    Peter Hammerstein – die geselligen Affen


    Gerd Gigerenzer – der moderne Mensch ein Produkt der Evolution


    Hartmut Esser – das Stufenmodell des Menschen


    Peter Weingart – die Zeit überwindet Gegensätze


    Apropos, legt man mal kurz die Messlatte der Evolution an, existiert die menschliche Kultur noch nicht all zu lange. Verglichen mit den Milliarden von Jahren, in denen das Leben sich auf der Erde entwickelte, nehmen sich ein paar tausend Jahre menschlicher Kultur wie ein winziger Zeitraum aus. Zumal auch Menschenaffen in gewissen Grenze eine Art "Kultur" besitzen. Das genetische Gedächtnis ist halt nicht zu unterschätzen – auch beim Menschen. :=o


    BTW. ob Du nun meinst, ich schriebe hier oder sonst wo "Vernünftiges", ist mir genau so gleich, wie die Haufen Deines Hundes oder dass Du meinst, "meine Frau" dürfe ich nur zu (m)einer Ehefrau sagen ... %-| Es passt aber zu Menschen, wie Dir, gleich mal alle vermeintlich aussagekräftigen Quellen zur Diffamierung des "Gegners" zunutze. Muss ja, wenn Argumente und Wissen fehlen. ;-D