@Mexi28

    Wieso falsch?


    Bei Kindern (also Personen unter 14 Jahren) sind wir völlig konform mit unserer Gesetzesauslegung.


    Bei Jugendlichen unter 16 (also 14 und 15, das sind dann aber per Gesetz keine Kinder!) gilt der § 182 StGB. Und der spricht von Zwangslage bwz. gegen Entgeld. Das Problem ist dabei, das Vorliegen einer Zwangslage auszuschließen. Möglicherweise würde die Staatsanwaltschaft zunächst ermitteln, da ja dieser Tatbestand vorliegen könnte. (Ist schon die Androhung einer möglichen Trennung oder ein Liebesentzug eine Zwangslage?) Ob dabei was rauskommt, ist eine andere Sache. Aber von der Zustimmung der Eltern ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede.


    Gruß

    @Mexi28

    In deinem speziellen Fall (bzw. dem deiner Tochter) scheint mir trotzdem eine "beziehungspsychologische" Aufklärungsarbeit (blödes Wort, ich weiß ;-)) als die bei weitem sinnvollere Alternative als die Einschaltung des Gesetzgebers...


    fg

    @Lümmel

    Klaro, haben wir ja auch gemacht. Waren heisse Diskussionen mit unserer Tochter.


    Das mit der juristischen Anfrage habe ich auch nur wegen dieses A-loches gemacht.


    Ich hab' mir gedacht, wenn er sie wirklich liebt (sowas soll's ja geben;-)), dann wird er trotzdem versuchen mit uns zu reden und uns zu überzeugen.


    Aber er hat reagiert wie ich's mir gedacht habe: Schwanz eingezogen und 'nen grossen Bogen um unsere Tochter gemacht.


    Sie war natürlich total fertig. Angeblich erste grosse Liebe und dann das. Aber sie hat's kapiert.


    Also hatte die Sache auch was Gutes.


    Ich bin nicht dagegen, dass sie ihre ersten Erfahrungen in dem Alter macht. Die Hormone spielen verrückt und jede/r will dann probieren. Aber bitte in der richtigen Liga spielen!


    Wenn ein Kleinkind laufen lernt, schickt man es dazu ja auch nicht auf die Strasse. Sondern dahin wo es langsam lernen kann mit den neuen Fähigkeiten umzugehen. Wenn's dann hinfällt, gibt's vielleicht ein blutiges Knie aber keinen Krankenhausaufenthalt oder schlimmeres.


    Und so sehe ich das auch mit der sexuellen Erziehung: Wenn's zu schnell geht oder in einer reinen Abhängigkeitsbeziehung, können die psychischen Schäden irreparabel sein.


    Und wer wünscht sich das schon für seine Kinder....

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    ich gebe mexi28

    recht. wir haben auch eine 14jährige tochter. sie hat einen freund, so seit 3 monaten. er ist 16 und geht auf das gleiche gymnasium wie sie, eben 2 klassen höher. ich finde das sehr passend, dass sich diese freundschaft so ergeben hat. sie ist offensichtlich sehr verliebt und entwickelt gleichzeitig ungeahnten lerneifer, da ihr freund so ein einserschüler ist und wirklich was drauf hat. er lernt tatsächlich sehr oft mit ihr was sich auch bereits positiv bemerkbar macht. dass die beiden nicht ausschliesslich für die schule arbeiten ist mir auch klar.


    sie nimmt seit 2 monaten die pille und ist geistig in der lage zu wissen was sie tut und will. und der junge ist soweit ich das sehen kann echt in ordnung und, dass er auch erotische interessen an unserer tochter hat kann ich ihm nicht verübeln.

    Mexi28

    Dann scheint ja alles in Butter zu sein ;-)


    Das "mit der Tochter reden" funktioniert halt auch nur, wenn ein uneingeschränkters Vertrauensverhältniss besteht...sind da Defizite vorhanden könnte eine Art "Trotzverhalten" die Oberhand gewinnen...


    A-löcher gibts in dieser Altersklasse halt sehr viele :-(


    Bei den meisten bessert sich das später ganz erheblich, bei manchen eher weniger. Ein wenig die Augen offen halten muß wohl sein.....