Sexualverhalten von sozialer Schicht abhängig, ?

    Hallo liebe Foren-Mitglieder,


    in letzter Tag wurde ist in den Medien immer öfter der Begriff "Unterschicht" gefallen.


    Viele haben sicherlich die Disukussion, welche von der CDU angeregt worden ist, mitverfolgt.


    Ursprung der Diskussion ist eine Studie, die besagt, dass es in Deutschland eine "neue" Unterschicht gibt.


    Links zu dem Thema:


    http://www.rundschau-online.de…tikel/1160976493213.shtml


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,442819,00.html


    http://www.dradio.de/aktuell/553489/


    Ich möchte nun die Diskussion anregen, ob sich das sexuelle Verhalten (Partnerwahl, Partneranzahl, Sexpraktiken, etc) eine Menschen mit Hilfe der sozialen Schichtzugehörigkeit bestimmen lässt.... *:)


    Gruß,


    Schichti...

  • 39 Antworten

    Hallo Devil,


    bitte lese doch mal die angegebenen Quellen oder les' eine Tageszeitung. Solltest du dann immernoch nicht wissen, von welchen Menschen die Rede ist, dann schreib bitte keinen Beitrag mehr zu diesem Thema.


    Vielen Dank.


    Gruß,


    Schichti

    Wer gehört in die Mittel- und wer in die Oberschicht? Das kann ich aus den angegebenen Quellen leider nicht entnehmen.


    Wer definiert die Unterschicht?


    Man ist ein glücklicher Mensch mit einem Einkommen von 1000€ im Monat, fühlt sich pudelwohl. Gehört man deshalb zur sozialen Unterschicht?

    Beim Sexualverhalten im weitesten Sinne geht es nicht um soziale Schichten, sondern um Intelligenz.


    Wenn jemand "Unterschicht" mit "dumm" gleichsetzt, mögen da Zusammenhänge sein.


    Ich weigere mich aber, zu glauben, dass "Unterschicht" gleichbedeutend mit "dumm" ist - in der BRD ist es heutzutage leicht, in die sogenannte "Unterschicht" abzurutschen, auch als intelligenter Mensch.

    Re: sexualverhalten....

    ich kann nicht sagen ob ich die selbe Unterschicht meine, aber diejenige Unterschicht die den Hauptzuschaueranteil am sogenannten Unterschichtenfernsehen ausmacht, ist sicherlich etwas speziell...


    Konkret mein ich Sendungen wie Big Brother die neueren Staffeln oder Barabara Salesch usw... wer das schaut (jetzt nicht nur mal zum spass, sonder jeden Tag!) ist ja wahrscheinlich arbeitslos (am Nachmittag fernsehen....) und nicht sehr anspruchsvoll.


    Ein Grundprinzip der Psychologie ist nunmal, dass das, womit man sein Gehirn ständig füttert, auch als normal akzeptiert wird.


    Dann muss man sich nur anschauen, was predigt das Unterschichten-TV so? Nicht gerade katholisches...


    Möglichst viele wechselnde Partner, Kriterien: grosse Blondinen Sexpraktiken.. alles was noch schockieren kann.

    Unterschicht???

    Lieber Schichtenteiler, Du gehst mit devil_TM ja ganz schön hart ins Gericht.

    Zitat

    Solltest du dann immernoch nicht wissen, von welchen Menschen die Rede ist, dann schreib bitte keinen Beitrag mehr zu diesem Thema

    Ich denke, so wie Du andere misst solltest Du auch selbst gemessen werden.


    Daher darf ich Dich mal aufklären, dass der Begriff Unterschicht von Herrn Beck genannt wurde, der Parteivorsitzender der SPD ist. Die Diskussion ist also nicht von der CDU angeregt wie Du schreibst.


    Auch sagt die Studie der Friedrich Ebert Stiftung auch nicht, dass es eine Unterschicht gibt, sondern sie spricht von einem Prekaliat, also einer Gruppe, deren Lebensumstände prekär sind.


    Hierbei spielt natürlich in erster Linie die finanziellen Mittel eine Rolle, denn Leben kostet Geld und bei explodierenden Preisen für Strom, Öl und Gas wird schon alleine das wohnen immer teurer.


    Aber ich schweife ab, zurück zum Thema:


    Ich glaube nicht, dass sich die Sexualität nach "Schichtzugehörigkeit" klassifizieren lässt.


    Viele Grüße von der

    Zitat

    Auch sagt die Studie der Friedrich Ebert Stiftung auch nicht

    Ich muss hier noch einmal das Wort auch streichen.


    So ein Ärger, immer wird man auf der Arbeit durch Arbeit von den wichtigen Dingen des Lebens abgehalten. ;-D


    Viele Grüße von der

    .....

    @Schichtenteiler

    Deine gesellschaftstheoretischen Ansätze sind immer eine bunte Mischung aus Alltagspsychologie und Tageszeitung. Es ist generell ein Fehler, soziale Unterschichten mit niedriger Bildung oder mangelhaften kognitiven Fähigkeiten gleich zu setzen.


    Ich empfehle Dir mal richtige Fachliteratur, z.B. "Soziale Ungleichheit" von Stefan Hradil oder Werke von Beck oder Bourdieu.


    Soziologisch gibt es übrigens ganz klare Kriterien für die Position eines Individuums im Schichtenmodell, wobei dieser Ansatz aufgrund des mittlerweile durchgängigen Bildungssystems etwas überholt ist.


    Man spricht eher von Lagen, Mileus, Lebensstilen, aber das führt jetzt zu weit.


    Bitte lest erst mal ein Buch über neuere Ansätze der sozialen Ungleicheit und kommt dann wieder. @Gia76 hatte da noch den besten Ansatz.


    Ansonsten: Aua.


    ein in Soziologie Schwerpunkt soziale Ungleichheit diplomierter

    @ Schnabeltasse

    Der Begriff "Unterschicht" ist das erste Mal bei Marx (also ganz lange her) zu finden.


    Bolte hat ihn mit seiner Zwiebeltheorie populär gemacht.


    Mein ehemaliger Professor U. Beck hat diesen Begriff bestimmt mal in den Mund genommen, aber wohl eher als soziologisches Standardvokabular.


    Eigentlich ist er der Begründer der Individualisierungstheorie, ist dem Schichtenmodell also ferner als die meisten.

    @ In-Kog Nito

    Also ich gestehe, dass ich keine besonderes Licht als Soziologist oder so ähnlich bin, daher habe ich auch echt keine Kenne gehabt, dass der alte Marx das mal gesagt hat.


    Ich habe mich nur auf die jetzt aktuelle Diskussion bezogen.


    Da ich meine Mitmenschen versuche nicht in Schichten einzuteilen, sondern versuche jeden ganz eigen nach seiner Individualität zu sehen, ist mir der Begriff Schichtzugehörigkeit einfach zuwider. Daher habe ich ihn in Anführungsstriche gesetzt. Ich denke daher kam Deine Info über Marx.


    Aber wenn ich Deine Ausführung über die Individualisierungstheorie lese und an meinen Gedankenansatz, dann könnte ich doch glatt ganz unsoziologisch ins schwadronieren kommen. ;-D Das lasse ich aber, wegenweil: besser iss......


    Daher lieber :)D


    Viele Grüße von der

    @schichtenteiler

    ich denke, dass die Unterschicht grundsätzlich besseren sex hat.


    -sie ist arbeitslos und hat mehr zeit.


    -denkt weniger nach und dumm fickt bekanntlich gut.


    -ist körperlich besser gebaut aus generationen von arbeitern entstanden


    - ist tabulos da moral eh ein fremdwort ist


    - ist kontaktfreudiger da meistens in ballungszentren ansässig


    usw

    Zitat

    arbeitslos und hat mehr zeit.

    was man allerdings nicht vergessen darf: die meisten Menschen sind ja nicht glücklich mit ihrer Arbeitslosigkeit. Man macht sich viele Sorgen - permanent der Druck, dass man eine Stelle suchen "muss". (ja, es wird auch ein paar Schmarotzer geben, die gerne in den Tag hinein leben - die Mehrzahl ist aber sicherlich unglücklich über die Situation).


    was ich sagen will: viel (bzw. zu viel) Zeit kann auch zermürben. Vorallem wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist. Kein Geld für großartige Unternehmungen - 'ne Cola in 'ner Bar muss da schon gut überlegt sein. Und so weiter.