Wie denn nun?

    Zunächst erst einmal: ich mag Männer - sehr sogar. Im Alltag, für Freizeit und Abenteuer und natürlich für den Sex. Aber Frauen sind mir ebenso wichtig. Eine sehr gute Freundin muss sein und dazu noch weitere gute Frauen um mich herum, "starke Schnecken", wie Maeuschen immer sagt. Ohne gute Frauen in meinem Umfeld ginge es mir schlecht. Warum erwähne ich das? Ich habe vor ein paar Tagen schon in diesem Forum von Männern gelesen, die das Zärtlichsein mit ihren Partnerinnen vermissen und teilweise schon komplett resigniert haben. Liebe ist wohl von beiden seiten da, aber es werden keinerlei Zärtlichkeiten mehr ausgetauscht und es wird schon gar nicht mehr gesext. Und auch in diesem Thread berichten wieder Männer etwas Ähnliches. Mich stimmen diese Postings traurig und ich habe deshalb in meinem eigenen Beziehungsleben nachgeforscht und festgestellt, ich kenne das, eben aus der Frauensicht. Es ist so, wie Hummelchen das auch bereits irgendwo gepostet hat. Frau liebt ihren Mann, hat aber zeitweilig überhaupt und garkeine Lust auf Sex, frau will IHN auch nicht unnötig sekkieren, meidet Zärtlichkeiten und Nähe - weil Männer dies als Auftakt zum Sexen sehen. Ist es nicht so, dass die meisten Männer Vieles über Sex ausdrücken und regeln? Der Wunsch nach Nähe und Zärtlichkeit wird durch das gute alte rein-und-raus-Spiel ausgedrückt, Begierde und Erregung sowieso, Freude auch. Aber auch Machtverhältnisse werden über das Ficken geregelt: Ficken oder gefickt werden - wer reinsteckt, der beherrscht. Wem eingesteckt wird, der ist im wahrsten Sinne des Wortes "gefickt". Gewalttätigkeiten und Hass gegenüber Frauen finden in Vergewaltigungen ihre hässlichste Ausdrucksform. Wie jeder weiss: eine Vergewaltigung ist nicht der gewaltvolle Ausdruck von Sexualität, sondern der sexuelle Ausdruck von Gewalt. Und im Krieg: die Männer auf der Siegerseite vergewaltigen die Frauen der Unterlegenen. Nicht nur, um die Frauen zu demütigen, zu schänden eben, sondern hauptsächlich um dem Unterlegenen nochmal vorzuführen: sieh her, Du bist schwach, Du kannst nicht mal Deine Frauen, Deinen Stamm schützen! Wir legen Dir fremde Eier ins Nest und Du weisst nicht, ob Du Dein eigenes Fleisch und Blut grossziehst, oder ob es unsere Bastarde sein werden.


    Ist es so, dass Männern der Gebrauch ihres Schwanzes als universelles "Medium" !! mit in die Wiege gelegt wurde? Und wenn ja, wie soll man/frau das werten? Ist es schlecht? Schlecht für Frauen allemal, aber SO verständigen sich Männer, und das seit Jahrtausenden! Für Männer hat es ewig so funktioniert: ubiquitious Schwanzvergleich - wer hat den Längsten! Aber als Frau interessiert mich: wer kann am längsten? Als Frau habe ich andere Wege um Begehren, mein Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Nähe, und auch meine Gewaltpotential auszuleben. Ist mein Weg der bessere? Unverständlich ist er für die meisten Männer, genauso wie mir die Männer ewig ein Rästel sein werden. Trotzdem mag ich sie, kann, will und werde nicht auf Männer verzichten, auch nicht auf die älteren Semester, 55-60+, und auch nicht auf die jungen Hirsche, >30, und eben deswegen werde ich nicht müde zu schauen, wie können wir miteinander klarkommen? Geht das überhaupt, oder ist das ein sinnloses Unterfangen? Ich bin ratlos...

    Hummelchen

    Wir sind seid über 10 Jahren zusammen und sie hat mir vor 2 Jahren erklärt, es sei für sie immer eine Last gewesen....:-(


    Es kann doch nicht normal sein, schon ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich geil bin *sorry* Ist es wirklich verwerflich mit knapp 40 Jahren noch "zu wollen"? *grübel* Naja zumindest lese ich heute, ich bin mit dem Problem nich so allein auf der Welt wie ich immer dachte...

    Hummelchen

    Ich bin noch da, habe aber nur abends Zeit mich dem Forum zu widmen. Zunächst mal finde ich es gut, wieviele ernstgemeinte Antworten innerhalb eines Tages aufgelaufen sind und ich muß sagen das ich in fast allen Antworten Lösungsansätze finde denen ich schon gefolgt bin bzw. meine Meinung wiederfinde. Nur haben diese Lösungen in meinem Fall noch nicht zum Ziel geführt. Der Punkt ist immer das meine Frau sich bedrängt fühlt, dann schon sowieso keine Lust hat und also auch nichts läuft. Also habe ich es seingelassen auf Sex anzuspielen oder meine Lust kundzutun, aber es passierte rein gar nichts. Es verging ein Monat, noch ein Monat usw. bis die Sache irgendwann in einem Riesenkrach endete.

    Fortsetzung

    Im Fall von Opi, der die Sache ein halbes Jahr durchzog und damit Erfolg hatte würde ich mich gewaltig glücklich schätzen. Leider habe ich dieses halbe Jahr bereits dreimal hinter mir und es wird alles immer schlimmer. Auch wie Kurt andeutet, mal vor meiner Frau zu wichsen wäre bei ihr sicher kontraproduktiv. Wenn ich dann mal Sex wollte würde sie sagen, "Ach, mach du es dir man selbst und gut ist." Ich muß Seemann rechtgeben, wenn er schreibt das Verständnis von beiden Seiten kommen muß. Aber das wird dem Mann in den allermeisten Fällen nicht zugestanden. Wenn ein Partner einmal im Jahr Sex will und der andere jeden Tag(so oft muß es gar nicht sein, nur ein Beispiel) dann kann der Kompromiß m.E. nicht so aussehen das man zweimal im Jahr Sex hat. Aber so ist es leider. Ich weiß leider nicht mehr, was ich noch machen soll, ich sehe keine Lösung. Ich hab ihr schon mal ein Aphrodisiakum in den Wein gemischt, war´n Schuß in den Ofen, wußt ich eigentlich auch vorher, aber was tut man nicht alles in seiner Verzweifelung. Dann hab ich überlegt ob ich sie nicht ohne das sie es merkt, hypnotisieren (lassen) kann. Aber das ist wohl auch irgendwie Quatsch. Ich hab ihr vorgeschlagen nochmal eine Therapie bei einem Sexualtherapeuten(allein oder auch mit mir) zu machen, aber das leh´nt sie ab. Es gibt einfach keine Lösung. Mittlerweile leidet unsere ganze Ehe, wie auch die Kinder unter diesen Zustand. Ich fürchte irgendwann geht die Ehe bei drauf, obwohl sie und ich es eigentlich garnicht wollen. Tja, so sieht´s aus, leider.

    @Lilian.......@Rolf

    fand ich echt gut, was du hier gepostet hast.


    Ich hab damals meine Konsequenzen gezogen, und hab die Beziehung beendet. Ca. 9 Monate auf fast absoluten Sexentzug Ihrerseits, so dass mir schon nahe lag, dass sie sich vor meinem Körper ekelt. Ich bin sogar soweit gegangen, dass ich Ihr vorschlug mit anderen Männer zu schlafen, um wieder Lust zu erfahren. Sie hat dies abgelehnt oder zumindest wohl nicht umgesetzt. So beendete ich ne lange Beziehung (9 Jahre) , aus primär sexuellen Gründen.


    Denn ich will beim Sex auch Liebe spüren; sie dachte wohl, es reicht, wenn ich hin und wieder im Puff es mir besorgen lasse. Wie gesagt, eigentlich ne ganz offen Diskussion der Dinge, aber leider brachte auch dies nichts. Das Schlimmste, wie Lilian schrieb, ist einfach das Gefühl der körperlichen Ablehnung, das nimmer begehrt zu werden. Ich war noch bis zum Schluß auf sie scharf. Als ich dann den letzten Schritt ging, und es beendete, kam gleich der Vorwurf, nur wegen meinem Schwanz ne eigentlich gute Beziehung zu beenden. Ich ließ es so stehen, und ging. Okay, mittlerweile hab ich 3 kürzere Beziehungen (max 2 Jahre) hinter mir, und immer eine ähnliche Erfahrung leider gemacht. Die ersten Monate waren sexuell, aus meiner Sicht, erfüllend; dann setzte irgendein Bruch wieder ein, und es reduzierte sich deutlich, oder ich bin wieder in die Animationsrolle gezwängt worden.


    Naja, irgendwie ist da ne Schieflage zwischen Mann und Frau; wobei auch ich ne Phase der Lustlosigkeit kenne, aber länger als 6 Wochen hielt diese nie an; glücklicherweise oder leider ????


    Übrigens, auch ich finde, dass es in diesem Forum ne Menge Menschen gibt, die Dir weiterhelfen können.

    Dann ich auch mal wieder ...

    Mein Glück, in meiner Ehe ist, daß meine Frau diese Situation selber kennt, sie hatte vor mir einen Kerl, der wohl völlig asexuell war.


    Ihre Bedürfnisse wurden nicht gestillt und deshalb weiß sie ganz genau, was in mir vorgeht.


    Mir scheint auch, daß so ein Unterschied in der Libido ganz schnell auseinanderlaufen kann, weil es Heute selbstverständlich ist, daß niemand Sex hat, wenn er/sie keine Lust dazu hat (ist eigentlich auch gut so)


    Soll heißen, wenn sie eigentlich einmal die Woche Lust hat und er lieber 3 Mal täglich (etwa die Situation bei mir) dann führt das meist dazu, daß sie sich bedrängt fühlt, nur aus der Tatsache heraus, weil sie weiß, daß er 3 Mal täglich Lust hat, selbst wenn man wirklich ohne Hintergedanken an das Kuscheln herangeht.


    Fazit: man trifft sich nicht etwa auf der Mitte, sondern sie "verzichtet" auch das eine Mal pro Woche darauf und hat nur noch alle 4 - 6 Wochen Lust ... wenn überhaupt.


    Und was Opa schreibt kommt durchaus auch zum Tragen, als Mann kann man sich durchaus auch andere Entspannungsmechanismen suchen und auch finden, und schon schafft man es auch beim Kuscheln wirklich nicht mehr zu wollen und mit so wenig Sex glücklich zu sein.


    Inzwischen hat es sich auf ein Maß eingependelt, daß wohl für uns beide paßt.


    Eigentlich ist das auch schon wieder falsch, weil es absolut nicht regelmäßig zu nennen ist, aber wir beide nehmen das auf und ab in der Lust eben einfach so wie es kommt.


    Die Geschichten die ich hier allerdings lese, sind weit von dem entfernt, was ich mitmachen "mußte".


    Ich denke, über ein Jahr und länger hätte ich so eine Situation auch nicht hingenommen.


    Und lieber eine Trennung (mit noch so gebrochenem Herzen) hingenommen, als mich selber weiter gequält.


    Denn auch einseitiges Einfühlungsvermögen und Vertändnis hat sicher sein Grenzen (Danke für Dein Lob Hummelchen, aber ganz gerecht werde ich dem wohl nicht)


    Wenn die Liebe aber von beiden Seiten noch stark ist, dann sollte es allerdings von Anfang an nichts einseitiges sein, ansonsten stimmt in einer Beziehung grundsätzlich was nicht.

    GUTEN MORGEN AN ALLE

    Rolf, wenn ich mir Dein neues Post so durchlese, scheint die Lage ja ernster als erwartet - wenn sie nicht einmal den Versuch machen möchte, gemeinsam mit Dir einen Therapeuten aufzusuchen.


    Wenn ich, zu so "früher" Stunde richtig rechne, dann dauert diese Phase bei Euch nun mindestens anderthalb Jahre...wie bereits in meiner ersten Antwort erwähnt, waren es bei uns zweieinhalb Jahre Durststrecke, die mich aber ebenso belastet haben. Hätte mein Mann mir aber den Vorschlag mit einer Paartherapie oder Sexualtherapie gemacht, hätte ich das sicherlich nicht schlichtweg abgelehnt!


    Deswegen die Frage: nennt sie Dir für die Ablehnung therapeutischer Hilfe einen Grund?

    Kurt

    Ich bin etwas irritiert:


    mein Mann hat selbst in dieser Zeit nicht über Trennung nachgedacht - wie gesagt, es war eine lange Durststrecke für ihn.


    Wir sind nun bereits seit über 8 Jahren zusammen, davon 7 verheiratet, und führen eine sehr gute, glückliche Ehe mit -inzwischen-überaus erfüllten Sex.


    Da erlaube mir doch eine provokative Frage:


    ist Sex wichtiger als Liebe?

    DerBaer

    Wir sind seid über 10 Jahren zusammen und sie hat mir vor 2 Jahren erklärt, es sei für sie immer eine Last gewesen....:-(


    Das ist natürlich happig. Und macht auf mich den Eindruck, daß Deine Frau leider wirklich nicht besonders viel Spaß hatte. Entschuldige, wenn ich das so sage.


    Es kann doch nicht normal sein, schon ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich geil bin *sorry* Ist es wirklich verwerflich mit knapp 40 Jahren noch "zu wollen"? *grübel*


    Irgendwo stand es schon: Du bist geil? Okay! Mach Dir bloß keine Selbstvorwürfe, nur weil Du Lust empfindest und sie auch ausleben willst.


    Naja zumindest lese ich heute, ich bin mit dem Problem nich so allein auf der Welt wie ich immer dachte...


    Bitte wie? Es gibt mehr dieser Fälle, als man glauben möchte. Du bist da tatsächlich nur einer von viel zu vielen.


    Ich hoffe, daß auch Du in diesem Thread eventuelle Lösungsansätze findest.


    Wie offen kannst Du mit Deiner Frau denn über Sex bzw. Eure "sexuelle Schieflage" (hallo Seemann!) sprechen?

    rolf , baer

    Also ihr beide habt es ja wirklich nicht leicht. Anscheinend haben eure Frauen kein oder nur sehr wenig Verständnis für euch. Es ist doch eigentlich ganz klar, dass in eine schöne harmonische Beziehung Sex mit dazu gehört.


    Ich habe mal eine Frage an euch. Wie lange haltet ihr das noch durch? Könnt ihr euch vorstellen, den Rest eures Lebens so zu leben? Wie steht ihr jetzt zu euren Frauen? Ist ein Teil eurer Gefühle für sie verloren gegangen? Denn irgendwo fühlt ihr euch ja sicherlich auch ein bisschen ungeliebt. Habt ihr schon mal daran gedacht, euch eine Geliebte zu nehmen? Oder habt ihr sogar schon an Tennung gedacht?


    Das waren ja nun ein paar mehr Fragen ;-D


    Rolf, ich finde deine Frau ganz schrecklich! Entschuldige bitte aber das ist so!!!! Sie gibt euch ja nicht den Hauch einer Chance. Alles lehnt sie ab! Was dieses Thema angeht, bist du ihr anscheinend scheißegal. Sie ist völlig verschlossen. Weißt du, dass kann man ihr ja nicht übel nehmen. Wer weiß schon, was in ihrem Kopf vor sich geht? Aber das sie jegliche Hilfe und somit die Verbesserung eurer Beziehung ablehnt, dass ist echt der Oberhammer! Du musst doch mit den Nerven total am Ende sein!


    Viele Grüße

    Seemann

    Das hast du richtig gemacht. Siehst du, genau wie ich es mir dachte! Weil du als Mann nicht den Rest deines Lebens wie ein Mönch verbringen möchtest, bist du gleich schwanzgesteuert. Solche Frauen wissen doch gar nicht, was sie da für dummes Zeug labern.


    Meine Freundin, von der ich hier ja schrieb, ist sich z. B. ziemlich sicher, dass ihr Partner sie nie betrügen würde. Er sagt das ja auch, außer das mal mit dem Puff. Wie kann sie so sicher sein! Aber sie ist sich da sehr sicher. Es gibt da wohl Frauen, die denken, ihr Mann liebt sie so sehr, der macht alles mit.


    Ich fand es schön, wie du geschrieben hast, dass du dabei Liebe empfinden willst. Das vergessen aber so einige Weiber. Manche denken doch, Männer sind unsensible Trampel, denen es egal ist, mit wem sie ins Bett steigen. Dabei seit ihr Männer doch auch nicht viel anders als wir Frauen. Für euch ist es doch auch bedeutend schöner mit der geliebten Frau ins Bett zu steigen als mit irgendeiner Tussi, die ihr nicht mal kennt. Diese Frauen kapieren nicht, dass der Mann nicht nur mit ihr schlafen will, weil er Lust auf Sex hat, sondern Lust auf SIE, weil er sie liebt.


    Es gibt sicher auch andere Typen von Männern, denen es wirklich egal ist. Aber die lasse ich hier weg.


    Ich wünsche dir jedenfalls, dass du bald mal DIE Frau kennen lernst und glücklich wirst.


    Viele Grüße

    Annemarie

    Ich bin ganz bestimmt nicht frauenfeindlich. Und ich sehe sie schon gar nicht als Rivalinnen. Und ich habe vollstes Vertsändnis für Frauen, die ein Problem mit ihrer Sexualität haben. Aber mein Verständnis hört da auf, wo der Mann zu leiden beginnt und der Frau ist es scheißegal. Wenn eine Frau nicht einmal versucht, sich helfen zu lassen. Wenn ihr der Partner in diesem Punkt unwichtig ist. Und da schlag ich mich sehr gerne auf die Seite der Männer. Umgedreht wäre es genauso. Ich kenne auch eine Frau, die hat eine ausgeprägte Libido und ihr Mann braucht überhaupt keinen Sex. Ja so gar nicht mal das Bedürfnis ihr etwas nahe zu kommen, obwohl sie eine sehr attraktive Frau ist. Jahrelang hat sie gelitten. Jahrelang hat sie es ausgehalten. Vor 2 Jahren gab es den großen Knall. Sie hat einen Lover gefunden. Kann man es ihr verübeln? Nein! Also ich habe auch für Frauen Verständnis.


    Wie gesagt, auch für Frauen die Probleme haben. Logisch! Aber nicht, wenn sie knallhart zu ihrem Mann sagen: "Ich habe keine Lust auf Sex. Wie du damit fertig wirst ist dein Problem!" Na entschuldige mal. Was soll´n das!

    Hummelchen

    Wie warst du denn in der Zeit zu ihm? Hast du ihm gezeigt, dass es dir nicht egal ist? Dass du auch leidest? Dann liegt wohl kein Grund vor, sich zu trennen. Der Partner hat ja Grund zur Hoffnung.


    Warst du aber 2 Jahre lang total gleichgültig, dann hätte ich deinen Mann verstanden, wenn er gegangen wäre.


    Aber so lange noch Hoffnung besteht, sollte man nicht aufgeben. Mir geht es darum, wenn Frauen ihrem Mann gegenüber gleichgültig werden. Wenn sie anfangen zu tun, als ob Sex etwas Unnormales wäre.

    @ Lilian

    DAS wird's wohl gewesen sein -


    daß er nämlich gewußt, gespürt hat, daß es (er) mir eben nicht egal war.


    Wobei ich ganz klar sagen möchte:


    gelitten habe ich nicht, weil ich keine Lust hatte. Gelitten habe ich, weil ich eben mit meinem Mann mit-gelitten habe. Und gleichzeitig doch so hilflos war. Lust kann man nun mal nicht erzwingen.


    (Ironischerweise haben wir allerdings genau in dieser Flaute unsere erste Tochter gezeugt! ;-D ;-D ;-D )

    Ich habe da mal einen Vorschlag

    der zu überdenken wäre. Ich finde dieser Thread wird in einer wirklich guten sachlichen Art diskutiert - von beiden Seiten (Mann und Frau). Was halten die Betroffenen davon diesen Thread auszudrucken und zufällig in der Wohnung liegen zu lassen. Sicher kann es Krach geben, aber die Folge kann vieles in Bewegung setzen im Guten und Schlechten (letztes ist ja irgendwie schon da)


    Der Thread "der unsichtbare Penis" ist so ein Beispiel - Es gab Krach, aber dann kam Bewegung im positiven Sinn.