Genau das meine ich

    Zitat

    Dummerweise wäre / oder wird die Ausbildungszeit der ehemaligen Zivi nicht ausreichen, bzw. nicht der eines Bw. Soldaten entsprechen, u.a. weil nicht die Zeit da istm, sie richtig auszubilden.

    Wozu soll man zehntausende potentielle Soldaten zusammenrufen, an eine Front transportieren, sie verpflegen, beherbergen und bewaffnen - wenn sie doch nur ein paar Tage überleben? Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten Blödsinn.


    Interessanterweise hat das Problem so in der DDR nicht gestanden. Da wir für den reinen Verteidigungsfall ausgebildet wurden, hat man uns gesagt, daß wir (keine schweren Waffen) im Kriegsfall in der Regel nicht weiter als 100 km vom Heimatort eingesetzt würden.

    Ha,ha,ha,ha,ha,ha.


    (schenkelklopf, krümm vor lachen)


    Euch hat man auch gesagt, ihr bewacht den antiimperialistischen Schutzwall.


    Ha,ha,ha,ha.


    Mann denk doch mal nach. Wenn der Russe zu uns gekommen wäre und ihr mit,


    dann hätten wir euch hier erwartet. Und dann hätten auch Zivis mit an die Front gemußt.


    Auch wenn diese nur 20km von Zuhause weg ist. Irgendjemand muß ballern. Sinnvoll oder nicht ist dann egal.

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    @ Satisfaction

    Zitat

    aber anscheinend verstehst du nicht was ich meine

    Ich tippe auf thermonukleare Waffen. ;-)


    Militärisch bevorzugt, weil billiger herzustellen, reine Einphasenkernwaffen, also Kernspaltungswaffen, salopp gesagt "Atombomben". Kernsprengstoff: Radioaktive Isotope schwerer Elemente, angereichert >95%.


    Militärisch effizienter dagegen Mehrphasenkernwaffen, sprich Kernsynthesewaffen, trivial: Wasserstoffbomben. "Mehrphasen..." deshalb, weil jeder Fussionssprengsatz mittels kleinem Spaltungssprengsatz zur Zündung gebracht wird und im Laufe der nuklearen Kettenreaktion Fussion und Fission wechselseitig auftreten. Zur Zündung bedarf es einer Themperatur von > 10^6 K. "Effizienter" deshalb, weil bei gleicher Kernsprengstoffladungsmenge etwa 3mal höhere Sprengkraft. Sprengkraft angegeben in äquivalenten Mengen TNT.


    Heute verwendeter Kernsprengstoff: Lithiumdeuterit. Fest, stabil, lagerfähig. (Im Gegensatz zum früher verwendeten Tritium und Deuterium.)


    Kernspaltungswaffen (hypothetisch) max.: 300 kt. Größere Detonationsstärken nur mittels Kernsynthesewaffen. Die stärkste H-Bombe wurde am 30. Oktober 1961 von den Russen über der Tundra abgeworfen. Es war eine 50 Mt-Bombe und damit 2.500 mal so stark wie die Hiroshima-Bombe (20 kt).


    Die russische "SS 20" (Atomrakete) transportierte im übrigen gleich 3 nukleare Gefechtsköpfe, die in der Stratosphäre ausgeklinkt und auf unterschieldiche Ziele programmiert werden konnten. Man hätte also mit einer SS 20 Hamburg, Bremerhaven und Bremen in einem Schlag erheblich zerstören können.


    Aber ich denke, ganz Deutschland, gleich ob Ost oder West, hätte in einem E-Fall nur die Funktion gehabt, den Gegner aufzuhalten bis die Großmächte eintreffen und wäre dann hoffnungslos verraucht. Aber Fakt ist, dass die BW gegen die NVA keine müde Chance gehabt hätte. Ich selber hatte das Vergnügen "Bundeswehr". Noch als W12er und sogar in einer "Kampfkompanie". Die harte Sorte! ;-D Wir haben das ganze Jahr lang Krieg gespielt. Aber was ich dort erlebt habe, oh je oh je. Im Ernstfal bräuchten die nur eins: große Berge von Leichentüchern. Alle Unteroffizier und Offiziere, die aus der NVA kamen rümpften einheitlich die Nase über diese, Feuer- ... äh, nein das warn die Anderen, ich meine die Bundeswehr. ;-)


    Also, Satisfaction, vermutlich meintest du das mit "...sind wir nur noch Staub." Wobei wir wohl eher Plasma, Gas, Rauch oder gegrillter Matsch wären, je nach Distanz zur Detonationsstelle.


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    @ Frankie Sheehan


    "SEK" heißt nicht Spezial... sondern Sondereinsatzkommando. Ja, gehört zur Polizei.


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    @ anthrax

    Zitat

    ...im Kampf gegen Terroristen darf man halt nicht warten, bis die hier sind. Ist schon richtig so.

    Ist es nicht. Im Vietnamkrieg wurde den GI's auch eingetrichtert, dass sie den "Kommunismus" bald in New York hätten, wenn sie ihn nicht in Vietnam bekämpfen würden. Afghanistan ist ein gebeuteltes Land. Dort haben die Russen genug gewütet und jetzt haben dort weder amerikanische noch deutsche Soldaten was verloren, es sei denn sie verteilen Nahrungsmittel, bereiten Trinkwasser auf oder bewachen Versorgungs-Camps und Ärzte-Teams.


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    Im übrigen würde ich die Auflösung der Bundeswehr, bzw. Ummodelierung zur Berufsarmee, auch begrüßen. Würde einen Haufen Geld sparen.


    Und was die Uniformen angeht: Bundeswehr - geht so. Also der Feldanzug. Der Dienstanzug sieht albern aus. Tuchhose mit Bügelfalte zu Schnürstiefeln! Wer hat sich das denn ausgedacht!? Das passt ja wie Boxhandschuhe zu nem Anzug. Barrett ist auch Mist. Im Feld fehlt ne Sonnenblende und im Dienstanzug gehört auf einen Soldanten eine Schirmmütze. Die NVA-Uniformen hatten Schneid! Zumindest die Offiziersuniformen. Und im Ausgeh-Anzug hatten die noch einen weiteren entscheidenden optischen Vorteil: Reithosen und Reitstiefel! So hat das auszusehen. Also wenn ihr mich fragt. Die Uniformen der NVA waren ja nur marginal angewandelt von den Wehrmachtsuniformen. Weiß eigentlich jemand, wie die entstanden sind? Bis zur Kaiserzeit sahen die Uniformen ja recht mau aus. Aber (und ich hoffe sehr, mir wird jetzt keine Verherrlichung angehängt!) die Uniformen im dritten Reich haben wirklich was hergemacht. Von der Form her perfekte Schirmmützen, natürlich Reithosen und Reitstiefel, und überhaupt der Schnitt der Uniformen hat einfach gesessen.

    Sie sind abstoßend, die Killer

    Dreckig und verschwitzt, mit Waffe in der Hand und ihrer hässlichen Uniform... sind rauhe Bestien, Soldaten. Möchte mir die nicht mal im Fernsehen angucken, im Irak haben sie viele Unschuldige auf dem Gewissen. Und in dem Zusammenhang so eine Frage zu stellen - abartig.

    Zitat

    Dreckig und verschwitzt, mit Waffe in der Hand und ihrer hässlichen Uniform... sind rauhe Bestien, Soldaten. Möchte mir die nicht mal im Fernsehen angucken, im Irak haben sie viele Unschuldige auf dem Gewissen. Und in dem Zusammenhang so eine Frage zu stellen - abartig.

    der quatsch den du schreibst ist abartig. ohne soldaten wäre unsere welt nicht das was sie ist. überleg dir doch mal was im zweiten weltkrieg passuiert wäre wenn nicht russische,englische, amerikanische usw. soldaten ihr leben für die freiheit gelassen hätten?


    NA?'WAS wäre dann? sag es mir.

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    Vergiss es. Die Kriegsgegner stehen auf dem Standpunkt, daß Militär Konflikte anzieht. Das ist natürlich totaler Quatsch. Aber Soldaten darf man ja, in Deutschland sogar gerichtlich abgesegnet, bis aufs Übelste verunglimpfen. Da dürfen Wörter wie "Mörder","Killer", usw verwendet werden, die man dann bitte wortlos hinnehmen muß.


    Sie wissen einfach nicht, welchen Dienst jeder Wehrpflichtige seinem Land erweist. Sie sehen nicht, daß es UNSER Land ist, das zur Debatte steht, sollte es ernst werden.


    Vordergründig macht der ZIVI ja einen viel wichtigeren Job. Daß das aber überhaupt nicht möglich wäre, würden nicht ein paar Mann mit Gewehren in der Hand Flagge zeigen, interesiert diese Menschen nicht. Ist schade, ist aber so.