Spermaprobe bei Urologen

    Mein Sohn (15) war vor Kurzem bei einer Urolog. Untersuchung. Es wurde laut meinem Sohn alles Unresucht,


    nach der Untersuchung gab der Urologe Meinem Sohn einen Becher mit nach hause inden er Sperma abgeben


    sollte.


    Wir waren sehr erstaunt und ich möchte jetzt wissen ob dies öfter so gemacht wird ?

  • 11 Antworten

    @fnezu

    Sicher, jeder Urologe MUSS absolut alles wissen, was mit dem Geschlechtsteil zusammenhängt, auch absolut alles, was mit dem eigentlichen Besuchszweck nicht das Geringste zu tun hat, irgend etwas an Intimsphäre bleibt da nicht. Meistens dann auch noch ein dicker Fragenkatalog zum Sexleben des Patienten mit lauter Fragen, die den Urologen absolut nichts angehen, die der aber alle wissen MUSS ! Bei Chance muss die Freundin dann auch noch dahin und wird zum Sexualverhalten des jungen Mannes befragt, wie gesagt, der Urologe MUSS absolut alles wissen !

    Rumpel

    Du solltest noch [sarkasmus] ... [/sarkasmus] um Deinen Beitrag machen, weil sonst könnte man den für bare Münze nehmen.


    Also eine Samenprobe für eine normale Untersuchung? warum das?


    Wenn man eine Sterilisation hinter sich hat, dann wird eine Samenzählung gemacht (ob keine mehr vorhanden sind) das muß er tun, weil er sonst eine Vaterschaftsklage riskiert, wenn dabei doch noch ein Kind gezeugt wird.


    Wenn eine ungewollte Kinderlosigkeit vorliegt, wird auch eine Samenzählung gemacht, um zu sehen, ob genug und auch gesunde Samenzellen im Ejakulat sind.


    Ich wüßte keine Untersuchung, die sonst Sperma benötigt und nicht mit Urin, Kot oder Blut auskommt.


    Ich würde da nochmal nachhaken, welche Untersuchung denn daran vorgenommen werden soll (das muß natürlich wg. der Schweigepflicht der Patient machen) und im Zweifel die Probe verweigern.

    @

    @ Rumpelstielzchen

    Wat soll denn dieser Beitrag?


    Was soll den der Urologe über das Sexualleben einen 15 Jährigen wissen wollen? Wie oft dieser onaniert - oder?


    Auch wenn derjenige schon "aktiven" Geschlechtsverkehr hat, dann interessiert den Arzt allerhöchstens ob die Errektion klappt oder ob der Patient unter einer körperlichen(!) Impotenz bzw. körperlichen bedingten frühzeitigen Ejakulation leidet.


    Er fragt auch ob es beim Eindringen schmerzt um eine Vorhautverengung festzustellen etc.


    Dies sind dann alles "normale" Fragen und in sofern gerechtfertigt daß der Patient später ein unbroblematisches Sexualleben ohne Komplikationen leben kann.


    Mehr hat den Arzt nicht zu interessieren und dies darf ihn auch nicht interessieren !!!! Praktiken beim Geschlechtsverkehr gehen Ihn nichts an.


    Warum derjenige eine Spermaprobe abgeben soll....hm....?


    keine Ahnung, um die Fruchtbarkeit festzustellen sicher nicht. Wäre bei einem 15 Jährigen völlig verfrüht.


    Krankheiten, auch Geschlechtskrankheiten, werden über das Blut bzw. den Urin festgestellt.


    Es kann allerdings sein daß der Patient z.B. beim Arzt gesagt hat mein Sperma richt komisch, ist zu gelblich, es kommt zu wenig....etc. (Man kennt ja die Sorgen der Pubertierenden Jugendlichen). In diesem Fall könnte der Arzt einerseits um wirklich alles auszuschließen, und andererseits um den Patienten zu beruigen einen Spermatest durchführen !!!


    Gruss Dichter und Denker

    alle

    .....habt ihr ne Ahnung ! Gar keine Ahnung habt Ihr !


    ich war wie gesagt bei verschiedenen von diesen Heinis und die wollten auch immer alles so was wissen inclusive Freundin mitbringen für deren Aussagen zu meiner "Leistungsfähigkeit" dieser Fertiliätstest den man mit mir machen wollte, war ja noch pipifax dagegen. Worauf ich dem erklärt habe : "Das machen wir/sie alles gar nicht, sondern jetzt kümmern Sie sich mal darum, wofür ich eigentlich hergekommen bin!" "Nein, die Indikation stellen immer wir und dazu müssen wir Sie erst gründlich untersuchen !" Daruf habe ich dann auf Nicht-mehr-Wiedersehen gesagt und bin gegangen. Der Assistent des Professors schaute etwas verdaddert aus der Wäsche ! Das war es !


    Hier in der Schweiz wollten die mal beim Bundesheer von jedem Rekruten eine Samenprobe um statistisch die Fertilität der heutigen Generation festzustellen, das wurde abgelehnt, geht den Staat nichts an.


    Ich würde heute auch bei einer Schuluntersuchung oder Musterung meine Unterhose mit Sicherheit angehalten. Der Staat hat ein Anrecht darauf, dass ich Wehrdienst leisten soll und kann mich deswegen mustern, einen Anspruch mein Geschlechtsorgan zu mustern, hat der Staat nicht !

    Kurt

    Weder ein Trauma (ich bin immer noch rechtzeitig fortgesprungen) noch eine Neurose, Wissen und/oder Erfahrung nennt man das...


    Einen Seelenklempner brauche ich nicht und einen UROLOGEN schon zweimal nicht (wie jeder normale Mann absolut keinen gebrauchen kann)


    Ich habe auch keine Angst, weder vor Tod noch Teufel, aber einen Urologen lasse ich weder mit noch ohne Skalpell an mein Geschlechtsorgan, ich bin nicht blödsinnig im Kopf, das wäre ich, bei dem, was ich weiss......

    merkwürdig...

    Becher mit nach hause????


    Sorry, aber das "Zeug" hält sich doch nicht ewig???


    (1) Spermienzählung ist dann wohl eh unmöglich


    (2) Ob das mit Bakterien noch geht...Zweifel....


    Naja ich kenn das nur in der Kabine an Ort und Stelle


    sozusagen "frisch vom Fass" ;-D

    Krampfadern

    vielleicht hat der Doc so ne Art Krampfadern im Hodensack ertastet


    hatte ich als Jugendlicher auch mal, wurde bei der Musterung festgestellt, diese Adern wurden dann in einer Uro-Spezial-Klinik ambulant verödet, konnte dann ein paar Stunden später nach Hause gehen


    durch die zu starke Durchblutung des Hodensackes sind die Hoden zu warm, die Spermien oder sogar die Ur-Samenfäden sterben ab und der Mann wird langsam aber sicher immer unfruchtbarer


    vielleicht hat der Doc sowas vermutet...

    Samenspende? Nicht in dem Alter...

    und schon garnicht auf diese Art und Weise.


    Also, ich bin Pharmazeut, und sollte wissen wovon ich rede, da mein Studium aus ziemlich viel Medizin besteht (das nur zur Info)


    Eine Samenspende bei einem 15jährigen ist wirklich sehr ungewöhnlich:


    Die einzige Indikation dafür wäre, wenn der Verdacht auf eine Prostatitis, einer unspezifischen Entzündung der Vorsteherdrüse bestünde. In diesem Fall würde der Urologe eine Ejakulatkultur anlegen. Wäre dem aber so, also hätte der Arzt den Verdacht, so hätte dein Sohn sicherlich einige Schmerzen und vor allem Probleme beim Wasserlassen, im schlimmsten Fall wäre ein Urinieren sogar unmöglich!


    Eine Entzündung dieser Art kommt bei Jungen in diesem Alter äußerst selten vor.


    Vielleicht solltest Du als Mutter nocheinmal bei dem Urologen vorsprechen (eventuell mit deinem Sohn zusammen). Vielleicht handelt es sich ja bloß um ein Mißverständnis. Meinte Dein Sohn vielleicht eine Urinprobe? Eine Samenspende wird für gewöhnlich sofort in einer Kabine in der Praxis abgegeben, da Ejakulat extrem schnell verdirbt und deswegen sofort mit einer Nährlösung behandelt, bzw. tiefgekühlt werden muss.


    Frag den Arzt einfach, was er mit dieser Untersuchung bezweckt. Möchte er Dir keine Auskunft geben, kann ich Dir nur den Tipp geben, den Urologen zu wechseln, und vielleicht sogar zu einem zu gehen, der sich auf Kinder- und Jugendurologie spezialisiert hat. Findet man übers Internet ziemlich schnell.


    Zum Schluß noch eine Frage: Mit welchem Problem ist dein Sohn eigentlich zum Urologen gegangen? Routineuntersuchung (in dem Alter???), Schmerzen?


    Gruß