Studie zum Kallmann-Syndrom

    Die Universitätsklinik Hamburg führt eine Studie über das Kallmann-Syndrom durch, die sich mit dem Umgang und den Folgen der Krankheit beschäftigt. Dafür suchen wir jetzt dringend Leute die an dieser Studie teilnehmen möchten. Ich selber arbeite an dem Projekt im Rahmen meiner Dissertation und führe die Studie auch durch. Meines Wissens ist das die erste Studie die sich mit den psychischen Folgen und therapeutischen Ansätzen zum Kallmann-Syndrom auseinandersetzt.


    Um euch nähere Informationen zu der Studie zu geben, das Infoblatt der Studie, auch mit Kontaktmöglichkeiten. Es wäre schön, wenn sich jemand dafür meldet.


    Grüße Johannes Hofmann

  • 1 Antwort

    Für alle, die genauso ahnungslos sind wie ich:

    Zitat

    Das Kallmann-Syndrom ist definiert als gleichzeitiges Bestehen einer Störung des Geruchssinns und einer fehlenden Steuerung der Hoden durch das Zwischenhirn.


    Die Zellen für den Geruchssinn wie auch die Zellen, welche die Signale für die Steuerung der Hoden weitervermitteln entstehen aus Vorläuferzellen, die in ihrer Entwicklung von gemeinsamen Steuersignalen abhängen. Beim Kallmann-Syndrom kommt es infolge mehrer bekannter Gendefekte zu einer gestörten Entwicklung dieser Vorläuferzellen. Dies führt dazu, dass Betroffene Gerüche nicht wahrnehmen können und in aller Regel ohne Behandlung keine Pubertätsentwicklung erleben.

    Quelle