"schlimm und traurig"

    die schwachen beuten die starken aus, scheint mir das grundmuster in vielen beziehungen zu sein. typischerweise scheint das "geben und nehmen" eine einseitige angelegenheit zu sein. das ist es, was ich "schlimm und traurig" finde. viel zu viele suchen in wahrheit keinen partner, sondern einen ersatz-psychotherapeuten, eine ersatz-mutti bzw. einen ersatz-vater, einen unterhaltszahlenden und ähnliches. die suche nach einer ersatz-mutti oder einem ersatz-psych ist eines der allerersten ausschlusskriterien für mich. das hatte ich schon und habe ich bei diversen anderen erlebt. dass manche das für "liebe" halten und so deklarieren, ändert am charakter eines abhängigkeitsverhältnisses nichts.

    calacirya

    das ist es in etwa, was ich mit "zusätzlichen" kriterien meinte. wenn frau diejenigen ausselektiert, die sie als ersatz-mutti, ersatz-psychologen, ersatz-sonstwas benötigen, dann scheidet eine enorme zahl von männern von vornherein aus. hinzu kommen diejenigen, die sich eine "schwache" frau wünschen, weil sie aus den verschiedensten gründen (verlustangst, das "sich-stärker-fühlen müssen", das bestehen wechselseitiger abhängigkeiten, die es auch gibt) mit einer, die ihr leben auch ohne partner bewältigen kann, nicht umgehen können. wenn dann noch gewisse wünsche an gleichklang mit hinblick auf wertvorstellungen, weltanschauungen, lebenseinstellung berücksichtigt werden, schrumpft die zahl noch mehr zusammen. äußere merkmale, wie status, einkommen, bildungsabschlüsse oder auch schwanzlänge werden gegenüber diesen kriterien absolut sekundär.


    hinzu kommt, dass man ständig acht geben muss, dass sich abhängigkeiten nicht unbemerkt entwickeln. im grunde hilft - das gilt auch für andere bereiche des lebens" - nur ständiges hinterfragen der eigenen motive und einstellungen, warum und weshalb man etwas tut oder warum eine situation so ist, wie sie ist. eine anstrengende angelegenheit, deren investitionskosten den meisten zu hoch sind. anders aber kommt, zumindest für diejenigen von uns, die nicht bereits einen natürlichen radar für solche dinge entwickelt haben, die angelegenheit schnell außer kontrolle und es entstehen konstellationen, die auf dauer nicht tragfähig sind.


    solche beziehungen, ob beruflicher, freundschaftlicher oder intimer art, die durch abhängigkeiten geprägt sind, werden in der vielgeschmähten esoterik als "psychischer vampirismus" oder auch "energie-vampirismus" (energie hier im psychologischen sinne, wie sie c.g. jung definiert hat) bezeichnet. ihre kennzeichnende eigenschaft ist, dass sie auf dauer auslaugend und destruktiv sind. dies zu verstehen und umsetzen zu lernen hat die letzten fünf jahre meines lebens geprägt. ich behaupte nicht, die mechanismen, die hier ablaufen, samt und sonders zu verstehen und jederzeit erkennen zu können. aber dies zu lernen ist eine der haupt-"hausaufgaben" meines derzeitigen lebens geworden für mich.

    Zitat

    wenn frau diejenigen ausselektiert, die sie als ersatz-mutti, ersatz-psychologen, ersatz-sonstwas benötigen, dann scheidet eine enorme zahl von männern von vornherein aus. hinzu kommen diejenigen, die sich eine "schwache" frau wünschen, weil sie aus den verschiedensten gründen (verlustangst, das "sich-stärker-fühlen müssen", das bestehen wechselseitiger abhängigkeiten, die es auch gibt) mit einer, die ihr leben auch ohne partner bewältigen kann, nicht umgehen können

    das sind alles schwache Männer. Sowas kann ich nicht brauchen.


    Und ich habe ein feines Gespür für solche Typen.


    Allerdings kann man an wechselseitigen Abhängigkeiten, die sich trotzdem nach und nach entwickeln, arbeiten (wenn man sie erkennt) und sie gemeinsam ändern.

    Zitat

    wenn dann noch gewisse wünsche an gleichklang mit hinblick auf wertvorstellungen, weltanschauungen, lebenseinstellung berücksichtigt werden, schrumpft die zahl noch mehr zusammen. äußere merkmale, wie status, einkommen, bildungsabschlüsse oder auch schwanzlänge werden gegenüber diesen kriterien absolut sekundär.

    Zuviel Gleichklang ist auch nicht gut, im Gegenteil, einige Unterschiede beleben die Beziehung.


    Auf Status und Einkommen gebe ich nichts.


    Bildungsabschlüsse sagen auch nicht wirklich was über Intelligenz. Die kann man sich genausogut anlesen.


    Emotionale Intelligenz ist viel wichtiger. Die kann man nirgendwo lernen. Entweder man hat sie oder nicht.


    Und was Schwanzlänge angeht... nun ja, muss jeder selbst wissen. Wenn man 15 Jahre mit einem Menschen Sex hatte, der einen nicht befriedigt, sieht man das vielleicht anders....wobei Befriedigung natürlich nicht alleine von der S-Länge abhängt. Aber darüber sind wir uns ja einig.


    lg Grainne

    Zitat

    das sind alles schwache Männer. Sowas kann ich nicht brauchen.


    Und ich habe ein feines Gespür für solche Typen.

    dann weisst du ja auch, dass sie durchaus verbreitet sind ;-D

    Zitat

    Zuviel Gleichklang ist auch nicht gut, im Gegenteil, einige Unterschiede beleben die Beziehung.

    gleichklang ist vielleicht das falsche wort. ich meinte damit, ich möchte ein gewisses verständnis für meine lebensweise, meine wertvorstellungen, mein weltbild haben, was in meinem fall nicht ganz so selbstverständlich ist. und eine bereitschaft, dies zu einem mindestmaß mitzugehgen - denn anders funktioniert das nicht. aber das auszuführen führt zu weit vom thema weg.

    Zitat

    Wenn man 15 Jahre mit einem Menschen Sex hatte, der einen nicht befriedigt, sieht man das vielleicht anders...

    15 jahre?! warum hast du denn 15 jahre in dieser beziehung ausgeharrt, wenn dir die frage nicht zu persönlich ist?

    @Calacirya

    Zitat

    Bildungsabschlüsse sagen auch nicht wirklich was über Intelligenz. Die kann man sich genausogut anlesen.


    Emotionale Intelligenz ist viel wichtiger. Die kann man nirgendwo lernen. Entweder man hat sie oder nicht.

    Grainne, ich bin ziemlich beeindruckt. So etwas habe ich im gesamten Forum noch nicht gelesen. Das wird die "Masse" der Intellektuellen nicht gerne lesen.


    LG


    Remington

    *lol*


    Ihr seid ja immer noch am diskutieren über die Schwanzlänge und die Untiefen der Vagina. :-D


    Eure Sorgen will ich habem. 8-)


    Ausserdem würd's mich interessieren, wie viele Jungs durch diesen Thread in ihren Minderwertigkeitskomplexen bestärkt worden sind und dann ein paar Jahre später mit einem zu-kurze-Schwanzlänge-kompensier-Rennwagen einen Raserunfall bauen.


    Wenn ich daran denke wie ich als frisch pubertierender Teenager über Jahre hinweg überzeugt davon war, dass mein Penis zu klein ist - bis ich mal gepeilt hab, dass er grösser als der Durchschnitt ist. *lol* Aber woher wollte ich das auch wissen? Man sieht als Mann nicht oft andere Männer mit errigiertem Penis - und wenn, dann ist es garantiert einer mit Überlänge.


    Threads wie "und die Grösse zählt doch" verunsichern Teenager (die in diesem Forum mit Sicherheit zahlreicher vertreten sind als Erwachsene), bestätigen das ungute Gefühl des Jugendlichen, dass die Schwanzlänge wichtiger als alles andere ist, dass sie kein richtiger Mann sind wenn sie's nicht auf eine bestimmte Länge bringen und dass sie nie in der Lage sein werden, eine Frau richtig zu befriedigen.


    Und jetzt sollen bloss nicht die Frauen in diesem Forum protestieren und behaupten, dass es nicht so ist.


    Die Schwanzlänge IST ein wichtiges Thema in der Pubertät und es ist BELASTEND!


    Grund genug, hier nicht in dieser Art und Weise und unter dem Deckmantel "medizinischen Interesses" ein solches Thema zu behandeln - dass die dafür erforderliche Ersnthaftigkeit in diesem Forum nicht gegeben ist ist ja klar - also richtet man höchstens schaden an.

    @tenguin

    das war ja ein schöner politsch korrekter Beitrag mit viel Rücksicht auf die Jugend. Das ist alles schon richtig, was du schreibst. Prinzipiell zumindest. Aber es wurde hier ja in vielen ernsthaften Beiträgen auch hinreichend sensibel diskutiert, dass deswegen niemand diskreditiert werden soll. Ich denke, dass für 95% der Frauen die Schwanzlänge egal ist. Und wenn 5% anders denken, dann ist es kein Grund für weniger gut Bestückte, Komplexe zu bekommen. Das haben wir ja in vielen Threads zum Teil mit den gleichen Schreibern bestätigt. Ausserdem wollte auch niemand hier die anderen 95% der Frauen davon überzeugen, dass sie nun auch nach langen Genitalien suchen sollen. Es wurde ja auch gesagt, dass für viele Frauen gerade Kürzere und Dickere besser sind (alle Prozentangaben sind übrigens frei erfunden).


    Ich glaube auch nicht, dass jemand der den Thread wirklich liest, hiervon Minderwertigkeitskomplexe bekommt. Es lohnt sich an der Stelle eben mehr, als nur die Überschrift zu lesen.


    Und noch eines: Nicht jeder Jugendliche hat sich in der Pubertät Sorgen um den kurzen Schwanz gemacht. Ich habe mir immer Sorgen gemacht, dass das Ding zu gross ist. Vor allem, wenn er nicht soll (Duschen, Sauna, ...). Ausserdem, dass er krumm ist. Was ich mittlerweile ganz prima finde. Und dann die "Narbe" dran und die "weissen Pickel" (siehe FAQ-thread). Hätte es damals schon dieses Forum gegeben, hätte ich mir weniger Sorgen machen müssen.

    Wir sprechen hier von einem Thread mit dem Titel


    "Und die Länge zählt doch!"


    der leicht im Stile von:


    "Ha! Ihr Versager mit den Mini-Schwänzen! Jetzt habt Ihr keine Ausrede mehr! Die Lànge zählt, und nichts anderes!"


    ich bin überzeugt, dass diejenigen Männer, die Angst um ihren Kurzen haben, diesen Thread durchgelesen haben.


    [das war sarkastisch gemeint]


    Alleine die tatsache, dass der Penis Gegenstand von solch wichtigen Diskussionen ist gibt mir zu denken.


    Da opfern teils Leute (*waving@damiana*) Stunden um Stunden um Stunden, um über die Penis-Länge zu diskutieren. Mal abgesehen von den Diskussionen über Achselhaare und Blastechniken..


    das gibt einem schon zu denken...

    Zitat

    dann weisst du ja auch, dass sie durchaus verbreitet sind

    ja, man (Frau) findet sie öfter, als man denkt ;-)

    Zitat

    15 jahre?! warum hast du denn 15 jahre in dieser beziehung ausgeharrt, wenn dir die frage nicht zu persönlich ist?

    anfangs tat mir die Beziehung sogar gut... aber manchmal passieren eben Dinge, die dazu führen, dass man sich verändert ;-D


    Warum ich letztenendes so lange ausgehalten habe, weiß ich auch nicht. Anzeichen dafür, dass einiges nicht stimmte, gab es früh genug. Sowas wischt man leider oft allzu leicht vom Tisch. Dazu kamen wohl Bequemlichkeit und Gewohnheit.

    Zitat

    Ich glaube auch nicht, dass jemand der den Thread wirklich liest, hiervon Minderwertigkeitskomplexe bekommt. Es lohnt sich an der Stelle eben mehr, als nur die Überschrift zu lesen.

    alle Leute, die nicht genau lesen, können mir gestohlen bleiben.


    Und wer genau gelesen hat, weiß, dass es keinen Grund für Komplexe gibt.

    Zitat

    Da opfern teils Leute (*waving@damiana*) Stunden um Stunden um Stunden, um über die Penis-Länge zu diskutieren. Mal abgesehen von den Diskussionen über Achselhaare und Blastechniken..

    was hat denn die schwanzlänge mit Achselhaaren und Blastechniken zu tun ???


    Ach ja, ich vergaß, dieses statement kam von einem männlichen User.


    lg Grainne

    (re) tenguin

    Zitat

    Eure Sorgen will ich habem.

    tja, wenn man die grossbaustellen seines lebens im griff hat und ein weitestgehend sorgenfreies leben führt, dann kann man sich eben den - durchaus erfreulichen - nicht-existenziellen ebenen widmen ;-D -- tut mir leid zu hören, dass das bei dir nicht so ist.

    Zitat

    ich bin überzeugt, dass diejenigen Männer, die Angst um ihren Kurzen haben, diesen Thread durchgelesen haben.

    und ich bin überzeugt davon, dass DU diesen thread nicht gelesen - oder nicht verstanden - hast. jedenfalls die letzten 10, 15 beiträge nicht.

    @ admin

    obwohl sicherlich in guter absicht, glaube ich nicht, dass es eine gute idee war, diesen thread von "anatomie" wieder ins hauptforum zu stellen. die letzten tage lief hier ein weitgehend friedlicher und durchaus interessanter gedankenaustausch statt. kaum wieder im hauptforum, bahnt sich das alte lied schon wieder von vorne an. das hauptforum scheint für gewisse personen eine art entsorgungsstation für frust und persönliche probleme zu sein. schade eigentlich.

    Hab zwar nur zur Hälfte gelesen, will mich jetzt aber auch nicht an der Diskussion um den Sinn oder das Existenzrecht dieses Threads beteiligen.


    Das die Größe auch zählt sehe ich voll und ganz ein. Ich habe einen etwas unterdurchschnittlichen Schwanz, leide jedoch keineswegs drunter. Ich habe genug Selbstvertrauen und brauche mich nicht hinter Sprüchen wie "Die Technik machts" zu verstecken.Ich kann mir jedoch denken das alleine die Vorstellung, durch eine zu geringe Penisgröße seiner Freundin nicht ALLE Möglichkeiten sexueller Befriedigung bieten zu können, einigen Männern wirklich sehr zu schaffen macht, was auch so eine Diskussion auslöst. Ich sage einfach : Man kann nicht alles haben ! Kohle, Top-Aussehen, Top-Charakter, Intelligenz, Riesen-Schwanz. Und wenn einer Frau die Schwanzlänge so wichtig ist, das sie sich deswegen einen anderen Mann sucht, das sie Männer auf Schwänze reduziert, dann ist DIES eine Charakterschwäche. Und ein Defizit hat jeder ! Niemand kann dies bestreiten, und jedem der die Defizite nicht hat die ich habe, gratuliere ich und wünsche demjenigen viel Glück ! Neid und Mißgunst sind absolut fehl am Platz. Grundregeln des Lebens, hoffentlich einfach erklärt...

    Gute Einstellung IGSM!


    Nichts ist schlimmer also jemand mit einem Minderwertigkeitskomplex. Menschen, die um ihre eigenen Schwächen und körperlichen Defizite wissen und sie akzeptieren können sind mit sich selbst im Reinen und deshalb sehr angenehme Zeitgenossen.


    Außerdem ist es doch gar nicht wahr, daß ein Mann mit der falschen Penislänge seiner Frau nicht jede Befriedigung bieten kann.


    Möglichkeiten gibt es immer, z. B. Dildos, falls die Länge für die Stimulierung der sog. AFE Zone nicht ausreicht.