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    Kleinere Dinge wie mal nicht zu können, mal schwach zu sein (jeder ist ein Mensch), darüber kann/muss man hinwegsehen.


    Das ist wahrscheinlich der Punkt über den wir Beide uns nie einigen werden. Denn ich "sehe über ein mal-nicht-können und mal-schwach-sein" nicht einfach hinweg, sondern betrachte es als ein Zeichen der Menschlichkeit auf der Einen und großes Vertrauen in die Beziehung auf der anderen Seite.

    ich schränke ein: Am ANFANG darf das NICHT passieren. Und wenn es später passiert, will ich trotzdem befriedigt werden. Das geht auch anders. Wenn der Mann dazu nicht fähig/willens ist, passt er nicht zu mir. Punktum. Umgekehrt gilt ja dasselbe. Mir ist seine Lust wichtig, dann sollte das auf Gegenseitigkeit beruhen.

    Zitat

    Ich erwarte allerdings schon am Anfang einer Beziehung das Gleiche, was ich auch bereit bin, zu investieren.


    Das ist doch sehr schwierig. Denn ER kann nicht wissen was Du erwartest/bereit bist zu investieren. Das bekommt man doch erst nach und nach raus.

    Unsinn. Er kann es wohl wissen, wenn er aufpasst. Ob ich etwas möglich mache, was andere nicht möglich machen. Mir sind gewisse Dinge einfach viel wert. Und nur wenn es demjenigen auch viel Wert ist, handelt er so, wie er handelt. Und nur dann passt es.

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    Schön ist es, wenn Beide im Kontext das Gleiche wollen (ALLES wird nie passen) - doch das herauszufinden braucht Zeit. Wann ist bei Dir "der Anfang" vorbei? Nach 2-3 Treffen, nach 20 Treffen?

    nach 2, 3 Treffen.


    Grainne

    Puhh...

    nach 2-3 Treffen? Das ist aber anstrengend für einen der an Dir interessiert ist. Nach 2-3 Mal soll er genau und 100pro wissen wie er sich bei Dir "zu verhalten hat" - damit Du zufrieden bist? Und was ist mit ihm, darf er auch Ansprüche stellen?


    Ich finde (und ich denke wir reden hier von Sexuellen- wie auch von Alltagsdingen) es grade spannend auf längere Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten oder Unterschiede herauszufinden, zu sehen auf was der andere eingeht oder auch nicht, wenn er auf etwas nicht eingeht zu schauen wie wichtig es mir selbst ist, ob ich drauf 'verzichten' kann...den anderen (und mich selbst innerhalb dieser Beziehung) zu entdecken - das geht nicht nach 2-3 Treffen, das zieht sich länger hin.


    Klar gibt es Dinge, da würde ich auch nach 2-3 Treffen schon sagen, nee lass' mal gut sein! Keine Frage. Siehe mein Beispiel mit dem Nicht-Duscher....(spitzbekommen habe ich das, als seine Dusche bei meinem dritten Besuch bei ihm noch genauso aussah wie bei meinem Ersten - nach drei Wochen....:-o ).


    Aber wenn ich jemanden 2-3 Mal getroffen habe, ihn mag...dann nähere ich mich ihm an, selbst wenn da Dinge sind die mich stören, oder auch gerade deswegen. Das meine ich mit dem Sehen auf was der andere eingeht und auf was nicht. Und ok, natürlich erwarte ich Aufmerksamkeit von seiner Seite, so wie ich auch aufmerksam ihn betreffend bin. Viele Dinge müssen nicht ausgesprochen werden, die merkt man, sollte man merken, da hast Du recht.


    Aber erwarten, dass der andere mir hinter die Stirn schauen kann und dann noch nach so kurzer Zeit- das ist doch in jedem Fall tödlich!


    Und noch mal zu dem Thema "nicht können": Wieso kann das grade am Anfang nicht passieren? Dann, wenn noch kein Vertrauen da ist, Aufregung etc.? Ich weiß, wir hatten dieses Thema schon ein paar Mal ;-D, aber trotzdem, da komme ich nicht über Deine Einstellung hinweg. Ich habe vollstes Verständnis dafür wenn sowas einem Mann (grade am Anfang aber auch sonst) passiert. Er kann doch trotzdem total spitz auf Dich sein - es geht halt nicht. Und hier darf auch ein Mann von einer Frau Verständnis erwarten - genauso wie sie es auch von ihm erwartet.


    LG

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    Puhh...nach 2-3 Treffen? Das ist aber anstrengend für einen der an Dir interessiert ist. Nach 2-3 Mal soll er genau und 100pro wissen wie er sich bei Dir "zu verhalten hat"

    nein, hab ich was von 100 % gesagt? Bitte, sowas ist ein Entwicklungsprozess, nichts weiter. Aber man kann nach 2, 3mal Sex wissen, wie es funktioniert. Damit meine ich Befriedigung. Alles andere ergibt sich. .. oder auch nicht.

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    Und was ist mit ihm, darf er auch Ansprüche stellen?

    Aber ich bitte doch darum. Was soll ich mit einem anspruchslosen Mann? Wie langweilig....

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    Ich finde (und ich denke wir reden hier von Sexuellen- wie auch von Alltagsdingen) es grade spannend auf längere Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten oder Unterschiede herauszufinden, zu sehen auf was der andere eingeht oder auch nicht, wenn er auf etwas nicht eingeht zu schauen wie wichtig es mir selbst ist, ob ich drauf 'verzichten' kann... den anderen (und mich selbst innerhalb dieser Beziehung) zu entdecken - das geht nicht nach 2-3 Treffen, das zieht sich länger hin.

    nichts anderes meine ich mit Entwicklungsprozess. Der aber erst stattfinden kann, wenn es funktioniert. Wenn da am Anfang direkt von seiner Seite eine Blockade ist, entwickelt sich nichts. Kann gar nicht.

    Zitat

    Aber wenn ich jemanden 2-3 Mal getroffen habe, ihn mag... dann nähere ich mich ihm an, selbst wenn da Dinge sind die mich stören, oder auch gerade deswegen. Das meine ich mit dem Sehen auf was der andere eingeht und auf was nicht. Und ok, natürlich erwarte ich Aufmerksamkeit von seiner Seite, so wie ich auch aufmerksam ihn betreffend bin. Viele Dinge müssen nicht ausgesprochen werden, die merkt man, sollte man merken, da hast Du recht.

    vollkommen richtig. Nur, meine Partner in der Vergangenheit haben eben NIX gemerkt. Also, diese Diskussion ist vollkommen überflüssig.

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    Und noch mal zu dem Thema "nicht können": Wieso kann das grade am Anfang nicht passieren? Dann, wenn noch kein Vertrauen da ist, Aufregung etc.?

    herrjeh, immer dasselbe. Jemand, der beim Sex nervös ist, mag ich nicht. Für mich ist Sex das Natürlichste der Welt, da gibt es einfach keinen Grund für. Und Vertrauen, ich wiederhole mich, habe ich in dem Augenblick, indem ich mit ihm alleine bin.


    Übrigens bin ich der Meinung, die Frau muss in so einer Situation mehr Vertrauen aufbringen als der Mann, wenn man mit jemanden alleine ist, den man erst kurz kennt.

    Zitat

    Ich weiß, wir hatten dieses Thema schon ein paar Mal , aber trotzdem, da komme ich nicht über Deine Einstellung hinweg.

    musst du ja auch nicht. Wer nicht kann, ist schwach für mich. Egal, aus welchem Grund. Kann ich nicht gebrauchen. Ich bin kein Verständnisunternehmen und auch kein Sexualtherapeut und keine Mutter Theresa.


    Grainne

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    Wer nicht kann, ist schwach für mich. Egal, aus welchem Grund. Kann ich nicht gebrauchen. Ich bin kein Verständnisunternehmen und auch kein Sexualtherapeut und keine Mutter Theresa.

    hm also ich muss gestehen ich konnte bei meiner ersten Freundin auch nicht, und naja, wir waren kaum zusammen da hat sie mich schon wieder verlassen, meinte zwar es wäre nicht deswegen aber geglaubt habe ich's ihr nicht.


    Männer (besonders in dem Alter) haben halt einfach den Erfolgsdruck den Frauen nunmal nicht haben, und es ist n total beschissenes Gefühl zu wollen aber nicht zu können... hat sich aber mittlerweile erledigt.


    Ok zurück zum Thema:


    Ich hab die vorigen Seiten jetzt nicht alle gelesen aber es ist doch klar warum Frauen die größere Auswahl haben:


    Frauen sitzen am längeren Hebel weil Sex für sie einen niedrigeren Stellenwert hat als für Männer (zumindest in den meisten Fällen würd ich sagen)

    Zitat

    Frauen sitzen am längeren Hebel weil Sex für sie einen niedrigeren Stellenwert hat als für Männer (zumindest in den meisten Fällen würd ich sagen

    Seh ich auch so. Ist allerdings phasenweise zumindest und bei manchen Frauen grundsätzlich anders.


    Dazu kommt noch, dass Frauen wählerischer sind. Männer sind, wie hier schon erwähnt, leicht zu haben, oder eben billig. Natürlich gibts auch da Ausnahmen, und vielleicht sind es gerade diese Männer, die dann interessant sind.

    @ grainne:

    Ok, ich kapituliere..;-) Ich muß mich wohl damit abfinden, dass ich da nichts machen kann an Deiner Einstellung :-).

    @Monika:

    Zitat

    Dazu kommt noch, dass Frauen wählerischer sind. Männer sind, wie hier schon erwähnt, leicht zu haben, oder eben billig. Natürlich gibts auch da Ausnahmen, und vielleicht sind es gerade diese Männer, die dann interessant sind.

    Naja, es stimmt vielleicht schon, dass Männer "leichter zu haben" sind, eben weil es in unserer Gesellschaft einem Mann nicht negativ anhaftet wenn sie promiskutiv sind. Zumindest nicht so negativ wie einer Frau.


    Doch das Frauen wählerischer sind? Ich weiß nicht. Gerade hier outen sich doch genug Frauen, dass sie auf ONS stehen - soooo wählerisch können sie dann auch nicht sein, denn das immer 10 Männer bei einer Frau Schlange stehen - ist ja nun auch nicht real, oder? "ONS-Frauen" machen es eben nicht so offensichtlich wie "ONS-Männer".


    LG

    Was mich wundert...

    ...ist die Tatsache, daß Frauen es bei der Wahl leichter haben, aber gleichzeitig so viel drum geben, gewählt zu werden.


    Kosmetik, Mode, körperformender Sport, etc pp...warum tun die, die es eigentlich nicht nötig hätten so viel für ihren Marktwert, während die, die es nötiger hätten in Einheitskleidung rumlaufen, weder Chirurgie noch Make-Up beanspruchen und ihre Plautze für ein Statussymbol halten ?


    Eigentlich sind die Mädels ganz schön dumm ... *duckt sich*

    um zum eigentlichen Thema noch mal zurückzu kommen, ich sehe auch nicht wieso Frauen die größrer Auswahl haben. ZZumindest ab 30 dreht sich das meines Erachtens um.


    Und ein Spruch sagt, "für eine Frau ab 40 ist es wahrscheinlicher von einem Meteoriten und einem Blitz gleichzeitig getroffen zu werden, als einen geeigenten Mann zu 'erwischen'".


    Das mag stark übertrieben sein, aber wenn ich mir das Weibergebalze vieler Alleingebliebener oder Geschiedener (evtl. mit Kinder) ab 35 Jahren so ansehe, muss ich dem tendenziell zustimmen. Da ist die Torschlußpanik ins Gesicht graviert.

    Zitat

    Frauen sitzen am längeren Hebel weil Sex für sie einen niedrigeren Stellenwert hat als für Männer (zumindest in den meisten Fällen würd ich sagen


    Seh ich auch so. Ist allerdings phasenweise zumindest und bei manchen Frauen grundsätzlich anders.

    ja, bei mir. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich nicht wählerisch wäre... reine Erfahrungssache.

    Zitat

    Doch das Frauen wählerischer sind? Ich weiß nicht. Gerade hier outen sich doch genug Frauen, dass sie auf ONS stehen - soooo wählerisch können sie dann auch nicht sein,

    hm, ich tue mir da sehr schwer, ein Zehntel von dem zu glauben, was hier geschrieben wird. Bin zwar persönlich immer ehrlich, aber die anderen? Und die, die wahllos Sex, ONS haben, sind, schätze ich, allesamt noch jung (und/oder dumm). Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Zitat

    arum tun die, die es eigentlich nicht nötig hätten so viel für ihren Marktwert, während die, die es nötiger hätten in Einheitskleidung rumlaufen, weder Chirurgie noch Make-Up beanspruchen und ihre Plautze für ein Statussymbol halten ?

    diese Männer können wohl bei den o. genannten Jungen/Dummen landen. Und da ihr eigener IQ ja nicht so sehr hoch zu sein scheint, passt das ja dann perfekt zusammen ;-)


    Nighter: Zustimmung (bis auf die Torschußpanik).


    Grainne

    ...um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, ob es die


    Frauen leichter haben als die Männer wollte ich nochmal


    paar andere Nuancen aus meiner 45 Jährchen auf diesem


    Planeten und den Erfahrungen mit einer 16jährigen Tochter;-)


    Wenn Ihr Euch mal an Eure Schulzeit erinnert gabs beim


    männlichen Geschlecht die Fraktion der "frühreifen", d.h. die


    den frisierten Mopeds rumgefahrene Frührauchergang, die


    bei den Schulhofprügeleien als Sieger hervorgegange sind


    usw.. Aus unerklärlichen Gründen konnten wir damals


    nicht verstehen wieso die Mädels gerade denen nachliefen.


    Wenn ich heute das Verhaltensmuster meiner Tochter sehe...


    "..ooh supertyp, der hat nen dreier-bmw, tiefergelegte stereoanlage,...;-)". Und genau die Typen gibts heute immer noch.


    Wenn ich jetzt allerdings die Kollegen heute wieder sehe, sind das


    meist die, die sich genau dahin entwickelt haben wie


    von den edlen Damen hier im Thread vorher so nett beschrieben wurden "ungepflegt, dicke Bäuche und mit geschnittenen Fussnägeln das Müsli der angebetetenen knuspriger machend".


    Die andere ruhigere Fraktion hat dann allerdings mehr Zeit gehabt sich der Pflege des eigenen Astralkörpers zu widmen, der sich nichtrauchend und wenig trinkend dann noch gut erhalten hat. Kommen dann noch graumelierte Haare und welterfahrenheit und materielle Sicherheit hinzu ists wie der eine Schreiber am Anfang des Threads gesagt hat...im Alter laufen einem dann die Mädels nach, denn dieses "Mann-Model" hat dann altersmäßig bei den Frauen eine größere Bandbreite (30-50) und konkurrenzmäßig wirds immer weniger;-)

    @ read4party,.. in diesem Sinne - nur Mut,

    die Zeit wirds bringen!;-)

    Zwei Seiten

    Zitat

    Alter laufen einem dann die Mädels nach,

    Da kann man(n) nur hoffen, daß er da noch "kann" ;-D


    Gut, allgemein zum Thread, die Sache ist ja nicht neu (wieauchimmer sprach schon von der "female choice"). Eine Frau hat die größere Auswahl, nicht weil sie selbst weniger hinter dem Sex her sind, sondern weil auch ihre Geschlechtsgenossinnen weniger oder weniger wahllos hinter dem Sex her sind, was den Konkurrenzdruck mindert...


    Ob sie deshalb auch am längeren Hebel sitzt...kommt drauf an! Wenn es darum geht, Macht oder Vorteile über den Sex zu erlangen, sicher! Wenn es darum geht, guten Sex zu haben, weniger...


    Schließlich ist auch zu bedenken, daß das sexuelle Begehrtsein nur nützlich ist, wenn frau gerade auf dem entsprechenden "Trip" ist, andernfalls ist es evtl. eher lästig. Es gibt da das schöne Kneipenbeispiel. Ein Mann sagte mal: Wenn eine Frau zwei Stunden allein in einer Kneipe sitzt, hat sie idR schon eine Reihe von Sexangeboten ohne selbst im geringsten aktiv werden zu müssen. Eine Frau sagte mal: Als Mann könnte ich zwei Stunden in einer Kneipe sitzen und die ganze Zeit meine Ruhe haben... :-o


    Viele Grüße,

    Zitat

    ... was den Konkurrenzdruck mindert...

    Ich bezweifel mal das der "Konkurrenzdruck" unter Frauen jeden Alters geringer ist! Auch Frauen suchen sich die Männer ihrer Wahl aus. Sie sind aber idR geschickter und versuchen den Ablauf so zu gestallten, dass sie sich den Mann in der Art angeln, dass es so aussieht als hätte er sie geangelt.


    :-)


    Die meisten Männer sind eher plump und nur wenige beherrschen eine Taktik, die noch weiter geht, indem sie die Frau ihrer Begierde so zu umgarnen, dass sie die besagte Taktik anwendet ihn zu umgarnen, so dass sie die Illusion hat, alles wäre nach ihrem Willen geschehen.


    ;-)


    Dazu muss man nicht unbedingt Puppenspieler sein!