wieauchimmer

    Zitat

    Findest du es erotisch, mit einer Frau Sex zu haben, die dabei gar keine Lust hat, sondern nur des Geldes wegen?

    Ne, sowas find ich absolut nicht erotisch; im Gegenteil sogar extrem abtörnend, War wohl aus genau diesem Grund bisher auch noch in keinem Bordell.


    Was hältst Du von meinem Prostitutionsmodell? Prostituierte als akzeptierten Beruf (nun ja einen Beruf sollte man natürlich auch nur dann ergreifen wenn er einem auch Spaß macht oder zumindest nicht anwidert,)


    Genauso bei Pornodarstellerinnen (siehe Gina Wild und ihre Autobiographie)

    Zitat

    Ich dachte immer, Sex sei etwas, was auf Zweisamkeit beruht, etwas, was mit menschlicher Nähe zutun hat, denn nie ist man sich körperlich so nah, wie beim Sex.

    Naja, zwei Raufbolde die sich kloppen sind sich körperlich auch sehr nah, aber ob sie sich deshalb menschlich auch nahe stehen, wage ich zu bezweifeln.


    Wenn du damit meinst, Sex muss immer mit Liebe gekoppelt sein, dann seh ich das anders. Kann, muss aber nicht. Was aber nicht zwangsläufig bedeuten soll, dass Sex ohne Liebe heißt, die Frau dafür zu verachten oder irgendwie als minderwertig anzusehen.


    Ich liebe meine Frau sehr. Trotzdem (wieso eigentlich "trotzdem"?) hatte ich schon Sex mit einer anderen, was meine Frau weiß und auch akzeptiert. Ich habe vorher komplett reinen Tisch gemacht; soll heißen ich hab mit meiner Frau vorher oft darüber geredet und hab auch der anderen Frau alles gesagt (dass ich glücklich verheiratet bin und keine Beziehung mit ihr will). Und ich renn jetzt natürlich auch nicht durch die Gegend und rede irgendwie verächtlich von dieser One-Night-Stand Bekanntschaft.

    Zitat

    Irgendwann gibt es bestimmt Pillen, die Liebe auslösen. Dann kann man wenigstens auch endlich die Liebe verkaufen!

    Horrorvorstellung

    Demon

    "Wenn du damit meinst, Sex muss immer mit Liebe gekoppelt sein, dann seh ich das anders. Kann, muss aber nicht."


    Nein, das mein ich nicht. Fremd kann auch spannend sein, dann ist es aber meist weniger leidenschaftlich von der Intensität des Gefühls, weil die emotionale und geistige Nähe fehlt und man nicht auseinander eingespielt ist, was ich oft brauche, um beim GV (ohne Hand) einen Orgasmua zu bekommen. Außerdem ist es für mich viel erotischer, mich bei jemandem fallen zu lassen, dem ich vertraue und nah bin. Da kommt einfach mehr rüber. Mit einem Fremden ist es aber gerade die Grenzüberschreitung (Menschen haben eine angeborenes Verhalten zu Fremden erst mal etwas Distanz zu halten)

    Zitat

    "Willst Du darauf hinaus, dass sie deswegen auch kein Recht auf die Erfüllung ihrer Bedürfnisse haben? Sollen sich die Männer, die dieses Bedürfnis verspüren, deshalb als Egoisten und Willensschwach empfinden?"


    Hab ich das irgendwo geschrieben?


    Nein!

    Ich vermisse eine klare Aussage. Unterschwellig kommt immer wieder durch, dass Du meinst, Pornos sind nicht notwendig und wenn einer das behauptet, nutzt er seine Macht aus und erfüllt in egoistischer Weise Bedürfnisse, die eigentlich keine sind. Wenn ich das in klare Worte fasse, weichst Du aus. Mir kommt es so vor, als ob Du Pornos konsumierende Männer grundsätzlich für charakterlich unzureichend hältst, evtl. mit Abstufungen, je nachdem ob er eine Partnerin hat oder nicht. Wenn Du das meinst, dann sag es wenigstens deutlich!

    Zitat

    Das mit einem höherem Sextrieb der Männer zu rechtfertigen, wobei sich scheinbar dieses Gedanken-Mem erfolgreich verbreitet hat, ohne hinterfragt zu werden, finde ich billig, zumal es hier keinerlei Beweise gibt.

    Mein Argument, dass das Bedürfnis stark sein muss, wenn es trotz äußerem Druck (Gewissensqualen, Angst, die Frau zu verlieren) weiterhin bedient wird, kommt bei Dir überhaupt nicht an, oder? Wenn ein Mann durch Reflektion darauf kommt, dass er sowas ja eigentlich wirklich nicht nötig hat, gut. Aber ich glaube, dass die meisten Männer eine Jahrhunderte alte kulturelle Prägung (wenn es denn eine ist) nicht einfach durch Nachdenken abstreifen können. Sowas ist - wie Du selbst sagst - unendlich mächtig und kann nur über viele Generationen hinweg überwunden werden. Man kann nicht von jedem Einzelnen erwarten ein held der Selbstüberwindung zu sein.


    Was mich an Deiner Argumentation stört, ist, dass Du den von mir und anderen geäußerten Hinweisen zum Trotz weiterhin Pornos mit freiwilligen, ja sogar willigen Darstellerinnen mit Zwangsprostitution in einem Atemzug nennst.


    Du bist dagegen, dass Frauen das Sexbedürfnis abgesprochen wird. Warum kannst Du Dich dann nicht mit dem Konzept der "Prostituierten aus Begeisterung" anfreunden?


    Scöne Idee, dass durch die fortschreitende Gleichberechtigung die Frauen eines Tages so viel Lust auf Sex habe, dass es keine "Ersatzdrogen" mehr geben muss. Tendenziell könnte ich mir das durchaus vorstellen. Aber wenn mein Bein in vier Wochen wieder geheilt sein wird, ist das kein Grund, heute die Krücken wegzuwerfen. Statt dessen sollte man sie verbessern, will sagen, möglichst gute Arbeitsbedingungen für käufliche Damen schaffen und ihre gesellschaftliche Akzeptanz fördern. Das kann z.B. dadurch geschehn, dass man den Männern "erlaubt", ihre entsprechenden Bedürfnisse zuzugeben. Wenn Männer (und - warum nicht?- auch Frauen) beim Smalltalk ihre Lieblingsprostituierte ebenso weiterempfehlen könnten wie ihren Lieblingsbäcker, wäre bei der Aufwertung der Frauen schon viel erreicht.

    Zitat

    Die meisten Ehen werden übrigens wegen Fremdgehen geschieden, aber wer will schon wegen einer Beziehung seine sexuelle Freiheit einschränken? Man hat ja schließlich Bedürfnisse, die einer nicht befriedigen kann. Dass man selber auch nur einer ist, der dem anderen auch nicht mehr befriedigen kann, spilet ja keine Rolle.

    Das Problem löst sich, wenn "gleiches Recht für beide" gilt. Klar, vom Partner Treue zu fordern und selbst fremd zu gehen ist ein Unding.


    Dass eine gewisse "Sexmania" herrscht, finde ich allerdings auch. Für die beste chutzmaßnahme halte ich es, unsere Kinder zu selbstbewussten Menchen zu erziehen, die gut auf ihre Gefühle hören können, nicht allzuviel auf die Bewertung durch die Masse geben und problemlos nein sagen können.


    Diese Sexmania - auch das hast Du vielleicht schon gelesen - führt aber witzigerweise nicht zu ständigem Gerammel, sondern zu einer Nation der Sexmuffel....

    Lieber Filosofen

    was auch immer Eurere kleinen Hirne ausdenken. Wenn C4roline ihren liebsten öfter abmelken würde, dann würde/müßte er auch weniger Pornos guggen und weniger wichsen oder gar femdgehen - so schlicht und einfach ist der Mann gestrickt wenn er nicht oft genug gefickt....

    @ der männerversteher

    Demon, Blaumacherin

    1. Prostituierte sollen ihre Kunden wählen dürfen und die Lage so verbessert werden, dass es keine mehr gibt, die dazu gezwungen werden: Dann müßte man aber auch finanzielle Notlage (wie z.B. Finanzierung von Drogensucht) ausschließen und wenn es so sein soll, dass sie es auch aus Spaß macht, dann müßte man sogar die ausschließen, die lieber einen anderen Job machen würden, aber weil sie als Putzfrau zu wenig verdienen, sich lieber mit Prostitution arrangieren, weil ihnen das noch mehr Spaß macht, als Putzen.


    Wieviele Prostituierte blieben übrig? Könnten die auch nur annähernd die Nachfrage decken? Was ist mit den Männern, die so unattraktiv sind, dass sie nicht einmal von einer Prostituierten gewählt würden?


    2. Der Mensch ist ein Distanztier. Um sich selber zu schützen hält er zu Fremden zunächst Abstand und checkt erst mal ab. Jeder kennt sicher die Praxis, dass man Gefangene dazu zwingt, sich nackt auszuziehen. Was ist daran erniedrigend? Wenn man nackt ist und gerade beim Sex ist man sich so intim nah, dass man schutzlos ist. Es gehört also immer eine Portion Vertrauen dazu. Bei einer Vergewaltigung hat mal eine Frau dem Mann, der ihr einen Zungekuss aufzwang, die Zunge abgebissen. Sich jemandem so intim nähern und sich dann noch fallen lassen, um zu genießen, ist im Grunde eine gefährliche Situation. Wann hätte eine Frau die beste Gelegenheit, ihren Mann umzubringen? Beim Sex, wenn er die Kontrolle über sich abgelegt hat und wehrlos ist. (Bei einer Vergewaltigung sorgt er ja vorher dafür, dass er sie so festhält, dass sie ihm nicht gefährlich werden kann).


    Das "Balzen" hat den Sinn (auch im Tierreich), die Distanz abzubauen. Gerade bei tieren, wo das Männchen kleiner ist und das Weibchen ihn auch durchaus als beute nicht verachten würde, muss das Männchen zunächst durch die Balz, die Bereitschaft des Weibchens abchecken, um sein Leben zu schützen. Bei einem ON flirtet man ja vorher, was dem "Balzverhalten" ähnlich ist.


    Einer Freundin von mir ist folgendes passiert: (Dazu muss kurz ihre Vorgeschichte erwähnt werden. Sie ist Tochter einer Prostituierten und eines Zuhälters, besucht ihren Vater öfters in Hamburg. Ich war auch einmal mit. Sie hat lange als Bardame gearbeitet, kurz als Stripteasetänzerin und 1 oder 2 mal als Prostituierte, hat also keine irgendwie moralischen Bedenken gegen das Gewerbe)


    Als Bardame lernte sie einen Mann kenne, der öfters in die Bar kam und den sie irgendwann mochte. Sie nahm ihn eines Tages mit zu sich. Sie hatten Sex und weil er es wohl mißverstanden hatte (was man ihm eigentlich nicht übel nehmen kann), drückte er ihr Geld in die Hand. Sie warf ihm das Geld vor die Füße und war total beleidigt und fühlte sich verletzt und gedemütigt (obwohl sie ja schon als Prostituierte gearbeitet hat).


    Wenn ich einem Freund aus einer Notlage helfen würde und er würde mich dafür bezahlen wollen, wäre ich ebenfalls beleidigt.


    Kannst du nachvollziehen, warum?


    Die wertvollsten Dinge zwischen Menschen kann man nur geschenkt bekommen. In dem Moment, wo man sie bezahlt, wertet man sie ab. Freundschaft, Mögen, Liebe, Vertrauen, Loyalität, sind alles Dinge, die gerade deshalb so wertvoll sind, weil sie nicht käuflich sind. Sobald sie käuflich werden, sind sie weniger Wert, oder gar nichts mehr Wert. Sex gehört für mich ganz klar dazu. Sobald es zu einem käuflichem Gut wird, zu einer Geschäftsbeziehung, ist es abgewertet.


    Genau aus diesem Grunde verachten auch Prostituierte, die iheren Job freiwillig und gerne tuen, ihre Kunden. Hierzu die Meinung von Prostituierten selber (aber meine Freundinn hat es mir ebenfalls erzählt)


    http://parapluie.de/archiv/haut/prostitution/


    Auszüge:


    "Auch das 'Falle schieben', bei dem der Geschlechtsverkehr nur vorgetäuscht wird, indem die Sexarbeiterin den Penis des Mannes an ihrer Schenkelinnenseite reibt, hilft manchen Sexarbeiterinnen, sich von ihren Kunden abzugrenzen. Franziska erzählt von einem Hochgefühl, wenn sie es geschafft hat, einen Freier durch die 'Falle' zu täuschen:


    "Also ich lach dann oft, mei sind die blöd die Männer, aber das gibt mir wieder einen Kick, wo ich sag: 'wow super'. Und dann bin ich wieder eine Stunde gut drauf und lache (lacht)."


    Die Falle, die nur noch wenige Sexarbeiterinnen wirklich beherrschen und noch weniger Frauen regelmäßig anwenden, hat für Franziska zwei Effekte. Einerseits kommt es nicht zum Geschlechtsverkehr, was die Nähe zum Freier verringert. Andererseits fühlt sie sich ihrem Kunden gegenüber überlegen, weil er die Täuschung nicht bemerkt hat.


    Weiterhin ist auffällig, daß viele Sexarbeiterinnen sich über außergewöhnliche Wünsche ihrer Kunden, wie zum Beispiel den Einsatz von Fetischen, lustig machen. Sie distanzieren sich von ihren Freiern, indem sie zeigen, daß sie kein Verständnis für deren 'abstruse' Vorlieben haben.


    Eine Sexarbeiterin wendet meist nicht alle dieser Strategien an. Manche Prostituierten lassen auch bei ihren Freiern mehr Nähe zu als andere. Für die meisten Sexarbeiterinnen ist aber ihre emotionale Autonomie notwendig, um ein Privatleben zu führen, das nicht von ihrem Berufsalltag dominiert wird, vor allem wenn sie über längere Zeit in der Prostitution arbeiten. "


    Blaumacherin: "Aber ich glaube, dass die meisten Männer eine Jahrhunderte alte kulturelle Prägung (wenn es denn eine ist) nicht einfach durch Nachdenken abstreifen können. "


    Glaube ich auch nicht, aber es gibt Männer die nicht ins Bordell gehen, weil sie es ebenfalls "billig" (s.o.) finden, etwas zu kaufen, was gerade dadurch besonders wertvoll ist, dass man es geschenkt bekommt. Und es gibt auch Männer, die nicht unbedingt Pornos brauchen, sondern sie höchstens mal anschauen aus Neugier, oder mit ihrer Freundin zusammen, aber nicht als Zusatz zu ihrem als unzureichend empfundenem Sexleben.


    Wenn mein Freund bereit wäre, unseren Sex mit gekauftem Sex zu ergänzen, also der Meinung ist, man könne Sex genausogut kaufen, was ist dann der Sex mit mir noch Wert, wo ich es sogar umsonst mache? In dem Moment, wo Geld der Wertmaßstab wird, kann "geschenkt bekommen" nicht mehr der Maßstab sein. Also bin ich, wenn mein Freund meint, dass man es in Geldwert messen kann, noch billiger, wenn ich es umsonst mache.

    Der Männerversteher

    "was auch immer Eurere kleinen Hirne ausdenken. Wenn C4roline ihren liebsten öfter abmelken würde, dann würde/müßte er auch weniger Pornos guggen und weniger wichsen oder gar femdgehen - so schlicht und einfach ist der Mann gestrickt wenn er nicht oft genug gefickt..."


    Sorry, aber einen so schlicht und einfach gestrickten Mann möchte ich nicht zum Freund haben. Da hab ich einfach höhere Ansprüche an den Charakter.

    noch eins

    In vielen Foren (z.B.: "Probleme mit der Vergangenheit meiner Feundin") siehst du folgendes Muster. Zwar wünschen sich Männer mehr sexuelle Freizügigkeit von Frauen, denn sie meinen ja, sie bekämen zu wenig Sex, kommen Frauen aber diesem Wunsch nach, dann gelten sie als Schlampen.


    Diese Paradoxie und Doppelmoral beschreibt genau, wo der Knackpunkt liegt. Es gehört nämlich dazu, dass die Sexualität der Frau, indem man sie z.B. kauft, abgewertet wird. Das sind zwei Seiten derselben Medallie, die beide dazu gehören.


    Warum? Ein Mann, der Sex kauft, müßte ja genauso abgewertet werden, wie eine Frau, die ihn verkauft. Sogar noch mehr, denn er bezahlt ja sogar dafür. Nach dem Motto: "Andere erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen", wertet der Kunde seine Hndlung auf, indem er die Prostituierte abwertet. Das "Abwerten" gehört also zu diesem kulturellem Mechanismus dazu, ohne dem funktioniert das ganze System nicht.


    Gäbe es diesen Wunsch nach Abwertung nicht mehr, dann gäbe es auch keine Prostitution mehr. Das gehört schlichtweg zusammen und du kannst Prostitution auch nicht einfach als normalen Beruf aufwerten, solange Frauen, die viel Sex haben und sich auch noch kaufen lassen, abgewertet werden.


    Es geht bei dieser kulturellen Entwicklung nämlich nicht wirklich darum, dass die Frauen zu unlustig sind, sondern es geht um die Abwertung der wieblichen Sexualität, indem man sie gleichzeitig als Schlampe bezeichnet, obwohl man sie selber als Käufer oder zwangsweise erst zu dieser Schlampe gemacht hat. Diese Form der Demütigung gehört als grundlegender Bestandteil mit in das Konzept


    "Diese Sexmania - auch das hast Du vielleicht schon gelesen - führt aber witzigerweise nicht zu ständigem Gerammel, sondern zu einer Nation der Sexmuffel... "


    (Im Marketing):Wenn ein Produkt ausverkauft wird, wie im Sommerschlußverkauf, dann ist es ein Zeichen dafür, dass sich dieses Produkt am Ende seines Produktlebenszyklus befindet. Es wird billig verscherbelt, um die Lager frei zu schaffen.


    Die Sexmania zeigt vielleicht, aber ohne dass es jemand wahrhaben will, dass der Sex, wenn sich nicht langsam grundlegend etwas ändert, dem Abverkauf (danach kommt die Eliminierung) preisgegeben ist. Sex stirbt aus.

    Liebe C4roline und wieauchimmer

    ihr könnt ruhig in eurer scheinwelt weiter leben - müßt ihr auch um es zu ertragen. Es ist nun mal so, dass wir Männer über jahrmillionen so ausgemendelt wurden, dass wir mit vielen Weibchen ficken wollen und schnell spritzen müssen (es ist keine Krankheit) um unseren Gensatz weit zu verteilen. Der Typus der das am besten kann hat sich durchgesetzt. Bei den Frauen hat sich der Typ durchgesetzt, der ebenso Lust hat, aber nicht unbedingt einen Orgasmus braucht und will, sondern sich den Typ aussucht der ihren nicht so oft bereitgestellten gensatz (alle 4 Wochen bzw 9 bis 12 Monate ein mal) am besten in die Zukunft bringt und erhält. deshalb wollen Frauen auch lieber erst quatschen, reden kennenlernen und den ganzen Schmuh den Männchen mitmacht um endlich seinen gensatz unterzubringen.


    Das ist die Kultur die wieauchimmer an ihren betrügenden freunden so schätzt.


    Wir Mänchen machen ja auch brav mit, weil sonst weibchen uns nicht ranläßt.


    Deshalb sind wir männchen auch nicht schlicht gestrickt -sondern das Ergebnis einer millionen Jahre langen Evolution. Dazu kann mann/frau ruhig stehen.


    Und liebe Weibchen auch der sich interlektuell gebende herr Oberstudienrat oder sonstiger Frauenversteher will schlichtweg ficken und könnte es auch ohne Euren namen zu kennen und vorher mit Euch zu reden.


    Und nun regt Euch mal wieder schööönn über meine schlichten gedanken aber leider feststehenden Fakten auf und glaubt weiterhin an eure Euch was vormachenden Männchen....

    Liebe wieauchimmer

    es gibt keinen Mann, der mit Dir pennt und nicht auch mal Lust auf eine andere hätte. Die Natur hat es nun aml so angelegt. Wer will schon immer tagein tagaus sein Lieblingsgericht essen - dann will mann nach Tagen auch den schlichten Eintopf (prostituierte) essen weil es mal was anderes ist...

    männerversteher, eigentlich...

    hab ich null Bock, mit Dir rumzuzoffen. Wahrscheinlich gehts Dir sowieso nur um die Freude am Schocken.


    Nur so viel: Die männliche Telepathie muss ja an ein Wunder grenzen, wenn Du meinen Mann besser kennst als ich. Wenn Du erzählst, die Männer lügen uns Frauen alle an aber Du kennst ihre wahren Gedanken, ohne ein einziges Mal mit ihnen gesprochen zu haben, dann bist Du der, der in einer Traumwelt lebt. Um Dein schlechtes Gewissen oder Deine Komplexe zu beruhigen?


    Mein Mann muss übrigens nicht schnell spritzen. Bis er nicht mehr kann, komm ich fünfmal. Liegt vielleicht da Dein Problem *boshaft grins* ?

    Der Eintopfesser

    Davon habe ich nicht geredet. Es geht darum, dass Männer viel Sex wollen, aber dann die Frauen, die dazu bereit sind, als Schlampen abwerten. Der Mann sorgt dafür, dass es Nutten gibt, weil er meint, dass er das braucht, um diese Nutten, die er ja erst zu einer gemacht hat, sofort abzuwerten. das ist die paradoxe Doppelmoral, in der sich das Geschlechterverhältnis verstrickt hat und den Sex überhaupt zu etwas gemacht hat, was zum Gegenstand der Moral wird.


    Eintopf:


    Mein Freund und ich haben gerade weil wir uns gut kennen, viel Abwechslung. Die Prostituierte spult hingegen ihr schauspielerisches Programm ab. Gekauftes Entertainment. Wenn du dabei bedenkst, dass viele dieser Frauen über Frauenhandel zwangsprostituiert wurden, mit brutalen Mitteln, dann klebt an deinem tollen Eintopf eine Menge Blut dran. Guten Appetit!

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    wieauchimmer, mit Dir...

    mag ich mich eigentlich gar nicht streiten, weil wir in den meisten Punkten einer Meinung und in anderen Threads ja sogar "Verbündete" sind.


    Der Unterschied zwischen uns ist wohl einfach der, dass Du mehr Idealist und ich mehr Pragmatiker bin. Du fragst Dich wie es eigentlich sein müsste und ich frage mich, wie es von den Tatsachen ausgehend werden könnte.


    Ich glaube auch nicht, dass Prostitution jemals für alle darin Tätigen der absolute Traumjob werden kann. Aber man kann etwas gegen die schlimmsten Auswüchse tun (Menschenhandel), man kann dafür sorgen, dass die Einstellung der Gesellschaft sich wandelt (Prostituierte zu bezahlen und dann zu verachten, finde ich - und mein Mann - auch ebenso unlogisch wie abscheulich; ein offener Dialog, eine Enttabuisierung des Themas ist m.E. das Mittel der Wahl), man kann die Prostitution durch einen gesetzlichen Rahmen aufwerten. Den Rest müssen wir wohl der Zeit überlassen. Wenn immer mehr kleine Jungs von selbstbewussten und emanzipierten Müttern (und Vätern, leider zu selten) erzogen werden, besteht die Chance, dass eine Männergeneration mit einem angemessenen Frauenbild aufwächst.

    Zitat

    Gäbe es diesen Wunsch nach Abwertung nicht mehr, dann gäbe es auch keine Prostitution mehr.

    Das hieße ja, der einzige Grund, den es für Männer gibt, eine Prostituierte aufzusuchen, ist der Wunsch, eine Frau zu erniedrigen. Das glaube ich nicht. Der häufigste Grund ist wohl immer noch Geilheit, die man mangels Partnerin oder mangels deren Betreitschaft (tote Ehen) nicht anderweitig abreagierenkann. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Männern, die die Sexarbeiterinnen (um Dein Wort zu benutzen) nur (!) fürs Reden bzw. Zuhören bezahlen.


    Der Umstand, dass die Legalisierung der Pornographie die Rate der Vergewaltigungen senkte, trifft ebenso - wahrscheinlich noch mehr - auf die Prostitution zu. Es hat keinen Sinn, der Masse zu verbieten, über die Wiese zu trampeln. Sie wird es doch tun. Deshalb sollte man besser einen Fußweg anlegen.

    Zitat

    Die Sexmania zeigt vielleicht, aber ohne dass es jemand wahrhaben will, dass der Sex, wenn sich nicht langsam grundlegend etwas ändert, dem Abverkauf (danach kommt die Eliminierung) preisgegeben ist. Sex stirbt aus.

    Wir weden sehen ;-) . Aber elementare Dinge sterben nie endgültig. Meschen machen das gern - das eine Extrem (Sex ist schmutzig und verboteb) - dann das andere Extrem (andauernd, überall mit jedem und auf jede Art Sex), und wenn sich alle ausgetobt haben, pendelt sich ein lebbares Mittelmaß ein.


    Worüber wir uns wohl nie einig werden - aber das müssen wir ja auch nicht - ist die Frage, ob Sex gleich Sex ist. Du meinst, man muss zu Sex immer die gleiche Einstellung haben, und wenn man ihn einmal kauft, wird man ihn immer als Ware empfinden.


    Ich meine, man kann Sex mal als Dienstleistung und mal als Geschenk sehen. Das wollte ich auch mit meinem Essensbeispiel aussagen. Ein anderes Bild: Eine Verkäuferin lächelt mich an, weil das verkaufsfördernd ist. Meine Freundin lächelt mich an, weil sie glücklich ist, mich zu sehen. Beides ist Lächeln, und ich weiß, was ich in jedem Fall davon zu halten habe, nämlich jeweils etwas anderes.


    Das Problem bei der Bardame, von der du erzählst, war m. E. darin begründet, dass die beiden die Situation verschieden einschätzten. Sie ging von einer Art emotionalen Beziehung aus und täuschte sich damit. Die Täuschung flog auf als er sie bezahlte: Sie wurde ent-täuscht. Wäre ihr klar gewesen, dass er für Geld mit ihr schlafen will, wäre er vermutlich nur ein angenehmer (weil attraktiver, sympathischer) Freier gewesen.