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    Ich glaube es gibt kein Buch, in dem so viel über, durch Menschen ausgeführte, Verbrechen und sexuelle Sauereien beschrieben werden.

    So viele sinds auch nicht. Da gibt es viele andere Bücher, in denen weitaus größere Sauereien stehen. Vielleicht liest Du auch zu wenig? ]:D

    @ Adifreak

    "Zum Thema: Wenn Ihr beide schon die Bibel und den christlichen Glauben als Grundlage Eures Lebens und auch Eurer Sexualität nehmt, dann solltet Ihr auch so viel Vertrauen haben, dass Ihr von Gott gezeigt bekommt, was richtig ist und was nicht. Betet einfach darüber und fragt ihn! "


    Wir sind uns aber schon einig, dass es "den" christlichen Glauben so nicht gibt? Gerade in der Sexual ethik/lehre what ever gehen die Auffassungen der einzelnen, sich auf Christus berufenden Gemeinschaften doch sehr auseinander.


    Meine Kirche z.B. erlaubt Sex vor während und nach der Ehe, läßt mehrere Ehen nach einander gerne gelten und hat nicht einmal etwas gegen Eheschließungen mit Papisten :-p

    Hallo, ich denke Sie haben grundsätzlich nicht verstanden, was Gott unter Sünde versteht. Durch die Worte von Jesus lässt sich erkennen, dass Sünde im Herzen anfängt. Nicht erst mit der Tat. Wer einer Frau nur lüstern nachsieht, hat schon Ehebruch begangen. Wer nur zornig ist auf seinen Bruder ist, ist dem Gericht verfallen. Also nicht nur du sollst nicht töten, du sollst nicht ehe brechen... Matthäus 5, 27-30 und 21-22 im selben Kapitel.


    Biblisch gesehen ist das was Sie machen in keinem Fall in Reinheit! In keinem Fall! Und das sage ich nicht, weil ich den Splitter im Auge meines Nächsten sehe und meinen eigenen nicht.


    Wenn Sie eine Frage haben über das können sie mir gerne eine EMail senden. [...(E-mail entfernt] ... Ich hoffe sie gehen den richtigen Weg! Ich freu mich wenn ich Ihnen dabei helfen kann.

    Ich vermute mal, dass die beiden in den vergangenen sieben Jahren genug Sachen gemacht haben, die den da oben zum Weinen gebracht haben.


    Immerhin, missionierende Threadleichenfledderei ist mal was anderes.

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    wir wollen es uns wirklich aufheben.

    Welchen Zweck soll das haben (außer zeitliche Verzögerung)? Was hat Gott oder was habt ihr davon?


    Wer hat die Bibel geschrieben und warum, wenn Gott doch direkt zu den Menschen reden kann- über unseren Geist?


    Was können wir überhaupt von den Worten der Bibel unter heutigen veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen überhaupt noch verwenden, was können wir aus den vergangenen Sprachen heute überhaupt noch entsprechend der Worte richtig deuten? Immerhin hat sich die Bedeutung der Worte u.U. stark geändert.


    Was ist Ehe heute, welche Rolle spielt sie heute, welche Rolle spielte Ehe früher zu biblischen Zeiten, was war früher Ehe?


    Noch etwas aus der Bibel (Elberfelder Bibel 1905- ist meines Wissens nach eine sehr gute Übersetzung): 1. Korinther 8:

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    Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so laßt sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als Brunst zu leiden.

    1. Korinther 25:

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    Was aber die Jungfrauen betrifft, so habe ich kein Gebot des Herrn; ich gebe aber eine Meinung, als vom Herrn begnadigt worden, treu zu sein.

    Offenbar drückt hier Paulus lediglich seine persönliche Meinung aus und keine (angebliche) Inspiration Gottes.


    Man sollte bedenken, dass es für eine unverheiratete Frau zu biblischen Zeiten dramatisch war, Kinder unverheiratet zu bekommen- es gab keine richtige Verhütung und es gab kein Sozialsystem und es gab auch keinen Nachweis der Vaterschaft. Die Frau und ihre Kinder wurde erst über die Heirat über ihren Mann sozial halbwegs abgesichert.


    Die Ehe war damals für die Frau ein Vertrag, der die Frau mit den Nachkommen halbwegs über den Mann absicherte. Es war deswegen weniger ein Gebot Gottes, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Gebot.


    In der Bibel sind nicht nur Regeln bezüglich Gottes beschrieben, sondern auch Regeln zum sozialen Umgang in der damaligen Gesellschaft- das hatte nur indirekt mit Gott zu tun.Vielmehr hatte es mit der Gemeinschaft der biblisch Gläubigen und deren Regeln zu tun, die man über diese Regeln zusammenhalten und wachsen lassen konnte.


    Unter heutigen Verhältnissen hat sich vieles geändert: Eine Frau ist auch ohne Mann hinreichend abgesichert, die Vaterschaft kann u.U. eindeutig nachgewiesen werden, es gibt heute Verhütung, so dass der Geschlechtsverkehr heute nur noch mit geringer Wahrscheinlichkeit zu Nachwuchs führt. Eine Frau muss heute keinen Ehevertrag mehr haben, um mit ihrem Nachwuchs abgesichert zu sein.


    Genaugenommen treiben zwei Menschen der Bibel nach auch unverheiratet durch Geschlechtsverkehr keine Unzucht, wenn sie ihre Partner nicht wechseln und mit ihrem Partner zusammenbleiben.


    Und wenn man von biblischer Sünde spricht, ist dies meines Wissens nach eine Handlung, mit der Menschen sich selbst Schaden zufügen (u.U. längerfristig)- mit den Folgen ihrer Handlungen müssen die Menschen zurechtkommen. Biblisch gesehen werden die Sünden aber irgendwann vergeben- das bedeutet, die schädlichen Folgen diverser Handlungen rückgängig gemacht, wenn der Mensch seine Fehler (Sünden) erkennt und daraus lernt.