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    Es gibt ja Kondome mit einer Innenbeschichtung, die den Penis etwas u nempfindlicher machen und von Amorelie gibt's ein Orgasmusverzögerungsgel für Männer...


    Mir hat auch schon so ein dicker Cockring (ca.7mm dick und Durchm. ca.50mm) aus Silikon geholfen, den man über Penis und Hoden zieht. Ich konnte länger und kam aber auch intensiver.


    Es kommt aber auch auf die Stellung an, z.B. bei Doggy komm ich recht schnell...


    Je danach wie optimal die Stimulierung des Penis ist...

    Fischer das ist ja schön und gut, aber manche Frauen stehen nunmal sehr auf penetration und wenn die dann immer nach ein paar Minuten vorbei ist, ist das nunmal nicht befriedigend. Ganz egal ob vorher schon ein Orgasmus stattgefunden hat.


    Ich würde auch mal Kondome mit diesem verzögerungsgel versuchen.

    er kann echt nur einmal? Nach einer Pause ist keine zweite Runde möglich?


    Beim vorzeitigen Samenerguss muss man unterscheiden, ob es an der Überempfindlichkeit der Eichel liegt oder ob das eine "Kopfsache" ist.


    Bei einer Überempfindlichkeit können Kondome mit betäubendem Gel die Ausdauer verlängern.


    Wenn es aber eine Kopfsache ist, dann bringen solche Kondome nichts. Am effektivsten sind dann das Start-Stop-Training, das PC-Muskeltraining und Entspannungstraining (im einfachsten Fall tiefes gleichmäßiges Atmen oder Autogenes Training)


    Beim Start-Stop-Training kann er bei der Selbstbefriedigung seine Ausdauer trainieren, in dem er immer kurz vor dem Orgasmus aufhört und eine Pause macht. Wenn die Erregung abgeklungen ist dann weitermachen. Das Ganze mehrfach und so eine Dauer von mindestens 20 bis 30 Minuten erreichen. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran und man kann auch beim Sex deutlich länger.


    Beim PC-Muskeltraining trainiert man täglich seine Beckenbodenmuskulatur, speziell den PC-Muskel. Wenn der gut trainiert ist, kann man ihn beim Sex gezielt entspannen und lockern und so seine Erregung bremsen. Als Fortgeschrittener kann man kurz vor dem Point of no return den PC-Muskel lange anspannen und so die Ejakulation (aber nicht den Orgasmus) verhindern. Das hat den Vorteil, dass man danach direkt weitermachen kann. Das funktioniert sicher nicht auf Anhieb, es muss trainiert werden. Barbara Keesling oder Mike Kleist haben das in ihren Büchern zum männlichen Multiorgasmus gut beschrieben.

    Zitat

    Ihr reicht es vielleicht nicht, weil nicht jede Frau in 5 Minuten kommt.

    Woher kommt eigentlich dieser gesellschaftlich verbreitete Aberglaube, dass sich der Mann zwingend den zeitlichen Ansprüchen der Frau anpassen muss? :-D


    Wenn Paare nicht akzeptieren können, dass Menschen unterschiedliche Erregungskurven haben, werden sie immer unzufrieden sein, solange sie nicht das exakt passende Gegenstück finden. Da sich diese Kurven im Alter auch verändern können, wird dies ein dauerhaftes Problem bleiben.


    Besser, man macht sich den Kopf frei und praktiziert es eben so, dass es auf beide passt.


    kleineeine, ihr scheint noch relativ jung zu sein, und ein junger Mann ist nun mal sehr leicht erregbar. Das kann sich im Alter übrigens mal rumdrehen, da braucht Mann irgendwann deutlich länger, während eine Frau mit einem praktizierten Sexualleben irgendwann in ihren 40ern teilweise leichter und öfter kommen kann als 20 Jahre vorher.


    Wenn man sich nicht den gemeinsamen Höhepunkt nach ausreichend langer Penetration als zwingendes Ziel setzt, dann kann Sex auch wieder unbeschwert Spaß machen und man wird eine Menge spielerischer Möglichkeiten finden, die Zweisamkeit zu genießen.

    Zitat

    Woher kommt eigentlich dieser gesellschaftlich verbreitete Aberglaube, dass sich der Mann zwingend den zeitlichen Ansprüchen der Frau anpassen muss?

    Habe ich etwas davon geschrieben?


    Es wurde von jemandem gefragt:

    Zitat

    Fünf Minuten sind doch top. Wieso reicht dir das nicht?

    5 min sind wohl der normale Durchschnitt, ja. Aber anschließend die Frage stellen, warum ihr das nicht reicht , impliziert ja auch etwas.


    Ich habe mit meinem post lediglich angedeutet, dass dies vielen Frauen nicht ansatzweise reicht um zum Orgasmus zu kommen. Die weibliche Erregungskurve sieht nun mal anders aus als die männliche. Kein Grund hier gleich "gesellschaftlichen Aberglaube" und "Anpassungserwartungen" reinzuinterpretieren. :-)


    Das hier hast du aber sehr schön und richtig beschrieben:

    Zitat

    Besser, man macht sich den Kopf frei und praktiziert es eben so, dass es auf beide passt.

    :-)