Man muss wohl dem Satz "Besser, man macht sich den Kopf frei und praktiziert es eben so, dass es auf beide passt." noch hinzufügen, dass es ein Leben lang dauert, sich aneinander anzupassen. Denn beide Partner verändern sich ständig. In den jungen Jahren ist die Lernkurve bei der Sexualität noch ziemlich steil, und man probiert und lernt gemeinsam ziemlich viel. Später wird sie flacher, weil man schon viel miteinander entdeckt hat. Aber es bleibt wohl dabei, dass man immer auf Entdeckungsreise bleiben muss, weil sich beide Partner immer wieder ändern - mal der Mann etwas mehr, mal die Frau. Und es ist nicht nur das Älterwerden, sondern manchmal auch besondere Einflüsse wie Schwangerschaft usw.


    Das schwierige an den Ratschlägen von uns Älteren an die vermutlich recht junge kleineeine ist aber, dass sie an ihre Geduld und die ihres Freundes appellieren - und gerade die hat man im jungen Lebensalter am allerwenigsten.


    Also helfen vielleicht wirklich die betäubenden Cremes und die speziellen Gummis weiter...

    Eine Möglichkeit ist auch der so genannte "Slow Sex", wo er in dir bleibt, ihr beide bewegt euch aber fast nicht, so dass die Stimulation nicht so hoch ist. So kann man länger verharren, sich in die Augen schauen, sich küssen, plaudern, sich erzählen, wie es sich anfühlt. Wenn seine Erektion zurückgeht, bewegt er sich wieder, oder du hin und wieder. So steht mehr der Genuss im Vordergrund und nicht nur das "Rammeln" und Kommen. Probiert es, und berichte :-)