Sabine

    T'schuldige, daß ich nicht alle Threads durchlese ;-)


    Aber wenn Fotze waidmännisch Schnauze bedeutet, gibt Fotzenhobel als Mundharmonika durchaus Sinn. Die Brücke zu der anderen Fotzen-Bedeutung ist allerdings wirklich schwer zu bauen. War auch mehr als Einwurf gedacht.

    @ Sabine, 37

    Ich weiß, du haßt mich, seit ich mich damals darüber beschwert habe, daß du (wie so häufig!) die Moralkeule ausgepackt hast und einer Schreiberin, die "verascht" geschrieben hatte (wobei anhand des Kontextes ihres postings *sonnenklar* war, daß sie "verarscht" gemeint und nur das R vergessen hatte), vorgeworfen hast, sie würde sich auf den Holocaust beziehen und sich über die "Veraschung" (ein Wort, daß die Mehrzahl der Deutschen sicher noch nie gehört hat), sprich Verbrennung, von Menschen in Konzentrationslagern lustig machen.


    Ich habe mich darüber aufgeregt, daß Menschen wie du sich für sooooo moralisch überlegen halten, daß sie glauben, den Oberlehrer spielen zu müssen und alle anderen wie kleine minderbemittelte Kinder belehren zu müssen. Eine Antwort habe ich damals natürlich von dir nicht erhalten - es hätte ja Lack von dir abplatzen können!


    Was bitteschön war an meinem posting in diesem Thread verkehrt, Frau Moralapostel? Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen geantwortet, und ich dachte wirklich, er meint den Vornamen, weshalb ich fragte, woher diese Studentin denn käme. Eben weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß deutsche Eltern ihrer Tochter so einen Namen geben würden - auch das habe ich geschrieben.


    Aber wozu rechtfertige ich mich überhaupt vor dir? Leute wie du kann ich einfach nicht ab! Leute, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und die alle andern für minderwertig halten und sich allen überlegen fühlen. So macht man sich garantiert keine Freunde.


    Antworten wirst du sicher sowieso nicht, denn das würde ja bedeuten, daß die Königin der Moral sich dazu herablassen müßte mit einem minderwertigen Bauern, einem Untertanen, zu sprechen.


    Eines kann ich dir sagen: wenn Leute wie du jemals die Macht über dieses Forum bekommen sollten (als Komoderatoren oder was auch immer) und in der Lage wären Beiträge zu selektieren, dann verschwinde ich auf Nimmerwiedersehen! (Nicht, daß ich glaube, daß du mich vermissen würdest.)

    Sabine

    Die Schreib- und Sprechweise Fotz'nhobel habe ich also durchaus schon gelesen und gehört. Will eigentlich auch nicht großartig darauf rumreiten, weil es eigentlich unwichtig ist, aber kann es schlichtweg sein, daß es keine "richtige" oder "falsche" Schreibweise bei bayrischer Mundart gibt, die auch noch regional unterschiedlich sein kann?


    Anscheinend scheinst Du sprachwissenschaftlich bewandert zu sein. Ich weiß nicht wirklich was Du machst, gelernt oder studiert hast. Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren. Das meine ich jetzt nicht ironisch.

    Re: Der Beantworter

    Ob "Vanesa" daneben gegriffen hatte, als sie wörtlich fragte, ob es "Satiere (schrieb sie es extra mit "ie"?) sei, wenn man Leute verasche (schrieb sie es bewusst ohne "r"?) ist eine Frage. Das daraufhin in demselben Thread Witze von einigen Forumsteilnehmern über Auschwitz gemacht wurden, war in meinen Augen an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Und es war in meinen Augen sehr traurig, dass die meisten hier das einfach Kommentar- und Kritiklos hingenommen hatten, dass zum Thema Ausschwitz Witze gemacht worden sind. Also ich kann nur sagen, dass mich persönlich das so angekotzt hat, dass ich damals erst Mal viele Wochen diesem Forum ferngeblieben bin und stocksauer war über das, was ich hier gelesen hatte.


    Das ist meine Meinung zu diesem Thema.

    Das hier war einer der Kommentare, die diese "Vanesa" damals abgelassen hatte. Ich hatte ihn damals herauskopiert, weil ich über den Inhalt mit Freuden darüber diskutieren wollte, da ich einfach wie gesagt sehr sauer war damals, als ich mir diesen besagten Thread durchgelesen hatte.


    Hier die Kopie des Kommentars von dieser "Vanesa":

    Also, ich weiß nicht wie es den anderen hier im Forum geht, aber mich hat dieser Kommentar einfach angekotzt.

    Einer hier aus dem Forum hatte in diesem Thread z.B. geschrieben, dass sein Vater einmal bei einer Rede sehr geschwitzt hätte und er daraufhin seinen Zuhörern gesagt hätte, sie sollten ihn jetzt bloß nicht der Ausschwitz-Lüge überführen (oder so ähnlich).


    Diesen Beitrag fand hier im Forum offensichtlich so mancher anderer Schreiberling in dem besagten Thread sehr witzig. Wie gesagt, als ich mir die Beiträge in diesem besagten Thread durchgelesen hatte, hatte ich erst Mal für einige Zeit von diesem Forum die Schnauze voll.


    Wie gesagt, das ist meine Meinung. Andere mögen das verharmlosen. Ich kann das nicht. Gute Nacht und freundliche Grüße.

    @ Mario 30

    Zitat

    Das daraufhin in demselben Thread Witze von einigen Forumsteilnehmern über Auschwitz gemacht wurden, war in meinen Augen an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten.

    Ich stimme dir vollkommen zu, daß diese Witze geschmacklos und vollkommen daneben sind. Ich würde auch niemals solche Witze machen. Ich stimme dir auch zu, daß "Vanesa" nicht gerade mit einem sehr hohen IQ gesegnet zu sein schien, um mich diplomatisch auszudrücken.


    Der springende Punkt ist nur, daß die erste Person, die überhaupt etwas über Auschwitz etc. in diesem Thread geschrieben hatte, Sabine war. Ihre Moralapostelattacke hat diese Nonsens-Diskussion überhaupt erst ausgelöst.


    Ich habe nie gesagt, daß Sabine ein schlechter Mensch ist. Ich kann es nur nicht leiden, wenn Leute glauben, über den anderen zu stehen, und ständig alle belehren zu müssen. Das sowas nämlich Gefühle verletzen kann, darauf kommt Sabine bestimmt nicht.


    Ich kann von mir mit Fug und recht behaupten, daß ich in diesem Forum noch nie (!!!) gefaked habe und daß ich immer meine Gesprächspartner mit Respekt behandle. Aber dann kommt eine Sabine daher, und behauptet einfach, mein Beitrag sei Nonsens gewesen. Eben weil sie sich anmaßt, die einzig entscheidende moralische Instanz zu sein.


    Ich schwöre (und wenn ich vor Gericht erscheinen müßte!) daß alles was ich in diesem Thread schrieb ernst gemeint war. Und ich bin zutiefst BELEIDIGT wenn Moralapostel wie Sabine das Gegenteil behaupten!

    Re: Der Beantworter

    Es ist ja schon länger her, dass ich diesen Thread gelesen habe. Aber so wie ich das in Erinnerung habe, war Sabine doch nicht auf dich sauer, sondern einzig und alleine auf diese "Vanesa" war sie es. Oder nicht ???


    So habe ich das jedenfalls wie gesagt in Erinnerung. Vielleicht ist das ja nur ein Mißverständnis und Sabine hat gar kein Problem mit dir, Der Beantworter. Das sage ich als Außenstehender. Das ist so meine Vermutung. Vielleicht liege ich ja auch daneben. Drücke dir die Daumen, dass sich das aufklärt.


    Schöne Grüße,

    @ Mario 30

    Wie gesagt, *ich* will mich nicht rumstreiten. Ich finde nur, daß es im Zweifel immer für den Angeklagten gehen sollte. Das ist ein Rechtsstaatsprinzip, und jeder Richter sollte sich daran halten (und Sabine spielt ja so gerne den Richter).


    Und in all den genannten Fällen hat sie dieses Prinzip nicht beherzigt:


    * Bei "Vanesa" ist sie davon ausgegangen, daß diese sich über den Holocaust lustig machen will, obwohl ein Tippfehler viel naheliegender gewesen wäre.


    * Hier bei dem Mösen-Thread hat sie mir unterstellt ich würde faken, und ist nicht mal auf die Idee gekommen, daß ich *wirklich* gedacht habe, es handelt sich um den Vornamen.


    * In dem "Michael1980 hat keinen Bock mehr" Thread hat sie mir unterstellt, ich würde verlangen, daß sie nicht mehr schreiben darf. Was "offener Thread" und "geschlossener Thread" bedeuten, hat sie nicht in Erfahrung gebracht. Nein, sie hat sich zurechtgelegt, daß ich sie nicht leiden kann, also hat sie etwas negatives in meinen Beitrag hineininterpretiert. Besonders schlimm war das für mich, weil Schülli kurz zuvor ja noch genau das gleiche geschrieben hatte wie ich (und ich vermute mal, daß ich ihn damals überhaupt auf diese Idee gebracht habe). Ich mache mir also durchaus Gedanken um konstruktive Vorschläge für das Forum (lange VOR Sabine!), aber Sabine schmeißt das alles in den Müll, nur weil es von mir kommt.


    Und da sagst du noch, sie hätte kein Problem mit mir? Sie unterstellt mir, ein mieses Schwein zu sein, und sowas lasse ich mir ganz einfach nicht sagen, und ganz bestimmt nicht von Leuten, die ständig andere zurechtweisen zu müssen glauben.


    Nochmal - ich hasse Sabine nicht, ich finde nur, daß sie mir gegenüber äußerst unfair ist. Wenn sie sich entschuldigen würde für die Unterstellungen die sie mir gegenüber gemacht hat (und sie sollte ja wohl am besten wissen, wie sowas auf einen Menschen wirkt - sie hat ja selbst beschrieben, wie die "Sozialhilfempfängerin"-Häme sie getroffen hat!), und wenn sie mir verspricht, in Zukunft nicht mehr in allem was ich schreibe per se etwas negatives zu sehen, nur weil es von mir kommt, dann sehe ich nicht, warum wir in Zukunft nicht ganz vernünftig miteinander auskommen sollten.


    Wenn sie aber weiter über mich herzieht, und mir Boshaftigkeiten unterstellt, und mich von obenherab wie ein kleines Kind behandelt, dann braucht sie sich nicht zu wundern, wenn ich mir das nicht gefallen lasse, sondern mich wehre. Meine gesamte Umgebung bescheinigt mir, daß ich ein liebenswerter Mensch bin (das ist ein wörtliches Zitat, ich will mich bestimmt nicht selbstbeweihräuchern!), und auch hier im Forum scheinen ja alle mit mir klarzukommen, nur Sabine nicht.


    Ich will mich wirklich nicht streiten. Ich bestehe nur darauf, fair behandelt zu werden, genause wie ich immer darauf bedacht bin, mein Gegenüber fair zu behandeln.

    Re:

    Eure jüngsten Diskussionen habe ich ehrlich gesagt nicht mitbekommen, Der Beantworter. Da kann ich gar nichts zu sagen. Was meine Vermutung anbetrifft, dass Sabine nicht sauer auf dich gewesen wäre: Diese Vermutung hatte ich jetzt ausschließlich auf der Grundlage meiner Erinnerungen an diesen "Vanesa"-Thread aufgestellt. Denn da war für meine Begriffe nicht erkennbar, dass sie auf dich sauer gewesen wäre, sondern im Gegenteil ausschließlich auf diese "Vanesa". Mehr kann ich dazu nicht sagen.


    Schöne Grüße und gute Nacht, Mario

    Sabine 37

    Hab hiermit mal wieder einen interessanten thread gefunden. Für Sprachen interessiere ich mich auch. Ich hätte auch sofort die Herkunft in der Bedeutung von "weich" gesucht. Vergleiche auch Moos oder myk (norwegisch "weich"). Bezüglich des Unterschiedes k und s sagt Dir ja sicher Kentum- und Satemsprachen was.

    AlanSmithee

    Nichts für ungut. Aber die Sache ist interessant! Einen Plausch zu später Stunde, okay?


    "Fotznhobel", so mag ein Bayer oder Österreicher das aussprechen, in seinem Dialekt. Dessenungeachtet gibt es natürlich eine offizielle Sprachregelung auch fürs Südd.-Österr. In dieser heißt das Musikinstrument "Fotzhobel". Und nur so kommt der erste Teil der Wortzusammensetzung klar heraus. Dies gilt jedoch nicht für eine Wortschöpfung wie "Fotz'nhobel". Die gibt's nämlich gar nicht: Das ist der Witz daran. Was Du als Beispiel anführst, ist, magst Du's so irgendwo gelesen oder intuitiv wiedergegeben haben, nur der mißglückte Versuch einer Übertragung vom Mundartlichen ins schriftlich scheinbar Verständliche, Nachlesbare.


    Das apostrophierte e taucht im mundartlich korrekt geschriebenen Wort nicht auf; nur "Fotznhobel" wäre mundartlich-schriftsprachlich korrekt. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied: Du liest ein apostrophiertes e, ergänzt es in Gedanken und gelangst folglich zum Wort "Fotzenhobel". Ich hingegen streiche das n und lese folglich "Fotzhobel". Somit im ersten Teil des zusammengesetzten Hauptwortes ein gänzlich anderes Wort als Du: "Fotze" ist nicht gleich "Fotz".


    Wie genau das Wort "Fotze" sich nun ableitet – ich finde den Thread auch nicht mehr, aber es ist rasch getippt -, darüber streiten sich die Gelehrten. Die einen führen es auf mhd. "vut" zurück, von diesem Wort leiten sich "Fut" und "ficken" ab. Die andere Hälfte favorisiert eine onomatopoetische (lautmalerische) Ableitung. Besteige Deine Süße vaginal a tergo und dringe in spitzem Winkel, also von hinten/oben, in sie ein. Luft einweicht, wird im Rhythmus Deiner Stöße herausgepumpt: Ihr hört ein feuchtschmatzendes Geräusch, die Fotze "fotzt". Also auf derselben Ebene wie Wörter in dieser Art: "Peng!", "Knall!", "Bums!", "Boing!" "Wumm!", "Zawusch!"


    Jetzt eine Überraschung, für uns beide! Ich schreibe das hier in Word, drücke abschließend [F7], denn es ist spät, und auf meine Augen ist so später Stunde kein Verlaß mehr: "Fotzhobel" ist auch in Redmond bekannt! Wußte ich nicht! Kennst Du die "PC-Welt"-Witzseite? "Microsoft lehrt richtiges Schreiben." Sie sind prüde bei Microsoft, gewiß, aber warum sollten sie Bayern und Österreicher verärgern? "Fotzhobel" jedenfalls geht durch.


    Mit liebem Gruß

    Der Beantworter

    Du scheinst von PC-Kram sehr viel mehr zu verstehen als ich, die ich Computer zuletzt nur deswegen benutze, weil sie mehr können als eine Schreibmaschine. Also zum Beispiel sich alles merken, was ich vergesse, Termine und so. Dann wäre da noch das Internet, Schreibmaschinen kann man daran nicht anstöpseln. So kam es mal zum PC auch bei mir, vor acht Jahren, man muß mit der Zeit gehen, gerade in meinem Beruf. Ich gehe mit der Zeit, habe daheim Arcor 1500. Alles klappt auf wie ein Programm, und steuerlich absetzbar ist es auch noch.


    Du schreibst, daß Du mich als evtl. Komoderatorin nicht für geeignet hieltest, hast aber vielleicht nur überlesen, daß ich Dr. Schüller nicht nur aus Zeitgründen niemals anbieten könnte, was bspw. Michael aufgrund seiner Kenntnisse anbot. Voilà: Biete Dr. Schüller Deine Mitarbeit an! Ich wäre sehr dafür, daß Du Dich in die Verantwortung auch für das Löschen von Postings einbändest. Du würdest eine Erfahrung machen – und zehnmal überlegtest Du fortan, ob Du, etwa, eines meiner Postings löschtest oder einen Thread als geschlossen deklariertest. Zwanzigmal. Dieser Überlegung traue ich so weit, daß ich Dir in die Hand verspräche, gegen Dein Löschen niemals Einspruch zu erheben, per E-Mail; denn selbstverständlich bliebe Dr. Schüller immer letzte Instanz. Die Frage ist nicht, ob Dr. Schüller Deinen Vorschlag, trügest Du ihn denn vor, akzeptierte. Die Frage ist, ob Du Dich traust, ihn Dr. Schüller vorzutragen. Die Moderation eines "offenen" Forums ist nicht leicht, und wenn Du willst, erläutere ich es an einem Beispiel: am einzigen meiner von Dr. Schüller jemals gelöschten Beiträge.


    Gute Nacht, bonne nuit, je te souhaite jolis rèves, PC-Fachmann

    derKatrin

    Ach, Katrin, daß Du hier wieder auftauchst! Ich hab' Dich vermißt, bestimmt nicht nur ich. Deine Anmerkung: Das mit den west- und ostindogermanischen Sprachstämmen war wie in der Schule. Ich habe das mal lernen müssen, und entsetzlich war's. Schlimmer war nur die Lautlehre, auch daran kann man schier verzweifeln, dabei lispele ich nicht mal. All das brauche ich heute nicht mehr, es ist wie in 12/13, als ich, um studieren zu können, was allein ich studieren wollte, zu wissen hatte, und zwar aus dem Effeff, wie man ein Integral berechnet. Was weiß ich heute noch von dem Scheiß! Eine Fläche unter einer Kurve, was ist das? Daheim habe ich sehr viele Bücher, zu einem Gutteil weiß mein häuslicher PC, was mir zu merken ich immer schon entbehrlich fand. Ich find's wichtiger, indirekt Einfluß auf Lehrpläne nehmen zu können, einen Einfluß, den ich mir erarbeite habe, ohne aus dem Effeff herleiten zu können, wie man eine Fläche unter einer Kurve berechnet. Wobei ich im übrigen richtig finde, mich mit dem, was Du erwähnst, einmal zu beschäftigen gezwungen war, gezwungen wurde. Nur geschadet hat's mir nicht.


    Gute Nacht, Du alte Nachteule, ich bin schläfrig

    Sabine 37 .... "fotznhobel"

    hallo sabine 37!


    als "gelernter" österreicher kann ich nur sagen, lass das t weg, es wird weich ausgesprochen foozhowe oderso. leider beherrsche ich die lautschrift nicht, ich weiß auch nicht ob es den zeichensatz hier gibt. jedenfalls wird für foozhowe das o lange ausgesprochen. hobel wird im dialekt als howe mit geschlossenem o (wie auch das gedehnte o bei diesem wort geschlossen gesprochen wird)


    dies nur zur aussprache des wortes.


    die bedeutung ist meines wissens ausschließlich für "mundharmonika" in verwendung. also hat es mit der möse oder sexpraktiken nichts zu tun.


    "fooz" ist im dialekt der mund. und der hobel (howe) wird als begriff hergenommen, weil der hobel auch hin- und herbewegt wird. (vor und zurück eigentlich).


    so dann noch viel spaß (wie auch immer, hauptsache es taugt)


    k.t.

    Sabine

    Die Stunde war schon etwas fortgeschritten gestern nacht und bin kurz darauf ins Bett gegangen. Kann jetzt auch nur kurz in der Mittgaspause vorbeischauen.


    Klingt interessant und plausibel was Du da geschrieben hast.


    Noch eine kleine Anmerkung meinerseits: Auch wenn ich öfters mal 'nen Tippfehler in meinen Texten (s. Mundharminika) habe, ich wollte schon Fotz'nhobel und nicht Fotzénhobel schreiben. Das wäre dann mehr die französische Schreibweise ;-)


    Ist aber auf jeden Fall aufschlußreich.


    Vielen Dank für die ausführliche Antwort.


    P.S: Die Wort-Rechtschreibhilfe ist schon super. Mein persönlicher Liebling war der Vorschlag aus "Frau Barenbrügge" eine "Frau Bratenbrühe" zu machen. Habe ich gut sei Dank vorher noch bemerkt, bevor das Dokument verschickt wurde. Wäre peinlich geworden.

    hähä

    ich habe mal ein bischen gegoogelt und das zur namenserklärung "möse" gefunden ;-)

    Zitat

    ... Mit viel Interesse habe ich Ihren (bedauerlicherweise etwas unordentlichen) Aufsatz gelesen »muspilli und thi« gelesen. Ich muß Ihnen jedoch mitteilen, daß Ihre Ausführungen zum Worte muspilli falsch sind. Es handelt sich vielmehr um eine Zusammensetzung der Worte muos (in einer schon dem mhd. und nhd. entsprechenden Schreibung Mus »breiartige Speise«), aus dem sich auch nhd. Möse (weibl. Geschlechtsteil) und Gemüse herleiten, und dem Wort pille, dessen Verbalform pillan zu nnd. pullern geworden ist. Pille heißt somit soviel wie Pullermann (oder auch Pillermann; »männl. Geschlechtsteil«) ... Die klassische Interpretation geht davon aus, daß mus nur im Sinne von Brei verstanden wurde, muspilli hieße somit »Zerstörung des Lebensspenders«. Die neue Erklärung ... liest mus im Sinne von Möse, was meiner Überzeugung nach »weibliches Prinzip« im Urgermanischen bedeutete ... Muspilli bedeutet demnach »Auseinandersetzung zwischen männlichen und weiblichen Prinzipien«. ... Insgesamt enthält Ihre Arbeit einige bedenkenswerte und faszinierend neuartige Gedanken, vor allem in den Ausführungen zu thi, die Forschung wird allerdings auch hier vieles einschränken müssen.

    (Quelle people http://freenet.de)


    so das wäre auch geklärt ;-) ;-) 8-)