NangaBunga

    ich habe den Eindruck, es ging ihm nicht darum, daß eine Frau in einer Partnerschaft ab und zu mal das Gefühl braucht, ihren Partner sexuell stark anzusprechen, ihn zur Raserei zu bringen, zur Unvernunft...


    Ich denke, er wurde von einer zickigen, ewig unzufriedenen und sexuell wie partnerschaftlich unerfahrenen Frau in den Wahnsinn getrieben. Die Universalwaffe mancher (wirklich nur mancher!) Frauen: Du besorgst es mir nicht richtig (egal wie mans macht). Das trifft meistens ins Mark.


    Erfahrene Frauen entwickeln ihren Partner dahin, wo sie ihn haben möchten, und zwar so, daß er denkt, er sei selber draufgekommen. Und sie lassen ihm immer sein sexuelles Selbstbewußtsein, denn sie wissen, wenn das mal angeschlagen ist wird er immer kleiner und endet irgendwann als Pantoffelheld.

    Zitat

    Wie ist das bei Euch Mädels? Muß es er animalisch-wilde Gorilla sein, der Euch einfach so "nimmt" und durchfickt?

    Ersetze "Mädels" durch Frauen (bin 46) und "Gorilla" durch Alphatyp, dann antworte ich mit "ja". Uneingeschränkt.


    Bin seit knapp zehn Jahren Single mit ausgefülltem Sexleben, denn seit Ende der letzten Beziehung suche ich mir meine Intimbekanntschaften nach ganz konkreten Vorstellungen aus. Vorher habe ich meine Phantasien lange genug unterdrückt, jetzt genieße ich die Erfüllung meiner erotischen Wünsche in vollen Zügen.


    In Kontrast zum Auftreten in Alltag und Beruf bin ich sexuell devot veranlagt und nur an Männern mit entsprechend dominantem Naturell interessiert; wobei die Betonung auf "Naturell" liegt, denn rollenspielende Pseudo-Doms kann ich nicht ernst nehmen. Männlichkeit bedeutet für mich zuallererst Stärke und Durchsetzungsvermögen, und genau diese Qualitäten möchte ich im Bett auch zu spüren bekommen. Nichts erregt mich mehr als das Gefühl, von einem souveränen, potenten Mannsbild geführt, genommen oder regelrecht benutzt zu werden, allerdings immer im Rahmen der gemeinsamen Wellenlänge. Ich spreche auch nicht von S/M, wenngleich mir gewisse Elemente daraus durchaus gefallen (z. B. Fesselung/Knebelung).


    Auch wenn es so genannten Feministinnen die Galle hochtreibt: Für mich gibt es keinen größeren Lustkiller als Weichspüler, die beim Sex fragen oder bitten. In keinem anderen Moment fühle ich mich weiblicher als bei hartem, animalischem Sex, bei dem ich nach dem Gusto meines Partners rangenommen werde.


    Ich sehe keinen Grund, sich für solche "archaischen" Gefühle zu schämen - welche tiefenpsychologischen Erklärungen auch immer dahinterstecken.

    kanutia,

    Zitat

    ich habe den Eindruck, es ging ihm nicht darum, daß eine Frau in einer Partnerschaft ab und zu mal das Gefühl braucht, ihren Partner sexuell stark anzusprechen, ihn zur Raserei zu bringen, zur Unvernunft...

    Doch, darum ging es einigen Frauen hier - und der Threadersteller hat auch eindeutig in diese Richtung gefragt.

    Zitat

    Ich denke, er wurde von einer zickigen, ewig unzufriedenen und sexuell wie partnerschaftlich unerfahrenen Frau in den Wahnsinn getrieben. Die Universalwaffe mancher (wirklich nur mancher!) Frauen: Du besorgst es mir nicht richtig (egal wie mans macht). Das trifft meistens ins Mark.

    Nee, ich glaube nicht, dass sie das nur als Mittel der psychologischen Kriegsführung eingesetzt hat.


    NangaBunga hat ja selbst geschrieben, dass sie sich nach Ende der Beziehung auf die Suche nach einem Kerl begeben hat, der ihre Vorlieben teilt. Das sie zickig war/ist, kann ja trotzdem sein, muss aber nicht.


    Die beiden haben sexuell einfach nicht zusammen gepasst. Wenn ein Mann wirklich eher auf Kuschelsex steht, kann frau das Wilde nicht erzwingen, das wäre dann aufgesetzt.


    Allerdings gibt es ja genug Männer, die nur behaupten, dass sie der härteren Gangart nichts abgewinnen könnten, weil sie denken, dass die Frau sonst abgeschreckt wäre. Deshalb lohnt es sich manchmal nachzufragen.

    Meiner Erfahrung nach sind auch selbstbewusste Frauen im Bett oft ein wenig devot veranlagt und werden gerne hart rangenommen. Ich denke, sie fühlen sich dann auch begehrt wenn der Mann so richtig wild wird und nicht lange fragt.


    Das erinnert mich an meine Jugend, so mit 20, als ich meine 2. Freundin beim Sex ein paar mal fragte was sie gerne hätte, und wie, und sie dann nur meinte: "Du redest zu viel". Tjanu...

    Es gibt Tage

    da will ich sehr wohl "genommen" werden!


    Einige Männer werde jetzt sagen: "und woher zum Teufel soll ich wissen wann diese Tag ist???"


    Ich hatte schon Partner die dieses Gefühl für unser beider Sexueller Stimmung nicht hatten, ich hatte aber auch schon Partner die so ziemlich genau wussten wann ich was will und wann sie mich so wollten.


    Machmal überkommt es auch einfach einen, und wenn der Partner den Anstoß (Nartürlich nicht mit der Holzklotzmethode) gibt bekommt man dieses gefühl eben.


    Sicher kennt Ihr das Beispiel man ruft bei einem seiner lieben an, und merkt sofort am Klang der Stimme "da stimmt was nicht" und genau dieses Erkennen gibt es meiner Meinung auch bei Sexuellen Dingen! Und wenn dieses "Radar" in allen lebendslagen funktioniert ist das doch Perfekt!


    Liebe grüße Lena *:)

    Ich bin ein "Nehmer"..

    .. und genieße es, meine Partnerin einfach mal durchzuv***ln, ohne lange zu fragen.


    Konsequenterweise dulde ich eine Zurückweisung nur ein oder zwei mal, dann ist Schluß mit der Beziehung.


    Das ist die Kehrseite beim Gorillamännchen, sorry Mädels.


    Merkwürdigerweise gibt es immer genügend Frauen in der Warteliste, die so ein egoistisches und von sich überzeugtes Mannsbild an sich heran- und über sich drüberlassen wollen ;-D