du findest Homosexualität nicht "normal"?! ich kann das nicht glauben, der eine ist so, der andere so.


    ich habe sehr wohl Ideale und Prinzipien, aber wie würdest du dich denn fühlen, wenn du schwul geboren wirst und plötzlich kommen ein paar von euch Jungs und Mädls und verprügeln dein imaginäres schwules ich... würdest du dir nicht wünschen dass die ein bißchen toleranter wären? schliesslich kann derjenige nichts dafür.


    ich spreche hier nicht von blinder Toleranz, aber einer der schwul ist hat nunmal keine scheisse gebaut, also ist er auch dafür nicht zu bestrafen, sind wir wenigstens in dem Punkt einer Meinung?


    nene, prügeln mit euch jungs is nicht mehr, hab' genug davon... aber danke fürs Angebot, wenn ich nen Boxsack brauch schrei ich.


    bin zu alt für sowas, ich geh lieber studieren, bringt mehr für die Birne :)^

    Remington

    Natürlich sollst Du nicht zugeben,etwas zu sein,daß Du nicht bist aber darum ging es mir auch nicht.


    Aber wie oft heißt es allein hier im Forum:


    "Ich bin nicht schwul oder bi aber ich hab' da mal ne Frage" oder


    Möchte mir mal einen Dildo in den Hintern schieben aber glaubt jetzt bloß nicht,ich wäre schwul!"


    Als wäre schwul oder bi zu sein,gleichzusetzen mit der Pest und den Pocken.

    einige Anmerkungen zu dem bisher Gesagten

    Es wäre schon interessant um welche Studie es sich handelt und wie die Ergebnisse zustande gekommen sind. Es war sicher keine einfache Befragung a la 'sind sie a) homo- b) hetero- oder c) bisexuell, ansonsten käme es nicht zu der Aussage 90% aller Männer wären bi und wüssten es nicht. Will sagen, der Punkt, wie man von den Antworten einer Befragung zu den Aussagen einer Studie kommt ist viel interessanter als die Art der Erhebung der Daten.

    @Grishnak:

    die Befragung von 1400-2000 Personen ist tatsächlich ausreichend um auf die Grundgesamtheit einer Gruppe zu schließen auch wenn diese mehrere Millionen umfasst. Einziges einzuhaltendes Kriterium ist das der absoluten Zufälligkeit der Auswahl der befragten Personen. Und wenn das gegeben ist, ist die Umfrage repräsentativ; das ist einfache Stochastik und in dem Fall das 'Gesetz der großen Zahl'. Und sofern es sich bei dieser Studie um eine wissenschaftliche handelt, ist die Wahrscheinlichkeit gleich Null, daß zufällig fast nur unbewußt bisexuelle Männer in dieser Studie befragt wurden.


    Aber ich finde die Aussage von daher interessant, als daß sie die Unsinnigkeit der Kategorien aufzeigt, denen Sexualität zugeordnet wird. Wenn 90% der Männer bisexuell sind dann sind die restlichen 10% entweder strikt homo- bzw. heterosexuell. Wir sind gewohnt allem einen Namen zu geben und uns benennbaren Kategorien zuzuordnen. Wir wollen wissen ob wir homo oder hetero sind oder auch bi. Das sind Ordnungsmuster die die meisten Menschen nur allzugern heranziehen um sich zu definieren. Aber es sind halt doch nur gedankliche Krücken. Und die Kategorie bisexuell ist eigentlich gar keine; sie legt sich nicht fest und schließt nichts aus. Also was meint eigentlich bi genau? Für die anderen beiden Kategorien ist das einfach zu beantworten aber was ist bi?


    Bi ist wohl der ganze Rest, das vielfältige dazwischen, ob nur in Gedanken oder auch in der Tat. Und da glaube ich sofort, daß die meisten Menschen nicht eindeutig hinsichtlich ihrer Sexualität zu definieren sind, auch wenn das die meisten Menschen von sich behaupten würden. Aber könnte man die Gedanken und Phantasien eines sich strikt heterosexuell gebenden Menschen lesen, ich bin mir sicher da fänden sich einige Widersprüche zur äußeren Darstellung. Ich glaube Mann wie auch Frau kommt nicht mit sexueller Orientierung auf diese Welt. So einseitig ist die Natur nie gestrikt. Frei nach Albert Kinsey: Es existieren keine an sich homosexuellen oder heterosexuellen Menschen.


    Es gibt übrigends auch Untersuchungen von Verhaltensforschern die diese Nichteindeutigkeit der Sexualität ebenfalls im Tierreich nachgewiesen haben. So gibt es eine Pinguinart, bei der die Weibchen meistens Sex mit anderen Weibchen haben und nur in der Paarungszeit die Männchen ranlassen. Also der Sexualtrieb an sich ist natürlich und die Gerichtetheit der Sexualität auf ein bestimmtes Geschlecht ist kulturell bzw. sozial geprägt.


    Ein letztes Wort noch zu dem Einwurf Männer beteuerten sehr schnell und nachdrücklich, auf keinen Fall bi oder schwul zu sein. Diese Beobachtung ist absolut richtig, da verstehen die Männer keinen Spaß und es wäre doch mal interessant zu hören warum dies so ist. Ich bin zwar auch ein Mann, kann dazu allerdings nicht viel sagen, da mich solch eine Vermutung nicht weiter aufregen würde. Im Gegenteil ich finde eine Nichteindeutigkeit (auch in Dingen fernab der Sexualität) an anderen Menschen immer besonders interessant.

    90% aller Männer bi?!

    Bliebe zuerst mal zu definieren, was ist bi?


    'Da stelle mer un e mol ganz dumm und frache uns: was iss e Dampfmachin ...'


    'Bi' muss nicht gleich 'gleichgeschlechtlich' heißen. Ich persönlich würde mich auch nicht als homosexuell bezeichnen, also zu den 10%.


    Aber der Gedanke einen anderen Mann mit der Hand oder dem Mund zum Höhepunkt zu bringen, würde mich schon reizen. Und so wäre ich bei den 90%.


    Ich gehe davon aus, dass die hohe Zahl durch diesen Unterschied zu erklären ist.


    PS: Auf der anderen Seite, glaube ich dass fast jeder Mann (min. 99%) es reizvoll findet, wenn sich zwei Frauen miteinander vergnügen, und er zuschauen darf.

    RE: Donnerflug

    Ja du hast ganz recht,- genauso sehe ich das auch, - und noch etwas möchte ich dazu bemerken:


    Schon auf Grund der Entwicklungsgeschichte des Mannes, die sich in Punkto Sexualität ja wirklich grundsätzlich von der Frau unterscheidet, und ich meine hier nicht die geschlechtsspezifischen Merkmale, kommt man mit einem Mann viel schneller " auf den Punkt " als mit einer Frau.


    Als junger Mann ist einem das noch gar nicht so richtig bewußt, und man ist permanent auf der Suche nach Frauen, um das zu tun, was einem Mann nun einmal von Natur aus, sprich genetisch, verordnet und mitgegeben ist: seinen Samen zu verspritzen und sich Erleichterung zu verschaffen!! - Und das bitte ist wissenschaftlich erwiesen und aufgearbeitet.


    Wenn man dann im Laufe seines Lebens draufkommt, dass das alles nicht so einfach läuft, auch nicht wenn man in einer intakten Beziehung lebt, weil eben in der Sexualität Männer und Frauen permanent und genetisch programmiert immer wieder in völlig verschiedene Richtungen steuern, dann beginnt man auch auf Männer zu "schielen" und entdeckt die Lust daran es mal mit einem Mann zu probieren.


    Und der Hauptgrund, der dahintersteckt läßt sich ganz einfach formulieren:


    ES IST EINFACHER!!


    Die Ausübung der genetischen Programmierung in der Sexualität ist mit einem Mann weit leichter umzusetzen, als mit Frauen !!!


    Und bevor jetzt jede Menge Frauen hier aufheulen, dass Sexualität ja mit Liebe etc. zu tun hat, möchte ich nur zu denken geben:


    Schon auch,- aber eben beim Mann aus seiner Entwicklungsgeschichte heraus eben nicht nur, - unsere Programmierung schaut ganz anders aus und in Wirklichkeit ist es für den Mann ein lebenslanger Kampf " treu " zu sein bzw. den Programmierungen der Frauen zu entsprechen !!


    Hart, aber wahr.......

    crashtest

    Das war es - nur noch etwas deutlicher ausgeführt. (!!)


    Die Frage, wer es nun leichter/einfacher hat, bleibt auch weiterhin dennoch für viele offen. Ist das gut? Ich meine ja, denn sonst hätten wir ja nichts mehr zu 'streiten'.


    Wie dem auch sei, bleibt alle sauber ...


    ;-D